Liedermacher vs. Singer/Songwriter
20. August 2011
Erst habe ich mich ja gefreut, dass die TAZ jetzt unter dem Titel „Liedermacher 2.0“ eine ganze Seite den neuen Liedermachern widmet, dann allerdings schwächte sich diese Freude doch deutlich ab. Man beschränkte sich nämlich in der Hauptsache auf Philipp Poisel (kann ich leider gar nichts mit anfangen) und Max Prosa (kenn ich noch nicht, werde ich demnächst mal reinhören) und stellt anhand dieser beiden fest, dass die neuen Liedermacher sich nicht mehr Liedermacher nennen wollen, sondern auf das zungenbrecherische Wortungetüm Singer/Songwriter bestehen, dass sie unpolitisch und ohne explizite Botschaften seien und stellt sie in Kontrast zu den alten Liedermachern, die ja praktisch alle das DKP- oder zumindest das SPD-Parteibuch in der Tasche führen mussten. Bisschen arg vereinfacht. Falls der Herr Winkler Zeit und Lust haben sollte, kann er ja mal in meine Liedermachersendung reinhören. Trotzdem natürlich löblich sich dieses Themas anzunehmen.
Tipp für heute: Sich einen romantisch verklärten Existenzialismus leisten, bis der Wecker klingelt.
Ein Kommentar zu “Liedermacher vs. Singer/Songwriter”
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mut zur banalität, wenn ich bitten darf. ’s einfach ma gut sein lassen. dass sich die taz an philipp poisel abarbeitet, finde ich erstaunlich. und langweilich. und überflüssich. mit ganz viel ch.
wenn man von vornherein die falschen maßstäbe anlegt, riskiert man natürlich keine erkenntnis.
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