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Nichts gelernt

23. Juni 2018

Vielleicht sollte man nicht jeden ersten Satz, der einem nach dem Aufwachen in den Sinn kommt, gleich online stellen. (erster Satz, der mir heute nach dem Aufwachen in den Sinn gekommen ist)

Heute: Berlin, Periplaneta-Literaturcafe, 20 Uhr: Lesen für Bier mit Robert Rescue und mich als Gast (es empfiehlt sich übrigens Karten zu reservieren, da die letzten drei Veranstaltungen restlos ausverkauft waren)

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Niemand hat die Absicht…

21. Juni 2018

Nachdem Sachsen damit gescheitert ist eine Mauer zu bauen um dem Asyltourismus der Flüchtlingshorden Einhalt zu gebieten, will es nun Bayern probieren, allerdings nur an drei ausgewählten Punkten. Drei Mauerstücken sollen an bisher nicht genannten Orten aufgestellt werden um ein Signal zu setzen, wie es heißt. Damit wolle man die besorgte Bevölkerung beruhigen und der Anti-Abschiebe-Industrie sagen: „Du, du, du!“. Wer das nicht verstehe, ja, gar weiterhin für offene Grenzen plädiere, sei übrigens gegen die Demokratie, so ein Kettenhund aus der Nähe der AfD, Verzeihung, CSU-Parteizentrale.

Tipp für heute: Sich kneifen um endlich aufzuwachen.

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Drei Farben Sommer-Bashing

19. Juni 2018

Ich freue mich ja immer wenn Deutschland verliert, dafür gibt es keinen guten Grund, das ist bei mir einfach ein Bauchgefühl, so wie es bei anderen wahrscheinlich ein Gefühl ist für Deutschland zu sein, was sie nicht erklären können und deshalb sind sie noch lange nicht nationalistisch oder so. Könnte ich jetzt eigentlich froh sein, nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko. Mich nervt allerdings das totale Bashing, was derzeit in der Öffentlichkeit betrieben wird. Plötzlich sind die ganzen Spieler nur noch gierige lahme Säcke, die nichts können und vollkommen überschätzt werden. Von wem, frage ich mich. Seid nicht eigentlich ihr die ganzen Idioten, die so eine Weltmeisterschaft aufblast zu einer nationalen Schicksalsschlacht? Was für Fans seid ihr eigentlich, wenn ihr nach einer knappen Niederlage, ich habe das Spiel gesehen und es war zumindest in der zweiten Halbzeit durchaus glücklich, dass Mexiko das 1:0 halten konnte,wenn ihr da euer Team in Grund und Boden verdammt. Und wie mit Gündogan und Özil umgegangen wird, ja, es war bescheuert mit dem türkischen Präsidenten zu posieren, aber nicht weil er türkischer Präsident ist, sondern weil er eine nationalistische, religiös-faschistoide Politik präferiert, Journalisten und Bürgerrechtler einsperrt und seine Macht versucht diktatorisch auszubauen, aber dieses Treffen kann man unabhängig vom Fußball kritisieren. Dass die beiden so dermaßen heftig angegangen werden, hat, meiner Meinung nach, eher damit zu tun, dass sie Türken sind (Deutsche sind sie übrigens auch). So, gestern im Fernsehen gesehen, ein „Fußballfan“ auf Usedom: „Ich freue mich, wenn Deutschland verliert, weil ich gegen Özil und Gündogan bin.“ Solch eine Meinung ist nationalistisch. Vielleicht werde ich ja am Sonnabend zum ersten Mal für Deutschland sein, in einem Özil-Trikot? Ach, wenn das mal so ginge, mit den Gefühlen.

Tipp für heute: Schach spielen.

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Gute Frage

17. Juni 2018

Wenn man alle Arschlöcher dieser Welt zusammen nehmen würde, wie groß wäre dann wohl das Loch?

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Jakob Hein, Gott und mich, sowie den sehr guten Superstargästen Jacinta Nandi (Surfpoeten) und Auge mit Hering (Musik zum Stampfen und Verschnaufen)

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Chapeau!

15. Juni 2018

Herzlich gratulieren möchte ich den Surfpoeten zu ihrem 20. Geburtstag. Durfte Mittwoch bei ihrem letzten Auftritt im Klub der Republik mitmachen, welcher ja eingestampft wird, weil die Firma Nivea-Creme oder so ähnlich dort einen High-Tech-Park errichten will, und muss sagen, ich finde wirklich, sie sind mittlerweile die beste Lesebühne der Welt, und das nicht nur, weil Konrad Endler sich gerne entkleiden tut. Neben diesem wirken derzeit mit: Isa Ledermann, Jacinta Nandi (am Sonntag auch bei unserer Reformbühne), Ruth Herzberg, Tube und DJ Falk’n’Roll. Ich hatte ja die Ehre selbst ein paar Jahre bei dieser Lesebühne sein zu dürfen, welche als einzige Literatur und Konzeptdisco verbindet, bis ich zu alt wurde, hach, mir kommen gerade die Tränen. Außerdem waren (neben unzähligen Gastauftretenden) auch DJ Lt. Surf, DJ Joe Carrera, Michael Stein, Robert Weber, Spider, Gunnar Klemm, Sascha Rasovic, Volker Strübing, Meikel Neid, Lea Streisand, Clint Lukas und Felix Jentsch über längere oder kürzere Zeit mit von der Partie. Hoffe, ich hab niemanden vergessen. Vielleicht bekommen wir (zwei müssten allerdings aus den ewigen Jagdgründen geholt werden) es ja wirklich mal hin eine große gemeinsame Show zu veranstalten, zum 50. oder zum 100., so lange aber könnt ihr die aktuelle Crew besuchen, die am 4. Juli in der Kohlenquelle im Prenzlauer Berg nach dem Bergwerk, dem Pavillion im Weinbergswegpark, dem Mudd-Club, dem Ballhaus-Ost, dem Icon, dem Mauersegler und eben dem Klub der Republik (an gleich zwei Standorten) einen fulminanten Neustart wagt.

Heute: Eberswalde, Ringstraße 183, 18:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt eine ganze halbe Stunde für das Wohnungsbauprogramm

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Das Maskottchen: Eine balltretende Friedenstaube

13. Juni 2018

Es ist entschieden. Die übernächste Fußball-WM findet also in Mexiko, USA und Kanada statt. Prima! Drei Länder, deren Beziehungen nicht gerade unproblematisch sind. Der Präsident des einen Landes will zu dem anderen Land hin eine Mauer bauen und dem noch anderen Land wirft er vor sein eigenes Land in bittere Armut gestürzt zu haben. Das riecht nach Konfrontation und da ist es doch in erheblichem Maße friedensfördernd in diese drei vom Kriege bedrohten Unruheherde solch ein völkerverbindendes Massenereignis zu vergeben. Danke, FIFA! Die darauf folgende WM könnte man dann vielleicht im Sudan und dem Süd-Sudan stattfinden lassen. Noch besser, in Israel, Syrien und dem Iran. Oder gleich in den Rohingya-Siedlungsgebieten in Myanmar?

Tipp für heute: Schon mal damit beginnen, die Stadien zu bauen.

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Es kommen auch wieder bessere Tage

10. Juni 2018

Ich möchte hier mal eine Lanze für Dresden brechen. Ja, auch wenn da nach wie vor Montag für Montag die Pegida-Trottel über die Straßen schleichen. Doch es gibt natürlich, wie in jeder anderen Stadt und in jedem anderen Land, solche und solche. Sehr viele nette Leute lernte ich bei meiner Lesung für das Internationale Zentrum in Pieschen kennen, im Zentralwerk, in der Riesaer Straße. Auf dem Rückweg wies mir ein Mensch, der sich in großen Lettern ‚Skinhead‘ auf die Stirn tätowiert hatte, freundlich den Weg in die Neustadt, obwohl ich meinen Berliner Dialekt nicht vollständig unter Kontrolle bringen konnte. Später, nachdem ich mich natürlich trotzdem verlief, bot mir eine ebenfalls umherirrende, obschon sie aus Dresden stammte, Sächsin an, ich könne mit ihr warten, ihr Freund käme gleich mit dem Auto, weil sie nicht mehr weiter wisse, der würde auch mich ans Ziel bringen. Und der aus Kurdistan stammende Hotelbesitzer reichte mir am nächsten Morgen auf Kosten des Hauses den besten Kaffee, den ich je getrunken habe. Gut, am Namen seines Hotels könnte er ruhig mal ein wenig schrauben, „Elbe’s Hotel“, wenn der Fluss des Lesens mächtig wäre, er würde sich vermutlich im Flussbett umdrehen und das will doch letzten Endes (oder heißt es Ende’s?) niemand, oder?

Heute: Berlin-Rudow, Buchhandlung Leporello, 11:30 Uhr: Solidaritätslesung der Reformbühne Heim & Welt für die von Nazis gepeinigte Buchhandlung, im Rahmen der Litera-Tour Neukölln mit Falko Hennig, Ahne und unserem Lieblingsehrenmitglied und Stargast Uli Hannemann

und danach

Berlin-Friedrichshain, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig und mir, sowie den jederzeit überzeugenden Superstargästen Uli Hannemann (L.S.D. – Liebe statt Drogen) und Martin Betz (Dienstagspropheten)

 

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Der Sommerhit ist da

9. Juni 2018

Ich weiß, wir denken, nun könnte der Sommer ja langsam auch mal wieder vorbei gehen, aber, haltet euch fest,  es ist noch nicht einmal Sommer, jedenfalls kalendarisch. Da beginnt der erst am 21. Juni. Ja, der Juli und der August, die kommen erst noch! Und deshalb ist es auch logisch, dass der Sommerhit 2018 jetzt erst heraus kommt. Er heißt ‚Drei Farben Sommergirl‘ und stammt von Toni Silverstone, einem der angesagtesten Liedermacher zwischen 33 und 45, aber sehr tanzbar. Zu finden auch im Kriminalmusical ‚Rache!‚, die erste Single-Auskopplung sozusagen. Schaut es euch an, fallt euch in die Arme und betrinkt euch hemmungslos, besser wird es bestimmt nicht.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Ruth Herzberg, Jochen Schmidt, Uli Hannemann, Dan Richter und mich

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3 Dinge

7. Juni 2018
  1. Ich hab jetzt Haare auf der Brust. Zwar nur zwei und die sind auch noch durchsichtig, trotzdem, ich fühl mich irgendwie männlicher.
  2. Auf Grund der massiven Nachfrage, nein, bisher haben wir keine weitere Aufführung unseres Kriminal-Musicals ‚Rache!‘ in Berlin geplant. Alle, die dachten, wenn es eine Premiere gibt, dann läuft das Stück auch mindestens ein halbes Jahr, sind jetzt hoffentlich eines Besseren belehrt. Man muss uns schon in andere Orte dieser Republik folgen, denn wir verstehen uns als Botschafter des Kultur-Tourismus, jawohl! Kommt also nach: Dessau (13.10.), Rostock (27.11.), Greifswald (28.11.), Brandenburg/Havel (18.01. 2019) oder auch Freiburg (22.02. 2019). Genauere Informationen über die Veranstaltungsorte gibts unter Termine, oben inne Leiste. Weitere Termine folgen (vielleicht ja auch in Berlin?).
  3. Piemie is weg! Dit is jetz ma würkich wichtig. Also, wer von euch einen schwarz-grau-braun getigerten Kater mit grünem Halsband im weiteren Umfeld der Ackerstraße in Berlin-Mitte gesehen hat, der könnte dies ja hier mal in der Kommentarspalte erwähnen. Er hört überraschenderweise auf den Namen Piemie und es wäre wirklich sehr, sehr wichtig, dass er zu seinem Zuhause zurück kehrt. Verschwunden ist er seit 3 Tagen.

Heute: Dresden, Zentralwerk, 20:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt eine ganze Stunde für das Internationalistische Zentrum

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Paukenschlag in Eppan

4. Juni 2018

Bundestrainer Löw schickt nicht nur vier Spieler nach Hause sondern alle! Angeblich sei er mit der Disziplin unzufrieden, heißt es. Manche würden zu spät zum Mittagessen kommen, kippeln und hinter seinem Rücken ihm die Zunge rausstrecken, da sei er zufällig dahinter gekommen, als es in einem Zimmer mal einen Spiegel gegeben habe. Ihm selber sei das schnuppe. „Dann finde die WM eben ohne Deutschland statt,“ soll der Chefcoach wörtlich gesagt haben „Holland ist schließlich auch nicht dabei.“

Tipp für heute: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

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