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15. April 2018
Es ist schon merkwürdig, trotz vollkommen irrer Typen, die gerade wieder mal beweisen müssen, wer den Größten hat, also Daumen, um auf irgendwelche Knöpfe drücken zu können, mit denen Waffensysteme ausgelöst werden, scheint alles andere zumindest in den nicht unmittelbar davon betroffenen Ländern vollkommen ruhig seinen Gang zu gehen. Autorennfahrer drehen dröhnend ihre Runden, Hipster frisieren sich Bärte und in unserer Straße brechen die ersten Blüten der japanischen Zierkirsche auf. Dabei gibt es die Massen an Atomwaffen noch immer. Mal lieber beide Daumen drücken, also nicht auf irgendwelche Knöpfe, die was auslösen könnten, sondern einfach nur so.
Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Jakob Hein, Gott und mich, sowie den verdammt friedliebenden Superstargästen Frederic Valin (Botschafter der Liebe) und The Knorke (Internationaler A-Capella-Pop aus Manchester)
Ahne |
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13. April 2018
„Die Jugendlichen heute, die wissen echt nichts mehr, die lesen ja gar keine Zeitung mehr, okay, habe ich damals auch nicht gemacht, also Zeitung gelesen, ich wusste echt gar nichts, aber ich habe zumindest geahnt, dass es da eine Außenwelt gibt.“ (ein schwer enttäuschter Vollbartträger in der Choriner Straße zu seinem vollbarttragenden Freund)
Tipp für heute: Sich an die eigene Nase fassen.
Ahne |
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10. April 2018
Achtung! Achtung! Achtung! Falls jemand eine Kindertafel besitzt, oder jemanden kennt, der oder die eine Kindertafel sein eigen nennt, eine Kindertafel, auf welche man mit Kreide etwas malen könnte und die weder mit roten Streifen, noch mit grünen Punkten oder lila Kreisen verziert ist und, jetzt kommt ’s, die er oder sie mir und einem Ensemble zur Aufführung eines demnächst weltberühmt werdenden Kriminal-Musicals (ja, das gibt es, haben wir erfunden) zur Verfügung stellen würde, dann möge sie oder er sich doch bitte hier melden, mit einem Chiffre, was weiß ich, huhu oder so und dann würde ich mit dieser Person gerne persönlich Kontakt aufnehmen. Es winkt eine Freikarte für die Premiere von, haltet euch fest, ‚Rache!‘.
Heute: Berlin, Schokoladen, 21:30 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit Ivo Lotion, Tube, Spider, Uli Hannemann sowie den Gästen Franziska Hauser und mich
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8. April 2018
Kurz war ich bestürzt, als ich die Schlagzeile in der Berliner Zeitung las „Syrische und russische Jets greifen Duma an“. Dachte, ein Putsch? Mit syrischer Unterstützung? Und warum wird das nur in einem kleinen Artikel in der Randspalte abgehandelt? Doch dann las ich das Kleingedruckte darunter: „Bei Luftangriffen auf die syrische Stadt Duma sollen mindestens 27 Zivilisten getötet…“. Ach so. Ach dann. Eine Stadt in Syrien also. Alles klar.
Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den bedeutenden Superstargästen Martin Betz (Dienstagspropheten) und Thomas Felder (schwäbischer Protestsänger)
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4. April 2018
Sonne
Sonne Sonne Sonne
Fliegen
Sonne Sonne Sonne
Fliegen fliegen
Sonne Sonne Sonne
Fliegen
Sonne
Fliegen fliegen herum
Fidibumm
Heute: Potsdam, Spartacus auf dem freiLand, 20 Uhr: Potshow mit Sebastian Lehmann, Marc-Uwe Kling und ihren Gästen Andre Herrmann und mich
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3. April 2018
Ich finde, Menschen sollten gut sein. Gut zu sich, aber auch gut zu anderen. Aber, Menschen sollten auch schlecht sein, finde ich. Damit andere Menschen sich besser fühlen können.
Heute: Berlin, Schokoladen, 21:30 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit Uli Hannemann und Ivo Lotion sowie den Gästen Lea Streisand, Dan Richter, Mandana und mich
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1. April 2018
„Hätte ich vielleicht mal Jeff Clooney kennen lernen müssen, damit der ‚Dosenbier‘ ins Kino bringt, eine Parabel über die Sinnlosigkeit von Parabeln.“ (ich im Traum zu einer Person, an welche ich mich nicht mehr erinnern kann)
Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den sinnvollsten Superstargästen seit Urzeiten Eva Mirasol (Rakete 2000), Konrad Endler (Surfpoeten) und Entertainment for the Braindead (schöne Musik)
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29. März 2018
Die so genannten Christlich-Sozialen aus Bayern haben versucht rechts zu punkten, indem sie ein „Heimatministerium“ aus der Taufe hoben, erklärten „der Islam gehöre nicht zu Deutschland“ und jetzt ein Foto in der Presse lancierten auf welchem ausschließlich ältere, heterosexuelle (hi hi, hab ich einfach mal mir hinzu ausgedacht), weiße Männer zu sehen gewesen waren. Somit lösten sie wie erwartet einen Ministurm der Entrüstung bei Teilen der liberalen Öffentlichkeit aus. Genauestens kalkuliert, denke ich mal. Und so versucht es nun auch die SPD, scheinbar, bloß eben bei der linken Klientel, die wohl ganz früher mal für diese erreichbar gewesen sein muss. Man wolle „ein solidarisches Grundeinkommen“ einführen, statt Hartz IV, heißt es. Dass es sich bei diesem Grundeinkommen um den Mindestlohn handelt, welchen man bekommt, wenn man an „der Gemeinschaft dienender Arbeit“ teilnimmt, erfährt man erst, falls man sich näher damit beschäftigt. „Der Gemeinschaft dienender Arbeit“? Gab es doch alles schon mal. Hieß damals ABM. Hat nichts mit „solidarisch“ und „Grundeinkommen“ zu tun, aber okay, man kann es ja mal versuchen, die Leute so hinters Licht zu führen.
Tipp für heute: Beim nächsten Mal vielleicht einfach noch ’ne rote Nelke ins Knopfloch stecken.
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27. März 2018
„schläpferig“ (schöpferisch tätig sein, aber mehr so lässig)
Heute: Berlin, Schokoladen, 21:30 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit Spider, Tube, Uli Hannemann sowie den Gästen Johanna Zeul und mich
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25. März 2018
Achtung! Heute muss wieder am Zeiger gedreht werden, also natürlich nur, wenn man es will, dass die eigenen Chronometer dieselbe Zeit anzeigen, wie die Uhren im öffentlichen Raum in der Europäischen Union. Man kann dazu nicht gezwungen werden. Es soll Menschen geben, die lassen ihre Uhren nach Gefühlter Europäischer Zeit (GEZ) oder gar Mondzeit (MZ) laufen und auch das ist keinesfalls verboten. Man hat nur eben null Chance bei einer Klage, wenn der Zug etwa nicht nach Mondzeit losgefahren sein sollte. Wir bei der Reformbühne lassen heute aber trotzdem noch Menschen hinein, die ’ne Stunde zu spät kommen, ausnahmsweise. Und wer höflich fragt, dem erzählen wir im Anschluss eventuell sogar noch den Inhalt der Texte, die er oder sie verpasst haben, zumindest in einer Art Zusammenfassung, den Anfangsbuchstaben, der Überschrift.
Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den pünktichsten Superstargästen des Universums Christian Schmitz (Taxifahrer) und Doc Schoko (Rockstar)
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