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Vermisst?

27. September 2019

Auf dem Weg ins Museum Pankow zur Buchpremiere von Nadja Klier ‚1988 Wilde Jugend‘ (am 15.12. übrigens auch live bei der Reformbühne im Roten Salon zu erleben), habe ich gestern auf dem Bürgersteig der Straßburger Straße, zwischen Saarbrücker und Metzer Straße, auf der, wenn man stadtauswärts läuft vom Alex aus gesehen, linken Seite, ein kupferfarbenes 5-Cent-Stück gefunden. Wer dieses dort verloren hat, mag sich bei mir melden, dann gebe ich es selbstverständlich zurück.

Heute: Dresden, Zentralwerk, 21 Uhr: ’30 Jahre Lesebühnen‘ ein Abend mit Lea Streisand, Falko Hennig, Tilman Birr und mich im Rahmen des Literaturfestivals ‚Literatur jetzt‘.

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Poesie zum Träumen (127)

23. September 2019

Unser Held

Sigmund Jähn ist unser Held,

wie er doch mit großem Tempo,

durch das Weltenalle schnellt

(dieses Meisterwerk habe ich 1978 aus Anlass des Weltraumfluges von Sigmund Jähn verfasst und es hing an der Wandzeitung unserer Klasse 5b in der 30. Oberschule Berlin-Karlshorst)

Tipp für heute: Zum Abendbrot Zahnpasta aus der Tube essen.

 

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Der Verräter

20. September 2019

Ausgerechnet heute, wo der weltweite Klimastreik stattfindet und Hunderttausende auf den Straßen sind, breche ich nach Tschechien auf, zum Wandern, und das auch noch, ja, ich muss es zugeben, mit dem Auto. Nein, ich fahre nur mit, ich kann ja gar nicht selber Auto fahren, trotzdem. Der Fußabdruck, der ökologische, wird hin sein. Obwohl. Mal sehen. Ich habe ja gehört verschiedene Aktivisten wollen die Straßen blockieren. Vielleicht kommen wir ja gar nicht durch. Hurra! Vielleicht müssen wir ja laufen in die Böhmische Schweiz. Dann weise ich mal lieber jetzt schon darauf hin, dass ich nächstes Wochenende, am Freitagabend dem 27.09. im schönen Dresden auftreten darf, beim Literaturfestival ‚Literatur jetzt!‘ gemeinsam mit Lea Streisand, Andreas Scheffler und Tilman Birr werde ich dort ab 20 Uhr im Zentralwerk „komische“ und „satirische“ Texte lesen und singe bestimmt auch und unterhalte mich mit Gott und anschließend können wir alle tanzen, denn es spielen ab 23 Uhr die legendären ‚The Equipment‘, die Klaus & Klaus der Elektroszene, mit unter anderem, ja, ich verrate es einfach, Max Rademann an den Effektgeräten, das wird bestimmt schweißtreibend.

Tipp für heute: Alle Räder stehen still, wenn eure starken Arme (oder auch nicht so starken Arme) es wollen.

Und am Sonntag, dem 22.09. natürlich:

Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Heiko Werning, Gott, Jürgen Witte und mich, sowie den ultimativ herausragenden Superstargästen Katinka Buddenkotte (Köln, Rock ’n Read) und Sebastian Lehmann (Berlin, Lesedüne)

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Rinks und Lechts

19. September 2019

Vielleicht kommen ja jetzt langsam mal einige ins Grübeln, die immer noch meinen, gewisse Worte, gewisse Verkleidungen, gewisse Frisuren, Schmuck oder Körperbemalungen seien an sich rassistisch, chauvinistisch oder sonstwie schlimm, werden sie von gewissen Personen genutzt, unabhängig vom Kontext in welchem sie genutzt werden. Wenn sich nun der kanadische Premier Trudeau, der für nordamerikanische Verhältnisse als fortschrittlich gilt, öffentlich entschuldigen muss dafür, dass er vor 18 Jahren als arabischer Scheich verkleidet mit Turban und braun geschminktem Gesicht zu einer Kostümparty gegangen ist, wenn er dies öffentlich als „rassistisch“ brandmarkt, so erinnert mich das an furchtbare Zeiten, an Hexenprozesse, an Selbstbezichtigungen der stalinistischen Ära, gut, sicher nicht mit jenen grausamen Folgen, er verliert höchstwahrscheinlich nur sein Präsidentenamt und folgen wird ihm ein rechter Kontrahent, der womöglich beginnen wird die Grenzen zu schließen und Rechte von Einwanderern und Ureinwohnern zu beschneiden, dies jedoch mit „korrekten“ Worten begründet (könnte zumindest sein). Ich bin übrigens als Kind zum Fasching mehrfach als Indianer gegangen, einmal als Vietnamese und auch als Sindbad mit angemaltem Gesicht. Ich entschuldige mich für gar nichts. Ich war gerne Indianer, Vietnamese, Orientale, wenn auch nur für kurze Zeit. Björn Höcke ist sicher als Cowboy gegangen, früher, und wenn er jetzt Menschen abschieben will, benutzt er hoffentlich die vorgesehenen Anreden. Muss er eigentlich nur noch Veganer werden und schon geht da doch was. Jede Hautfarbe, jedes Volk, separat, respektvoll, aber bitte ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen, finden sich da nicht Anknüpfungspunkte zwischen diesen „Linken“ und ganz rechts außen? Ach, hatte ich vergessen, ich habe mich auch schon mal als Frau verkleidet. Ist das eigentlich noch okay?

Tipp für heute: Verkleiden Sie sich bitte nur noch als Sie selbst!

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Sätze seltsamer Schönheit (135)

16. September 2019

„Es besteht Grund zu der Annahme, dass wir den Täter kennen.“ (Donald Trump, Präsident)

Tipp für heute: Wenn man etwas weiß, dieses nur nicht groß rumposaunen, sonst könnten eventuelle Täter.., ach, is ja auch egal.

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Wer suchet, der findet

15. September 2019

Gestern war ich das erste Mal in diesem Jahr so richtig Pilze sammeln und hey, ich habe genau einen Pilz gefunden. Also, mal abgesehen von Baumpilzen. Wirklich einen, keinen einzigen anderen, egal ob giftig oder nicht. Die Trockenheit, die Trockenheit. Allerdings, glaubt es oder glaubt es nicht, dieser eine Pilz war essbar und reichte gleich für drei Mahlzeiten, jawohl! Eine riesige Krause Glucke, ein Gehirnpilz, wie ich ihn liebevoll nenne. Selbstverständlich mit integrierten Spinnen und Käfern, die ich jedoch sämtlich in die Freiheit entließ. Apropos Freiheit, mein neues Buch kam gestern aus der Druckerei. Es heißt ‚Zwiegespräche mit Gott – Unter der Fuchtel der Zeit‘ und wer möchte kann es schon heute abend bei der Reformbühne im Roten Salon erwerben. Offizielle Buchpremiere ist allerdings erst am 06.11. im Pfefferbergtheater.

Heute: Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Gott, Roman Israel, Falko Hennig, Jürgen Witte und mich, sowie den aufstrebenden Nachwuchskünstlern Christoph Hein (Berlin) und Hans-Eckardt Wenzel (Berlin)

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Wir wussten doch von nichts

13. September 2019

Laut eines Berichtes der ‚Süddeutschen Zeitung‘ will die Bundesregierung einen hohen Milliardenbetrag investieren, um die Verkehrswende voranzubringen. Der zuständige Minister Scheuer (AfD oder so ähnlich) hat ein Konzept entwickelt, welches für das nächste Jahr Ausgaben von 10,81 Milliarden Euro für die Erhaltung, sowie den Aus- und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen vorsieht, knapp 400 Millionen Euro mehr als 2019. Für Investitionen in den Neu- und Ausbau von Schienenwegen sind 1,5 Milliarden Euro vorgesehen, etwas weniger als im Vorjahr. Zu solch einer Verarschung erübrigt sich jeder Kommentar.

Tipp für heute: Dafür werden Elektro-Panzer gefördert, hurra!

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CDU-Haussender?

11. September 2019

In Sachsen war es für mich noch halbwegs zu verstehen, warum der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk (ARD, ZDF) sich so parteiisch für den amtierenden Ministerpräsidenten Kretschmer von der CDU engagierte („unermüdlich ist er mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch“, „legt sich richtig ins Zeug“, „erklärt“, „will sein Sachsen nicht aufgeben“, „hört zu“, „setzt sich ein“, „redet Klartext“ usw.). Da ging es darum eine drohende AfD als stärkste Partei abzuwenden und das bekommt man vielleicht am besten hin, indem man den Ministerpräsidenten und die bisher stärkste Partei unterstützt. Warum man nun in Thüringen aber den CDU-Kandidaten Mohring so hätschelt (ja, er hatte Krebs, ich weiß), ihn quasi omnipräsent über die Bildschirme flimmern lässt, kaum ein kritisches Wort an ihn richtet, stattdessen sein Engagement betont für die Bürger, wie er sich einsetzt für Thüringen, wie er zuhört, wie er Klartext redet (kommt einem bekannt vor), das erscheint mir rätselhaft. Manchmal ist man ja schon dankbar, wenn in so einem Beitrag (Gespräch) wenigstens kurz erwähnt wird, dass in Thüringen gerade jemand anders regiert, den man leider, leider aber nie vor das Mikrophon bekommt.

Tipp für heute: Objektiv ist anders.

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Nomen est Omen

8. September 2019

Weil ich heute nach Halle an der Saale eile noch ein kleiner Tipp für alle, die es mal nach Potsdam-Charlottenhof verschlagen sollte. Dort befindet sich direkt am Bahnhof das wunderbare Restaurant ‚China-Haus‘, in welchem (Überraschung!) chinesische Spezialitäten zubereitet und zum Verzehr angeboten werden. Zum Beispiel ein „Rind auf dem Scheiterhaufen“ für 9,50 €, zum selben Preis auch ein „Fastenschwein“, vielleicht für alle, die gerade fasten, aber eben nicht unbedingt auf Schweinefleisch verzichten möchten. Mein Favorit jedoch zum Preise von 8,90 € „Langlebiges Schwein“. Das ist ein Schwein, was man essen kann und es lebt aber trotzdem weiter. Gerade für Tierfreunde wie mich, die sich nicht überwinden können Vegetarier zu werden, eine phantastische Lösung.

Heute: Halle/Saale, Ziegelwiese, 15 Uhr und 16:40 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt zweimal eine halbe Stunde auf dem ‚Fontänefest‘

und danach zum letzten Mal vor dem Ende der Theaterferien in der Baiz!

Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Falko Hennig, Gott, Jürgen Witte und mich, sowie den zauberhaften Supergaststars Insa Kohler (Rakete 2.000) und Die Skalitzer (kleinste Skaband der Welt)

 

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Das Stückchen vom Kuchen

7. September 2019

Wenn die Menschheit wirklich etwas aus ihrer Geschichte gelernt hätte, würde jetzt nicht jede Nation probieren ein eigenes Raumfahrtprogramm durchzuführen. Indien wollte als vierte Nation eine Raumkapsel auf dem Mond landen lassen. Ist wohl gescheitert. Egal. Probieren sie es eben ein nächstes Mal. Und wann schafft es Albanien? Und wann El Salvador? Und werden die ganzen Raumfahrtprogramme der einzelnen Erdnationen im Weltall sich vertragen? Bestimmt? Wollen wir es mal hoffen.

Tipp für heute: Genügend Fahnen produzieren, die man in jede Menge Planetenoberflächen rammen kann.

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