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19. April 2009
„Also zur Zeit gibts im Weltraum so Laserschwerter, Laserpistolen, Lasergewehre und die Raumschiffe, die haben so Laserschein, da kann man blind von werden.“ (Elias Höhler, Weltraumwaffenexperte)
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Falko Hennig, Uli Hannemann, Heiko Werning, mich und den Gästen Frank Sorge und Sylvia-Die Unvollendete
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18. April 2009
Wer weiß was ein ‚Rungsen‘ ist?
Zu gewinnen gibt es ein von mir gefälschtes Autogramm der seriösen Klamottenschauspielerin Else äh Margit äh Gerit Kling, bekannt aus so mitreißenden Fernsehfilmen wie ‚Versunken in Albanien‘ äh ‚Betrunken in Schweden‚ äh ‚Verschollen in Thailand‘ und natürlich ‚Verliebt in Uruguay‘ oder so ähnlich und berüchtigt für ihre zeitkritischen Anmerkungen a la „Heutzutage ist es doch so, wenn man nicht gerade mit Jemandem spricht, dann telefoniert man.“
Tipp für heute: Mal wieder mit Jemandem reden beim Telefonieren.
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17. April 2009
Die ‚Arbeitsgemeinschaft Stimmungsmusik‘ bei der Liga für Kampf und Freizeit, welche gerade kräftig am Vorbereiten der 2. Mai Demonstration ist, hat mich gebeten doch mal wieder eine Leserbrieflawine in meinem Blog auszulösen. Und zwar geht es darum, dass Lieder gesucht werden, die thematisch oder gefühlsmäßig zu unserem Anliegen, der Abschaffung des Zwanges zur Lohnarbeit, passen. Also Freunde und Innen, wühlt in euren Kassettenkisten, nudelt die alten Schellak-Platten eurer Urgroßmütter durch, was weiß ich, welche Tonträgerarten ihr sonst so bevorzugt, is mir vollkommen egal aber ich will hier Vorschläge lesen. Die besten 500 Titel werden übrigens bei der Demo live und in Farbe von unserem Tiefladerkampftruck auf euch runtergeschallt.
Ahnes zwei Tipps: Jeans Team-Das Zelt, Iggy Pop-Lust for life
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16. April 2009
Auf der Theke eines Fleischereifachgeschäftes im kleinen Örtchen Hennickendorf bei Berlin heute ein Pappschild entdeckt, auf dem mit Kugelschreiber geschrieben stand ‚Eine Wachtel 0,50 €‘. Wahnsinn, dachte ich und beschloss die Gunst der Stunde zu nutzen und ein paar davon mitzunehmen. Vielleicht würde Jacek ja ein polnisches Wachtelrezept kennen und man könnte dann an einem Donnerstag seiner Wahl im ‚Freudenhaus‘ fürstlich speisen. So richtig wirklich überraschte es mich dann allerdings auch wieder nicht, als die gute Frau Fleischerin statt 15 kleiner Hühnervögel bloß mit einem Stoß Zeitungen unterm Arm angeschlichen kam. Gibt eben keine Wunder. ‚Wachtel‘ nannte sich das örtliche Mitteilungsblatt.
Tipp für heute: Zum Vorbereitungstreffen für die 2. Mai-Demonstration zum 5. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen, welches heute in der Baiz (Christinenstr./Torstraße) um 19 Uhr stattfindet einen Kuchen backen und mitbringen.
Ahne |
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15. April 2009
Nun gelte ich nicht gerade als Fan der Musikgruppe ‚No Angels‘, obwohl deren letztes Album, auf welchem sie Einflüsse des Industrials mit treibendem Off-Beat Blues vermengten, das hatte schon…, na ja, trotzdem bevorzuge ich normalerweise richtige Musik. Doch auch wenn ich Menschen verstehen kann, die ihre Wut bezüglich ferngesteuertem Pops kaum zu bändigen wissen, warum man jetzt die Sängerin der ‚No Angels‘ gleich verhaftete, das verstehe ich nicht. Grund, sie soll einen Mann zwischen 2004 und 2006 mal befriedigt haben mit HIV infiziert haben. Hmm. Also erstens, wie will man denn ermitteln, wie und durch wen sich jener Herr mit HIV infizierte? Und zweitens, wer ungeschützt Geschlechtsverkehr hat, nimmt der nicht in Kauf sich mit was auch immer anzustecken? Und drittens, kann ich nun losgehen und meine Freundin verklagen, weil ich mich bei ihr mit Schnupfen oder Herpes oder der gemeinen Kopfmuchte ansteckte? Nur mal so.
Heute: Berlin, Klub der Republik (Pappelallee 81), 21 Uhr: Die Surfpoeten, Literatur und Konzeptdisko mit Lt. Surf, Konrad Endler, Tube, Robert Weber, Spider, mich, zwei Offenen Mikrophonen und dem schönsten Ausblick der Stadt.
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14. April 2009
Von Befürwortern eines Rollbacks Richtung Religionsstaat wird heute gerne betont, dass die schlimmsten, menschenverachtendsten Diktaturen allesamt atheistischer Natur waren. Nun kann man sicherlich sagen, dass das für die kommunistischen Staaten auch zutrifft, obwohl der Kommunismus meiner Meinung nach viele Attribute einer Religion besitzt (an die Stelle Gottes tritt die Partei, an die Stelle der Verkündung das kommunistische Manifest, die Mao-Bibel etc., der Einzelne ist hier wie da nur ein Rädchen im Getriebe und das Paradies ist selbstverständlich der Kommunismus unerreichbar fern aber unübertroffen schön), aber dass die faschistischen Regime ebenfalls atheistisch gewesen sein sollen ist ja wohl reine Geschichtsklitterei. Trotz einiger heidnisch-religiöser Leute in der Führungsriege berief sich auch Hitlers NS-Staat auf das Christentum, mal ganz abgesehen vom faschistischen Italien, der Franco-Diktatur in Spanien, den Pfeilkreuzlern in Ungarn, der Ustascha in Kroatien oder den Diktaturen in Griechenland, Chile, Portugal, El Salvador, den Phillipinen, dem Apartheid-System in Südafrika usw., usw., um bloß einmal die jüngere Geschichte zu bemühen. Das alles waren christliche Diktaturen. Dazu kommen noch die muslimischen, hinduistischen, buddhistischen und und und. Und auch heutzutage werden weiterhin unglaublich viele Menschen im Namen irgendeines Glaubens umgebracht. Dies nur mal als kleiner Zwischenruf an die ganzen, diesen Mist verbreitenden, freien Presseorgane.
Tipp für heute: Die Schuppen rieseln lassen.
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13. April 2009
Um 14 Uhr einen Termin gehabt. Alex, den wir nur Thommy nennen sollen, dreht einen Film, halb Spiel- halb Dokumentar-, über einen Spätkauf in der Choriner, in dem er lange Zeit selber gearbeitet hat. Falko Hennig und ich sollen etwas erzählen über die wilde Zeit, unsere, und die des Spätkaufs. Ich habe Kopfschmerzen (Radeberger vom Fass im ‚Kaffee Burger‘ ist auch nicht die Lösung). Vielleicht hat ja Heiko sogar recht und es lag wirklich an meinem Alkoholgenuss, dass ich gestern bei der Reformbühne alle beleidigte. Hmm. Jedenfalls trinke ich Cola vor den Filmaufnahmen, was beruhigt und erzähle alsdann einen Haufen Quatsch in welchen aber sicher das ein oder andere Körnchen Wahrheit hineingeplumpst ist, unabsichtlicherweise natürlich. Falko rettet unseren Beitrag durch seine enorme Kenntnis der englischen Sprache. Der Film soll nämlich in Englisch und in Deutsch erscheinen, zweisprachig, und ist hauptsächlich für den asiatischen Markt konzipiert. Premiere angeblich Dezember 2009 in der Kulturbrauerei. Na, mal sehen. Auf jeden Fall, liebe Polizei, das mit der Selbstbezichtigung, wir hätten damals die Kaiser`s Kaufhalle angezündet, war Schwindel. So funktioniert das eben, im Kinobuisness.
Tipp für heute: Alles zugeben.
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12. April 2009
Die Grünen gehen in die heiße Phase des Europa-Wahlkampfes mit dem Slogan WUMS! (Wirtschaft, Umwelt, Menschlichkeit, Soziales). Aber warum so halbherzig liebe ehemals Alternative? Warum nicht WUMS-TSCHINGDERASSABUM! (Wirtschaft, Umwelt, Menschlichkeit, Soziales-Technik, Sackhüpfen, Chemie, Hasenbraten, Impertinenz, Nanunana, Gülle, Dosenbier, Eheberatung, Rikschafahren, Aalräucherei, Salsa, Sehnenscheidenentzündung, Ampelkoalition, Balkankrieg, Unkenbrücken, Macke (voll))!? Wäre doch noch lustiger. Nich? Ach so, klar, ihr meint es ernst. Na denn.
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Uli Hannemann, Falko Hennig, Heiko Werning und mich sowie den Gästen Volker Strübing, PJAER und Ataura
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11. April 2009
„Mallorca ist das viertkälteste Land der Welt.“ (Elias Höhler, Globalmeterologe)
Tipp für heute: Einen Beitrag für den Frieden leisten.
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10. April 2009
Gestern abend im ‚Freudenhaus‘ darüber gerätselt warum wohl der Gründonnerstag Gründonnerstag heißt und ob man da auch irgendwas nicht darf wegen Jesus oder Mohammed oder wem auch immer. Karfreitag sollte man ja wohl kein Fleisch essen, wusste wenigstens der Mann am Tresen, der nur noch über ein Auge verfügte, auf welchem er aber zum Glück nicht blind war, was wir aber ignorieren werden, also das Fleischverbot meine ich, weil wir ja in Jena bei Schwiegerelters zu Gast sind und in Thüringen da gibt es ja sogar ein Fleischgesetz, welches besagt, dass an jedem Tag des Jahres mindestens ein Fleisch pro Person, möglichst sogar vier Fleisch gegessen werden muss. Is dort so. Beim gestrigen Kochbattle im ‚Freudenhaus‘ hat übrigens keiner von beiden gewonnen. Unentschieden zwischen Robert Weber mit seinem ‚Rote Bete-Mus an Tafelspitz gekrenzt mit Meerettich und Jacek mit seinen Polnischen Sauerkrautschweinefleischgekröselnudeln von denen ich mir den Namen nicht merken konnte.
Tipp für heute: Mit dem Finger auf Menschen zeigen.
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