Der Kampf geht weiter

11. Januar 2009

Heute früh meine Kinder gefragt, ob sie wüssten, wer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gewesen seien. Achselzucken. Dabei berichtete mir mein Sohn erst gestern, dass sein neuer, bester Freund Kommunist ist. Der sei so für Kuba und DDR und hasse den Kapitalismus. Am Abend haben sie sich bei ihm getroffen, zum Videogucken. Zu essen gab es Schawarma.

Heute: Ab früh, große Karl Liebknecht/Rosa Luxemburg Demonstration zum Grab nach Berlin-Friedrichsfelde, außerdem Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Uli Hannemann, Falko Hennig, Heiko Werning, Jürgen Witte, Jakob Hein, mich und den Gästen Martingo sowie Paul Bokowski.

Allgemein | Kommentare

5 Kommentare zu “Der Kampf geht weiter”

  1. 01

    Und hier in Kalifornien haben sie entweder gebleichte Zahnverblendungen oder gar keine mehr. Hab denen gesagt, dass man bei uns auf Krankenschein zum Zahnarzt kann. Das fanden sie sehr sozialistisch, die Kalifornier. Aber ne Lesebühne haben die auch, gleich gegenüber immer Donnerstags. Kann man gern mal mitmachen auf englisch, wenn man will. Mit oder ohne Zähne.

    Schönen Gruß aus Fernwest!

    generator am 12. Januar 2009 um 05:48
  2. 02

    Generator macht mich echt neidisch !

    Alex am 12. Januar 2009 um 10:08
  3. 03

    @ Generator: Schreib doch mal wie die Lesebühne heißt und wie oft sie stattfindet und wie hoch der Eintritt ist und außerdem würde mich für die ‚Kampagne wider die allerortens anzutreffende, durch nichts zu entschuldigende und zu allem Überfluss mit Geldgeilheit innigst gepaarte Inferiorität‘ eine schöne Eckkneipe dort interessieren.
    Lieben Gruß aus Nahost!

    Ahne am 12. Januar 2009 um 15:01
  4. 04

    Hab deinen Satz nicht verstanden, aber die Kneipe/Bühne heißt „Brainwash“ und ist eigentlich ein Waschsalon mit Tresen, und die nehmen keinen Eintritt. Ich glaub, die machen das für Freigetränk und Fortbildung der rückverdummten Volksmassen. Ich frag mal bei Gelegenheit, bin aber grad woanders.

    generator am 13. Januar 2009 um 17:07
  5. 05

    @ Generator: Mit dem Satz meinst du wahrscheinlich die Kampagne, die wurde mal von Michael Stein initiiert um einen Restaurant-/Kneipenführer sozusagen von unten zu gestalten, der sich eben gegen die minderwertigen Etablissements richtet, die auch noch Geld damit verdienen (Stichwort Hackescher Markt oder Kastanienallee). Ich dachte, es gäbe, da wo du bist, vielleicht eine geeignete Eckpinte, die man erwähnen könne. Siehe auch mein Eintrag vom 04.12. 2008.Viel Spaß, da wo du bist!

    Ahne am 13. Januar 2009 um 21:36

Kommentar schreiben

  •  
  •  
  •  

Verfolge neue Kommentare zu diesem Beitrag mit diesem Kommentar-Feed.

Kategorien