Ein passender Vergleich?

30. April 2018

Heute stand in der Berliner Zeitung das 180% der Berlinerinnen und Berliner (von mir persönlich so in Erinnerung gebliebene Prozentzahl) das so genannte Solidarische Grundeinkommen, welches der Berliner Bürgermeister Hans-Joachim Irgendwas vorschlug, gut finden. Will ich nicht anzweifeln, jedoch finden wahrscheinlich auch 5 Milliarden % der Weltbevölkerung friedenssichernde Maßnahmen gut, wenn sie nicht genau wissen um was es geht. Falls man ihnen allerdings erklärt, diese Maßnahmen bedeuten, dass jeder eingesperrt wird, der Widerworte äußert, wird die Prozentzahl der Befürworter garantiert schrumpfen, also hoffe ich wenigstens. Wie hier bereits einmal ausgeführt beinhaltet das „Solidarische Grundeinkommen“, dass Menschen die keiner Lohnarbeit nachgehen zum Mindestlohn all jene Arbeiten machen sollten, die von anderen als zu schwer, zu dreckig, zu stupide und/oder als zu schlecht bezahlt angesehen werden. Es handelt sich also weder um ein Grundeinkommen, noch um etwas solidarisches. Es ist lediglich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM). Nur zieht dieser Begriff aus der Vergangenheit eben nicht mehr. Doch, wenn man auf eine Flasche Schnaps das Etikett Multivitaminsaft klebt, wird der Inhalt ja auch nicht gerade gesünder.

Heute: Berlin, BKA, 18 Uhr, 19:30 Uhr und 21 Uhr: BKA 3.0 (30 Jahre BKA) 3 Geburtstagsmixmaxshows hintereinander mit u.a. Ades Zabel, C.Heiland, Arnulf Rating und mich

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Ein Kommentar zu “Ein passender Vergleich?”

  1. 01

    Du schreibst mir aus der Seele.

    Doppeltes Lottchen am 1. Mai 2018 um 00:00

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