Rheinsberger Tagebuch (6)

1. August 2017

Habe heute meinen Antrittsbesuch in der Rheinsberger Stadtbibliothek absolviert. Ich sei erst der dritte Stadtschreiber, der dies getan habe, wurde mir von den sehr eifrigen, hilfsbereiten und freundlichen Frauen, die dort arbeiten, berichtet. Die Bibliothek ist gut bestückt, wir fanden sofort, was wir suchten, nämlich den zweiten Band von Bartimäus, Bartimäus – Das Auge des Golem. Cooler Stoff, gerade für 11-jährige. Ich habe jetzt einen Bibliotheksausweis, mit dem ich jederzeit in die Bibliothek kann, Montag 10-14 Uhr, Dienstag 14-18 Uhr, Mittwoch geschlossen, Rest weiß ich nicht mehr. Ich kann mir alles ausleihen, was das Herz begehrt, Bücher, Hörspielkassetten, DVD’s.., okay, Zeitschriften, so wurde mir geklagt, Zeitschriften bekämen sie nicht mehr rein, kein Geld. Das wird das nächste Ding werden, wofür ich mich einsetze. Erst den Schwerlastverkehr mit LKW’s durch den Ort beenden, der Schlimmeres anrichtet als der Zweite Weltkrieg, so stand es zumindest auf einem Protestplakat geschrieben, dann die Rückkehr der Zeitschriften in die Stadtbibliothek organisieren. Und wann schreibe ich eigentlich mein Jahrhundertwerk? Das gestaltet sich in der Tat etwas schwieriger als zunächst gehofft. Der Western sagte mir irgendwie nicht mehr zu. Gestern nun habe ich das Vorwort zu einem Arztroman verfasst. Mal sehen.

Tipp für heute: Den Tornados trotzen, in dem man sich eine schwere Eisenkugel an den Knöchel schmiedet.

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