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Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

31. Januar 2019

„Mama, wo sind wir hier?“

‚Im Zug!“

Tipp für heute: Ein Konto ausrichten.

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Sätze seltsamer Schönheit (131)

30. Januar 2019

„Glück ist nur ein Kunstbegriff für den flüchtigen Zustand, der die vorübergehende Abwesenheit einer höheren Vernunft bezeichnet, die sich aus dem Wissen um die schützende Kraft einer grundsätzlichen pessimistischen Niedergeschlagenheit speist.“ Uli Hannemann in ‚Eintracht Braunschweig – Fußballfibel‘

Heute: Kaiserslautern, Kammgarn, 20 Uhr: Slam-Poeten, ein Abend mit Sarah Bosetti, Andre Herrmann, Volker Strübing und mich

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Orthographische Mathematik

29. Januar 2019

‚Gendersternchen‘ ist in der BRD zum Anglizismus des Jahres 2018 gewählt worden. Ich hätte ja eher das Wort ‚Schlamassel‘ genommen. Das hat zwar mit dem Englischen nichts zu tun, stammt aus dem Jiddischen und wurde im Jahr 2018 auch nicht gerade häufig verwendet, zumindest nicht von mir, ich hab jetzt keine umfassenden Studien angestellt, trotzdem würde ich gerne mit aller Macht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf jenes hübsche Wort lenken, denn es zeigt den oder das Schlamassel der deutschen Rechtschreibung in aller Deutlichkeit. Halten wir uns an allgemein verständliche Regeln oder lernen wir stumpf die Schreibweise jeglicher Wörter auswendig (auswändig?). Schifffahrt wird ja seit der Rechtschreibreform mit drei f geschrieben, nachvollziehbar, weil es sich aus Schiff (zwei f) und Fahrt (ein f) zusammen setzt und zwei plus eins nun mal drei ergibt. Nur müsste man dies dann eben konsequent in unserer Sprache bei allen Wörtern so handhaben und das hieße, Schlamassel sollte Schlammmassel geschrieben werden, mit drei m, da es sich laut Duden aus dem Neuhochdeutschen ’schlimm‘ und dem Westjiddischen ‚mazl‘ oder ‚massel‘ (Glück, Geschick) zusammen setzt. Nebenbei was für eine schöne Bedeutung, oder? Schlimmes Glück? Ich ernenne hiermit ‚Schlamassel‘ offiziell zu meinem Lieblingswort 2018. Und dies im Jahre 2019!

Heute: Berlin, Schokoladen, 21:30 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit Eva Mirasol, Uli Hannemann, Tube, Spider und Ivo Lotion, sowie mich als Gast

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Da hat sich der gesunde Menschenverstand noch einmal durchgesetzt

28. Januar 2019

Die Bundesregierung hat sich jetzt also entschieden kein Tempo-Limit auf Autobahnen einzuführen. Richtig so! Weil, das bringt ja höchstens 0,5 % Einsparung von CO2-Emissionen, macht die Straßen lediglich etwas sicherer und lässt den Verkehr bloß ein wenig flüssiger fließen. Außerdem ist das alles sowieso nicht bewiesen. Dies behaupten nämlich nur Wissenschaftler, weltweit, und die können sich ja auch irren. Im Internet steht außerdem, dass eine Adventskerze mehr Emissionen verursache als der gesamte Dieselmotoren-Ausstoß auf unserem Planeten, Lockenwickler schon mehr Menschen umgebracht hätten als Panzer und ein Kinderlächeln doller strahle als die Atomruine von Tschernobyl. Werden deswegen vielleicht Kinder verboten? Na bitte.

Tipp für heute: Vom Hochhaus springen (ist auch nicht so gefährlich, wie immer behauptet).

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Spaßhütchen dürfen getragen werden

27. Januar 2019

Heute feiern wir Geburtstag. Die Reformbühne Heim & Welt wird 24 Jahre alt. Genau am 27.01. (Gedächtnisprotokoll) 1995 gründeten Sarah Schmidt, Manfred Maurenbrecher, Jürgen Witte, Hans Duschke, Bov Bjerg, Michael Stein und Klaus Schwerdtfeger (habe ich jemanden vergessen, kann sein) im Schokoladen in der Ackerstraße eine neue Lesebühne. Diese sollte eigentlich nachmittags stattfinden, bei Tee und Kuchen, was sich allerdings relativ schnell als unrealistisch erwies. Bald schon wurde der Beginn auf 20 Uhr 15 gelegt und vorher auf einem kleinen Taschenfernseher die Tagesschau gezeigt (ja, das ging damals noch, es war nicht alles schlecht, sagt euer Opi). Vom Schokoladen zogen wir ins Kaffee Burger um, vom Kaffee Burger in die Panorama Bar des Hauses Berlin und vom Haus Berlin in die Jägerklause, seit dem 06.01. 2019 findet die Reformbühne nun regelmäßig jeden Sonntag 20 Uhr im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Wie von Beginn an gibt es auch heute Belehrung und Erbauung, Nonsens und Liedgut. Wir danken unseren ehemaligen Mitgliedern, neben den bereits genannten, Daniela Böhle, Wladimir Kaminer und Uli Hannemann, sowie den beiden aktuellen Falko Hennig und Roman Israel, welche heute in der Welt (Buenos Aires, Leipzig) auf der Suche nach neuen Geschichten unterwegs sind.

Heute: Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Gott, Heiko Werning und mich, sowie den kongenialen Superstargästen Daniela Böhle (Reformbühne Heim & Welt a.D.) und Manfred Maurenbrecher (Reformbühne Heim & Welt a.D.)

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Spät dran

26. Januar 2019

CDU und SPD wollen im Osten stärker werden und touren nun eifrig durchs Land. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) zum Beispiel mit einer revolutionären Erkenntnis: „Die Ostdeutschen arbeiten im Durchschnitt immer noch mehr Stunden für weniger Geld als ihre Kollegen im Westen. Nach 30 Jahren, das ist doch kein Zustand mehr.“ (Quelle: tagesschau.de) Die CDU will unter anderem mehr Bus- und Bahnverbindungen in kleinere Orte, welche in den letzten 30 Jahren abgeschafft worden sind. Vielleicht stellt sich nicht nur mir die Frage, aber wer war eigentlich die letzten 30 Jahre an der Regierung gewesen? Und, fordern nicht SPD und CDU Bürger, die Missstände verändert sehen wollen, gerade dazu auf AfD zu wählen, damit sich etwas bewegt?

Tipp für heute: Sich die Schadenfreude verkneifen.

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Wenn Paare in die Jahre kommen

25. Januar 2019

Er: „Wo ist denn nur meine Brille? Ich glaub, ich werd alt.“

Sie: „Optimist.“

Tipp für heute: Das Hörgerät aus der Mikrowelle nehmen.

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„Das ist doch noch gar nicht bewiesen“

22. Januar 2019

Bei dem ganzen kruden Quatsch, der zur Zeit in Deutschland vorgebracht wird, um als Argument gegen die Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen zu dienen, angefangen beim unfähigen Verkehrsminister („Gegen jeden Menschenverstand“) über die Lobbyverbände der Autofahrer (ADAC, AvD) bis hin zu SPD-Ministerpräsidenten, sollten wir zukünftig mal lieber nicht mehr so doll mit dem Zeigefinger auf die US-Amerikaner deuten, geht es um deren laxe Waffengesetze. Die ganze Welt weiß, dass Tempolimits sinnvoll sind, umweltfreundlicher, sicherer, flüssigerer Verkehr, nur wir Deutschen mit unserer mächtigen Autoindustrie halten uns die Ohren zu und brüllen laut: „Nein, nein, nein!“.

Tipp für heute: Bummelstreik.

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Die Große-Schwarze-Pfefferkörner-Krise?

21. Januar 2019

Seit über einer Woche gibt es in den Lebensmittel-Geschäften keine ganzen Schwarzen Pfefferkörner mehr zu kaufen, jedenfalls in Berlin-Prenzlauer-Berg. Was ist los? Ist die Schifffahrtsroute zu den Gewürzinseln gesperrt? Hat der Schwarze-Pfefferkörner-Mehltau die gesamte Schwarze-Pfefferkörner-Ernte vernichtet? Oder funktioniert der neue Vier-Jahres-Plan nicht wie gewünscht? In den Nachrichten wird das Thema jedenfalls tot geschwiegen.

Tipp für heute: Weiße Pfefferkörner schwarz anmalen.

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Für das Vaterland

20. Januar 2019

Bei der Handball-WM der Männer zeigen die Kerle, wie man es machen muss. Alle stehen zusammen, umarmt und schmettern gemeinsam die Nationalhymne und die ganze Halle singt mit. „Ein Gänsehautgefühl“ wie ein ehemaliger Spieler dies als Kommentator gerührt zusammenfasste. Mich hat es ja eher geschüttelt und gefröstelt, aber vielleicht habe ich da wirklich eine Meise. Vielleicht ist dieser Patriotismus ja tatsächlich ein positiver, der niemanden ausschließt. Ich bin da zwar skeptisch aber hoffen wir mal, die anderen behalten recht.

Heute: Berlin, Roter Salon in der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den außergewöhnlich gut informierten Superstargästen Michael ‚Die Echse‘ Hatzius und Wladimir Kaminer (nur noch wenige Restkarten an der Abendkasse)

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