Quersumme 13
22. Februar 2026
Gute Nachrichten aus Berlin. Die ersten Rolltreppen rollen wieder. Das habe ich bei meiner morgendlichen Presseschau herausbekommen. Sicher werden jetzt viele Gehbeeinträchtigte aufatmen. Gerade am Hauptbahnhof ist das Gefälle ja doch relativ hoch. Und die Fahrstühle, wenn sie funktionieren, können nur begrenzt Menschen auf untere oder obere Bahnsteige transportieren. Eine Seilbahn kurzfristig einzurichten, wie einige (ich) forderten, wurde vom Vorstand der Bahn aus Kostengründen abgelehnt. Auch ein temporärer Ersatzbahnhof, der, so lange Rolltreppen stillstehen, auf ebenerdigen Gleisen Fahrten ins In- und Ausland anbietet, wurde verworfen, selbiger Grund. Verantwortlich für die Misere soll übrigens ein Kaugummi gewesen sein, der im oberen Teil einer Rolltreppe sich verkeilte und das Gerät lahmlegte. Andere Rolltreppen schlossen sich dem Ausfall dann, vermutlich aus Solidarität, an. Der Bahnvorstand teilte mit, die Einsatzbereitschaft sämtlicher Beförderungszubringer (schönes Wort) umgehend sicherstellen zu wollen, spätestens bis Frühjahr 2038 (Quersumme 13).
Heute: Berlin (zur Not zu Fuß erreichbar), Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie dem Superstargast Marc Ottiker (Schlager aus der Schweiz)
Ein Kommentar zu “Quersumme 13”
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