Startseite

Auf meinem Grabstein soll stehen: “Ich würde viel lieber da drüben liegen”

26. März 2015

Ich weiß, es hat nichts zu bedeuten, aber ich fliege mit demselben Flugzeug, mit dem.. , ich fliege mit einem A 320 und die haben ja Design-Probleme, wie ich aus einer Fernsehdiskussion von einem Luftfahrtkapitän erfahren durfte und Design-Probleme heißt in diesem Falle ausnahmsweise mal nicht, dass das Flugzeug bei Schönheitskonkurrenzen chancenlos wäre, ach, ich bin eben ein Mann, und Männer sind ja immer so ängstlich. Oder schwach? Blind? Verlogen? Jedenfalls geht es morgen früh in die Schweiz, wenn mir nicht noch was einfallen sollte, eine Ausrede oder so, aber Männer sind ja, nebenbei gesagt, auch immer so phantasielos.

Heute: Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 20:30-21:30 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin Ausgabe 56

und

Freitag, 27.03.: St. Gallen/Sui, Grabenhalle, 21 Uhr: Dialektslam mit u.a. mich

Sonnabend, 28.03.: St. Gallen/Sui, Grabenhalle, 18:00-18:45 Uhr: Literaturfestival Wortlaut

Sonntag, 29.03.: Olten/Sui, Variobar, 20 Uhr: Wortklang (Lesebühne) mit Gustav, Bubi Rufener, Ernst Burren und mich

Montag, 30.03.: Bern/Sui, Musigbistrot, 20 Uhr: Rauschdichten (Lesebühne) mit Renato Kaiser, Christoph Simon, Sam Hofacher und mich

Dienstag, 31.03.: Luzern, Loge Luzern, 20 Uhr: The Beauties & The Beast (Lesebühne) mit MC Graeff, Christov Rolla, Sandra Künzi, Andre Schürmann und mich

P.S.: Für alle die, die in Berlin zurück bleiben, vergesst nicht die Reformbühne am Sonntag, diesmal ohne mich aber mit den wunderbaren Gästen Chio Schuhmacher und Herr Binner sowie den Stammlesern Falko Hennig, Jakob Hein, Uli Hannemann und Jürgen Witte (rechten Fahrstuhl benutzen, ist wieder ganz!).

 

 

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Ja, wo issa denn?

25. März 2015

Da ich kein Mobiltelefon besitze, zählt es zu meinen schlimmsten Alpträumen, einen Anruf zu erhalten und eine besorgte Stimme fragen zu hören: “Wo bist du denn?” Nicht nur, dass es mir äußerst unangenehm ist, einen Termin vergessen zu haben, nein, mich gruselt auch vor Menschen, denen die Kommunikation mit einem Wesen nicht reicht, um dieses Wesen dann auch an jenem Orte zu vermuten, mit welchem man in Verbindung getreten ist.

Tipp für heute: Nicht abnehmen (was in diesem Falle nicht bedeutet, dass man zunehmen sollte).

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Jodel-lodel-lie

24. März 2015

Wäre gerne noch ein wenig länger geblieben, das Wetter, Sonne pur, 100 Grad im Schatten, also ungefähr, na ja, Blödsinn, aber noch trauriger machte mich natürlich, dass am Donnerstag in München Dönertag ist, wie ich das am Bahnhof lesen durfte und da wäre ich doch gespannt gewesen, was man an solch einem Feiertag in der bayerischen Landeshauptstadt zu veranstalten gedenkt. Eine Dürüm-Parade? Den ‘Alle Soßen komplett mit Scharf-Ball’? Oder dreht sich einfach nur alles, wie sonst auch immer?

Tipp für heute: Komplett is an besten.

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Vor 1989 hätte ich gewusst, es ist nur ein Traum

22. März 2015

Seit Stunden schon wälze ich mich in meinem Bett. Ich bin so aufgeregt. Ich fahre doch heute mit einem Zug. In eine andere Stadt. Ich werde meinen Heimatort verlassen. Ich werde ganz woanders sein. Ich werde in einem fremden Bettchen schlafen. Ich werde aus einem fremden Becherchen trinken und mich mit einem fremden Handtuch abtrocknen, vielleicht. Hoffentlich gibt es da auch gute Menschen, wo ich hinfahre. Ach was, bestimmt.

Heute: München, Vereinsheim, 20 Uhr: Schwabinger Schaumschlägershow mit Moses Wolff, Christoph Theußl, Michael Sailer und den Gästen Lucie Mackert, Bastian Mayerhofer, Christian Lex, Johannes Berger sowie mich

oder

Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jakob Hein, Uli Hannemann und Jürgen Witte, sowie den extrem entspannten Superstargästen SIR und Dan Richter

und morgen, Montag, 23.03.

München, Vereinsheim, 20 Uhr: Blickpunkt Spot mit Jens Neutag, INSIDE Project, Jaromir Konecny, Coloured Lips, Berni Wagner und mich

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Die Nächste kommt schon in sieben Jahren

21. März 2015

Ja, ich muss es ehrlich sagen, ich war zu feige. Ich habe mir die partielle Sonnenfinsternis nicht angeschaut, keine einzige Sekunde habe ich zur Sonne geblickt, weil ich solch eine Angst hatte zu erblinden. Ich besaß ja keine dieser Spezialsonnenbrillen. Viele andere übrigens auch nicht. Ich war echt erstaunt, was manche Menschen sich für Apparate gebastelt hatten, mit denen sie dann gen Himmel guckten. Und niemand von denen hat geschrien, keiner anschließend verzweifelt mit den Armen gerudert. War vielleicht doch nicht so gefährlich, wie angesagt, oder sie sind erst Stunden später erblindet, kann ja sein. Das Gehirn speichert ja manchmal so Sachen. Kann ja sein, es konnte dem Hallodrian zunächst noch gespeicherte Informationen vermitteln, so dass dieser gar nicht bemerkte, dass er blind war. Ich dagegen beobachtete im Park am Planetarium die Menschen und das war auch ganz spannend. Viele tranken Bier oder hörten laute Musik. Ein Mädchen schrie mich an: “Was guckst ‘n? Noch nie ‘n schönes Mädchen gesehn?” In solchen Momenten verschlägt es mir immer die Sprache, für einen Moment zumindest. Deshalb dauerte es zwei, drei Sekunden bevor ich antworten konnte: “Nein”. Hat sie aber schon nicht mehr gehört. Schade. Hätte sie sich bestimmt gefreut.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Dan Richter, Jochen Reinecke, Jochen Schmidt, Sven van Thom und mich

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Warum schnüffelt man auch überall rum?

19. März 2015

Wenn man im Hausaufgabenheft seiner achtjährigen Tochter, für den nächsten Dienstag, den fein säuberlich geschriebenen Eintrag “Abschreipdicktad” entdeckt, soll man sich da freuen oder besorgt sein? Ach, ich glaub, ich freu mich mal lieber.

Tipp für heute: Mit Schokolade, Chips und Cola, auf ‘m Sofa, schön ‘Dick und Doof’ gucken.

Ahne | Allgemein | 3 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Als Gastgeber hat man ein hohes Maß an Verantwortung

18. März 2015

Gleich kriegen wir Besuch und ich bin noch gar nicht umgezogen. Sitze noch immer in meiner Arbeitscombi vor dem Computi und prokrastinieri, ditti hieri zun Beispieli. Dabei wollt ich mich doch eigentlich richtig schick machen, heute. Habe extra meinen rosa Blazer gewaschen, jetzt ist er weiß. Und aufräumen wollt ich doch auch. Verdammt! Alles voller Haare und Bauschutt. Und was gibt es zu essen? Hoffentlich verspätet sich der Besuch ein wenig. Ach, es klingelt. Na, bis später.

Tipp für heute: Ware Schönheit kann man kaufen.

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Sätze seltsamer Schönheit (97)

17. März 2015

“Was mache ich bloß die ganze Zeit, wenn ich tot bin?” aus Der Tastenficker von Flake, erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf

Tipp für heute: Das Leben nach dem Tod gründlich planen.

Ahne | Allgemein | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Die Heide ist frei

15. März 2015

Tolle Stimmung, gestern, im Dorfgasthof in Wutike, vielleicht ja deshalb, weil dieser in keinem Internet der Welt zu finden ist, außer jetzt natürlich, Mist, hab ich versaut! Dank an alle, die uns bewirteten und unterbrachten. Dank an Auge.Blau und Mario und Opi und und und. Komme gerne wieder.

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Heiko Werning, Jakob Hein, Uli Hannemann und mich sowie den weltgewandten Superstargästen Spröde Lippen, Arthalk und Clint Lukas

Ahne | Allgemein | 2 Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Die Rose von Chile ist rot

14. März 2015

Es ist doch immer wieder wunderbar, wenn man kein Auto hat und auf die Dienste der Deutschen Bahn angewiesen ist, denn so sieht man was von der Welt, kommt in die merkwürdigsten Orte und erfährt die sonderbarsten Sachen. Gestern zum Beispiel fuhr der Regionalexpress von Eisenhüttenstadt kommend nur bis Fangschleuse, zauberhaft! In Fangschleuse mussten wir umsteigen in einen Bus und so erhielt ich Gelegenheit Fangschleuse zu betrachten. Nichts. In Fangschleuse ist nichts. Also vielleicht sah ich auch nicht alles, hatte ja nur 5 Minuten Zeit zum Umsteigen, aber was ich nicht sah, war schon beeindruckend. Eine Landstraße und darauf ein Bus. Erkner übrigens nennt sich “Die Wiege der Kunststofffertigung”, wusste ich auch noch nicht und vielen Dank an all diejenigen, welche mir Hilfe anboten, am Bahnhof Fürstenwalde, wo ich mich volle Kanne auf die Fresse packte. Ick sag ja imma: “Wenn ein’ nüscht mehr weh tut, is man tot.”

Heute: Wutike/Rosenwinkel, Dorfgasthof, 20 Uhr: Auge.Blau und Ahne (Konzert, Lesung, pipapo)

Ahne | Allgemein | 1 Kommentar Zum Seitenbeginn springen

Kategorien