Wenn dein starker (oder auch nicht so starker) Arm es will…
9. März 2026
Mache heute beim Frauenstreik mit. Aus Solidarität. Oder weil ich müde bin. Sucht euch was aus.
Tipp für immer: Es kann gar nicht genug gestreikt werden.
Mache heute beim Frauenstreik mit. Aus Solidarität. Oder weil ich müde bin. Sucht euch was aus.
Tipp für immer: Es kann gar nicht genug gestreikt werden.
Herzlichen Glückwunsch allen Frauen zum Internationalen Frauentag! Mögen wir gemeinsam für die Gleichberechtigung streiten, dann sollte das doch zu schaffen sein.
Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den wunderbaren Superstargästinnen Ruth Herzberg (Text) und ‚Drunk at your Wedding‘ (Musik)
Erfolgreicher Start gestern in die Festivalsaison. 5 Zuschauer (oder 50 oder 500) und allesamt waren sie zufrieden. Also ich hab nicht gefragt, aber sie sahen sehr zufrieden aus, von hinten. Danach noch im ‚Bierexpress‘ gewesen. Äußerst zuvorkommend behandelt worden. Ein Lied haben wir dort komponiert, getextet und einstudiert. Würde ich gerne heute vortragen, wenn ich noch wüsste wie es geht. Anschließend dann mit der U-Bahn nach Hause. In einem Rutsch! Kein Schienenersatzverkehr! Sogar die Rolltreppe hat funktioniert! Es sieht ganz so aus, als wenn wir das Schlimmste überstanden hätten. Obwohl, erst mal den heutigen Auftritt abwarten.
Heute: Berlin, Mehringhof-Theater, 20 Uhr: ‚Ist das noch Jazz? – Ahne liest, singt und trinkt (aktuelle Texte, mutige Schlager, Bier)‘
Ich bin ein bisschen aufgeregt. Nur ein bisschen. Also Durchfall, seit drei Tagen, Fieber, Erbrechen, Schwindel, zweimal muss ich ohnmächtig geworden sein, lag auf den nackten Fliesen im Bad, mit Platzwunde. Die Tochter kippte mir einen Eimer kaltes Wasser über die Rübe. Mache ich bei ihr auch immer, hat sie von mir gelernt. Na ja. Heute Premiere. Paar Texte muss ich noch schreiben und neue Melodien komponieren, für die Lieder. Wird schon. Ist ja Jazz, im weitesten Sinne. Da darf man nicht nur improvisieren, da ist das sogar zwingend vorgeschrieben zu improvisieren. Sonst ist das nämlich kein Jazz, hab ich gehört. Karten gibt es keine mehr. Ausverkauft. Ha ha, war ein Scherz. Nein, ein paar Karten gibt es noch. Tausend oder so. Ich geh mir jetzt mal die Achselhaare rasieren.
Heute: Berlin, Mehringhof-Theater, 20 Uhr: ‚Ist das noch Jazz? – Ahne liest, singt und trinkt (aktuelle Texte, mutige Schlager, Bier)‘ Premiere
Vor kurzem erhielt ich eine Ansichtspostkarte, worüber ich mich normalerweise freue, weil ich Ansichtspostkarten sammele, stinknormale Ansichtspostkarten (die gar nicht mehr so normal sind), also mit Ansichten von Städten oder Landschaften drauf, hochkant oder Querformat, ein oder mehrere Fotos, egal, Hauptsache bunt und möglichst aus anderen Ländern als Deutschland, weil ich aus Deutschland schon so viele Ansichtspostkarten besitze. Na, jedenfalls war ich über den Zustand der Karte, die ich vor kurzem erhielt, nicht gerade erfreut, sogar betrübt, die Karte schien mehrfach geknickt worden zu sein, außerdem hatte sie jemand allem Anschein nach einem Schlammbad unterzogen. Vermatscht und zerknüllt sah sie aus. Gefreut hat mich wiederum, dass ein Mensch, der reuevolle Delinquent selbst(?), das Häufchen Elend in eine Plastehülle stopfte, um es vor weiteren Beschädigungen zu bewahren. Aufdruck (in drei Sprachen!): „Die Sendung wurde leider beschädigt und deshalb von der Deutschen Post mit Kunststoffhülle versehen.“ Unnötig und umweltschädlich zwar, die Karte war ja nun mal hinüber, wozu noch mehr Plastemüll verschwenden, aber irgendwie auch süß, finde ich.
Tipp für heute: Freuen ist besser als ärgern. Wäre doch schön, wenn wir uns unsere Gefühle aussuchen könnten.
Zwei Äußerungen haben mich heute verblüfft. Zum einen präsentierte das öffentlich-rechtliche Morgenmagazin von ARD und ZDF in seiner Presseschau einen Erik Kirschbaum von der L.A. Times (Los Angeles Times?) und dieser gab bekannt, die USA hätten das Regime im Iran gestürzt, worüber man sich jetzt ruhig mal freuen könne, zum zweiten sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin der Vatikan News: „Würde den Staaten das Recht auf einen ‚Präventivkrieg‘ nach eigenen Kriterien und ohne einen überstaatlichen Rechtsrahmen zuerkannt, könnte die ganze Welt in Flammen stehen.“ Eine Stimme der Vernunft? Aus dem Vatikan?
Tipp für heute: Da wir nur noch wenige zu sein scheinen, die sich rechtsextremistischen Bewegungen jeglicher Couleur entgegenstellen, ist es vielleicht höchste Zeit sich nach Bündnispartnerinnen und -partnern umzusehen.

Tipp für heute: Guckt ma rin, wennick lese, singe und trinke. Jibt aktuelle Texte, moderne Schlager, Bier.
Weil es auch unter Menschen, mit denen ich mich gerne unterhalte, deren Meinung ich schätze, einige gibt, die den Krieg gegen den Iran begrüßen, sich freuen über us-amerikanische und israelische Militärschläge, soll es künftig wieder so sein (wie fast die gesamte Menschheitsgeschichte üblich), dass Machthaber, die das Potential dazu haben, nach eigenem Ermessen entscheiden wen sie wann wo aus welchem Grund überfallen und eliminieren? Gefällt es uns, klatschen wir Beifall oder machen sogar mit, gefällt es uns nicht, protestieren wir und nennen sie „Schurken“ oder Schlimmeres?
Tipp für heute: Der moralische Zeigefinger hätte dann ausgedient.
Ich mag ja den Frühling, auch wenn die Vögel draußen Krach machen und Blüten ihre verheerenden Pollen in die Luft schießen. Trotzdem, Frühling ist schon okee. Sommer ist auch gut und Herbst. Und Winter erst. Aber dann, nach dem Winter, kommt ja der Frühling und … was soll man schon machen? Er kommt ja sowieso. Ob man ihn nun mag oder nicht. Also besser man mag ihn, so wie ich.
War ja gestern Holz spalten gewesen, auf `m Dorf und danach in Cottbus, Brot kaufen, weil bei uns in Berlin der letzte Bäcker (Zessin, komm wieder!) zugemacht hat, also, der fast letzte Bäcker, irgendwo soll es noch einen geben, vielleicht in Marzahn? Oder in Süd-Charlottenburg? Jedenfalls hab ich deshalb zwei Tage lang keine Nachrichten geguckt, gelesen, gehört. Gibt mal wieder Krieg. Der Friedenspreisträger hat erneut zugeschlagen, der böse Möhrenmann. Die einen jubeln, andere schwören Rache, wieder andere denken, wenn sich zwei Böse kloppen, sollen sie, trifft keine Falschen. Dieser Ansicht bin ich nicht. Es trifft trotzdem die Falschen, immer wieder, in jedem Krieg, unter anderem.
Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den phantastischen Superstargästen ‚The Knorke‘ (Trashige-A-Capella-Kampfkunst)
Habe heute offiziell den Frühling ausgerufen. Morgens das Fenster aufgerissen und getanzt. Zur Musik von Ema Lonia. Ihr ‚Halo, ist das Bruno‘ könnte ein Frühlingshit werden, wenn nicht der Frühlingshit. Und nun meine Preisfrage: Ist Ema Lonia Niederländerin, Belgierin, Französin, Italienerin, Deutsche, Luxemburgerin oder Schwedin? „Was gibt es denn zu gewinnen?“ höre ich es aus weiter Ferne in meinem Ohr klingeln. Ja, na gut, ich sag mal so, eine Freikarte für die heutige.., oder für die Reformbühne am Sonntag? Nein, lieber für meine Programmpremiere von ‚Ist das noch Jazz? – Ahne liest, singt und trinkt‘ im Mehringhof-Theater am sechsten.., Quatsch, eine Packung Salzstangen gibt es zu gewinnen, die sind schön billig und Salzstangen isst jede/r gern (besonders im Frühling!).
Heute: Berlin, Haus der Sinne, 20 Uhr: Brauseboys mit u.a. Martin Goldenbaum und mich als Gäste