Mir gefiel früher der Hermann Axen, das war noch ein Politiker von echtem Schrot und Korn
4. März 2012
Während bei uns hier immer noch alle Welt rätselt, wer die Nachfolge von Horst-Christian Köhler-Wulff antritt, weiß in Russland jedes Kind, dass heute ein lupenreiner Demokrat zum zweiten Male zum Präsidenten gewählt wird. Wladimir Wladimirowitsch Putin heißt der Glückliche. Eine lustige Type, der bei kritischen Fragen ausländischer Journalisten zu Tschetschenien schon mal den Frechdachs nach Moskau einlädt um sich dort beschneiden zu lassen. Ha, ha, da hat Gerhard Schröder bestimmt herzlich gelacht. Neulich haben sie im Fernsehen bei uns mal wieder saudumm festgestellt, dass die Politiker früher irgendwie markanter, unverwechselbarer, ja, einfach besser waren und sie meinten damit überraschenderweise nicht Adolf Hitler, Kaiser Wilhelm oder Erich Honecker sondern Schmidt, Genscher, Kohl und Strauß. Ja, ja, früher… .
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Jakob Hein, Jürgen Witte und mich, zum letzten Mal (bis auf Weiteres) der zauberhaften Daniela Böhle, sowie den präsidial auftretenden Ehrengästen Roman Israel (Dresden) und Schwarz un Schmitz (Berlin).
3 Kommentare zu “Mir gefiel früher der Hermann Axen, das war noch ein Politiker von echtem Schrot und Korn”
01
Zum dritten Male. Aber ist ja sowieso egal opper als Präsi oder Ministerpräsi mit vorgeschalteter Sprechpuppe regiert.
02
Das die Pute wieder Chef ist doch einiges über Russland.
03
@ Olaf: Zum dritten Mal ist selbstverständlich richtig.
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