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24. Mai 2015

Nur ganz kurz: Zwischen Velten und Beetz-Sommerfeld besteht Schienenersatzverkehr. Für alle wichtig, die dahin müssen, also für mich zum Beispiel. Hin und zurück. Heute und heute. Und das ganz ohne Streik. Ich liebe den Mai.

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Uli Hannemann und mich, sowie den phantastisch schienenersatzverkehrgestählten Superstargästen Robert Rescue, Thilo Bock und Martin Goldenbaum

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Auf hunderttausendfachen Wunsch (52)

22. Mai 2015

Hier die Spielliste meines gestrigen Liedermachermagazines.

1. Supergaul – Krieg und was zu bumsen

2. Karl Neukauf – Paternoster

3. Atze Wellblech & Berlinska Droha – Ach moja hola

4. Pilskills – Dasselbe Lied

5. Manfred Maurenbrecher – Kiewer Runde

6. Zucker aus Konvention – Ideologien

7. Balbina – Langsam langsamer

8. Tocotronic – Rebel boy

9. Tomas Tulpe – Hamburger Schule

10. Ely Meyer – Pyrotechnik

11. Johanna Zeul – Weiteres Lied

12. Jana Berwig – I shot my lover

13. Turbolover – Es gibt so Dinge

Tipp für heute: Auf ARTE ‘Ich fühl mich Disco’ gucken.

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So lange die Tränensäcke nicht übers Kinn hängen gehört man scheinbar noch nicht zum alten Eisen

21. Mai 2015

Müde bin ich, sehr, sehr müde. Ja, als Künstler hat man es schon schwer, auch wenn man noch jung ist, jedenfalls von anderen für jung befunden wird. Vielen Dank, jenem in Jena zugestiegenen Herrn, welcher hinten im Bus sitzend in sein Taschentelefon brüllte, dass hier ausschließlich junge Menschen mitfahren würden. Nehme ich mal als Kompliment. Obwohl man heutzutage wahrscheinlich, der Bevölkerungspyramide geschuldet, bis 50 als Jugendlicher gildet, mithin als Halbstarker, als Steppke. Zum Glück kann keiner von euch sehen, wie ich gerade gähne. Das ist ja das Gute an meinem Computer. Er hat keine Kamera. Oder? Nein.

Heute: Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 20:30 – 21:30 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin Ausgabe 58

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Dementi

20. Mai 2015

Die Bahn hat nicht von 30 % der Züge gesprochen, die im Regionalverkehr fahren sollen, sondern nur von 15 %. Nun gut, trotzdem fahren nach Weimar gar keine Züge aber ist natürlich nicht so schlimm. Im Gegenteil, das ist richtig gut, denn dadurch wird ja der Fernbusverkehr gefördert, mithin die Zukunft. Sehr gut auch, dass die Bundesrepublik die Beziehungen zu Ägypten normalisieren will, weil sie endlich dort den ersten frei gewählten Präsidenten zum Tode verurteilt haben. Sehr gut auch, dass man die Boote der Schlepper, mit denen Flüchtlinge illegal nach Europa gelangen jetzt zerstören will, dann überlegen es sich diese armen Menschen vielleicht und kehren in ihre Heimatdörfer zurück um brav auf Hilfe zu warten. Alles in den Schatten stellt aber natürlich die kleine royale Pupsmaus in London, das neue Baby von dem Prinzen und seiner Frau, das hat gestern zum ersten Mal gelacht. Süß!

Heute: Weimar, Universitätsbuchhandlung, 19:30 Uhr: ‘Wir sind das Volk (zumindest zwei daraus)’ Volker Strübing & Ahne lesen, singen und trinken

 

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Prozentrechnung ist nicht so ihr Ding

19. Mai 2015

Ein bisschen besorgt war ich ja schon, als mein Reisetermin näher und näher rückte und sich noch immer keine Streikwelle der Lokführergewerkschaft GdL ankündigte. Aber natürlich ließ sie mich auch diesmal nicht hängen, Tradition verbindet, so nehme ich auch die 9. Auflage des Ausstandes volle Breitseite mit. Eine Veränderung allerdings gibt es schon im Vergleich zu den Vorherigen, die Deutsche Bahn scheint unter die Spaßvögel gegangen zu sein (oder geflogen?, Eisenbahn geht ja nicht, haha!), so spricht und schreibt sie vollmundig von einem Ersatzfahrplan, der circa ein Drittel aller Züge fahren lassen soll, im Fernverkehr bis zu 60 %, im Regionalverkehr 30 %. Wenn man dann aber ihren Ersatzfahrplan aufruft, zum Beispiel nach Weimar (wo ich morgen hin muss), aber auch nach Jena, Erfurt oder Gotha, dann steht da allüberall, einfach bei sämtlichen Zügen, bei 100 % also, fällt aus. Witzig. Irgendwie.

Tipp für heute: Freunde haben wie Volker Strübing, die sich durch anstehende Massen kämpfen und dir eine Busfahrkarte mitbesorgen.

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Jeder Tag ein anderer Tag und du machst was du willst

17. Mai 2015

Der 17. Mai ist ja der Tag der abgeknickten Eiche. Rituell wurden da zu früheren Zeiten von den alten Germanen frisch gesprossene Eichentriebe aus dem Boden gerissen, abgeknickt und in eine Vase gestellt, damit man anschließend wunderbar traurig sein konnte, wenn der Trieb welkte und seinen Geist aushauchte. Heute macht man das natürlich vollkommen anders, denn niemand besitzt ja mehr Vasen zuhause. Heute verwendet man abgeschnittene Plasteflaschen. Passend dazu ein Film. Ein Film, den eine Frau gedreht hat. Gut, das ist zum Glück nichts Ungewöhnliches mehr, in unseren Zeiten, aber diesen Film hat Frau Rigoletti gedreht, die beste Filmedreherin der Welt. Seht selbst.

Heute: Berlin, Schlot, 13 Uhr: Der Frühschoppen mit u.a. Marco Tschirpke und mich als Gästen

und am Abend

Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim und Welt mit Uli Hannemann, Jürgen Witte, Heiko Werning, Falko Hennig, Jakob Hein und mich, sowie den äußerst naturverbundenen Superstargästen Jana Berwig (Berlin) und Jürgen Schöneich (Hamburg)

 

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Poesie zum Träumen (89)

13. Mai 2015

Umsonst ist … irgendwie Achtziger

Am Brunnen steht ein Tor,

holt einen Schein hervor,

wirft diesen da hinein

und springt gleich hinterdrein,

was du auch tust nach Wahlen,

zunächst bitte bezahlen.

Tipp für heute: Großes Geld vorher wechseln.

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Informative Obertrikotagen

11. Mai 2015

Für Chantal Kasüske beginnt gerade die Prime-Time ihres Lebens. Das jedenfalls kann man schriftlich von ihrem T-Shirt her erfahren. Laut des Kleidungsstückes hat sie 2015 ihren Abschluss gemacht, an der Oberschule Lichtenau. Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute für diese Prime-Time und sowieso, möge sie trotz ihres Namens die Zuversicht nie verlieren.

Tipp für heute: Kevin heiraten und den Nachnamen beibehalten.

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Worum geht ‘s denn eigentlich?

9. Mai 2015

9. Mai, Tag der Befreiung, vielleicht auch am 8. Mai schon, sei ‘s drum, bekloppt aber finde ich die Trottel, die da am Treptower Park sich zusammen rotten, eingehüllt in riesige russische Fahnen und ihren Patriotismus heraus grölen, diese Deppen haben null was begriffen, das ist dasselbe braune Gesocks, gegen welches am 9. oder 8. Mai 1945 die Welt gehofft hatte gewonnen zu haben.

Tipp für heute: Allem Nationalen die Luft raus lassen.

und morgen, Sonntag, 10 Mai: Berlin, Panorama Lounge im Haus Berlin, Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Uli Hannemann, Jürgen Witte, Heiko Werning, Falko Hennig und mich sowie den unkorrumpierbaren Superstargästen Marion von Zieglauer und Karl Neukauf

 

 

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Finde den richtigen Ort

8. Mai 2015

Aufgrund der immensen Zerstörungen, die eine Windhose (hier bereits vermeldet) im mecklenburgischen Städtchen Bützow anrichtete, brachte die Ostsee-Zeitung, meine Stralsunder Pensions-Betreiberin reichte mir das Blatt mit den Worten: “Hier ham se was zum Ärgern”, gleich drei Seiten zum Thema. Darunter auch Verhaltensregeln für die Leser im Falle zukünftiger Stürme. So solle man sich, falls man in einem Wald sich befinde, mindestens drei Meter von einem Baumstamm oder Astende entfernt aufhalten. Geärgert habe ich mich darüber nicht wirklich, aber man hätte es natürlich auch einfacher formulieren können, nämlich, dass man im Falle eines Sturmes nicht im Wald sein sollte.

Ein Dankeschön übrigens allen Mitarbeitern und Gästen gestern in Bernau, das war ein prima Abend. Komme gerne wieder. Und dem Typen in Stralsund, der nicht wusste was Nuth ist, muss dir nicht peinlich sein, dafür kannst du hervorragend rhythmisch klatschen.

Tipp für heute: Unrhythmisch klatschen.

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