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Premiere zum Schluss

1. September 2014

Da mussten wir 998 Reformbühnen drauf warten und dann bei der 999., der letzten im Kaffee Burger war es endlich soweit. Alle Toiletten unbenutzbar! Dass wir überhaupt hineindurften, entsprang eigentlich einem Missverständnis, jemand von uns fragte ob wir rein dürften und der Betreiber sagte “Nein”, der Jemand von uns aber verstand: “Ja” und ließ die Massen in den Raum strömen, was nicht wieder rückgängig gemacht werden konnte. Rohrbruch, Explosion, wir wissen nicht mal genau die Ursache, jedenfalls roch es.., ja, sagen wir es ehrlich, es roch gar nicht mal so gut. Vielen Dank also an alle, die trotzdem für so tolle Stimmung sorgten, einige von uns Bühnenmäuschen haben einen regelrechten Gefühlskater heute, einige darüber hinaus auch einen stinknormalen. Ich sag nicht zu welcher Fraktion ich gehöre. Verraten tu ich aber, dass ich schon sehr gespannt bin auf nächsten Sonntag.

Tipp für heute: Berliner Pilsner macht Schädelweh.

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Im Frühling blüht der Flieder (unpassender Titel zu folgendem Text)

31. August 2014

Ebola habe ich mir nicht gefangen, obwohl man mit dieser Aussage natürlich vorsichtig umgehen sollte, wahrscheinlicher aber ist, dass ich mich mit Lauffieber angesteckt hab, denn in Hamburg grassiert dieses Lauffieber. Alle laufen wie bekloppt durch die Gegend, in spezieller Laufkleidung, die, zumindest nach Aussage des Laufexperten Uli Hannemann, vollkommen ungeeignet ist zum Laufen. Mal sehen ob ich mir diese Kleidung demnächst ebenfalls zulegen werde, was symptomatisch wäre. Ich halte euch auf dem, äh, Laufenden. Krass auch, dass sämtliche Hamburger Busse nach Kotze riechen und ein kleines Bier dort 5 € kostet. Kein Wunder, dass sie laufen. Ansonsten war es wunderschön. Wetter. Essen. Fernseher. Und bei der Lesung habe ich ein Buch verkauft, juchhu!

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt (oder wie die Satirezeitschrift Titanic schrieb “Reformbühne Heim & Herd”) 999. Ausgabe und allerletzte im Kaffee Burger! mit Uli Hannemann, Jürgen Witte, Falko Hennig, Heiko Werning, Jakob Hein und mich, den Ex-Mitgliedern Daniela Böhle und Bov Bjerg, sowie den Stargästen Annette Flemig und Tilman Birr (das Beste aus den letzten 15 Jahren!) im Anschluss Reformbühnendisco mit DJ Werning, DJ Hennig, DJ Hein, DJane Böhle und DJ mich

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Wird schon

30. August 2014

Viele haben mir auf die Schulter geklopft und gesagt, dass sie es sehr mutig fänden, einige aber schalten mich auch einfach nur verantwortungslos. Ja, ich fahre nach Hamburg, ins Ebola-Gebiet. Ich will den Menschen dort Mut machen, ihnen beistehen, wenn auch lediglich durch simples Vorlesen von Texten. Irgendwas muss man doch einfach tun, finde ich und gefährlich ist es anderswo auch, zum Beispiel in Berlin. Hier bin ich letzten Mittwoch angespuckt worden, aus dem Fenster raus, von irgend einem dahergelaufenen Yuppie, also, vermute ich jedenfalls, dass es einer war, wer sonst würde schließlich solch eine Schandtat begehen, außerdem kenne ich mittlerweile alle persönlich, im Prenzlauer Berg, die keine Yuppies sind, 15 sind es insgesamt noch, und die wohnen sämtlich woanders. Kann also sein, dass auch ich bereits eine pandemische Krankheit in mir trage, die Yuppie-Pest oder den kreuzgefährlichen Kaiserschmarrn. Falls sie mich in Quarantäne stecken sollten, bitte ich deshalb euch meine Blumen zu gießen, die können nämlich nichts dafür. Obwohl, hab ich überhaupt Blumen?

Heute: Hamburg, Bücherhalle Hamburg (Zentralbibliothek), 21 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (im Rahmen der 1. Langen Nacht der Literatur)

 

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Meine persönliche Einschätzung zur Situation in der Ukraine

29. August 2014

Da ist die Kacke dermaßen am Dampfen, also ich würde vorschlagen… endet hier.

Tipp für heute: Sich vertippen.

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Drei Fragen zur Frage eines Internet-Kommentators auf tagesschau.de

28. August 2014

“Heine und sonstige sind auch nicht mein Fall, aber was ist daran so schlecht eine bestimmte Quote von Deutscher Musik im Radio zu hören.” tagesschlau 2012 zur Forderung der AfD-Sachsen nach einer Deutsch-Quote im Radio

Frage 1: Wer sind sonstige?

Frage 2: Was für einen Heine meinen sie?

Frage 3: Wie kommen sie darauf, dass sich jemand daran stören könnte, wenn sie eine bestimmte Quote “Deutscher” Musik im Radio hören?

Tipp für heute: Sich User-Namen zulegen die zu einem passen.

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Und wenn es damit nicht klappt, dann eben die Commonwealth-Spiele

27. August 2014

Bei der Frage einer Olympia-Bewerbung Berlins bin ich voll dafür, ich meine, hey, Olympia in Berlin, das ist doch voll knorke, 1936 war doch auch gut, also ich kann mich zwar nicht mehr so genau erinnern, aber es gab garantiert spannende Wettkämpfe, rührende Siegerehrungen und eine Herzlichkeit, die mindestens 9 Jahre lang anhielt. Gibt, glaube ich, keinerlei Gründe die dagegen sprechen würden und wenn die Bevölkerung nicht mitzieht, soll sie eben weggehen, Mobilität ist doch ‘ne feine Sache.

Heute: Berlin, Mauersegler, 21 Uhr: Die Surfpoeten (mit u.a. mich als Gast)

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Nachfolgerin steht schon bereit

26. August 2014

Wer kommt nun nach Wowereit? Henkel, Stöß, Saleh verbieten sich ja wohl von selbst. Wie wäre es aber mit Frau Schmöller aus der Bornholmer Straße 176? Die hat gesagt sie würde den Job machen, wenn sie mehr als die 4,50 € Stundenlohn von ihrer Zeitarbeitsfirma kriege. Frau Schmöller ist absolut zuverlässig und trägt das Herz am rechten Fleck. Sie ist ledig, hat drei Kinder und trinkt nur außerhalb der Arbeitszeit. Ich starte hiermit eine Kampagne: Frau Schmöller muss Bürgermeisterin werden!

Tipp für heute: Sich in der Kampagne ‘Frau Schmöller muss Bürgermeisterin werden’ engagieren.

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Manchmal im Leben muss man sich einfach entscheiden

25. August 2014

Heute stand ich im Bäcker vor dem Tresen und konnte mich einfach nicht entscheiden. Streuselschnecke? Spritzkuchen? Schweineohr? Ich überlegte und überlegte. Hinter mir die Schlange wuchs und wuchs, wickelte sich bereits die Zionskirchstraße hinauf, die Kastanienallee herunter, bis zur Schönhauser und da oben bis zum U-Bahnsteig (oben bis zum Untergrundbahn-Bahnsteig, zum Glück muss man nicht alles ausschreiben). Unmut machte sich breit. Ein Murren. Hektisches Von-einem-Fuß-auf-den-anderen-Getrete. Ich musste mich beeilen, soviel schien klar. Sonst würde man mich wahrscheinlich lynchen. Also traf ich schweren Herzens eine Entscheidung. “Ich hätte gerne diesen Keks da” sagte ich laut und deutlich. “Sie meinen einen Marmortaler” entgegnete die Bäckerei-Fachangestellte. “Ich meine diesen Keks” zeigte ich auf den Keks. “Das ist ein Marmortaler.” “Dann nehme ich diesen.” “Den Marmortaler?” “Den Keks, ja.” Die Bäckerei-Fachangestellte erfüllte meinen Wunsch und lächelte sogar ein wenig. Stolz nahm ich meinen Keks, verließ die Bäckerei und aß ihn draußen auf.

Heute: Bedenkenswerte Anekdoten notieren.

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Kasachische Schlafkrankheit überwunden

21. August 2014

Neulich dachte ich schon, dass ich den Rest des Jahres in einer schläfrigen Grundstimmung verbringen werde, ständig gähnte ich, gestern sogar auf der Bühne (ein Unding! schließlich haben die Menschen bezahlt! was bildet der sich eigentlich ein! und dann auch noch in Klammern! und nach den Ausrufungszeichen beginnt er mit Kleinbuchstaben!). Doch plötzlich bin ich wieder aufgeregt. Denn am Sonnabend muss ich ja moderieren und weiß noch nicht, was ich anziehen soll, also untenrum schon, also drunter, aber drüber unten und obenrum? Tja. Eher das Kleinkarierte? Oder doch lieber den kurzen schwarzen? Na, wird schon, bin ja ein alter Hase (hoffentlich regnets Möhrchen). Morgen früh werde ich übrigens erstmal in die Pilze gehen, deshalb meidet bitte alles nordwestlich von Berlin, ihr Körbchenträger C, sonst kann ich sehr ungemütlich werden. Sind nämlich meine Pilze, eigenhändig gesät im Jahre 2013. Weil ich danach nicht noch einmal an den heimatlichen Herd Schreibtisch zurückkehre hier schon mal die Ankündigungen für Sonnabend und Sonntag.

Sonnabend, 23. August, Altenhof, Bootsverleih “Am Breten”, 20 Uhr: 11. Altenhofer Liedersommer mit Konzerten von Hisztory, Friedrich & Wiesenhütter und der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot zwischendurch Moderation + paar Textchen von mich

Sonntag, 24. August, Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Uli Hannemann, Jakob Hein und mich sowie den wahnsinnig geilen Superstargästen Acapulco Radio und Mia Pittroff

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Kackinhalt

20. August 2014

Der Ebola-Verdachtsfall in Berlin hat sich als unbegründet erwiesen. Deswegen konnte ich heut also meine Bettdecke wieder zurückschlagen, aufstehen und vorsichtig das Fenster öffnen, hach, frische Luft. Ja, ich bin sogar leibhaftig vor die Tür getreten, habe jemandem einen “Guten Morgen” gewünscht und eine vorwitzige Kürbispflanze gestreichelt, die in der Christinenstraße sich über den Gehweg schlängelte. Neulich las ich übrigens in einer Regionalzeitung, dass Tomatenpflanzen deshalb so häufig in den städtischen Baumscheiben der Bürgersteige zu finden seien, weil deren Samen äußerst robust sind und selbst durch Magensäfte tierischer Tiere, die jene Früchte als Beigaben zu Dönern verspeisen, nicht zerstört werden könnten. Wieder ausgeschieden seien diese in der Lage zu keimen, weswegen ein konsequentes Verpacken von Hundekot die Population innerstädtischer Tomatenpflanzen empfindlich beeinträchtigen würde, was, finde ich, durchaus mal bedacht werden sollte.

Heute: Berlin, Baiz, 20 Uhr: Lesershow/Export (mit u.a. mich als Gast)

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