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Sehr lustig

27. Januar 2015

Buschkowsky tritt zurück. Und zwar zum 01.04., zum ersten April. Dieser alte Schelm.

Tipp für heute: Verschwörungstheorien stricken. Ist Buschkowskys Arzt etwa ein Türke?

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Reime statt Argumente

25. Januar 2015

Weil ja heute Pegida in Dresden marschiert, Verzeihung spaziert natürlich, weil morgen das Konzert von Grönemeyer und Silly stattfindet in Dresden, wo die Verteidiger des Abendlandes natürlich alle hingehen wollen, haben wir uns entschlossen die Reformbühne auf einen Dienstag zu verschieben, weil wir ja heute alle auch mitspazieren und morgen ebenfalls zu Grönemeyer und Silly gehen wollen. Nein. Haha! War selbstverständlich ein Spaß. Nie, nie, nie würden wir eine Reformbühne ausfallen lassen, selbst dann nicht, wenn das Abendland hoffnungslos verloren sein sollte und Grönemeyer und Silly nicht mehr singen dürften (da würden einige von uns sicher sogar “Hurra!” schreien). Pegida, sag ich mal, mir völlig Titte. Uns gibt ‘s mit Sahne heute, bitte.

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Heiko Werning, Jakob Hein, Falko Hennig und mich, sowie den aus der Masse gnadenlos herausstechenden Superstargästen Michael Bittner ((Dresden (zur Zeit im Berliner Exil)) und Tom van Hasselt ((Düsseldorf (zur Zeit im Berliner Exil))

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Sowas gibt ‘s eben nur in Berlin

24. Januar 2015

Heute auf der Straße. Eine Frau läuft an mir vorbei. Hinter ihr eine andere Frau. Dann, eine Weile später, ein Hund. Mit einem Mann an der Leine. Dann kommt ein Fahrrad. Mit einem Menschen drauf. Der Fahrradfahrer klingelt. Ich stehe auf dem Radweg. Er fährt um mich herum. Zeigt mir einen Vogel. Eine Taube. Die sitzt ganz in der Nähe. Auf einem Baum. Am Rande der Straße. Ein Lindenbaum. Die Taube friert. Es ist Winter. Wetter wie im Herbst, aber, vom Kalender Winter. Ich werfe der Taube meine Pudelmütze zu. Sie fliegt weg. Also die Taube.

Tipp für heute: Sachen in die Luft werfen.

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Das Leben ist nicht einfach

23. Januar 2015

In Dresden einen mir Geistesverwandten getroffen, der oftmals ebenfalls die Namen von Bekannten vergisst, allerdings nicht die der männlichen, sondern ausschließlich die der weiblichen. O-Ton olle Ihmtschak (Name fällt mir grad nicht ein) “ist aber auch klar, eigentlich, die haben ja alle gleich klingende.., die heißen ja alle Anja oder Bettina oder Kathrin oder Ruth”.  Ich kann ihn so gut verstehen.

Tipp für heute: Jeden mit “Na, du” ansprechen.

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Man wächst an seinen Aufgaben

22. Januar 2015

Auch wenn ich ja doch ein klein wenig enttäuscht bin, dass mich gar niemand heiraten will, werde ich deshalb nicht in Tränen zerfließen sondern lieber die Welt retten. Jawohl! Ich habe mir einen 5-Jahresplan in guter alter Manier aufgestellt. Erstes Jahr: an mir selbst arbeiten (denn man muss immer zuerst bei sich selbst anfangen, das habe ich von den Hippies gelernt). Zweites Jahr: Pause. Drittes Jahr: Überprüfen ob noch alles hinhaut (bei mir selbst, nach der Pause). Viertes Jahr: Überlegen wie es weitergeht. Fünftes Jahr (entscheidende Phase!): Rest, Sonstiges.

Heute: Dresden, Thalia-Kino, 20:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier) und wer keine Karten mehr bekommen sollte, Kirsten Fuchs und Jochen Schmidt sind auch noch in der Stadt

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Telegramm an euch

21. Januar 2015

Fast bin ich gestorben worden. Also, war. Ich hatte krank. Ich bin infizuiert gewest mit gefährliche Baktenzien. Noch mal mit Ach und Krach dem Gevatter von der Schippe gehopst, kann man sagen. Habichts-Grippe nennt man anscheinend, was ich bekam und ein wenig noch spüre. Drei Tage flach im Bett, welches meines ist, nun, und vielleicht vorher schon war. Es ist ganz nass, das Bett und seine Farbe grün, so schillernd grün. Aber es riecht gut (nach mir). Mittlerweile darf ich sogar das Fenster wieder öffnen, tue es aber nicht weil draußen Scheiß-Wetter, Nieselregen. Ich habe geträumt es würde niemand mehr Telegramme schreiben. Fiebertraum. Wer will mich heiraten?

Tipp für heute: In den Hafen der Ehe steuern.

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Die Schmierfinken-Bühne

18. Januar 2015

Ein wahres Festessen wäre das heute für Islamisten und Pegidisten, wenn diese denn Kannibalen wären, weil nämlich heute bei der Reformbühne quasi die gesamte Lügenpresse vollständig vertreten ist. Von Heiko Werning, der für die TAZ, die Jungle World und die TITANIC schreibt, über Jakob Hein, der Kolumnen für die TAZ und die Berliner Zeitung verfasst, dem inoffiziellen Chefredakteur des Salbader Jürgen Witte, unserem heutigen Gast Andreas Gläser, der seit Monaten im Neuen Deutschland eine eigene Kolumne betreut, Falko Hennig, welcher mit der Hochsee-Post gleich eine ganze Zeitung sein eigen nennt, bis hin zu … na, ich schummel ja auch ab und zu was bei der Berliner Zeitung unter. Trotzdem verzichten wir vollständig auf Polizeischutz, krass, oder? Liegt aber daran, dass wir wahnsinnig stark sind, ich zum Beispiel hab neulich über dreißig Liegestütze geschafft, da brauchen wir uns wirklich vor nichts und niemandem zu fürchten. Außerdem kommt mit Benedikt Gramm noch ein Musiker, der Shiatsu beherrscht. Will ich demnächst ja ebenfalls lernen. Da kann man im dritten Level nämlich auch fliegen, wenn man richtig aufpasst.

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Jakob Hein, Heiko Werning, Jürgen Witte und mich sowie den bärenstarken proletarischen Supergaststars Andreas Gläser und Benedikt Gramm

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Finsterwalde-Cottbus-Berlin

16. Januar 2015

Zugfahren könnte so schön sein. Zumindest wenn nicht gerade zwei stumpfe Bürohengste hinter einem sitzen, die eine geschlagene Stunde lang (gefühlt mehrere Menschenleben) sich die belanglosesten Sachen zu erzählen haben, in einer Lautstärke, als ob es sich um die Weltformel handeln würde und sie sicher gehen wollten, dass so viele wie möglich diese hören, weil man ja nie weiß, wer so eine Zugfahrt überlebt. Das Meiste von dem was erzählt wurde habe ich zum Glück schon wieder vergessen, eines aber behielt ich leider und zwar ging es um so genannte Frühstücksrunden in ihrer Bürofirma und da zählte doch dieser … interessante Vertreter unserer Art tatsächlich alle Personen namentlich auf, die er so etwas besser kennengelernt habe. Ein Ausschnitt gefällig? “Ich war ja zuerst mit Daniela Gause, Bert Wiedenholz, Alexa Maschner, dann der Beate.., Beate Meyer, Ingo Warnecke, Sven Leiprath, Manuela Eigenrauch, Ines Bittner, dem Jakob Hensel, der war aber nur.., der ging ja dann.., später habe ich dann noch Ralph…” und so weiter. Irgendwann bin ich entnervt aufgestanden und habe gefragt: “Was für Drogen hast du eigentlich genommen?” Er hat ernsthaft geantwortet: “Keine.”

Tipp für heute: Zigaretten rauchen (Idee von Otis).

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Niemand möchte Mitglied der Finschergang sein

15. Januar 2015

Hoppala! War ich nicht gerade noch in Schwedt? Kommt mir fast so vor, aber wenn ich auf den Kalender schaue, müssen unterdessen zwei komplette Tage vergangen sein. Was ist passiert? Nichts. Ich habe auf der faulen Haut gelegen, die, kein Wunder, ganz durchgescheuert ist, mittlerweile. Zum Glück besitze ich noch einen Wecker, der vorsichtshalber immer gestellt ist und der klingelte heute morgen (11:30 Uhr) schrill und unangenehm und warf mich aus dem Bette und das war auch gut so, denn heute geht es ja nach Finsterwalde, der Stadt, wo, laut Internationalem Wetterdienst, die Sonne am allermeisten scheint, in Europa. Hab ich erst auch nicht geglaubt, wegen des Namens, aber ist so, stand nämlich nicht in der Lügenpresse sondern im Lügen Internet. Und warum dann dieser Name? Ja, das ist folgendermaßen: Finster kommt nämlich gar nicht von dem Dunklen her, sondern Finster ist eine Ableitung des niederdeutschen Wortes Finscher und das heißt übersetzt: Stuhl und Stühle stellte man zu früheren Zeiten in der Niederlausitz nur in Wälder (-walde) wenn die Sonne schien und dort in Finsterwalde war das eben oft der Fall, weshalb ständig Stühle im Wald standen und man den Ort gleich danach benannte. Klar wie Kloßbrühe. Wer mitreisen möchte, 14:41 Uhr ab Alex.

Heute: Finsterwalde, Buchhandlung Mayer, 19:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager aber auch neue, Bier)

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Es muss nicht immer New York sein

12. Januar 2015

War das gestern schön in Schwedt! Für all jene, die auch mal diese wunderschöne Stadt an der Oder besuchen wollen, kann ich nur empfehlen im Januar zu reisen und möglichst 40 Minuten vor Abfahrt des nächsten Zuges sich auf dem Bahnhof schon einzufinden. Das ist einfach nicht zu toppen, besonders nach 20 Uhr, wenn es stürmt und regnet, so ganz ohne Unterstellmöglichkeit und Imbiss. Man wankt im Wind, schaut hoch zu den beleuchteten Fenstern der Plattenbauten, wo die Menschen vor den Fernsehern sitzen. Zivilisation, I love you!

Tipp für heute: Stifte hoch!

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