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Nu aba ma fix

7. September 2018

Wir suchen für heute abend noch einen Namen. Wir bauen in Grimma nämlich eine Lesebühne, in der Klosterkirche und die VHS Muldental kündigt uns an mit „vier junge Schriftsteller“. Nun freue ich mich zwar über das Etikett „jung“, finde aber doch, das trifft es eher so semi. Hat jemand von euch vielleicht einen passenderen Namen parat? Für Jacinta Nandi, Uli Hannemann, Spider und mich? Auffe Bühne? Muss aber hurtig gehen, fängt nämlich schon um halb 7 an. (wie ich soeben sah, wurde das „junge“ gestrichen, bin ein klein wenig traurig)

Heute: Grimma, Klosterkirche, 18:30 Uhr: Jacinta Nandi, Spider, Uli Hannemann und Ahne bauen für die VHS Muldental eine Lesebühne

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Von Trump und AfD lernen, heißt nachmachen

6. September 2018

Unser Horsti! Da hat dieser tölplige Heimatkunde-Minister Horst Seehofer ja mal wieder ordentlich abgeliefert und ganz ohne Twitter. „Migration ist die Mutter aller Probleme“ soll er gesagt haben, am Rande irgeneiner Tagung, wo es wahrscheinlich um Abschiebung, Grenzen dicht machen oder irgend etwas anderes wirklich Wichtiges ging. Nun, so ganz Unrecht hat er allerdings nicht. Wenn Menschen sich irgendwo anders hin bewegen, selbst temporär, bringt das, oder kann das zumindest, jede Menge Probleme mit sich bringen. Man denke nur an die deutschen Touristen auf Mallorca, die Kolonisatoren und Missionare in Nord- und Südamerika, Afrika und Asien, die Kreuzzügler und sämtliche Eroberer, die haben ja nicht nur Gutes gebracht, sondern manchmal direkt auch Probleme. Aber, Herr Seehofer, unbestritten ist doch, selbst wenn sich Menschen nicht örtlich verändern, machen sie Probleme. Sollte es deshalb nicht besser heißen: „Der Mensch ist die Mutter aller Probleme“? Und wer eigentlich ist dann der Vater aller Probleme? Huch! Nehme die Frage zurück, sie könnte religiöse Gefühle verletzen.

Heute: Berlin-Köpenick, HDJK, 19:30 Uhr: ’50 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Bandname zu verschenken

4. September 2018

Und zwar: ‚Der Staatsanwalt hat das Wort‘ (geeignet für Gangsta-Hiphop, Oi!- und Punk-Bands, Black Metal und natürlich Dixieland)

Heute: Berlin, Schokoladen, 21:30 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit Uli Hannemann, Spider, Tube und Ivo Lotion, sowie Mareike Barmeyer, Lisa Danulat und mich als Gäste

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Boten des Horrors

2. September 2018

Gefühle kann man nicht messen, jedenfalls noch nicht und das gefällt mir auch ganz gut so. Stellt euch doch bitte mal vor, es wäre soweit und der Partner oder die Partnerin könnte heimlich in der Nacht bei dir hinterm Ohr mit einem Gerät ablesen, ob du auch wirklich noch so verliebt in sie oder ihn seiest, wie du immer wieder vorgibst. Horror, oder? Erlebe ich hoffentlich nicht mehr. Der wissenschaftlichen Entwicklung weit voraus sind allerdings solch furchtbaren Begriffe wie Volksempfinden, Rechtsempfinden oder gefühlte Temperatur. Die werden mittlerweile fast flächendeckend verwendet. Die gefühlte Temperatur wird manchmal sogar beim Deutschen Wetterdienst angegeben. Wie misst man die denn, bitte? Sagt da jemand: „Mir ist kalt“ und dann fragt ein anderer „Wie kalt denn?“ und der antwortet „So ca. 5 Grad“? Wird, wie bei der Ermittlung von Umfragen, eine Menschengruppe erwählt, die das Bevölkerungsbild spiegelt und die dann befragt? Aber die „gefühlte Temperatur“ wird ja häufig auch in der Vorhersage bekannt gegeben. „Wie warm wird ihnen morgen nachmittag bei einer Windgeschwindigkeit von 15 m pro Sekunde, einer Außentemperatur von 16 °C, einer Luftfeuchtigkeit von…?“ Da müssen sich unsere Experten eigentlich nicht wundern, wenn auch wieder von Volks- oder Rechtsempfinden angefangen wird zu schwafeln. In seiner ekelhaftesten Variante noch mit dem Vorsatz: gesund.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Heiko Werning, Jürgen Witte (aus seinem Sommerurlaub in Steglitz zurück), Gott und mich, sowie den gefühlt besten Superstargästen die wir je an einem 2. September im Jahre 2018 hatten Susanne Schirdewahn (DEO – Des Esels Ohr) und Danny Dziuk (der Echte!)

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Dies ist eine Warnung

1. September 2018

Geschichte wiederholt sich, zumindest kann sie sich wiederholen, wenn auch in anderer Form, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich erinnere mich gut, wie ich in den neunziger Jahren des letzten Jahrtausends ein paar Freunden in Griechenland weismachen wollte, es sei popeleinfach den Kasatschok zu tanzen, jenen Tanz, wo man die Arme vor der Brust verschränkt, in die Hocke geht und dann im Rhythmus abwechselnd das linke und das rechte Bein nach vorne ausstreckt, dabei selbstverständlich in einem fort hüpfend. Meine Demonstration endete in einem Fiasko. Ich fiel einfach nur um, als ich es das erste Mal probierte und verzichtete auf einen weiteren Versuch, obwohl ich den Kasatschok als Kind einwandfrei beherrschte. Da war ich allerdings halb so groß und vielleicht spielt Übung doch keine so untergeordnete Rolle wie ich dachte. Dies bekam ich letzte Woche erneut zu spüren, als ich meiner Tochter erklärte, Kniebeugen seien nun wirklich das einfachste von der Welt. Davon könne ich so viele machen, wie ich wolle, wird bloß irgendwann langweilig. Nach fünf Stück haute es mich schlicht nach hinten weg und ich hatte mir ihr Gelächter redlich verdient. Aua, aua, mache seitdem früh immer 10 davon und hab trotzdem noch Muskelkater.

Heute: Dresden, Platz vor dem Kulturpalast, 17-18 Uhr: Andre Herrmann und Ahne lesen, singen und trinken im Rahmen des Sommerfestes der Städtischen Bibliotheken

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Wir sind das Volk

31. August 2018

Juchhu! Wie tagesschau.de meldet, hat EU-Präsident Juncker angekündigt, dass die Zeitumstellung abgeschafft wird. Dann werden wohl endlich jetzt auch die „Bürgerproteste“ in Chemnitz enden.

Tipp für heute: Die Korken knallen lassen.

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Top-News

26. August 2018

Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass hier so lange nichts Neues geschrieben stand. Liegt aber lediglich daran, dass nichts Neues passiert ist, also bis vielleicht darauf, dass es hier gestern ein bisschen geregnet hat, Dieter Thomas Heck gestorben ist, die USA diverse Strafzölle gegen China erhoben haben und ein riesiger Asteroid auf die Erde zurast, doch da können wir sowieso nichts machen. Gut. Ich leg mich jetzt erst mal wieder hin. Bis später.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt (Abschluss der Sommeroffensive) mit Jakob Hein, Falko Hennig, Heiko Werning, Gott und Ahne, sowie den unerschrockenen Superstargästen Roman Israel (wir werden Dich so vermissen!) und Johanna Zeul (singendes Energiebündel)

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Leider habe ich keinen Hut auf, den ich ziehen könnte

19. August 2018

Mit Aretha Franklin und Kofi Annan sind in der letzten Woche zwei Menschen gestorben, die ich sehr verehrt habe. Vor allem Kofi Annan möchte ich hier noch einmal extra hervor heben, weil ich ja doch recht häufig (siehe Artikel darunter) mich eher bissig mit den Leistungen von Politikern sonst auseinandersetze. Kofi Annan ist meiner Meinung nach ein Politiker gewesen, der vorbildhaft gewirkt hat.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning (zurück aus Australien!), Falko Hennig, Gott und mich, sowie den hervorhebenswertesten Superstargästen dieser Galaxie: Roman Israel (Sax Royal), Spider (L.S.D. – Liebe statt Drogen) und Die zwei Damen ohne Namen (Herzensmusik)

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Was macht eigentlich..?

17. August 2018

Schalte ich doch gestern abend den Fernseher an und wen muss ich da sehen? Dirk Niebel! Die größte politische Niete, der an politischen Nieten nun wahrlich nicht armen FDP. Ein Mann, der stolz seine Militärmütze durch Flüchtlingslager spazieren trug, als Entwicklungshilfeminister, weil er damit so schön „die Linken auf die Palme bringen“ konnte. Ein absoluter Nichtsnutz, welcher vor fünf Jahren von der Bildfläche verschwand, nachdem seine „Partei“ aus dem Bundestag flog. ‚Und was macht er nun im Fernsehen?‘ dachte ich mir ‚Will er sich etwa entschuldigen?‘ Weit gefehlt. Er meinte, er hätte es damals nur „nicht richtig zu Ende führen“ können, dafür hätten ihm noch „vier weitere Jahre“ gefehlt. Teuflisch! Ach, er war übrigens im Auftrag der Rüstungsfirma ‚Rheinmetall‘ anwesend, für die er als „Berater“ arbeitet. Habe ich mir dann doch ein bisschen ins Fäustchen gelacht und sämtlichen Rüstungsfirmen dieser Erde solche „Berater“ gewünscht.

Heute: Berlin, DanTra’s, 20:15 Uhr: ‚Lass uns da mal hingehen‘ Lesebühne mit Jürgen Beer und u.a. mich als Gast

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Nichma Wiener Würstchen!

16. August 2018

War mir klar, dass sie etwas tun werden. Nachdem Wien zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt worden ist, siehe hier, versuchen sie nun mit aller Macht dagegen anzugehen. So hat die Stadt jetzt ein generelles Essverbot in Öffentlichen Nahverkehrsmitteln angekündigt. Aber ob das wirklich ausreicht? Warum dieses Verbot auf Öffentliche Nahverkehrsmittel beschränken? Warum nicht ein generelles Essverbot überhaupt? Und was ist mit dem Trinken? Ein generelles Ess- und Trinkverbot kommt doch noch wesentlich krasser. Schließlich die Todesstrafe für Vergehen dagegen einführen und schon lichtet sich die Zuzugswut, also möglicherweise.

Tipp für heute: Nochmal so richtig schön sich den Magen vollstopfen.

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