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Heraus zum 2. Mai

2. Mai 2016

Es ist wieder soweit. Wie seit 12 Jahren startet auch dieses Jahr wieder pünktlich die machtvolle Demonstration zum Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen in Berlin um 13 Uhr am Senefelderplatz. Zum ersten Mal wird es dieses Jahr sogar beschmierte Schrippen geben, dank vieler Freunde der Arbeitslosigkeit, die hobbymäßig diese für euch üppig belegen werden. Kommt also alle! Kämpft mit uns für eine Welt in welcher der Mensch sich endlich befreit haben wird von der Geißel des Zwangs zur Lohnarbeit. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Für ein solidarisches Miteinander von Mensch und Maschine. Mein Freund ist Roboter! Für Automatisierung und Evolution! Wer essen will soll nicht arbeiten müssen. Dies ist unsere Vision. Dafür gehen wir auf die Straße. „Wer Visionen hat solle zum Arzt gehen“ hat Helmut Schmidt zwar mal gesagt, aber ganz ehrlich, Helmut Schmidt war nicht gerade eine der hellsten Leuchten im Lampenladen. Is so! Wir sehen uns darum morgen. Und an alle, die noch keine Krankschreibung in der Tasche haben: Depressionen, dis zieht immer!

Heute: Berlin (und weltweit natürlich, aber dazu bitte vor Ort informieren), Senefelderplatz, 13 Uhr: Machtvolle Massendemonstration zum 12. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen (mit Redebeiträgen u.a. von Karsten Krampitz, Depter, Robert Weber, sowie musikalischer Unterstützung von Doc Schoko und Geigerzähler + belegte Schrippen)

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Leonardo di Caprio Look-a-like

1. Mai 2016

Für die Recherche zu einem Text (hihi!) habe ich gestern zwei Tiefkühlpizzen hintereinander gegessen und im Anschluss noch einen 500 ml fassenden Eisbecher verdrückt. Dazu standesgemäß zwischen zwei Fernsehsendungen hin und her gezwitscht und zwar (ja, das musste sein!) zwischen ‚Die beste Show der Welt‘ auf RTL (oder RTL II?) und ‚Deutschland sucht den Superstar‘ auf RTL II (oder RTL?). Immer wenn Werbepause kam: rüber zu dem andern Scheiß. Klappte auch ganz gut, nur zum Schluss kam einmal gleichzeitig Werbung. Für mich läuft das Ganze unter dem Namen: ‚Leonardo di Caprio Look-a-like‘, weil dieser Möchtegernschauspieler ja auch immer für seine Filme eine Weile lang so leben muss, wie die Figur, die er verkörpern soll. Und ich will jetzt eben einen Text schreiben über fressen und fernsehn, ich Möchtegernschriftsteller. Soviel vorweg, bisher ist alles drin geblieben. Verbrachte zwar durchaus eine Weile, den Kopf über die Schüssel gesenkt, im Klo, kam dann aber doch nichts. 3 Kilo zugenommen, an einem Tag, Freunde! Ehrlich gesagt habe ich es nicht ganz geschafft, die beiden Fernsehsendungen bis zu Ende zu gucken. Aber pssst! Das soll im Text nicht verraten werden, sondern da werde ich einfach versuchen meine Phantasie spielen zu lassen. Fast wie Zauberei!

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Jakob Hein und mich, sowie den piekfeinen und extrem revolutionären Superstargästen Karl Neukauf (Schlangenbeschwörer) und Katharina Greve (Comicgöttin)

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Man könnte durchaus mal Michael Steins ‚Kampagne wider die allerortens anzutreffende, durch nichts zu entschuldigende und zu allem Überfluss mit Geldgeilheit innigst gepaarte Inferiorität‘ wieder aktivieren

29. April 2016

In der Zehdenicker Straße finden übrigens gerade die „Schitzelwochen“ statt, da bekommt man in der Pizzeria ‚La Piazza‘ das „Hähnchenschitzel“ bereits für sagenhafte 3,90 €, mit allem dazu natürlich. Und wo wir schon dabei sind, bester Name für Imbiss, das „Schmeckt und Billig“ in der Brunnenstraße. Offeriert werden thailändische und vietnamesische Spezialitäten.

Heute: Görlitz, BASTA!, 20 Uhr: Kantinenlesen Görlitz mit Andreas Kampa, der Blockflöte des Todes, mich und Dan Richter

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Was würde wohl Freud dazu sagen (29)

26. April 2016

Geträumt, ich käme von der Arbeit nach Hause, stellte den Wagen in der Garage ab, schloss die Haustür auf, da kam auch schon schwanzwedelnd der Hund auf mich zu. Ich schimpfte, weil er wie immer an mir hochzuspringen versuchte. Dann gab ich meiner Frau einen Kuss. Die Tochter zeigte stolz ihre zurück bekommene Mathearbeit und von dem Sohn lag eine Nachricht auf dem Tisch. „Bin bei ’nem Kumpel, Playstation spielen.“ Wir waren eine ganz normale Familie.

Heute: Potsdam, Kuze, 20 Uhr: Voland & Quist Literatursalon mit Marion Brasch ‚Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot‘ (Moderation: icke)

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Poesie zum Träumen (104)

25. April 2016

Hör nicht auf die Anderen

Rom wurde an einem Tag erbaut,

der Apfel, der fällt weit vom Stamm,

was Hänschen nicht lernt, lernt Hans im Nu,

tausendmal du!

Heute: Berlin, Buchhandlung Ocelot, 20:30 Uhr: Voland & Quist Literatursalon mit Marion Brasch und ihrem Roman ‚Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot‘ (Moderation: icke)

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Na und!

24. April 2016

Gestern an der Kulturbrauerei. Zwei Jungs stehen vor einem Heckenmäuerchen auf dem ein totes, nacktes Spatzenkücken liegt. Der eine zum anderen: „Guck ma, eine kleine Maus.“ Der andere darauf: „Lass uns ins Kino gehen.“

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Heiko Werning, Falko Hennig, Jakob Hein und mich, sowie der Radiokolumnistin, Lesebühnenautorin und Moderatorin Sarah Bosetti und dem bestangezogensten Schmachtgitarristen der Welt Sven van Thom als Superstargästen

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Feststellung

23. April 2016

Die Königin wird 90 Jahre alt und der Prinz stirbt mit 57. Dit is doch unjerecht.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen

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Auf hunderttausendfachen Wunsch (61)

22. April 2016

Hier die Spielliste meines gestrigen Liedermachermagazines.

  1. Stereo Total – Zu schön für dich
  2. Elyte – Ausweg
  3. Kapelle Petra – Arbeit
  4. Blockflöte des Todes – Bier trinken, Pizza essen und in Transformers gehen
  5. Coconami – Nami singt japanisch?
  6. Eisenpimmel – Mir doch egal
  7. Gesangsgruppe Obermaier – Schaung und stad sans
  8. Dacid Go8lin – High
  9. Pisse – Scheiß DDR
  10. Elis C. Bihn – Wenn Teenager lieben
  11. Der Nino aus Wien – Johnny Ramone
  12. Uwe Kaa – Für immer Rebell
  13. Isolation Berlin – Isolation Berlin
  14. Zwirbeldirn – Der letzte Disc-Jockey

Tipp für heute: Dem Affen Zuckerersatzstoffe geben.

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Der letzte Kasten Schnaps muss schlecht gewesen sein

21. April 2016

Danke an alle, die gestern gekommen sind, also nich so orgasmusmäßich, sondern zu meiner Buchpremiere. War ganz schön, wenn ich mich mit meinem versoffenen und verkaterten Gehirn (eins von beiden geht wahrscheinlich nur, oder?) recht erinnere. Bedanken muss ich mich auch bei der Technik (ich vergaß es gestern auf der Bühne), dem Verlag und der kleinen asiatischen Frau, die an den Bauzaun vor dem Heimathafen sich tröpfchenweise erbroch, sah direkt niedlich aus, obwohl niedlich jetzt vielleicht das falsche Wort ist, nein, ich hoffe natürlich, es geht ihr mittlerweile besser. Mir geht es noch nicht so richtig besser, aber das ist schon okay so, man ist ja nur einmal jung oder so alt wie man sich fühlt, sagt man wohl, in meinem fortgeschrittenen Lebensstadium.

Heute: Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 20:30-21:30 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin (das Liedermachermagazin mit Ahne) Ausgabe 66

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Ich habe euch bisher noch nie um etwas gebeten, aba… (kann mich jedenfalls nicht erinnern)

20. April 2016

Könnta ma bitte alle hier einen Kommentar reinschreiben, wenna euch dafür entschieden haben solltet heute zu meine Buchpremiere in den Heimathafen Neukölln zu kommen? Wenn es mehr als 400 Kommentare sind, das würde mich schon extrem beruhigen.

Heute: Berlin, Heimathafen Neukölln, 20 Uhr: Buchpremiere von ‚Ab heute fremd‘ mit mich und Sedlmeir (beste 1 Mann-Rock’n’Roll- Kapelle von Welt) und Fil (kennta!) und Gott (anjefragt), danach Tätowierungen in jekoofte Bücha (wenn jewünscht)

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