Sie haben es schon nicht leicht
13. April 2012
Freitag der 13. ging ja schon mal gut los. Jedenfalls für die beiden jungen Herren hinter mir in der Schlange der Bullettenbraterei am Alex. „Jetzt muss man hier ooch noch anstehen für so ’ne Drecksburger“ ließ sich der Eine vernehmen, während der Andere stöhnte und mit: „Dit stinkt so eklich nach alten Fett, dittick kotzen könnte“ in die Klageorgie einstimmte. Sie waren beide wirklich nicht zu beneiden, aber was sollten sie tun? Mutti schlief schon, die konnte man nicht mehr wecken, damit sie was Leckeres zubereitete, denn, wenn Mutti einmal schlief und man weckte sie, konnte Mutti sehr böse werden, dann würde sie womöglich auch nicht mehr das Bett machen und lüften, wenn es an der Zeit war und dem Jungen die Haare kämmen. Nee. Alles nicht einfach. Und die Sushibude hatte auch schon Feierabend gemacht und noch über 23 Stunden lagen vor ihnen, an diesem Freitag, dem 13.. Wahrscheinlich stehen sie zur Zeit verloren auf dem S-Bahnhof Bornholmer Straße herum und warten auf den nächsten Zug Richtung Schönhauser Allee, der nicht kommen wird. Oh, oh.
Heute: Potsdam, Waschhaus, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (leider schon ausverkauft)
4 Kommentare zu “Sie haben es schon nicht leicht”
01
»Ahne liest, singt und stinkt« hab ich da doch jetzt gleich gelesen. Schulljung. War nicht persönlich gemeint. Aber du hast ja schließlich damit angefangen.
02
Komm doch her, wenn de wat willst! Mist, keine Grinsezeichen mehr da.
03
Ja, ich hab Durst. Ich komme. Aber, ogott: wohin denn? In Deinem Impressum steht ja gar nicht die vom Gesetz geforderte ladungsfähige Adresse. Telefon auch nicht. Auweia!
04
Ach so, wohin, ja. Wohin? Natürlich in die Wohinstraße 24 e-d zum Quadrat und dann bei Honeckers klingeln, die geben dir dann die Telefonnummer. Aber Vorsicht, da ist im Treppenhaus ’ne Stufe.
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