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Heller die Glocken nie klingen

25. Februar 2015

So, es ist soweit. Ich gehe mal wieder auf Clubtour, das ist oldscool, wie ich von Nena erfahren habe. ‘Baltic-Tour-2015-Go-to-Hell’ habe ich sie genannt, relativ spontan, nämlich heute früh. Das heißt so viel wie ‘Bald-nun-ist-Weihnachten-2015-geht-Geschenke-kaufen’ bloß eben auf Englisch, weil Englisch modern ist. Ich denke, ich werde bestimmt viele interessante Leute kennen lernen, womöglich aus der Buiseness-Branche oder aus dem Drogen-Milieu, mal sehen. Greifswald, Lübeck, Rostock heißen die Stationen und ich habe mir extra einen schönen Pullover mitgenommen. Kommt kucken.

Heute: Greifswald, Koeppenhaus, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier)

Morgen, 26.02.: Lübeck, Tonfink, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt

Übermorgen, 27.02.: Rostock, Literaturhaus, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt

Ach, am 26.02. mach ich natürlich auch mein feines Liedermachermagazinchen auf Pi-Radio 88vier von 20:30-21:30 Uhr, kann man in Berlin und in Potsdam per Antenne empfangen und in diesem sagenhaften worldweiten Netz per Stream (was auch immer das sein soll). Wie ich das schaffe, an zwei Orten gleichzeitig zu sein? Na, sind so Kniffe, die dürfen wir in unserem Geschäft einfach nicht verraten.

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Poesie zum Träumen (88)

24. Februar 2015

Es geht wieder los (und danach noch zu den Greifswalder Symphonikern)

Tippsi, tuppsi, tappsi,

wulle, wulle, wupp,

schubi, knubi, dubi,

Berliner Fußball Club.

Tipp für heute: Schalalala…!

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Mysteriös

22. Februar 2015

Ein wenig Sorgen mache ich mir ja um die Bahn. Nicht um die deutsche, ausnahmsweise mal nicht um die deutsche, sondern um die tschechische, jedenfalls stammte der Zug, mit dem ich Sonnabend fahren wollte, aus deren Fuhrpark. Ein Eurocity war es, welcher von Stralsund nach Prag fuhr. Ich hatte angedacht in Berlin-Hauptbahnhof zuzusteigen und bis Dresden-Hauptbahnhof mitzureisen, weil in Sachsen doch die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen, doch das ist eine andere Geschichte. Durchs Internetzkabel jedenfalls wurde mir telegraphiert, der Halt des Zuges in Berlin-Hauptbahnhof entfalle. Schön, dachte ich, dann erklimme ich den Zug eben in Berlin-Gesundbrunnen, gibt ja zum Glück mehrere Berliner Bahnhöfe an der Strecke. Als ich im Wedding dann am richtigen Gleise stand, rollte der Zug auch wirklich ein, es wurde aber durchgesagt, alle sollten aussteigen und mit einem anderen Zug bis Berlin-Südkreuz vorfahren, um dort dann wieder in den Zug zurück umzusteigen, der tschechische Zug nämlich dürfe aus technischen Gründen nicht besetzt mit Passagieren durch den Berliner Tunnel fahren. Und nun frage ich mich besorgt, was für technische Gründe das sein können? Sind tschechische Züge etwa zu schwer, beladen mit Reisenden, für den Berliner Tunnelboden? Wird die tschechische Bahn erpresst und es gab triftige Hinweise für einen Anschlagsplan im Berliner Tunnelsystem? Oder gehört sowas einfach zum berühmten tschechischen Humor? “Lass doch mal aussteigen an einen Berliner Bahnhof alle und dann wieder einsteigen, an einen andern Berliner Bahnhof alle, Spaß!” Ich weiß es nicht, bleibe aber dran.

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Uli Hannemann, Jürgen Witte und mich sowie den wie aus dem Ei gepellten Superstargästen Johanna Zeul und Johannes Krätschell

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Verknallt und dir fehlen die Worte, wie wäre es hiermit?

21. Februar 2015

“Na, ich lieb dich nicht ein bisschen, ich lieb dich übertrieben.” (Schnipo Schranke in ihrem wunderbaren Liebeslied ‘Pisse’)

Heute: Dresden, Thalia-Kino, 20 Uhr: Tiere streicheln Menschen mit Sven van Thom, Gotti und mich (als Gast)

und danach

Dresden, Thalia-Kino, 21:30 Uhr: Tiere streicheln Menschen mit Sven van Thom, Gotti und mich (als Gast) ditselbe nochma bloß betrunkena

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Tschuldigung

20. Februar 2015

Da habe ich nun landauf, landab seit Jahren verkündet ‘Louie-Louie’ wäre der meist gecoverte Song der Menschheitsgeschichte und dann drückt mir gestern bei der Chaussee der Enthusiasten Dan Richter sein mobiles Endgerät in die Hand wo schwarz auf weiß verkündet wird, dass ‘Yesterday’ von den Beatles eben jener meist gecoverte Song sein soll. Und, klar, das Internetz lügt, könnte man natürlich behaupten, aber bin mir dessen nicht so sicher, zweifel ein klein wenig an meiner immer wieder überzeugt vorgetragenen Version, denn es ist leider nicht das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich geirrt hab, aber bestimmt das letzte Mal, ganz, ganz bestimmt. Ährenwort!

Tipp für heute: Über die linke Schulter nach hinten spucken.

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Wie ich mal die Wirtschaft ankurbelte

19. Februar 2015

War ich gestern noch traurig, weil ich mein selbstgeschneidertes Kostüm verpasst habe zu präsentieren, so bin ich heute direkt fröhlich, denn ich war eine Hose kaufen gewesen, mit meiner Mutti, danke nochmal Mutti, dass du mir die Angst genommen hast und auch bezahlt und so. Ja, ich habe mir eine Hose gekauft, in einem Anziehsachenladen, eine schicke Hose, herabgesetzt aber ohne Löcher, dafür in bezauberndem Leopardenfellmuster und sie passt mir sogar, also halbwegs, oben ein bisschen eng, muss ich die Luft anhalten und unten zu kurz, Hochwasser, aber kommt bestimmt wieder in Mode, kommt ja alles wieder in Mode, ich jedenfalls freue mich, endlich eine neue Hose und die Verkäuferin hat auch gelacht, sich richtig ausgeschüttet vor Lachen, klar, hat ja was verkauft, klingelt Geld in der Kasse, kann sie sich beim Chef einschleimen, alles in Butter also, mal sehen was die Fans heute sagen.

Heute: Berlin, Frannz-Klub, 20 Uhr: Chaussee der Enthusiasten mit Stephan Serin, Jochen Schmidt, Andreas Kampa, Dan Richter und mich (als Gast)

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Aschermittwoch

18. Februar 2015

So ein Mist. Schon wieder den Karneval verpasst. Und dabei hatte ich mir dieses Jahr ein so schönes Kostüm genäht. Ich wollte doch als Kaiser ohne Kleider gehen. Na ja, nächstes Jahr.

Tipp für heute: Zelten.

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Auf Opium umsteigen?

17. Februar 2015

Peter Trapp ist in der CDU und Mitglied des Abgeordnetenhauses und er hat vorgeschlagen in Berlin den Alkoholverkauf in Spätverkäufen und Tankstellen ab 22 Uhr zu verbieten. Ich finde das richtig, gerade in Anbetracht der komplizierten Weltlage und der Probleme, die durch Terrorgefahr und Islamisierung entstehen, auch und speziell in westlichen Staaten (Berlin gehört zur BRD und die BRD wird ja gemeinhin den westlichen Staaten zugeordnet). Klar darf man da nicht Augen, Ohren und Nasen zuhalten, wie die drei Affen, sondern muss Gefahren erkennen und bekämpfen und der Alkoholgenuss ist nun einmal etwas, was den Taliban vollkommen fuchsig machen kann. Mag er gar nicht, weil der ja auch krank macht und süchtig und das sieht Herr Trapp genauso. Frage mich allerdings warum er dann nicht gleich fordert Alkohol ganz zu verbieten. Zu Gefahren die von Musik und lästerlich gekleideten Frauen ausgehen hat sich der gute Mann übrigens noch nicht geäußert.

Tipp für heute: Im Keller einen Vorrat anlegen, für schlechte Zeiten.

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Dit is Berlin

16. Februar 2015

In der Linienstraße, direkt neben dem Beet, von dem ich hier schon einmal berichtete, wo um ein Hundekackeverbotsschild herum fein säuberlich drapiert (na ja, säuberlich?) drei Kothäuflein ihr Lager aufgeschlagen hatten, konnte ich kürzlich ein weiteres Kleinod heiterer Natur beobachten. Und zwar hatte jemand eine niedliche Fichte mit Watteflöckchen geschmückt um wahrscheinlich anzuprangern (auf fröhliche Weise), dass es dieses Jahr so gut wie keinen Winter gab in Berlin, links neben dem Fichtlein allerdings ließen es sich drei Krokusse nicht nehmen in herrlichstem Gelb zu erblühen. Was soll man machen, wenn man keinen Fotoapparillo besitzt, man muss es umständlich beschreiben, ächz!

Tipp für heute: Kurze Hosen anziehen.

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Wojerecy heißt es auf Sorbisch, wobei ich immer noch nicht genau weiß, ob das c nun wie ein z oder wie ein sch ausgesprochen wird

15. Februar 2015

Hoyerswerda hat sich mal wieder als die Stadt entpuppt, welche die meiste Toleranz aufbringt, jedenfalls für künstlerische Experimente. Wir wurden weder geteert noch gefedert gestern, obwohl wir Bob Marleys ‘No woman, no cry’ sagen wir mal in einer etwas avantgardistischen Version interpretierten. Vielen Dank an ‘Schnaps im Silbersee’, vor allem natürlich auch für das nächtliche Zurückfahren gleich wieder nach Berlin. Konnte so schön noch in einen Club gehen und feiern und kichern und tanzen bis früh 15 Uhr und jetzt bin ich merkwürdig hippelig, brauch unbedingt was zum Runterkommen, vielleicht ja Staudensellerie? Oder einfach eine rohe Kartoffel (altes Hausrezept meiner Großmutter).

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Uli Hannemann, Jürgen Witte, Falko Hennig, Jakob Hein, Heiko Werning und mich, sowie den geschmackvoll zubereiteten Superstargästen Rigoletti (Berlinale-Preisträgerin der Herzen) und Heiner Sturm (Liedermacher der Lebern)

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