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Adel verpflichtet

5. Mai 2015

Neueste Neuigkeiten vom neuesten Kind des englischen Königs (später) und Königin (vielleicht). Das gerade erst auf die Welt gekommen süßeste Thronfolgerverfolgerchen Angie-Swetlana-Diana-Charlotte-Heinz-Margeret (Name: Gedächtnisprotokoll), deren Eltern Prinz William und Prinzessin (auf der Erbse) Kate stolz wie Bolle sind, hat am vorgestrigen Dienstag (oder so ähnlich) ganz viel Milch getrunken. Danach hatte es Stuhlgang, braun, wie es sein muss und schön cremig. Es hat auch schon gelacht oder geweint, eins von beiden. Großmutter Elisabeth (ist sie jetzt eigentlich die Großmutter oder die Urgroßmutter?) freut sich sehr (laut Pressespekulationen) und hält sich ansonsten in ihrem Zimmer auf (beleidigt?). Der Mutter geht es auch gut. Allerdings nervt das Geschrei tierisch (von ihrem wahnsinnigen Butler George). Es heißt, dass die junge Familie sich bereits morgen oder übermorgen, dieser oder nächster Woche, für Fototermine zur Verfügung stellen wird. Dann bin ich gespannt, ob eventuell ein Pickel oder eine Falte hinzugekommen ist.

Tipp für heute: Sich ordentlich irgendwo hinhauen (oder hinhauen lassen?). Macht dann blaue Flecken. Rest kann man sich denken.

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In weiter Ferne so nah

3. Mai 2015

Als Strohleipziger konnte ich dieses Jahr leider nicht bei der machtvollen Kampfdemonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit am 2. Mai in Berlin dabei sein, habe aber mit ein paar Schäfchen im Plan B ein energiegeladenes morphisches Feld durch das Gebet gegen die Arbeit herstellen können. Bis nach Sachsen ist die Kunde vorgedrungen, dass es ein sehr schöner und vor allem erfolgreicher Aufzug am Senefelder Platz geworden sein soll, auch wenn der Journalist des ‘Tagesspiegel’ Peter Richter sich nicht entscheiden konnte, ob es sich dabei nun um eine Tragödie oder eine Farce handelte. Brauch eben ein bisschen, bis das offensichtlich Naheliegende auch in die Mitte der Gesellschaft vordringt. Ein Dankeschön von mir an alle, die mit organisiert haben und gelaufen sind. Irgendwann wird es soweit sein und niemand mehr wird des schnöden Mammons wegen arbeiten gehen müssen.

Heute: Berlin, Panorama Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Uli Hannemann und mich sowie den bühnengestählten Superstargästen Pastor Leumund Kult und Jochen Reinecke

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Interessante Intimitäten

1. Mai 2015

Eine kleine Meinungsverschiedenheit gab es heute früh bei uns in der Küche. Nein, nicht wer das Familientransparent an der Ehrentribüne vorbei tragen darf, es ging um unser Lieblingsthema, die Zahlen. Und zwar finde ich nämlich, dass die Eins voll die Angeberzahl ist, weil sie sich so in den Mittelpunkt drängt, während meine heiß geliebte Freundin meint, die Eins sei eher bescheiden, sie mache sich schmal und lasse viel Platz für Anderes. Es wäre fast zu Handgreiflichkeiten gekommen, zum Glück aber flog just in dem Moment ein Specht an unserem Fenster vorbei, von dem meine innig geliebte Freundin behauptete, dies sei in Wirklichkeit ein Grünfink gewesen. Die braucht echt ‘ne Brille.

Heute: Leipzig, Distillery Leipzig, 21 Uhr: Slam (mit u.a. mich als Anheizkücken)

und morgen, Sonnabend, der 2. Mai

Berlin, Senefelder Platz, 13 Uhr: Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen, Machtvolle Massendemonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit mit musikalischer Abschlusskundgebung der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot

sowie

Leipzig, Plan B, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (Texte, Schlager, Bier)

 

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Kein Schweiß für Geld

30. April 2015

Angeblich sind die Arbeitslosenzahlen schon wieder gesunken. Wieder ein paar mehr von uns in die abhängige Lohnknechtschaft gezwungen. Ein Grund mehr am Sonnabend, dem 2. Mai auf die Straße zu gehen, in Berlin, in Leipzig, Wien oder Sao Paulo, zum 11. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen. In Berlin trifft man sich um 13 Uhr am Senefelder Platz, dann geht es über die Schwedter, die Kastanienallee und die Schönhauser wieder zurück zum Senefelder, wo es gegen 15 Uhr vor der Schankwirtschaft Baiz auf dem Mittelstreifen der Schönhauser Allee zur musikalischen Abschlusskundgebung mit der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot kommt. In Leipzig sind wir gerade noch am Organisieren, da wartet auf die Heldenstadt eine Überraschung (womöglich), was die anderen Städte betrifft.., ach, muss kurz runter in die Küche.

Tipp für heute: Roboter bauen.

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Die Gier hat Grenzen

29. April 2015

Wie eine kirchliche Nachrichtenagentur heute vermeldete, möchten, laut einer Umfrage, viele Deutsche gerne superreich sein, dafür aber möglichst wenig tun. Nur jeder Fünfte, zum Beispiel, wäre bereit für 10 Millionen Euro zeitlebens auf Fleisch zu verzichten. Da mich Statistiken ja immer besonders interessieren, wäre ich gespannt darauf zu erfahren, wie viele der Deutschen, die nicht bereit wären für 10 Millionen Euro zeitlebens auf den Genuss von Fleisch zu verzichten, wie viele von denen eigentlich Vegetarier sind. Nur so. Aus Daffke.

Tipp für heute: Sein Geld zählen und bei 10 Millionen aufhören.

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Verzicht?

26. April 2015

In unserer Straße blühen die Bäume. Die Kirschbäume. Die japanischen Zierkirschbäume. Es sieht sehr schön aus. Touristen bleiben stehen, staunen und zücken ihre Fotoapparate. Bienen summen zwischen den Blüten. Eine Postfrau lehnt ihr Fahrrad an eine Häuserwand, setzt sich auf eine Bank, holt eine Stulle mit Leberwurst aus ihrer Posttasche und beißt herzhaft hinein. Ein Bauarbeiter pfeift ein fröhliches Lied. Eine Ratte trägt ein paar trockene Grashalme in ihrem Schnabel hin zum Nest. Klar, ich meine, im Mittelmeer ertrinken Flüchtlinge und das neue Sturmgewehr der bundesdeutschen Armee trifft nichts, aber soll man deshalb darauf verzichten die Idylle zu beschreiben?

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Jürgen Witte, Uli Hannemann, Heiko Werning und mich, sowie den unbestechlich den Finger in die Wunde bohrenden Superstargästen Juston Buße und Jan von Im Ich

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Auf hunderttausendfachen Wunsch (51)

24. April 2015

Hier die Spielliste meines gestrigen Liedermachermagazines, Ausgabe 57.

1. Erfolg – Seelenfestival

2. Toni Kater – N.Y. ist tot (Eigentum)

3. Die Couchies – Sing Nachtigall sing

4. Holger Hiller – Ja Nein

5. Spröde Lippen – Angepflockt

6. Stiller Has – Trüebi Fyge

7. Lucie Mackert – Tanzen

8. Saal 2 – Wald

9. Jeffrey Lewis – Back when I was 4

10. Fink – Irgendwann Regen

11. Misses next Match – Ich liege im Trend

12. Christoph Theussl – Schnöll kamma steabm

13. Art Halk – Falls jemand Feuer hat

Heute: Görlitz, BASTA, 20 Uhr: Kantinenlesen-Görlitz mit Dan Richter, Manfred Maurenbrecher, Sebastian Lehmann und mich

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Wollen sie uns denn jeden Spaß nehmen?

23. April 2015

Ich wusste es ja, dass das Rauchverbot in Zügen nicht das Ende sein würde. Nun war es mir vergönnt in einem ICE Richtung Frankfurt/Main auf der Zugtoilette folgendes lesen zu dürfen, es wird darum gebeten in dieser Örtlichkeit vom Verzehr tierischer Produkte abzusehen. Auf der Toilette! Keine Tierprodukte mehr! Nicht nur Fleisch, nein, gar keine tierischen Produkte! Und dass, wo ich doch für mein Leben gerne beim Kacken hartgekochte Eier zu mir nehme. Ist eine alte Familientradition bei uns. Skandal! Dafür müsste mal auf die Straße gegangen werden. Wann findet eigentlich die nächste Pegida-Demo statt?

Heute: Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 20:30-21:30 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin (Ausgabe 57)

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Fährlinien steigen in den Brückenbau ein

20. April 2015

Kennt eigentlich irgendjemand von euch einen gewissen Alexander Dobrindt? Würde mich mal interessieren, was dieser Mann gelernt hat, ob er überhaupt etwas gelernt hat und wie er es geschafft hat an den Posten des Bundesverkehrsministers zu gelangen. Besetzungscouch? Okay, ich meine, die CSU hat ja noch nie damit gegeizt wunderliche Gehirngurken an Schlüsselpositionen zu platzieren, aber dieser Typ sprengt doch echt alle Normen. ‘Er könne der Bahn nur raten sich dem Wettbewerb zu stellen und eigene Fernbuslinien auszubauen’, so jedenfalls wird er in einer Zeitung zitiert. Klar, rückwärts immer, vorwärts nimmer und die Bahn macht ja sogar schon solchen Mist. Klimakatastrophe? So ein Quatsch! Gibt es nicht! Wir drehen die Zeit zurück, alles wieder von der Schiene auf die Straße, Hauptsache das Benzin ist billig. Mal sehen, ob ich es noch miterlebe, wie die Menschen wieder mit Eselskarren durch die Gegend zuckeln.

Tipp für heute: Sich rechtzeitig einen Stall bauen.

Morgen, Dienstag, 21.04.: München, Vereinsheim, 19 Uhr: Vereinsheim Schwabing (Fernsehaufzeichnung mit u.a. mich) bereits ausverkauft!

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Unter dem Pflaster, da wächst der Strand

19. April 2015

Seit längerer Zeit schon jammere ich dieses Altherren-Gejammer, von wegen, dass alles immer konformer, genormter, langweiliger werde, die Menschen, die Jugend, die Freaks. Und dann trete ich heute auf die Straße, mittags halb eins und da läuft doch auf der anderen Straßenseite so ein Typ pfeifend den Bürgersteig entlang, mit einem Fernsehgehäuse auf dem Kopf, durch dessen farbige Scheibe man sein erleuchtetes Gesicht erkennen konnte. Respekt!

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Uli Hannemann, Falko Hennig, Heiko Werning und mich, sowie den wunderbar freakigen Supergaststars Claudia Rapp und Lisecki & Sedlmeir (Lasst euch überraschen, neuer Film von Lisecki & Sedlmeir, neues Lied von mich und warme Gurken. Häh?! Jawohl.)

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