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Frankfurt/Main

14. Oktober 2019

Mit Philipp Amthor gestern von Saarbrücken nach Frankfurt/Main gereist. Im Zug. Philipp Amthor ist CDU-Bundestagsabgeordneter. Die Antwort auf Rhezo, wer auch immer Rhezo sein mag. Herr Amthor erzählte viel und lachte herzlich. Irgendwann richtete er den Blick auf mich und sagte: „Die Union ist gar nicht mal so unwitzig, wie sie in der Öffentlichkeit immer dargestellt wird.“ Worauf ich nur entgegnen konnte: „Ich kenne sie gar nicht.“

Ach so, Frankfurt/Main ist eine sehr schöne Stadt. Oder doch.

Heute: Berlin, Die Wühlmäuse, 20 Uhr: Blauer Montag mit u.a. Arnulf Rating, Cloozy und mich

 

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Saarbrücken

13. Oktober 2019

Saarbrücken ist eine wunderschöne Stadt. Ein Fluss, an seinem Ufer eine Autobahn, Nilgänse, Champignons und ein enthusiastisches Publikum, besonders bei der Aufführung von Kriminalmusicals. Den Rest habe ich vergessen, was aber nicht am Bier lag. Oder doch.

Heute: Frankfurt/Main, Elfer Music Club, 20 Uhr: ‚Die Lesebühne ihres Vertrauens‘ mit Severin Groebner, Timan Birr, Elis und den Gästen Dalibor Markovic und mich

oder

Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig und den Superstargästen Ella Carina Werner (TITANIC, Hamburg) und Manfred Maurenbrecher (Uckermark)

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Karlsruhe

12. Oktober 2019

Ich habe so viel gelernt in Karlsruhe. Leider habe ich alles bereits wieder vergessen und das lag nicht am Bier. Oder doch.

Heute: Saarbrücken, Theaterschiff Maria Helena, 20 Uhr: ‚Rache! – Ein Kriminalmusical‘ von und mit Mareike Hube, Ahne und Sedlmeir

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Ja, geht denn das schon wieder los?

11. Oktober 2019

Punkt 3 meiner heutigen Planungsliste bin ich gerade am erfüllen, ich habe seit 7 Jahren bereits eine tägliche Planungsliste, die ich allerdings meist vergesse überhaupt anzugucken, Blog schreiben. Davor bereits erfüllt habe ich die Punkte: Duschen, Rasieren, Kaffee trinken. Werden manche nun einwerfen: „Hey, das sind ja bereits drei Punkte, dann müsstest du gerade bei Punkt 4 sein.“ Da mögen die Manche zwar Recht haben, für eine Korrektur dieses Fehlers bleibt mir allerdings keine Zeit. Denn heute beginnt unsere große Südwestdeutschland-Tournee von ‚Rache! – Ein Kriminalmusical‘. Ich freue mich, mit Mareike Hube und Sedlmeir gemeinsam, die Arenen Baden-Württembergs und des Saarlandes bespielen zu dürfen. In Baden-Württemberg soll es ja tolle Backspezialitäten geben. Brot. Und im Saarland gibt es sicher auch irgendwas. Und weil ich nun schon mal unterwegs bin, hänge ich gleich noch eine Station ran, werde Sonntag in Frankfurt auftreten. Und zwar nicht in Frankfurt an der Oder, sondern in Frankfurt am Main. Ja, das wird ja häufig verwechselt. Wenn ich jemandem etwas mitbringen soll, nur zu, äußert eure Wünsche.

Heute: Karlsruhe, Kohi, 20 Uhr: ‚Rache! – Ein Kriminalmusical‘ von und mit Mareike Hube, Sedlmeir und Ahne

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Frage der Woche

8. Oktober 2019

Wie erkennt man Wilke-Wurst? (Schlagzeile bei tagesschau.de)

Heute: Berlin, Zimmer 16, 20 Uhr: ‚Rakete 2000‘, Lesebühne mit Insa Kohler, Mareike Barmeyer, Lea Streisand, Eva Mirasol und mich als Gast

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An alle besorgten Bürger

6. Oktober 2019

2015 wird sich nicht wiederholen. Die Zeit geht weiter.

Heute: Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den blitzgescheiten Superstargästen Piet Weber (‚Zentralkomitee de Luxe‘) und Amalia Chikh (Französin aus dem Wedding)

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Schlecht und gut (ausgewogene Nachrichten)

5. Oktober 2019

Wer eventuell mal vorhat in einen Kinofilm zu gehen, für den wird die Qual der Wahl erträglicher, denn den Science-Fiction-Film ‚Ad astra‘ braucht man sich wahrlich nicht anzuschauen. Ein unsägliches Machwerk, nicht nur lang sondern auch langweilig. Die Aussage, man solle lieber zuhause bleiben und sich redlich nähren, käme einem Heimatfilm aus den fünfziger Jahren sicher zupass, in einem Science-Fiction-Film wirkt sie doch ziemlich seltsam. Ein Sohn wird zum Mars geschickt um seinem Vater, der am Rande unseres Sonnensystems nach Signalen außerirdischen Lebens sucht und, aus was für Gründen auch immer, im Film gibt es dafür keine Erklärung, Antimaterien-Wellen Richtung Erdbevölkerung von seinem Raumschiff aus abschießt, die Botschaft zu senden, dass er mit ihm in Kontakt treten will. Das möchte die Firma Spacecom nutzen, um dessen (des Vaters) Raumschiff nuklear zu zerstören. Ach, es gibt vieles, was man in dem Film nicht versteht. Warum herrscht auf dem Mond ein Bürgerkrieg? Weshalb erbeuten dort Piraten Mondautos, obwohl es weder Wasser noch Nahrung gibt? Warum greifen in einem norwegischen (?!) Raumschiff außer Kontrolle geratene Tierversuchsschimpansen die helfen wollenden US-Amerikaner an? Wieso weiß der Sohn, dass, wenn man vom Neptun aus keine Signale außerirdischen Lebens empfängt, wir Menschen im Universum alleine sind. Warum erzählt der Vater seinem Sohn, dass er sich nicht für ihn interessiert um ihn gleich darauf zu bitten mit ihm gemeinsam nach außerirdischem Leben zu suchen? Vielleicht durchschaut ja jemand anders diesen Film, mir ist es nicht gelungen.

Und nach so viel Negativem hier noch etwas Tolles, Binden und Tampons werden künftig billiger. Hurra!

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Milena Reinecke, Volker Surmann, Falko Hennig, mich und Dan Richter

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Nachruf auf einen Nachruf

2. Oktober 2019

Nun isser also tot, der Karel Gott und ich kann gar kein Zwiegespräch mit ihm mehr halten, wie es mir damals unser islamistischer Imbissverkäufer Cesar bei den Surfpoeten riet, damit er diesen auch einmal zuhören könne und nicht wegen Blasphemie immer den Raum verlassen müsse. An akuter Leukämie ist Karel Gott gestorben, herzliches Beileid allen Angehörigen. Mit seinen Liedern konnte ich ja nie etwas anfangen, bis auf eine Ausnahme, die Cover-Version des Rolling-Stones-Hits ‚Paint it black‘, die bei ihm ‚Rot und Schwarz‘ hieß, in der deutschen Version zumindest. Sie rührt aus dem Jahre 1969 her und geht richtig ab. Man konnte sie hervorragend auch zum Tanze spielen. Was Karel Gott trotz unsäglicher Schnulzenlieder nicht verdient hat, ist der „Nachruf“, den ihm das Portal web.de verpasste. Da steht, er wäre mit 18 Jahren ein „Elektro-Lehrling“ gewesen (was soll das denn sein?), habe mit „unverkennbar slawischem Akzent“ gesungen (für im Internetz gucken, aus welchem Land er stammt, hat ’s wohl nicht gereicht) und galt als der „Sinatra des Ostens“ (nie gehört). Fehlte eigentlich nur noch, dass man seine fast westlich anmutenden Gesichtszüge hervorgehoben hätte, die sich angenehm von den barbarischen Mongolenfressen in der näheren Umgebung abhoben.

Heute: Berlin, Zebrano-Theater, 19:30 Uhr: Jubiläumsshow zum 5-jährigen Bestehen von Geschmacksverstärker (Liederatur im Tetrapack) mit Andreas Albrecht und Holger Saarmann sowie ihren Gästen Toni Kater, Björn Reich, Peggy Luck, Amalia Chikh, Masha Potempa und mich

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Was würde wohl Freud dazu sagen (51) trifft Verlockungen des gemeinen Kapitalismus

29. September 2019

Scheinbar werde ich auf die Probe gestellt.

Geträumt, ich ginge mit meiner Familie auf den Spielplatz am Teutoburger und plötzlich fällt mir am Eingang, rechts unter den Büschen hervorlugend, eine Brieftasche auf. Ich bücke mich unauffällig und stecke sie schnell ein. In einem Moment, als sich alle auf der Rutsche befinden, hole ich sie wieder heraus und schaue nach. Vielleicht ist ja ein Ausweis darin oder etwas, wodurch man die Adresse des rechtmäßigen Besitzers heraus bekäme. Eine Visitenkarte. Ich hoffe inständig, dass dies nicht der Fall ist. Außerdem wünsche ich mir Geld. Tatsächlich! Zwei 50-Euro-Scheine. Nein! Etwas kleiner gefaltet kommt noch ein, nein, zwei Hunderter kommen zum Vorschein. 300 Euro! Das ist ja unglaublich! Und beim Kleingeld habe ich noch nicht einmal nachgeschaut. Ich beschließe, die Brieftasche zu behalten und empfinde kein schlechtes Gewissen.

Wer die letzten beiden Posts hier verfolgt hat, wird sich sicher denken können, mit was dieser Traum zu tun hat. Doch dürfen Träume wirklich der Maßstab sein? Soll ich tatsächlich das kupferne 5-Cent-Stück und das kupferne 1-Cent-Stück einfach behalten? Ich muss die Oberhand gewinnen, über meine maßlose Gier.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den edel beleumundeten Superstargästen Gotti (Tiere streicheln Menschen) und Danny Dziuk (Liedermacher der Herzen)

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Geld abholen tut nicht weh

28. September 2019

Nun habe ich auch noch in Dresden, in der Heidestraße, direkt vor dem Eingang zum Zentralwerk, ein kupferfarbenes 1-Cent-Stück gefunden. Meint es da etwa jemand gut mit mir? Werde ich jetzt reich, so pö a pö? Ach, muss man bestimmt dann viele Steuern zahlen, will ich gar nicht. Also noch mal im Guten, wer vorgestern oder die Tage davor in der Straßburger Straße ein 5-Cent-Stück verloren hat, oder in Dresden, in der Heidestraße, gestern oder die Tage davor ein 1-Cent-Stück, der möge sich bei mir melden, geht auch anonym, falls es derjenigen oder demjenigen peinlich sein sollte. Ich kann sagen, ich habe auch schon mal was verloren, das ist gar nicht schlimm, das passiert jedem mal, selbst Albert Einstein und Walentina Tereschkowa haben schon mal was verloren, also weiß ich zwar nicht, aber bestimmt.

Heute: Berlin, Periplaneta, 20 Uhr: ‚Lesen für Bier‘ mit Robert Rescue und mich als Gast

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