Was würde wohl Freud dazu sagen (33)

10. Februar 2017

Geträumt, ich säße in einer Bar, oder besser einem Cafe und tränke, nein, nicht Kaffee, ich tränke Kakao, an einem Stehtisch, welcher in der Mitte des Tisches mit einer Trennscheibe versehen ist. Auf der anderen Seite der Scheibe sitzt jemand der Kaffee trinkt. Da gäbe es so ein neues Gesetz. Koffeinverbraucher müssten in Extra-Räumlichkeiten ihrem Genuss frönen. Draußen bräut sich ein Gewitter zusammen. Wir befinden uns an der Ostsee. Ich versuche gemeinsam mit meiner Tochter vor den ersten Blitzen nach Hause zu kommen. Als wir da sind hat es immer noch nicht angefangen. Ich beschließe rasch eine Zeitung zu holen, aber im Kiosk gibt es kein einziges seriöses Presseorgan. Ich frage nach und erhalte als Antwort: „Hier, ‚Die Schneckenpost‘, gibt aber nur noch eine davon.“ ‚Die Schneckenpost‘ ist die örtliche Zeitung, ein riesiges Foto vorne drauf, von einem leuchtenden Weihnachtsbaum, drum herum kleine Meldungen in großer Schrift, gerade als ich mich entschieden habe, es doch mal mit ihr zu versuchen, schnappt mir ein stinkender Urlauber die letzte Ausgabe direkt vor der Nase weg. Ich bin deprimiert, da blitzt es draußen, donnert fast gleichzeitig und ich bestelle ein Bier.

Heute: Fürstenwalde/Spree, Parkclub Fürstenwalde, 20 Uhr: ‚Schockstarre Zukunft‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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2 Kommentare zu “Was würde wohl Freud dazu sagen (33)”

  1. 01

    Ach,die Schneckenpost ist das schönste und seriöseste Presseorgan aufa Welt, wirklich! Hab ich schon abonniert

    Em. am 10. Februar 2017 um 17:11
  2. 02

    Du Glückliche!

    Ahne am 12. Februar 2017 um 12:48

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