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Es sind nun mal nicht alle Menschen gleich

29. Juli 2014

Soso. Lese gerade auf tagesschau.de, dass Griechenland sich zum Tourismusmagneten entwickelt. Besonders aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland kämen sie in Scharen, weil es gute Hotels hier billiger gebe und die Restaurants toll sind, obwohl es nicht viel kostet. Na, da hat es sich ja gelohnt, dass die konservative Regierung dort ihren Einwohner Sparpaket um Sparpaket aufschulterte, sich dem Diktat der reichen Länder Europas beugte, nun finden sie wieder Jobs, die Griechen, können uns gestresste Mitteleuropäer bedienen, wozu sie doch wie geschaffen sind. Ich verabschiede mich erstmal aus dem Internetz hier, für die nächsten 2 Wochen. Habe mir einen Urlaub redlich verdient. Wo es hingeht? Griechenland. Is billich, da.

Tipp für heute: Jedes Schnäppchen mitnehmen, ick sag nur: Prozent, Prozente, Prozente!

 

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Zwei kurze Fragen

28. Juli 2014

Warum sagt man eigentlich CeDe und nicht CiDi, obwohl Compact Disc doch englisch ist und englisch modern?

Und was überhaupt ist eigentlich so schlimm an einer Arschkarte?

Tipp für heute: Vor russischen Freunden glänzen, indem man zu einem Toplader Topshiguli sagt.

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Wenn das Wörtchen ‘wenn’ nicht wäre, würde ich stattdessen eben ‘so’ schreiben

27. Juli 2014

Wenn ich könnte würde ich den ersten Teil des Filmes ‘Monsieur Claude und seine Töchter’ für den Friedensnobelpreis vorschlagen. Leider nur den ersten Teil, denn so ab der Mitte circa rutschte er in eine etwas langweilig-kitschige Atmosphäre ab, doch die ersten 45 Minuten, alle Achtung, Humor könnte so viele Konflikte entschärfen. Leider werden die kommenden Friedensnobelpreise aber bestimmt wieder irgendwelchen Kriegsfürsten übergeholfen, die, nach so und so vielen Jahren des Abschlachtens, vor Erschöpfung einen Waffenstillstand aushandeln.

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Uli Hannemann und mich sowie den entzückendsten Stargästen, die wir uns vorstellen können: Andreas Kampa, Michael-Andre Werner und Doc Schoko

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Sätze seltsamer Schönheit (91)

25. Juli 2014

“Wir versuchen herauszufinden, was wir gesichert wissen.” ein UN-Sprecher in Genf zu Äußerungen der UN-Gesandten für den Irak Jaqueline Badcock, die Gruppe Islamischer Staat habe Genitalverstümmelungen bei Frauen befohlen

Tipp für heute: Jüdische Einrichtungen schützen.

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Für Fußkranke: Es gibt einen Fahrstuhl ins Glück

24. Juli 2014

Die Reformbühne Heim & Welt wechselt ihren Veranstaltungsort. Noch nicht diese Woche, noch nicht nächste Woche, aber wir wissen ja, manche Menschen benötigen Zeit um sich auf bevorstehende Neuerungen einzustellen. Ich suche ja manchmal immer noch die Toilette eine halbe Treppe höher, obwohl wir bereits seit 1990 Innenklo besitzen, deshalb will ich behutsam hier schon mal darauf verweisen, dass wir am 7. September 2014 umziehen, vom Kaffee Burger, welches uns fast 15 Jahre lang wohlig beherbergte, ins Haus Berlin am Strausberger Platz. Ja, wir steigen auf, werden zur höchsten Lesebühne der Welt (bitte korrigieren, wenn ihr eine noch höhere kennt, in Rio, Tokio oder Falkensee/Finkenkrug), es geht bis in den 13. Stock eines Stalinalleebaus mit Panorama-Blick, wofür sich alleine schon das Kommen lohnt, ich schwöre! Dort blicken wir dann mal müde, mal munter hinunter in die Niederungen der Stadt, Europas, der Welt und allem anderen, was sich so anbietet. Bleiben werden die Personen, die Geschichten, die Lieder, unsere ganz eigenen Gerüche und natürlich auch die Möglichkeit uns zu applaudieren oder zu schmähen, wie es beliebt. Bis dahin geht es selbstverständlich weiter mit unserer Sommeroffensive im Kaffee Burger an jedem Sonntag des Julis und Augustes. Wir sehen uns, nächste Woche, übernächste Woche … oder eben ab 07.09. jeden Sonntag im Haus Berlin.

Heute: Berlin, Szimpla-Das Badehaus, 20:30 Uhr: Chaussee der Enthusiasten (mit u.a. mich als Gast)

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Getroffen

23. Juli 2014

Gestern hatte ich ja eigentlich vor in den Garten zu fahren, die Tomaten zu gießen, aber dann wollte niemand mit mir raus kommen und alleine habe ich doch immer so schreckliche Angst, deswegen bin ich abends ins Kino, sah mir einen Film an, einen Film, den ich nur aus jenem Grund sah, um meckern zu können über schlechte Komödien. ‘Wir sind die Neuen’ heißt er und dreht sich um die spießige Jugend von heute und den Konflikt mit der progressiven Eltern- und Großelterngeneration und ich dachte: “Ach du meine Nase, das kann ja nur schiefgehen” doch überraschenderweise konnte ich sogar lachen, vielleicht, weil ich selber bereits ziemlich verblödet bin, egal, jedenfalls frug im Anschluss an die Aufführung ein älterer Mann der schätzungsweise 20 (!) Kinobesucher im hunderttausende fassenden Filmtheater International, ob denn irgendjemandem hier der Streifen gefallen habe und lediglich ich antwortete: “Ja, mir”, woraufhin dieser rief: “Du bist ja auch genau dazwischen”. Dazwischen, da war es wieder. Zwischen den Stühlen, zwischen den Generationen. Auf dem Rückweg weinte ich bitterliche Tränen.

Heute: Berlin-Moabit, Gemeindesaal Moabit (hat eigentlich schon mal jemand zu Moabit Maobeat gesagt oder geschrieben?), 20 Uhr: Fuchs & Söhne mit Kirsten Fuchs, Sebastian Lehmann, Paul Bokowski, Andre Herrmann und mich als Gast

 

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Der Rucksack

22. Juli 2014

Falls jemand einen schwarzen Rucksack mit grauen Schnallen dran entdecken sollte, womöglich noch gefüllt mit Werkzeug und Schlüsselbund, der gehört unserem Glaser, der ihn nur für einen Moment auf unserem Hof abstellte und schwupps, hat er wahrscheinlich Flügel bekommen und ist entfleucht, wohin auch immer. Vielleicht landet er ja mal in einem Park oder einem dunklen Hinterhof, irgendwann muss ja ein jeder mal zurück auf die Erde, selbst Mauersegler, liegt an der Schwerkraft, dann wäre ich hocherfreut von ihm zu hören.

Tipp für heute: Dieben die Hände abhacken Beute wieder abnehmen.

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Poesie zum Träumen (81)

21. Juli 2014

Das Friedensvieh

‘Ne Taube sitzt im Hinterhof,

lässt ab und zu was fallen,

fliegt nicht dorthin wo Kriege führn,

mordlüsterne Vasallen.

Weiß nichts von der Bedeutung, die

gegeben von uns Menschen, ihr.

Sitzt da und guckt

und platsch…

schon wieder.

Tipp für heute: Sich vorsehen.

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Es gibt kein gutes Wetter, nur passende Kleidung

20. Juli 2014

Endlich krasse Hitze. 96°C im Schatten und kein Lüftchen. Gerade richtig um eine Sommeroffensive zu starten, mit unserer Lesebühne im Kaffee Burger. Wir werden uns heute so richtig reinhauen, mit allem was wir haben, Körper, Geist (die Reste) und natürlich auch Gefühl, viel Gefühl. Wir bringen selbstverständlich auch was mit, Sonnenbrand und ungewaschene Füße, nicht zu vergessen Texte und Lieder, frisch geschrieben und komponiert. Die sind richtig toll geworden, soweit man es zumindest beurteilen kann, bei 96°C im Schatten. Wer als erster kommt darf übrigens als erster rein. Krass, oder?

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Uli Hannemann und mich sowie den schwerst sympathischen Stargästen Gloop, Andreas Gläser und Peter Reutterer aus Österreich

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Aufruf an alle kriegführenden Parteien weltweit

18. Juli 2014

Hört doch endlich mal auf mit diesem Scheiß! Spielt murmeln oder Ringelpiez mit Anfassen oder noch besser: ab, marsch, ins Bett!

Tipp für heute: Von Kraft träumen.

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