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Bezweifel ick allet keinesfalls

29. Oktober 2014

Eine Weblektorin hat sich bei mir gemeldet, die nebenher, neben ihrem normalen Beruf, Webseiten auf Flüchtigkeitsfehler und Rechtschreib- sowie Tippfehler hin prüft. Ich solle doch mal überlegen, ob ich nicht ihre Dienste in Anspruch nehmen wolle, sie hätte meine Beiträge mal durchgeschaut und doch so einiges gefunden, Worte wie “allet” oder “bezweifel”. Finde ich echt toll, dass die gute Frau so ganz selbstlos meine Texte nach Fehlern durchsucht, kann mich jetzt aber leider nicht darum kümmern, eildieweil ich nämlich auf große Hessen-Sachsen-Sachsen/Anhalt-Thüringen-Tour gehe, Verzeihung, fahre. Und gar kein Streik, was ist los verehrte Lokführer? Puste ausgegangen?

Heute, 29.10.: Gießen, LZG, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier)

Morgen, 30.10.: Zwickau, Alter Gasometer, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt

Übermorgen, 31.10.: Dessau, Schwabehaus, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier)

Überübermorgen, 01.11.: Saalfeld, Johannisklause, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt

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Wenigstens ist er ehrlich

28. Oktober 2014

David Hasselhoff hat verlautbaren lassen, er müsse immer wieder klarstellen, dass er keineswegs für den Fall der Berliner Mauer verantwortlich sei. Das verwirrt mich jetzt doch ein wenig. Wer ist denn nun verantwortlich für den Mauerfall, wenn nicht David Hasselhoff? Die flippigen Flippers etwa, Village People, das Sams oder gar der Weihnachtsmann?

Tipp für heute: Nach Freiheit suchen wollen.

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Würste an die Macht

26. Oktober 2014

“Was der Kaiser unter den Fürsten ist During unter den Würsten”, so wirbt ein Fleischer in der Dresdner Rothenburger Straße. Was aber ist der Kaiser unter den Würsten, Verzeihung, Fürsten? Ein gemeiner Herrscher, den diese vom Thron stürzen wollen? Arme Würstchen. Gut. Berlin hat mich mittlerweile wieder und ich kann heute bei der Reformbühne meine Unterschriftenkampagne für eine bessere Welt fortsetzen. Da haben mittlerweile bereits 46 Menschen unterschrieben. Hallelujah! Ist fast schon die Hälfte von 100, wenn meine Kopfrechnenfähigkeiten mich nicht trügen. Leute aus Meiningen, Falkensee, Teltow, Michendorf und Leipzig haben bereits unterzeichnet, aus Berlin, Potsdam und Dresden. Hat eigentlich jemand die Adresse vom UN-Weltsicherheitsrat?

Heute: Berlin, Haus Berlin Panorama-Lounge, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Uli Hannemann, Falko Hennig, Jürgen Witte und mich sowie den wunderbaren Stargastmenschen Moses Wolff (München) und Doc Schoko (Berlin)

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Papier ist geduldig (zum Glück)

24. Oktober 2014

Juchhu! 38 Menschen haben gestern meinen Aufruf in Potsdam unterzeichnet. Darüber kann die Weltöffentlichkeit nicht hinwegsehen, nein, das kann sie nicht und das ist auch gut so. Denn sie soll ja besser werden, die Welt. Und das geht nur in dem man Aufrufe startet. Heute in Leipzig und morgen in Dresden habt ihr selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit euren Namen in die Liste einzutragen. Übermorgen dann in Berlin und in zwei Wochen oder so fahre ich nach New York (angefragt) und übergebe unsere Unterschriften dem Weltsicherheitsrat.

Heute: Leipzig, Moritzbastei, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier)

und morgen

Dresden, Scheune, 21:30 Uhr: 10 Jahre Voland & Quist-Party (u.a. werde ich Oppositionellen-Pop auflegen)

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Mach ‘s mit, mach ‘s nach, mach ‘s besser

23. Oktober 2014

Wie ich heute der Lausitzer Rundschau entnehmen durfte, haben weltberühmte Künstler, um nicht zu sagen Weltstars, unter ihnen Anna Netrebko, Anne-Sophie Mutter und der Cellist Jan Vogler, das Publikum und Politiker in aller Welt zu Toleranz und Freiheit aufgerufen. Anlässlich der Verleihung des diesjährigen ‘Echo-Klassik’ in München, beklagten die Unterzeichner des Aufrufs, dass angesichts von Gewalt, Kriegen und Hass, der Verlust von Grundwerten wie Toleranz und Verständigung in der Welt mit erschreckendem Tempo voranschreitet. Ich unterstütze diesen Aufruf ausdrücklich! Bin aber leider nicht gefragt worden, ob ich ebenfalls unterzeichne. Deshalb starte ich an dieser Stelle einfach einen eigenen Aufruf. Und zwar rufe ich Publikum sowie Politiker und sämtliche anderen Menschen auf der ganzen Erde neben Toleranz, Freiheit und Verständigung auch noch zu Mitmenschlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, Mut, Charakterstärke, Freundlichkeit, Höflichkeit, Friedfertichkeit, Rücksicht und Liebe auf. Ach, Humor, nicht zu vergessen. So! Ein Paukenschlag, wahrscheinlich. Ist jemand dagegen? Wie ‘s aussieht, nicht.

Heute: Potsdam, Waschhaus, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Lieder, alte Schlager, Bier) und selbstverständlich kann jeder persönlich an der Kasse meinen Aufruf unterzeichnen

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Sorge dich nicht, lebe

22. Oktober 2014

So, da issa endlich, der Wintereinbruch. Jedenfalls soll auf dem Fichtelberg schon eine dünne Schneedecke liegen und ich sorge mich natürlich ein wenig um meinen Avocadobaum, gut, sagen wir eher mein Avocadobäumchen. Das will ich morgen ja live on stage in Potsdam einem Zuschauer übergeben, der sich angeboten hat, es behutsam nach Süditalien zu bringen um es dort dann einzupflanzen. Hoffe nur, es überlebt bis dahin. Nehm ich es nun lieber herein, um es vor den kalten Temperaturen zu schützen und setze es damit der trockenen Zimmerluft aus, oder gönne ich ihm weiter Frischluft und riskiere den Kältetod? Ach, ich fahr erstmal nach Cottbus.

Heute: Cottbus, Bebel-Club, 19:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt

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Der gemeine Lyrikkurzfilm

20. Oktober 2014

Als Dankeschön an alle Magdeburger und solche, die es werden wollen.

Tipp für heute: Dichten statt Löchern.

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Ich ruderte vom Nordpol zum Südpol mit einem Bötchen

19. Oktober 2014

Die Lokführer sollten ruhig öfter streiken, so kann man wunderbare Alternativen austesten. War das eine traumhafte Bootstour. Entspannter Wellengang, gar nicht mal so schlechtes Wetter, man konnte sogar noch baden, sah ja keiner den kleinen Puller, wenn man in der Mitte der Elbe von Bord ging. Enten begleiteten mich, Fischreiher statteten einen Besuch ab, ab und an biss ein Aal. Empfangen wurde ich in meinen Auftrittsorten stets mit großem Hallo. Hatte sich wohl herumgesprochen wie ich reiste. Einige ließen es sich nicht nehmen mein Bötchen höchstpersönlich anzufassen, welches ich ja selber geschnitzt hatte, aus einem einzigen Baum (Tollkirsche). War ich auch ein bisschen stolz drauf. Vielen, vielen Dank nochmal an sämtliche Unterstützer, besonders die nette Dame vom Sleep & Go in Magdeburg und Frau und Herrn Klaus, aus Potsdam, die mich ein Stückchen des Weges mit ihrem Motorboot zogen. Sowas muss erlaubt sein.

Heute: Berlin, Haus Berlin Panorama-Lounge, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Uli Hannemann, Jürgen Witte, Heiko Werning und mich, sowie den zu allem entschlossenen Superstargästen Chio Schumacher und Karl Neukauf

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Ich rudere vom Nordpol zum Südpol mit einem Bötchen

17. Oktober 2014

So, das wird spannnend. Nach Kleinmachnow ging das ja gerade noch so. Aber heute muss ich nach Magdeburg laufen und morgen nach Brandenburg an der Havel. Okay, Havel, da könnte ich mir im Prinzip ein Bötchen leihen, Magdeburg liegt an der Elbe und Berlin an der Spree, wenn es die Bahn nicht packt ihren Angestellten vernünftige Arbeitsbedingungen zu bieten, muss man sich eben Alternativen überlegen und warum nicht ein Bötchen? Ich könnte noch schnell eines schnitzen. Muss bloß rasch mal raussuchen, wie ich dann rudere, von der Spree zur Elbe, von der Elbe zur Havel und dann wieder zurück in die Spree. Hui, ein Abenteuer!

Heute: Magdeburg, Moritzhof, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier)

und morgen Sa. 18.10. 2014

Brandenburg/Havel, Fontane-Klub, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier)

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Ich geh vom Nordpol zum Südpol zu Fuß

16. Oktober 2014

Da gestern die Deutsche Bahn bereits 8 Stunden vor dem Streik der Lokführer die Züge in den Garagen ließ, vorsichtshalber, werde ich demnächst wohl mal aufbrechen müssen, zu Fuß, nach Kleinmachnow, man kann ja nie wissen, ist außerdem Herbst, vielleicht sieht man unterwegs einen Hirsch oder einen Pilz. Man muss was machen aus diesen Gegebenheiten. Nicht jammern, nicht klagen. Wie lange ich wohl brauchen werde nach Kleinmachnow? 8 Stunden?

Heute: Kleinmachnow, Neue Kammerspiele, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier)

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