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Drauf

15. Juli 2018

Nicht gerade sehnsuchtsvoll habe ich bereits seit dem 1. Juli auf sie gewartet und jetzt ist sie doch noch gekommen, meine Allergie. So mit Niesanfällen und Asthmaattacken. Wird schon wieder Jahr für Jahr etwas weniger, aber ich weiß immer noch nicht genau, auf was ich da eigentlich allergisch reagiere. Pilzsporen, denke ich mal. Die Mediziner zuckten mit ihren Schultern nach einem Test und rieten mir zum Nordpol zu ziehen, da ich auf ziemlich alles allergisch sei (wovon ich merkwürdigerweise gar nichts spüre). Geht immer dann los, wenn es im Sommer etwas kühler und feuchter ist und vor allem bei Nordwestwetterlage. Jetzt allerdings ist es gar nicht feucht. Na ja. Kein Ahnung. Ich habe auf jeden Fall meine erste Reactin-Duo-Tablette dieses Jahr genommen. Die sind geil. Die knallen richtig. Darf man nur eine Woche hintereinander nehmen, sonst wird man abhängig. Mal sehen. Hi hi. Mir geht es gerade richtig gut.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Gott und mich, sowie den ultra-seriösen Sommeroffensive-Supergaststars Meikel Neid („Liebesgrüße aus Mostrich“), Roman Israel (Sax Royal) und Miss Lona Berry (zukunftsweisendes Pop-Trio)

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Verwurstet

14. Juli 2018

Falls jemand Zeit und Lust hat, die Kolumnen, welche meine Kollegen und ich zur Fußball-WM der Herren in Russland für die Tageszeitung ‚Neues Deutschland‘ geschrieben haben, nachzulesen, dies kann man hier tun. Meine letzte ist am Freitag erschienen. Und wer interessiert ist an einem Erlebnisbericht über die diesjährige Fusion in Lärz auf dem ehemaligen Flugplatz Müritz, der sollte morgen nach dem Finale der WM hurtig in die Jägerklause eilen, dort lese ich einen solchen in zwei Teilen bei der Reformbühne vor.

Tipp für heute: Tomatenbutter zusammen rühren.

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Pure Vernunft darf niemals siegen (danke für diesen Titel, Tocotronic)

12. Juli 2018

Juchhu! Ich habe Erfolg gehabt. Nein, ich bin kein Kroate, mein Regentanz, es regnet, es regnet Bindfäden, seit Stunden schon, endlich! Danke Internet! Danke Burundi! Danke farbige Abbildungen! Auch im Namen von unseren Straßenbäumen und deren Freunden, den Sträuchern. Ja, ich habe heute bereits mit ihnen gesprochen, gibt’s auch so ’ne Anleitung für, im Internet, und sie sind allesamt sehr erleichtert, im Moment allerdings zu beschäftigt mit trinken, als dass sie länger was sagen könnten. Müssen sie aber auch gar nicht. Ich bin so froh! Werde jetzt gleich eine WM-Kolumne schreiben, in der es hauptsächlich um den Regen in Berlin gehen wird, mir doch egal, die Freude muss raus!

Heute: Berlin, La Luz, 20 Uhr: Brauseboys mit Robert Rescue, Volker Surmann, Nils Heinrich, Roman Israel und mich

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Alle Möglichkeiten ausschöpfen

10. Juli 2018

Seit 7 Uhr früh hopse ich bereits durch mein Zimmer und vollführe so kreisförmige Bewegungen mit beiden Armen. Ich habe im Internet einen burundischen Regentanz gefunden, der zwar auf burundisch beschrieben wurde, aber daneben befanden sich zum Glück noch farbige Darstellungen, so dass ich schon denke, mein Tanz kommt nahe ans Original heran. Normalerweise fühle ich mich ja der reinen Wissenschaft verbunden, jedoch, schaden kann es immerhin auch nicht und umme Ecke von uns ist bereits ein Lindenbaum vertrocknet, so kann das nicht weiter gehen. Wir brauchen Regen! Und, lacht ruhig, aber ich werde jetzt weiter machen.

Heute: Berlin, Yaam, 18 Uhr: Jacinta Nandi, Janusz, Andreas Gläser und mich lesen, singen und trinken im Freien für Gesellschaftsspiele e.V. über Fußball, Putin, Nationalismus, Eierlikör und Artverwandtes (anschließend gemeinschaftliches Halbfinalgucken Frankreich – Belgien)

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Nörgel, nörgel

8. Juli 2018

Ein Tipp an die Verantwortlichen der ARD-Mediathek. Es ist nicht unbedingt spannungsfördernd, wenn man, um auf die Komplett-Übertragung eines bereits gelaufenen Fußballspieles zurück greifen zu können, das Foto von jubelnden Kickern eines der beiden Teams anklicken muss.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Jakob Hein, Gott und mich, sowie den spannungsfördernden Superstargästen Roman Israel (Sax Royal), Rita Apel (Bremer Poetry-Slammerin) und Esels Alptraum (antikapitalistisches Jodel-Duo)

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Dunkle Ahnung

7. Juli 2018

Schön, dass das ganze Land mit den Jungen aus Thailand bangt, die dort in einer Höhle eingeschlossen sind und nun vielleicht das Tauchen lernen müssen, zumindest aber mit Lebensmitteln versorgt werden. Ein wenig dieser Empathie würde ich mir auch für jene Flüchtlinge wünschen, die in Schlauchbooten aus Afrika übers Mittelmeer kommen. Aber das sind ja in den Augen vieler nicht so richtige Menschen, wie es auch des Öfteren jetzt in der Tagesschau zu hören ist, da sterben keine Menschen, in unmittelbarer Nähe unserer Urlaubsgebiete, da ertrinken Migranten und Migranten können uns Europäern ja unter Umständen gefährlich werden. Wie schnell doch die Stimmung kippen kann. Und wie wenig die Kenntnis der Geschichte hilft. Es kann durchaus alles wieder passieren.

Heute: Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), Nikola-Tesla-Klub, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt im Rahmen des Sonnenbergkiezfestes ‚Hang zur Kultur‘ (mit anschließender Disko, ab 23 Uhr, von DJ Sir Henry und DJ mich)

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Sätze seltsamer Schönheit (126)

1. Juli 2018

„Eine Ameise, ja, die kann ja auch nicht Auto fahrn.“ (ein Verstrahlter gestern nachmittag auf der staubtrockenen Fusion)

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Heiko Werning, Gott und mich, sowie den unverstrahltesten Superstargästen Europas Roman Israel (Lausitzer Märchenkönig) und Sedlmeir (Neuköllner Champignon des Rock’n’Roll) Maik Martschinkowsky fehlt entschuldigt wegen Virenalarm

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Blumen ins Haar und ab geht die Lucie

30. Juni 2018

Schlimme Nachrichten erreichten mich von der Fusion (gesprochen: Fjuhschen). Zuerst verriet mir mein Sohn, dass es auf diesem alternativen Festival kein Bier gebe, dann erhielt ich Post von einem bekannten Rock’n’Roll-Star, der hier nicht genannt werden will, deshalb nur soviel, er fängt mit S an und hört mit edlmeir auf, wonach man auf der Fjuhschen angeblich nicht mehr in Badehose ans Frühstücksbuffet dürfe, weil das eine sexualisierende Wirkung hätte. Oh nein, und ich dachte, man würde dort alles vollkommen nackt erledigen. Na, mal sehen, ich eile an Ort und Stelle und werde mich selbst überzeugen. Vielleicht sind das ja auch alles Fakenews.

Heute: Lärz, Flugplatz Müritz Airport, 21:15 – 22:15 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt auf der diesjährigen Fusion

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Erste Forderungen von Pegida umgesetzt

29. Juni 2018

Endlich ein Durchbruch in Sachen Flüchtlingspolitik. Bei den EU-Verhandlungen wurde heute Nacht beschlossen Lager zu bauen. Nicht in Deutschland, da gab es wohl Vorbehalte, warum auch immer, aber in anderen EU-Ländern, auf freiwilliger Basis, vor allem aber außerhalb der EU, möglichst in Nordafrika. Diese Länder haben zwar allesamt abgelehnt, solche Lager auf ihrem Grund und Boden zu errichten, aber hey, was interessieren uns Europäer die Aussagen irgendwelcher Kolonien, Verzeihung, ehemaliger Kolonien. Ich frage mich allerdings, warum man diese Lager nicht gleich in den Herkunftsstaaten der Flüchtlinge bauen lässt, von den Diktaturen dort selbst, die sind schließlich auch die Verursacher. Das Problem vielleicht mal an der Wurzel anpacken? Über die Bezahlung ließe sich bestimmt reden.

Heute: Berlin, Theaterbühne Nostitzstraße, 21-21:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt eine ganze halbe Stunde auf dem Bergmannstraßenfest

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Zum Glück waren die Straßen auf dem Heimweg sehr viel breiter als auf dem Hinweg

24. Juni 2018

Krasse Regeln sind das! Nicht beim Fußball, sondern gestern, bei ‚Lesen für Bier‘. Ich dachte, man liest da eben Leuten so Sachen vor, die diese mitgebracht haben und bekommt dafür Bier zu trinken, wenn man es zufriedenstellend erledigt. Und, nun ja, im Prinzip stimmt das ja auch, nur hatte ich die Kürze der Zeit und die Menge des Biers nicht so richtig einkalkuliert. Man bekommt nämlich, wenn der Vortrag besser war als der Text, was das Publikum entscheidet, einen halben Liter Bier und diesen muss man, bevor der nächste Leser mit dem nächsten Text fertig ist (2-6 min.) ausgetrunken haben. Dadurch, dass nur zwei Leser mitmachen und das Publikum in der Regel meint, sich mit einem betrunkenen Vorleser besser amüsieren zu können, kommt man schon auf gute 4 bis 5 halbe Liter, in der ersten Hälfte! In der Zweiten gibt man sich dann Mühe besonders langweilig vorzulesen, um nicht total abgefüllt zu werden, doch es ist gar nicht mal so einfach langweilig vorzulesen, besonders wenn einem die Zunge nicht recht gehorchen will. Keine Ahnung, was die Gewerkschaft dazu sagt, die Schriftstellergewerkschaft. Arbeitsbedingungen sind das.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Falko Hennig, Heiko Werning, Gott und mich, sowie den unglaublich trinkfesten Superstargästen Katharina Greve (preisgekrönte Karikaturistin) und Lüül (einziger Gastsänger bei uns, der in einem Wachsfigurenkabinett in Japan ausgestellt steht)

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