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Stullenpaket nich vajessen

1. Mai 2018

Strahlend blauer Himmel. Als wäre die DDR nie unter gegangen. Sagte man das nicht damals so? Am ersten Mai ist immer Sonnenschein und warm und trocken? Egal was der Wetterbericht vorher auch behauptete? Man müsste eigentlich raus fahren zum Grunewald. Denn im Grunewald ist Holzauktion. Stimmt nicht. Im Grunewald ist heute Randale. Das zumindest schrieb der über jeden Zweifel erhabene Berliner Kurier. Hintergrund ist eine Demonstration anlässlich des 1. Mais der Hedonistischen Internationale, die heute dem „soziokulturell benachteiligten Problemkiez“ unter die Arme greifen will, mit einer Nachhilfestunde in Sachen „politischer Anteilnahme“. 14 Uhr geht es los am S-Bahnhof Grunewald, vielleicht eine Alternative zum ‚Vegane Würstchen grillen auf dem Myfest in Kreuzberg-Disneyland‘. Ich kann nicht. Bin verabredet, zum ‚In der Nase popeln‘.

Heute: Berlin, Bassy, ab 16 Uhr: Abschiedssause des beliebten Cowboyclubs (mal wieder muss eine gute Adresse der Gentrifizierung weichen) u.a. dabei Plan 9, DJ Joe Carrera, A Pony named Olga und viele andere Bands und Schallplattenalleinunterhalter (ick dürf um 17 Uhr ooch für ’ne Vürtilstunde ran, mit Gott)

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Ein passender Vergleich?

30. April 2018

Heute stand in der Berliner Zeitung das 180% der Berlinerinnen und Berliner (von mir persönlich so in Erinnerung gebliebene Prozentzahl) das so genannte Solidarische Grundeinkommen, welches der Berliner Bürgermeister Hans-Joachim Irgendwas vorschlug, gut finden. Will ich nicht anzweifeln, jedoch finden wahrscheinlich auch 5 Milliarden % der Weltbevölkerung friedenssichernde Maßnahmen gut, wenn sie nicht genau wissen um was es geht. Falls man ihnen allerdings erklärt, diese Maßnahmen bedeuten, dass jeder eingesperrt wird, der Widerworte äußert, wird die Prozentzahl der Befürworter garantiert schrumpfen, also hoffe ich wenigstens. Wie hier bereits einmal ausgeführt beinhaltet das „Solidarische Grundeinkommen“, dass Menschen die keiner Lohnarbeit nachgehen zum Mindestlohn all jene Arbeiten machen sollten, die von anderen als zu schwer, zu dreckig, zu stupide und/oder als zu schlecht bezahlt angesehen werden. Es handelt sich also weder um ein Grundeinkommen, noch um etwas solidarisches. Es ist lediglich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM). Nur zieht dieser Begriff aus der Vergangenheit eben nicht mehr. Doch, wenn man auf eine Flasche Schnaps das Etikett Multivitaminsaft klebt, wird der Inhalt ja auch nicht gerade gesünder.

Heute: Berlin, BKA, 18 Uhr, 19:30 Uhr und 21 Uhr: BKA 3.0 (30 Jahre BKA) 3 Geburtstagsmixmaxshows hintereinander mit u.a. Ades Zabel, C.Heiland, Arnulf Rating und mich

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Kampagne wider die allerortens anzutreffende, durch nichts zu entschuldigende und zu allem Überfluss mit Geldgeilheit innigst gepaarte Inferiorität (4)

29. April 2018

Ein paar Tipps für Kneipen, falls es einen mal in das schöne schwäbische Städtchen Laupheim verschlagen sollte. Die Etablissements liegen alle nicht weit von einander entfernt in der Kapellenstraße, vom Sackbahnhof höchstens 3 Minuten zu laufen.

’s Fläschle: Ochsen (Bier) 0,5 l 2,40 €

Besonderheit: beim Würfeln oder Nageln Spirituosen 0,02 1,50 € (Ausnahmen!)

Dost: Original (Bier) 0,5 l 2,00 €

Besonderheit: keine Besonderheit

Kapellazipfele: Ott Spezial vom Fass (Bier) 0,5 l 2,80 €

Besonderheit: Jugendgetränk Eistee im Angebot 0,4 l 2,50 €

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den verdammt eloquenten Superstargästen Lisa Sinram (Tochter), Marie Diot (Hannoveraner Musikwunder) und Satz & Pfeffer (Schweizer Wortspielakrobaten)

 

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Tabelle meiner zukünftigen großen Erfolge

27. April 2018

Bevor ich mich auf den Weg nach Schwaben mache, möchte ich noch kurz auf große Ereignisse aufmerksam machen, die ihre schweißigen Tätzchen bereits diffus nach uns allen ausstrecken. Also erstens.., ach nee, andermal.

Heute: Laupheim, Kulturhaus Schloss Großlaupheim, 20 Uhr: Nacht der Poeten (Fest für komische Literatur) mit Jess Jochimsen, Patrick Salmen, Michael Stauffer, Fortuna Ehrenfeld und mich (im Radio auf SWR2 am 07.07. und am 22.09. jeweils 23:03-24 Uhr)

 

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Markus Södum und Gomorrha

26. April 2018

Ob der neue Staatsratsvorsitzende von Bayern, der mit dem Toppschnitt, sich nicht ein bisschen verrechnet, wenn er sich jetzt mit den Christen anlegt, indem er behauptet, das Kreuz sei kein Zeichen einer Religion? Immerhin wählen die dort seit Jahrzehnten regelmäßig eine christliche Partei in die Regierungsverantwortung, welcher er sogar selber angehört.

Heute: Berlin, Potsdam und Umgebung, Pi-Radio auf Radio 88vier, 19 Uhr: Hauptstadtteam mit u.a. Mandana und mich als Vertreter der Organisationsgruppe der machtvollen Demonstration zu Ehren des 16. Internationalen Kampf- und Feiertages der Arbeitslosen (2. Mai, 13 Uhr, Berlin-Senefelderplatz)

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Eilmeldung: Echo abgeschafft!

25. April 2018

Ob das jetzt eine Protestaktion der Bundesregierung gegen die gebirgsaffinen Bayern ist, weil die überall Hakenkreuze in den Amtsstuben aufhängen wollen?

Tipp für heute: Was ist der Bürgermeister von Wesel? Ein…

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Nicht dass jetzt alle auf „merkwürdige Einzelgänger“ losgehen

24. April 2018

Nachdem tagesschau.de heute titelte „Todesfahrer von Toronto ein „merkwürdiger Einzelgänger“?“ habe ich schon überlegt: ‚Hä, eine neue Verschwörungstheorie? Macht die Tagesschau da jetzt auch mit?‘ Dann aber dachte ich noch mal nach (ja, ja, hilft ab und zu) und kam zu dem Schluss, nein, es muss kein Widerspruch in sich sein. Ein Fahrer kann auch ein Gänger sein. Weiß lediglich nicht, warum das jetzt so eine dolle Schlagzeile hergeben soll. Ob morgen da wohl steht „Todesfahrer von Toronto ein „freundlicher Fleischesser“?“ und übermorgen „Todesfahrer von Toronto ein „behutsamer Weihnachtssternbastler“?“? Und gefällt es euch eigentlich auch, die Kombination „?“?? (leider verändert das Programm die Anführungsstriche oben vor dem ersten Fragezeichen immer selbstständig in Anführungsstriche unten)

Heute: Berlin, Schokoladen, 21:30 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit Spider, Tube, Uli Hannemann und Ivo Lotion, sowie den beiden Gästen Clint Lukas und mich

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Bloß nicht auf dumme Gedanken kommen

22. April 2018

Mein türkischstämmiger Bäcker erklärte mir heute, dass seine Kinder erst ausziehen dürften, wenn sie verheiratet wären. Vorher nicht. Da kämen sie nur auf dumme Gedanken. „Ist eine andere Kultur.“ Er zum Beispiel habe einen Freund, der sei 40, nein, 44 und der habe die Richtige eben noch nicht gefunden und da wohne er eben noch bei seiner Mutter, „die kocht und putzt und wäscht, ist doch gut“.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den längst bei ihrer Mutter ausgezogenen Superstargästen Leo Fischer (Ex-Chefredakteur der TITANIC) und Blockflöte des Todes (Pop-Idol)

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Sätze seltsamer Schönheit (124)

18. April 2018

„Gehässigkeit ist das Brot der Welkenden.“ der von mir hoch geschätzte Dichter und Denker Uli Hannemann

Heute: Berlin-Neukölln, Klunkerkranich, 20 Uhr: Uli Hannemann und Ahne lesen, singen und trinken das Allerallerschönste auf dem Dach der Welt (Neukölln)

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Was würde wohl Freud dazu sagen (40)

17. April 2018

Geträumt, ich sei Pfarrer und müsse in den Außenbezirken Berlins predigen. Und zwar bei Neptunfesten in Freibädern. Auf dem Rückweg will ich einen Berg hoch. Zum Glück steht am Fuße ein elektrischer Rollstuhl. Ich bin zwar nicht gehbehindert, denke aber: ‚Hey, wenn er schon da steht, kann ich ihn auch benutzen.‘ Es ist wirklich ziemlich einfach mit ihm und ich fahre gleich noch weiter bis zur nächsten S-Bahn-Station. Lasse ihn dort auf dem Bahnsteig stehen. Von der S-Bahn muss ich in einen Bus umsteigen. Kurz bevor die Türen des Busses sich schließen, kommt eine Frau angerannt, die gerade noch so in den Bus hineinspringen kann. Der Busfahrer kontrolliert die Fahrscheine. Er sagt zu der Frau: „Sie wissen aber schon, oder, dass ich sie auch wieder aus dem Bus schmeißen könne? Als Fahrgast habe man lediglich ein Anrecht auf Beförderung, wenn man sich vor dem planmäßigen Eintreffen des Busses an der Haltestelle befinde.“ Ich mische mich ein mit der Bemerkung, dass ich mir dies nicht vorstellen könne. Daraufhin wendet er sich mir zu und unser Streit mündet in meiner Aussage, er könne mir gerne einen Strafzettel über 60 € ausstellen, plus einer Protestgebühr von 50 €, welche ich zwar nicht dabei habe, aber ich sei mir sicher den Prozess zu gewinnen, wenn er jenen Grund auf dem Strafzettel notiere. Und seinen Namen. Und seine Unterschrift. Dies tut der Typ und lächelt dabei. Als wir weiter fahren, bin ich mir plötzlich gar nicht mehr so sicher, den Prozess wirklich gewinnen zu können und verfluche meine gottverdammte Rechthaberei und dass ich mich immer überall einmischen muss. Laut sage ich: „Scheiße!“ Und dies als Pfarrer.

Heute: Berlin, Schokoladen, 21:30 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit Uli Hannemann, Spider, Tube, Ivo Lotion und u.a. mich als Gast

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