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Resümee: 2. Mai

4. Mai 2017

Die Demonstration war mal wieder ein voller Erfolg. 42 teilnehmende Demonstranten und Innen, zumindest haben wir mit dem Zählen nach 42 aufgehört, die Polizei sprach dagegen von 4.000, aber kennste ja, die müssen ja immer maßlos übertreiben, die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen. Alle Anliegen konnten 1A rüber gebracht werden. Aufmerksame Zuhörer am Straßenrande, auf Balkonen und hinter Wohnzimmergardinen. Gute Musik, schönes Wetter (Dauerregen, hurra!) und viele Menschen, die sich kennen lernten, um vielleicht einmal gemeinsam ins Kino gehen zu können und nicht immer nur zur Arbeit. Am Ziel sind wir deshalb leider noch lange nicht. Die Arbeitslosenzahlen sind schon wieder gesunken und weiterhin plärren populistische Hetzer von SPD bis AfD von Vollbeschäftigung und ‚Arbeit für alle‘. Es ist wirklich wahnsinnig schwer mit vernünftigen Argumenten dagegen anzukämpfen. Nichts desto Trotz werden wir es natürlich tun, heute, morgen, in aller Zukunft, denn „Wir haben Zeit!“ Ein Wiedersehen gibt es spätestens am 2. Mai 2018, um 13 Uhr, am Senefelderplatz.

Tipp für heute: Einige der Papproboter sind durch den lebensspendenden Dauerregen leider so in Mitleidenschaft geraten, dass sie dringend repariert werden müssen, Anlaufstelle: Baiz.

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Heraus zum 2. Mai!

2. Mai 2017

Freunde! Es ist mal wieder soweit. Wie die Zeit vergeht, aber, logo, wir haben sie natürlich auch. Ja, „Wir haben Zeit“, auch 2017 wieder das Motto der großen Massendemonstration anlässlich des 13. Internationalen Kampf- und Feiertages der Arbeitslosen. Gegen den Zwang zur Lohnarbeit, für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, gegen sinnlose Produkte, für Automatisierung und Evolution! 13 Uhr werden wir starten, am Senefelderplatz, mit einem Disko-Auto, welches geschoben werden muss, Arbeit, Geißel der Menschheit! Mit dem Moderatoren-Duo Spider und mich, mit DJ Jero, Musikbeiträgen u.a. von Geigerzähler und Reden von Jürgen Witte, Falko Hennig, Robert Weber und Klaus Berliner. Wir laufen bei jedem Wetter, denn es gibt kein schlechtes Wetter nur unpassende Anlässe. Unterstützt wird der diesjährige Aufzug vom Freundeskreis 2. Mai, der Liga für Kampf und Freizeit, der Anderen Hälfte von Arbeit ist das halbe Leben, dem Roboter-Fanclub-Prenzlauer Berg, der Brigade Feierabend, der Interessenvertretung Menschheit allgemein, dem Kommando Kissenschlacht, den Pionieren des Fortschritts (Chapter Friedrichshain), den Evolutionären Kleingärtnern, der Bürgerinitiative ‚Mach mal Pause‘, den Internationalen Romantikern, der Genossenschaft ‚Macht ja sowieso keiner was‘, von Heike, von Melinda, von Samuel, von Stan, von Irina, von Hotte, ach, jetzt wird ’s mir langsam zu bunt, ick sag ma undsoweita.

Heute: Berlin, Senefelderplatz, 13 Uhr: Machtvolle Massendemonstration zum 2. Mai, dem 13. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen (Route: Senefelderplatz, Schwedter Straße, Kastanienallee, Schönhauser Allee, bis Schön-Schöner-Schönhauser Allee Arcaden, dann zurück auf der Schönhauser bis Senefelder Platz)

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100 Tage Donald Trump – eine Bilanz (Teil 2)

30. April 2017

Was ihm bisher mehr oder weniger gelungen ist:

1. das Zünden der Megabombe

2. kann seine Tochter und seinen Schwiegersohn auseinanderhalten

3. mit einem Fuß aufstehen (wenn auch mit dem falschen)

4. Angela Merkel zu treffen ohne ihr in den Ausschnitt zu fassen

5. Dekrete unterschreiben (was drin steht kann man ja später lesen)

6. das Gekaute runterschlucken

7. sich wiederholen

8. lächeln und zugleich beide erhobene Daumen in die Kamera recken

9. kann Kim Jong Un und seinen Schwiegersohn auseinanderhalten

10. im Flugzeug sich anschnallen (also, sich anschnallen lassen)

11. die weißen, armen Penner voll zu verarschen

12. eine leere Milchtüte und seinen Schwiegersohn auseinanderhalten

13. einen fahren lassen, ohne rot zu werden

14. den Klimawandel abschaffen

15. den Friedensnobelpreis verliehen bekommen (im Traum)

16. das stinkende Zeug zwischen den Zähnen ignorieren

17. kann die Werbepausen und seinen Schwiegersohn auseinanderhalten

18. leise bis drei zählen

19. ist im Ausland gewesen (wo, kann man ja später nachgucken)

20. hat die Chinesen überlistet (seine Tochter darf ihre Schmuckkollektion dort fertigen lassen)

21. mehr als 100 Tage im Amt geblieben

Fazit: Für einen Mann mit seinen Fähigkeiten eine fast schon erfolgreich zu nennende Schaffensperiode.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Jürgen Witte, Heiko Werning, Jakob Hein und mich, sowie den angenehm bescheiden gebliebenen Superstargästen Acapulco Radio (Hawaiian Surf meets Entertainment) und Jürgen Beer (lustigster Schreiberling der Welt in Brel)

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100 Tage Donald Trump – eine Bilanz (Teil 1)

29. April 2017

Was ihm bisher eher noch nicht so richtig gut gelungen ist:

1. die Frisur

2. Obamas Schwerkraft abzuschaffen (fällt immer noch was runter)

3. Nudeln (pappen nach wie vor aneinander)

4. Mexiko

5. DVBT-2 (zumindest in ausgewählten Großstädten)

6. Amerika (ist immer noch genau so groß wie vorher)

7. auf zwei Fingern pfeifen

8. Eierkuchen (vielleicht mal mit ’ner anderen Pfanne versuchen?)

9. fehlerfrei tippen

10. eine gute Figur abgeben

11. schwimmen

12. Rad fahren

13. gegen den Ball treten

14. Schnürsenkel zubinden

15. Zähne putzen

16. Stulle schmieren

17. den kleinen Zeiger und den großen Zeiger von der Uhr auseinanderhalten

18. rechnen über 10

19. Po abwischen

20. einschlafen ohne zu weinen

undsoweiter

Tipp für heute: Is ja noch Zeit.

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Poesie zum Träumen (111) tätä!

26. April 2017

Rückwärts immer

So viel Arbeit wie noch nie,

„Hurra!“ schreit die Regierung,

Beschäftigungsrekorde wie,

fast schon zu Adolfs Zeiten,

und auch die Presse stimmt mit ein,

uns gehts doch wirklich dufte,

dreht schneller, hopp, das Hamsterrad,

willst leben, Mensch, so schufte!

Heute: Berlin-Neukölln, Alter Roter Löwe Rein, 20 Uhr: Schnaps & Würde mit Lars Ruppel, Malte Rosskopf, Felix Römer, Volker Strübing, Paul Bokowski und mich (als Gast)

 

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Macht mit!

24. April 2017

Hat jemand von euch zufällig 200 Fische? Oder 8.000? Der Weinbergswegparkteich braucht nämlich Fische. Besser gesagt, die beiden neuberliner Originale Tollpi und Patschi, zwei lustige Graureiher, brauchen Fische und zwar im Weinbergswegparkteich, sonst kommen sie nämlich nicht mehr wieder und das wäre sehr, sehr traurig. Ich wäre dann sehr, sehr traurig und ich kenne noch andere, die auch sehr, sehr traurig wären. Natürlich ist es ebenfalls traurig wenn Fische gegessen werden, selbstverständlich, manchmal aber muss man einfach Prioritäten setzen, gegen Nationalismus, Faschismus und Langeweile, für Tollpi und Patschi!

Tipp für heute: Und niemals vergessen, am 2. Mai ist 2. Mai, der Internationale Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen, 13 Uhr am Senefelderplatz in Berlin, machtvolle Massendemonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit, für ein Bedingungsloses Grundeinkommen!

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Zitate berühmter Popsongs (1)

23. April 2017

„Die Schule dort in Weißensee hat mir einst beigebracht, es liegt am Impralismus, wenns irgendwo mal kracht.“ aus ‚Mein Teddy‘ von Auge.blau

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Jakob Hein und mich, sowie den überaus zitierenswerten Superstargästen Markus Riexinger (gesprochenes Wort) und Danny Dziuk (Hits)

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Lächeln se doch ma, Herr Ahne

21. April 2017

Wer sich ankieken will, wat dit Fernsehmagazin ‚Stilbruch‘ von RBB zu den Sammilband Berlina Dialektjedichte „Ick kieke, staune, wundre mir“ „Ick kieke, staune, wundre mir“ „Ick kieke, staune, wundre mir“ herausjejeben von Thilo Bock, Ulrich Janetzki und Wilfried Ihrig zusammenjeschnitten hat, kann dit machen, wenna hier ruff klickt. Ick pasönlich würke übrijens in den Beitrach deswejen so vakniffen, weilit entsetzlich kalt wah und ick vakatat wah und schlechte Laune hatte.

Tipp für heute: Ab unta de Decke!

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Kriminalität

20. April 2017

Erst auf der Zugfahrt zurück ist mir bewusst geworden, was für ein unglaubliches Glück ich gehabt haben muss, also nicht bei meinem letzten Auftritt jetzt, mein Stern scheint zu verblassen, gerade einmal sechs (in Ziffern 6!) zahlende Gäste waren anwesend, aber mir ist überhaupt nichts passiert, also ich bin kein Opfer geworden, eines Verbrechens. Denn Jena gilt, und das war mir bislang unbekannt, als das Zentrum des Verbrechens schlechthin. Müsst ihr mal die Ostthürnger Zeitung lesen. Alleine in der Ausgabe vom Mittwoch dem 19. April. „Ausgerastet bei 3,7 Promille: Betrunkener Autofahrer (43) … volltrunken gestoppt … bedrohte die Beamten … versuchte sie zu schlagen und zu treten … musste gefesselt werden … auch im Streifenwagen ging es weiter … Mann soll … Polizisten bespuckt haben.“ Oder „Betrunken auf Diebestour: Vier Flaschen Bier hat ein betrunkener 23-Jähriger … in einem Kiosk am Westbahnhof gestohlen. Er hatte ein blutiges Gesicht und gab an, dass ihn zwei Personen gegen 15 Uhr … beleidigt und zusammengeschlagen hätten.“ Oder „Säckeweise leere Flaschen gestohlen: Zahlreiche leere Mehrwegflaschen erbeutete ein bislang unbekannter Täter bei einem Einbruch … in einem Bauwagen auf dem Parkplatz Sanddornstraße. Die Beute habe einen Wert von 22 Euro…“ undsoweiter undsofort. Dazu die Vize-Kanzlerin der Universität Jena Eva Schmitt-Rodermund: „Nur ein weltoffenes und internationales Jena wird erfolgreich sein.“ Mag stimmen, aber wenn das der Preis dafür ist?

Heute: Berlin-Neukölln, Posh Teckel, 20 Uhr: Voland & Quist Literatursalon mit Volker Strübing (liest aus seinem Jahrhundertwerk: ‚Kloß und Spinne‘) und mich (Moderation)

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Danke, Gehirn!

18. April 2017

Erst war ich ja ein wenig verwundert, als ich lesen musste, dass mein Zug, mein ICE, nach Jena, hinzu von Berlin zwei Stunden und neunzehn Minuten benötigt, zurückzu aber mehr als drei Stunden, genau drei Stunden und elf (der Berliner sagt ja „ölf“, aber das vernachlässigen wir hier mal einfach, weil es keinerlei Bedeutung hat) Minuten! Dann aber, nach einer meiner seltenen Nachdenkphasen, schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf: ‚Na klar, der Wind, der Wind, das himmlische Kind!‘ Wir haben ja immer Nordwind im April in Ostdeutschland. Und Nordwind schiebt natürlich, wenn man Richtung Süden fährt. Fährt man allerdings nach Norden, aus dem Süden heraus, also in die entgegen gesetzte Richtung, dann bremst dieser Nordwind. Nennt man Logik.

Heute: Jena, Cafe Wagner, 20 Uhr: ‚Schockstarre Zukunft‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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