Gibst du mir Waffen, geb ich dir Tod

4. Januar 2010

„Die jemenitische Regierung hat ihre Bereitschaft bekundet El Kaida zu bekämpfen. Sie sind bereit unsere Unterstützung anzunehmen und wir geben ihnen, worum sie gebeten haben“ so John Brennan, Anti-Terror Berater der US-Regierung gestern auf dem konservativen US-Fernsehsender Fox-News. Der Jemen ist übrigens ein streng islamistisch regiertes Land in dem die Scharia gilt, auf homosexuellen Geschlechtsverkehr die Todesstrafe steht, Frauen praktisch keinerlei Rechte haben und das regierende Regime einen erbarmungslosen Krieg gegen separatistische Rebellen führt. Dass dieses Regime militärische Unterstützung gerne annimmt, wen wunderts? Und meine Güte, El Kaida, sind nicht alle die, die gegen die sind, die El Kaida bekämpfen wollen, Unterstützer von El Kaida? Die USA rüsteten schon die afghanischen Taliban auf, sie verhalfen Pakistan zu Atomwaffen, nun ist Friedensnobelpreisträger Barack Obama dabei den nächsten schwerwiegenden Fehler zu machen. Als korruptes Regime kann man heutzutage richtiggehend froh darüber sein, wenn man ein paar extremistische Ausbildungscamps im Lande hat, das füllt die eigenen Taschen.

Tipp für heute: Warm anziehen.

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7 Kommentare zu “Gibst du mir Waffen, geb ich dir Tod”

  1. 01

    Wenn das auf dem Schulhof wär und die Jungs sich immer auf den Mund boxen wollten, käme irgendwann ein Sozialarbeiter und würde mal fragen, ob sie sie noch alle haben, nein, warum eigentlich das Ganze…? Was wollen die denn wirklich?

    Kopfschüttel. Männerwelt.

    generator am 4. Januar 2010 um 15:50
  2. 02

    @ generator: Also, ob da nun wirklich der Puller den entscheidenden Unterschied macht, ich weiß nicht. Aber stimmt, vielleicht würden die Frauen schicker angezogen töten.

    Ahne am 4. Januar 2010 um 21:07
  3. 03

    Oder wenigstens ohne Funktions-Burka tragen zu müssen.

    generator am 5. Januar 2010 um 09:01
  4. 04

    Ist ja wirlich hoffungslos heute noch gegen die Täter des US-Imperalismus zu kämpfen,die heute vom Friedensnobelpreisträger angeführt werden.Ich warte ja schon ganz gespannt auf den BEWEISS,das Chavez ein Agent der al-quaida ist.

    alex am 5. Januar 2010 um 09:39
  5. 05

    @ alex: Meinst du ‚Freie Marktwirtschaft‘, wenn du von ‚US-Imperialismus‘ redest?

    Ahne am 5. Januar 2010 um 13:09
  6. 06

    Sehr schön, dass der Jemen ein so stabiles Land ist, in dem die Regierung so viel zu sagen hat. Kann man nicht die alten Rosinenbomber nehmen und die Waffen einfach über dem Land abschmeißen? Können wir uns die ganze Verteilungsarithmetik durch korrupte Beamte sparen.

    Bei solchen Stellvertreterkriegen siegen sowieso nie diejenigen, die ursprünglich siegen sollten…
    Schneidest Du einen Kopf ab wachsen drei nach…
    Der arme Obama, der kann nur verlieren. Und der next President wird wieder ein starker Mann.

    Rumms!

    nomadyss am 5. Januar 2010 um 13:22
  7. 07

    ja,leider.

    alex am 6. Januar 2010 um 11:00

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