Auf den Zug aufspringen
13. März 2015
Überall sprechen und schreiben sie nur über den Islam, den Trend zum muslimischen Glauben, die Wiederbesinnung der Jugend auf die Worte des Propheten. Da fühlt sich die christliche Kirche natürlich herausgefordert und reagiert prompt mit einer konzertierten Werbestrategie, also könnte ich mir zumindest vorstellen. Vielleicht ist es aber auch nur Zufall, was ich in einigen Städten, des atheistischen Nordostens dieser Republik, zu Gesicht bekam. In Prenzlau zum Beispiel prangte am Bahnhof ein riesiges Plakat mit der Aufschrift „Gott statt Schrott“ was für den Fernsehsender ‚Bibel TV‘ Reklame machte und in Greifswald warb die evangelische Gemeinde in der Innenstadt mit dem Spruch „Für Menschen, die nicht alles glauben“. Nicht alles? Na, ich spare mir die Häme, sollen sie sich um ihre Schäfchen zanken, Gott jedenfalls, der bekanntlich in der Choriner Straße wohnt, möchte das lieber nicht sehen, hören, riechen.
Heute: Fürstenwalde/Spree, Parkclub Fürstenwalde, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt
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