Startseite

Erst wollte ich mir einen Titel ausdenken, aber dann habe ich mich zu schwach dazu gefühlt

27. September 2018

Gestern habe ich gemerkt, dass ich ganz schön leer bin. Ich wollte, wie es mir Michael Hatzius geraten hat, mit dem Atmen ganz im Hier und Jetzt sein und die Füße fest auf den Boden stemmen, um sich der Erde verbunden zu fühlen, aber dann habe ich das auf der Bühne verwechselt und wollte mit den Füßen im Hier und Jetzt sein und hab den Atem fest auf den Boden gestemmt und dabei auch noch vergessen, dass ich normalerweise ja auch was sagen muss, in das Mikrophon hinein, auf der Bühne. Na ja. Fahre morgen früh erst einmal weg, in die Böhmische Schweiz, nach Tschechien. Batterien auftanken, mit Gulasch und Bier. Pilze gibt es ja nicht, muss man also auch nicht in die Natur. Wir sehen uns, spätestens Sonntag.

Tipp für heute: Sich mit der Erde im Hier und Jetzt fühlen.

Und Sonntag, 30.09. 2018: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den überaus erdverbundenen Superstargästen Bernhard Lassahn (Die Dienstagspropheten) und Lukas Meister (Sänger und Liederschreiber)

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Nicht immer alles so negativ sehen

26. September 2018

Mit der Wahl von diesem Brinkhaus statt des Kauders zum Fraktionsvorsitzenden der CDU hat die Partei wirklich einen guten Griff getan, denn auf Brinkhaus reimt sich viel mehr als auf Kauder. Kauder – Schauder, aber Brinkhaus – Trinkaus, Brinkhaus – Winkklaus, Brinkhaus – Schminkmaus, Brinkhaus – Hinklaus, Brinkhaus – Zinkstaus … ach, Politik kann auch Spaß machen.

Heute: Berlin, Kookaburra, 20 Uhr: Non-Sens, Mixed-Schau mit Michael Sens und Gästen u.a. mich

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Poesie zum Träumen (121)

23. September 2018

Abzählreim für Verstecken

Eins, zwei, drei,

wer nich dient is frei,

vier, drei, zwo,

is so.

Weiterzählen gildet nich,

komme!

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Jürgen Witte, Heiko Werning, Gott und mich, sowie den unabhängigsten Superstargästen, die wir überhaupt heute finden konnten Christian Schmitz (Taxifahrergeschichten) und Karl Neukauf (lockt mit seiner Bassstimme sämtliche Schlangen der Umgebung an)

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Schöner unsere Städte und Gemeinden

22. September 2018

Vermutlich wird es sogar Proteste geben, wenn sie jetzt damit beginnen den Potsdamer Platz abzureißen. Dabei ist es doch wirklich offensichtlich, dass der weg muss. Mal vom Asbest abgesehen, der ganze Leerstand dort, niemand will dahin, absoluter Totentanz und dies mitten in Berlin und vor allem wo so viele Wohnungen gebraucht werden und Grünflächen und und und. Also bitte, schnell weg mit der Bausünde und dem Potsdamer Platz keine Träne hinterher geweint.

Heute: Wandlitz, Buchhandlung Wandlitz, 18 Uhr: ’50 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Was würde wohl Freud dazu sagen (42)

21. September 2018

Geträumt, ich sitze in einem Bus und wir fahren auf der Autobahn immer im Kreis. Die anderen Fahrgäste finden das vollkommen normal, essen ihre Stullenpakete, unterhalten sich fröhlich, nur mir scheint das aufzufallen. Und der Busfahrer guckt mich im Rückspiegel prüfend an. Sein Blick ist ernst.

Heute: Berlin-Neukölln, Buchhandlung Stadtlichter, 20 Uhr: ’50 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

Ahne | Allgemein | 2 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Vorbildhaft

18. September 2018

Dass Herr Maaßen nach einem Artikel von mir gleich zurück tritt und eine Stelle als Gärtner im Bundesheimatkundeministerium annimmt hätte ich, ehrlich gesagt, nicht erwartet. Respekt, Herr Maaßen. Auch dafür, dass sie sämtliche ihrer Bezüge zukünftig einer Flüchtlingshilfsorganistion spenden wollen, weil sie, O-Ton: „Diese gar nicht verdient hätten und es sehr viel Wichtigeres gäbe, als eine neue Harke.“

Tipp für heute: Herrn Maaßen eine gebrauchte Harke schenken.

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Danke, Frau Merkel

16. September 2018

Der Berlin-Marathon ist gesundheitsschädlich! Man kann überhaupt nicht ausschlafen, wenn man an der Strecke wohnt. Dieses Hubschraubergeknatter und diese furchtbaren Blaskapellen. Ich wollte schon die Bullen rufen, aber dann ist mir eingefallen, verflixt, die sind ja bereits da.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den extrem gut ausgeschlafenen Superstargästen Geigerzähler (Geigen-Punk) und Ivo Lotion (slowakisch angehauchte Schmacht-Balladen)

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Bestes Spruchband einer elektronischen Anzeigetafel der Deutschen Bahn ever

14. September 2018

Zug fällt aus +++ Bitte beachten sie die geänderte Wagenreihung +++ Folgezüge: keine

(gesehen am 13.09. 2018 22:45 Uhr in Wittenberge)

Heute: Berlin-Pankow, Zimmer 16, 21 Uhr: ’50 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

Ahne | Allgemein | 5 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Das Ende der Dürre?

13. September 2018

Es regnet! Nur ein paar Tröpfchen, aber immerhin. Was für eine Freude! Ob es nun den Bäumen und Sträuchern nicht nur in unserer Straße das Leben rettet, weiß ich nicht, sie lassen immer noch ihre halbvertrockneten Blätter hängen. Doch man staunt ja immer wieder, wie widerstandsfähig Pflanzen so sind. Alleine die in meinem Zimmer, beispielsweise. Die kommt seit Jahren ohne Wasser aus. Ha ha! Nein, manchmal gieße ich sie schon. Zu Weihnachten. Zum zweiten Mai. Oder heute? Ja, warum eigentlich nicht.

Heute: Wittenberge, Clara-Zetkin-Park, 19:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt im Rahmen der Initiative ‚Schöner Leben ohne Nazis‘ für den Kreisjugendring Prignitz

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Vorsorge erspart künftige Aufarbeitung

11. September 2018

In jüngster Zeit mehren sich ja wieder Stimmen, die davon sprechen, es würde Friede und Eintracht herrschen auf dieser Erde, wenn die einzelnen Völker hübsch getrennt voneinander in ihren Nationalstaaten lebten, ohne dass es zu „Vermischungen“ käme. „National“ gesinnte Regierungen wären sich dann freundschaftlich verbunden. Mal abgesehen davon, wer überhaupt diese „Völker“ entmischen sollte und vor allem wie, aber dass es der Nationalismus dabei beließe lediglich über „sein“ Land herrschen zu können, hieße die Geschichte komplett zu negieren. Und nicht nur diese. Gestern erst in der Berliner Zeitung gelesen: „Die italienische Regierung protestierte am Wochenende gegen österreichische Pläne, Bürgern Südtirols die Staatsbürgerschaft anzubieten.“ Würde der Alptraum wahr und es käme erneut (wie bereits in den 10’er, 20’er  und 30’er Jahren des 20. Jahrhunderts) zu einer Fülle von nationalistisch regierten Ländern, sie würden nicht nur Minderheiten in ihren „eigenen“ Ländern terrorisieren, sie würden letzten Endes auch wieder aufeinander losgehen. Noch ist es nicht soweit. Tun wir alles, damit es auch nie wieder soweit kommt.

Heute: Berlin, Zebrano-Theater, 19:30 Uhr: Die Dienstagspropheten mit Sebastian Krämer, Bernhard Lassahn und Georg Weisfeld, sowie mich als Gast

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Du durchsuchst gerade das Archiv von Ahne.

Kategorien