Danke, Gehirn!

18. April 2017

Erst war ich ja ein wenig verwundert, als ich lesen musste, dass mein Zug, mein ICE, nach Jena, hinzu von Berlin zwei Stunden und neunzehn Minuten benötigt, zurückzu aber mehr als drei Stunden, genau drei Stunden und elf (der Berliner sagt ja „ölf“, aber das vernachlässigen wir hier mal einfach, weil es keinerlei Bedeutung hat) Minuten! Dann aber, nach einer meiner seltenen Nachdenkphasen, schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf: ‚Na klar, der Wind, der Wind, das himmlische Kind!‘ Wir haben ja immer Nordwind im April in Ostdeutschland. Und Nordwind schiebt natürlich, wenn man Richtung Süden fährt. Fährt man allerdings nach Norden, aus dem Süden heraus, also in die entgegen gesetzte Richtung, dann bremst dieser Nordwind. Nennt man Logik.

Heute: Jena, Cafe Wagner, 20 Uhr: ‚Schockstarre Zukunft‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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3 Kommentare zu “Danke, Gehirn!”

  1. 01

    Vergesst mir auch die Erdumdrehung nicht. Bei der geneigten Erdachse wirkt die ja auch in Nord-Süd-Richtung, je nach Jahreszeit.

    Floda Nashir am 18. April 2017 um 16:47
  2. 02

    Mein lieber Ahne,
    Ick gloobe du bist da nen Irrtum erlegen. Der ICE iss nämlich voll aerodynamisch. Ditt macht dem nüscht. Ditt musste mehr ganzheitlich sehen. Vorab mussick sagen, dassick ooch keen Wissenschaftlicher der Kosmonautik und schon janich Jott bin. Jedoch habick schon mehrere Fotos von Menschen und Tieren jesehn die weiter weg vonna Welt waren.
    Nu issitt ja so, dass jeder 20ste deutsche Berliner iss. Und wo sind die Hälfte von uns zu Ostern ? Richtig. Ostsee. Nun bringt im schnitt jeder Berliner 10 kg Hühnergötter mit inne Hauptstadt. Ditt bringt dann unsre Kontinentalplatte dermaßen in Schwingung, dass wenn se unten anjekommen iss, voll einschlägt. Da kommen jährlich mehrere Millionen Menschen bei ums Leben oder werden dick. Uff jeden Fall ruckt dann allitt und durch nen Zufall fährst du jenau in diesem Moment wieder zurück…

    Daniel Feldt am 18. April 2017 um 17:19
  3. 03

    Krass! Dit leuchtit mir ein, aba wärick von alleene nie druff jekomm.

    Ahne am 19. April 2017 um 21:49

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