Pfingsten hab ich vergessen

29. April 2026

Der Mai wird immer aktionistischer. Er beginnt bereits mit dem 1. Mai, wo wir alle ja nicht nur den Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse feiern, sondern an dem es auch eine Revolution gibt, höchstwahrscheinlich. Direkt darauf folgt der 2. Mai, der Internationale Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen. Wir treffen uns zur kleinsten Massendemonstration der Welt und durch unser ‚Gebet gegen die Arbeit‘ von Michael Stein vor den Schön-Schöner-Schönhauser Allee-Arcaden entsteht ein Morphisches Feld, welches dafür sorgt, dass schon wenig später das Bedingungslose Grundeinkommen eingeführt wird und alle Menschen glücklich sind (angefragt). Direkt darauf ist Sonntag. Wir spielen Federball. Am 14. Mai läuft dann ‚Metropolis‘ im Kino Babylon und eine gewisse Chrissi feiert Geburtstag. Am 18. Mai steht die Volksbühne Kopf, denn die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot begeht ihr 40-jähriges Bestehen im Großen Saal. Das Tanzen und das Denken werden sich vereinen. Am 21. Mai stürmen die Herren Sedlmeir und Ahne (Ahne bin icke) den Schokoladen, um die Zärtlichkeit unter die Völker zu bringen (Ein heiterer Abend nur für Du!). Am 22. Mai feiere ich Buchpremiere von ‚Stabil im Bus‘ in der Kunstfabrik Schlot (‚Stabil im Bus‘ ist ein Buch). Und, jetzt kommts, den gesamten Mai hindurch beteiligt sich die Stadt Cottbus/Chosebuz (liegt im Bezirk Cottbus) an der Aktion ‚Mähfreier Mai‘. Durch den Verzicht auf Mahd sollen wertvolle Lebensräume für Insekten erhalten bleiben. Machick mit. Wer noch?

Heute: Cottbus/Chosebuz, Gladhouse, 20:30 Uhr: Lesebühne Cottbus mit Matthias Heine, Andreas Vent-Schmidt, Daniel Ratthei und Gästen (u.a. mich)

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