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Die Große-Schwarze-Pfefferkörner-Krise?

21. Januar 2019

Seit über einer Woche gibt es in den Lebensmittel-Geschäften keine ganzen Schwarzen Pfefferkörner mehr zu kaufen, jedenfalls in Berlin-Prenzlauer-Berg. Was ist los? Ist die Schifffahrtsroute zu den Gewürzinseln gesperrt? Hat der Schwarze-Pfefferkörner-Mehltau die gesamte Schwarze-Pfefferkörner-Ernte vernichtet? Oder funktioniert der neue Vier-Jahres-Plan nicht wie gewünscht? In den Nachrichten wird das Thema jedenfalls tot geschwiegen.

Tipp für heute: Weiße Pfefferkörner schwarz anmalen.

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Für das Vaterland

20. Januar 2019

Bei der Handball-WM der Männer zeigen die Kerle, wie man es machen muss. Alle stehen zusammen, umarmt und schmettern gemeinsam die Nationalhymne und die ganze Halle singt mit. „Ein Gänsehautgefühl“ wie ein ehemaliger Spieler dies als Kommentator gerührt zusammenfasste. Mich hat es ja eher geschüttelt und gefröstelt, aber vielleicht habe ich da wirklich eine Meise. Vielleicht ist dieser Patriotismus ja tatsächlich ein positiver, der niemanden ausschließt. Ich bin da zwar skeptisch aber hoffen wir mal, die anderen behalten recht.

Heute: Berlin, Roter Salon in der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den außergewöhnlich gut informierten Superstargästen Michael ‚Die Echse‘ Hatzius und Wladimir Kaminer (nur noch wenige Restkarten an der Abendkasse)

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Graffitis, die uns zum Nachdenken anregen (6)

18. Januar 2019

„Es stimmt irgendwas überhaupt nicht“ gesehen am Bahnhof Finsterwalde/Niederlausitz

Heute: Brandenburg/Havel, Fontane-Klub, 20 Uhr: ‚Rache – Ein Kriminalmusical‘ von und mit Mareike Hube, Sedlmeir und Ahne

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Graffitis, die uns zum Nachdenken anregen (5)

17. Januar 2019

„Alle Macht der Liebe!“ auf eine alte, fleckige Matratze gesprayt, gesehen unter der Hochbahnbrücke in der Skalitzer Straße in Berlin-Kreuzberg

Heute: Finsterwalde/Niederlausitz, Buchhandlung Mayer, 19:30 Uhr: ’50 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Müssta haben

16. Januar 2019

Heute möchte euch der liebe Onkel Ahne ein Buch ans Herz legen, welches ihr euch unbedingt leisten solltet. Denn es ist sehr gut. Es ist lustig, spannend, informativ, exzellent geschrieben und … lustig. Ich rede von der Fußballfibel ‚Eintracht Braunschweig‘, die Uli Hannemann, einer der weltweit besten Schriftsteller in der ganzen Welt, geschrieben und zugleich verfasst hat. Und falls jetzt Fußballhasser weiter zappen wollen, halt, hier geblieben! Dieses Buch kann man auch lesen, sollte man nichts von Fußball halten, verstehen oder zum Beispiel in Susanne verknallt sein. Oder in Uli. Also einen anderen Uli. Es entfaltet seine ganze Pracht auf sagenhaften 154 Seiten, der Einband ist, wie es sich gehört, blau-gelb getüncht und künstlich noch etwas verschmutzt worden (also nicht dem Buchhändler eures Vertrauens sofort eine auf ’s Maul hauen wollen). Heraus gekommen ist das Meisterwerk bei Culturcon Medien, Herausgeber Frank Willmann und kosten tut es lächerliche 12,99 €. Noch gibt es einige Exemplare zu erwerben, also hopp, sputet euch.

Heute: Berlin, Baumhausbar im Musik und Frieden, 20 Uhr: Zentralkomitee de Luxe mit Michael Bittner, Noah Klaus, Christian Ritter, Tilman Birr, Piet Weber und mich als Gast

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13 ist die neue 15

13. Januar 2019

Vor fast 100 Jahren sind Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin ermordet worden, weshalb ihrer heute gedacht wird. Dies bringt mich zur Frage, wann eigentlich die SPD mal ihre blutige Vergangenheit aufarbeitet? Ihre Mitverantwortung beispielsweise für den Ausbruch des ersten Weltkrieges, durch die Burgfriedenspolitik und die Zustimmung zu den Kriegskrediten. Ihre Verantwortung für die Ermordung von tausenden Mitgliedern der Arbeiter- und Soldatenräte durch ihren „Bluthund“ Noske. Oder die Verantwortung für die Wiederinstallierung der deutschen Militaristen in Reichswehr und Sicherheitsdiensten 1918 und danach, welche letztlich zur Machtübernahme der Nazis führte, diese zumindest begünstigte. Es ist schon verrückt, dass erst Gerhard Schröder mit seinem Hartz-IV-Mist dieser Partei das Rückgrat gebrochen hat.

Heute: Berlin (Rosa-Luxemburg-Platz), Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den famosen Superstargästen Uli Hannemann (L.S.D. – Liebe statt Drogen) und Lüül (u.a. 17 Hippies)

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Bob fahren auf Mallorca?

12. Januar 2019

In Dresden findet dieses Wochenende ein Sprint-Weltcup der Skilangläuferinnen statt. Zwar sind die Dresdner Elbwiesen flach wie ein Bügelbrett und es liegt auch kein Schnee, der Kunstschnee weist erschreckend braune Flecken auf, aber hey, die Verantwortlichen der Wintersportverbände haben sich wahrscheinlich mit Blick auf den Klimawandel gedacht, wir müssen uns vom Winter langsam mal unabhängig machen. Warte nun schon gespannt auf den ersten Abfahrts-Weltcup in Abu Dhabi oder ein 50 km Marathon-Rennen durch die Sahara. Wichtige ist doch lediglich, dass Geld verdient werden kann.

Heute: Berlin, Comedyclub Kookaburra, 20 Uhr: ’50 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Meine Lebensmaxime

11. Januar 2019

„Erfolg macht müde“

Heute: Berlin, Comedyclub Kookaburra, 20 Uhr: ’50 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Schöne Replik

10. Januar 2019

Gestern in der Ringbahn Richtung Westkreuz (bei einer Ringbahn geht es natürlich immer in Richtung aller auf dem Ring vorhandenen Bahnhöfe, aber gut). Eine ziemlich frustrierte junge Frau erhebt sich von ihrem Platz um auszusteigen und sagt zu ihrem ehemaligen Sitzplatznachbarn „Sie stinken ganz schön nach Alkohol“. Dieser antwortet trocken: „Und sie haben ihre Handschuhe liegen lassen.“

Heute: Berlin, Kookaburra, 20 Uhr: ’50 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier und Gott is ooch da

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Brille besorgen?

7. Januar 2019

Na toll! Da hatte ich mir so eine schöne Umleitung für die Schneelawinen ausgedacht und dann rief mich heute morgen die bayerische Notregierung an, auf meinem Dampftelefon, um mir mitzuteilen, meine Hilfe sei nicht mehr vonnöten, sie bekämen das jetzt selber in den Griff. Ausgerechnet diese Nulpen. Na, wenn sie meinen? Aber dann sollen sie bitteschön auch nicht heulen, wenn es schief geht. Hatte ich also frei. Bin mittags zu ‚Achinger‘ um ein vergoldetes Steak zu essen, mit Pommes Mayo. Hat ganz gut geschmeckt, allerdings für 1.000 € habe ich auch schon deutlich besser gespeist. Auf dem Klo dann einen schönen Aufkleber entdeckt von der ‚Königlich bayrischen Antifa‘ schwarze und blau-weiße Rautenfahne im Wind. Zurück zu noch eine Abendzeitung erstanden, weil mich deren Schlagzeile ‚Rodeln im Winter – so klappt ’s‘ interessierte. Gerade in Berlin ist es ja mittlerweile deutlich schwieriger geworden im Winter zu rodeln, so ganz ohne Schnee. Dachte, sie hätten in München vielleicht eine Lösung dafür gefunden. Pustekuchen. Ich hatte mich lediglich verlesen. Statt ‚Rodeln im Winter – so klappt ’s‘ stand da ‚Radeln im Winter – so klappt ’s‘. Schnarch.

Heute: München, Vereinsheim, 19:30 Uhr: Blickpunkt Spot mit Silvia Maria-Jung, Titus Waldenfels, Michi Sailer, Le-Tanh-ho, Valerio Moser, Johannes Berger und mich

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