Gibt es die ganzen geklauten Stunden eigentlich als Nachspielzeit, dann wenn das Leben zu Ende ist?

29. März 2009

Die Blutwurst aus dem ‘Schusterjungen’ liegt mir auch heute morgen noch quer im Magen. Dabei hatte ich gedacht, dass ich abends genug getan hätte um die Verdauung anzuregen. Durch den Regen spaziert (obwohl hat es überhaupt geregnet?), die letzten Meter gesprintet (weil ich dachte, ich verpasse das Radiofeature über die Lesebühnen), mich grün und blau geärgert über die Passagen in denen ich zu hören war (besonders der unerträgliche Gesang, Klammer in der Klammer ich darf nicht mehr singen, jedenfalls nicht mehr am Schluss eines Abends, jedenfalls nicht mehr wenn ich gleichzeitig auch Alkohol zu mir nehme Klammer in der Klammer Ende), anschließend noch ins Freudenhaus gegangen, dort Bier getrunken und 14mal das gleiche Lied “Aber der Norbert lässt mich nich verkommen”, von dem meine Freundin steif und fest behauptet es hieße “Aber der Nowak lässt mich nich verkommen”, gehört, allerdings in 14 verschiedenen Versionen (danke Jero, ich hasse dich). Zum Schluss dieses Lied auch noch lauthals mitgegrölt und trotzdem, heute früh, die Blutwurst…, na vielleicht liegts auch daran, dass die Schweine vom Schweinesystem uns schon wieder ne ganze Stunde geklaut haben.

Heute (auf die Funkuhr schauen): Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr (pünktlich trotz Zeitverschiebung): Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Jakob Hein, mich und die Gäste ClOozy, Sebastian Block (Mein Mio) sowie Rayk Wieland

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Ein Kommentar zu “Gibt es die ganzen geklauten Stunden eigentlich als Nachspielzeit, dann wenn das Leben zu Ende ist?”

  1. 01

    Fieber und schmerzende Mandeln hielten mich sowieso fest. Da hörte ich es auch. Ich fand, das hat sie gut gemacht, die Frau Kenneweg.
    Und das mit der Zeit; ist ja auch ganz gleich. Erst die Stunde weg, kommt ja später die Geklaute wieder dazu. Ausgleichende Gerechtigkeit eben. Mit der gezählten Zeit. Und am Ende bleibt ja sowieso nur die eigene Gefühlte.

    p.friede am 29. März 2009 um 12:47

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