Zombieapokalypse light

19. Juli 2026

Gestern in meiner bevorzugten Kaufhalle. Ich an der Fleischtheke, will Schnitzel haben. Der Mann hinterm Tresen: „Ick kann ooch Schweinesteak anbieten, sind gerade im Angebot. Mach ick ihnen als Schmetterling, so wie dit die Italiener immer tun, wenn se uns über ‚t Ohr haun, ha ha. Gucken se ma, vier Schmetterlingsschweinesteak, Täuschschnitzel, für sieben Euro paar Zerquetschte, kann die Frau nich meckern, oder? Bleibt noch wat für die Dauerwelle.“ Ich bedanke mich, obwohl die Frau in der Mongolei weilt und für eine Dauerwelle noch nie einen Cent ausgegeben haben dürfte. Trotzdem lustig, denke ich, irgendwie aus der Zeit gefallen und werde für mein sexistisches(?) Humorverständnis sogleich bestraft, als ich mich an den Brötchenboxen bücke und mit der Stirn gegen eine der Teigwarengreifzangen knalle, die ein wenig herausragt, aus den Fächern, neben den Boxen. Tut weh und ich merke, wie von der Stirn das Blut herunter rinnt. Beim Gedanken daran, was die Leute in der Kaufhalle jetzt wohl denken, wenn sie mich so sehen, musste ich dann aber doch wieder lachen.

Heute: Berlin, FIT-Tankstelle, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Gott und mich, sowie den beiden Superstargästen Daniel Baierl (Leipzig) und Sebastian Krämer (Berlin)

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