Das ist Demokratie, langweilig wird sie nie (danke, Andreas Dorau, für diese schöne Liedzeile)

25. November 2018

Die Schweizerinnen stimmen heute darüber ab, ob Schweizer Recht künftig über Internationalem Recht stehen sollte und ob eine Kuh ihre Hörner behalten darf und noch über was Drittes, was ich nicht so richtig verstanden habe, irgendwas mit Sozialrecht. Ersteres macht mir Sorge, denn ich denke, das läuft auf größere Abschottung (die armen Schotten können bestimmt nichts dafür, dass ihr Name für jenes schlimme Wort missbraucht wurde) hinaus, Streichung des Asylrechtes oder so. Vielleicht aber auch im Interesse der Großbanken, wegen des einstmals speziellen Schweizer Bankgeheimnisses? Zweiteres würde ich befürworten und dies, obwohl ich gehörigen Respekt vor einer gehörnten Kuh habe, um nicht zu sagen Schiss. Aber vielleicht sollten wir unsere Sicherheitsaspekte mal hinten an stellen und auch das Gewinnstreben, denn das versteckt sich meiner Meinung nach hinter der Aussage, die Tiere würden sich mit ihren Hörnern gegenseitig verletzen. Kommt sicher vor, wenn die Ställe zu klein sind, aber folgten wir dieser Argumentation, könnten wir auch gleich noch deren Zähne und Hufe wegzüchten, ausreißen oder abfeilen. Räusper, räusper. Zum Dritten habe ich keine Meinung, weil ich, wie erwähnt, nicht weiß um was es geht. Und wenn ihr mich nun fragen solltet, ob ich generell Volksabstimmungen begrüße, äh.., unentschieden.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den exzellenten Superstargästen Frollein (Sängerin und Liederschreiberin) und Maik Martschinkowsky (Lesedüne)

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