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Zwischenresümee

6. Mai 2026

Die aktuelle Regierung aus, ja, aus wem eigentlich? Ach so, ja, aus CDU und SPD, die ist nun ein Jahr im Amt, erfahre ich aus den Nachrichten. Und wie hat sie sich geschlagen? Tja, ich würde mal sagen 1A. Endlich funktioniert wieder alles. Also alles ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber zumindest funktionieren ein paar Rolltreppen wieder, am Hauptbahnhof und.., ach, ich würde mal sagen und so weiter, hab jetzt nicht jede Einzelheit auf dem Schirm. Uns geht es zumindest besser als den Menschen in Burkina Faso. Kann man das so sagen? Ich würde denken, das kann man ruhig so sagen. Kommt eben immer drauf an, mit wem man sich vergleicht. Drücke jedenfalls die Daumen für ’s nächste Jahr und für ’s übernächste. Wann sind wieder Wahlen? Bestimmt bald.

Heute: Potsdam, Spartacus, 20 Uhr: Potshow mit Marc-Uwe Kling, Kirsten Fuchs und ihren Gästen Susanne M. Riedel sowie mich (ausverkauft!)

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Hinterher ist man immer schlauer (angefragt)

3. Mai 2026

Resümee der gestrigen machtvollen Massendemonstration anlässlich des Internationalen Kampf- und Feiertages der Arbeitslosen: dufte, Sonnenschein auszuhalten, Stimmung prächtig, Polizei hilfsbereit, es gab so viele Redebeiträge wie noch nie an einem 2. Mai, die Reaktionen aus der am Straßenrand flanierenden Bevölkerung fast durchweg positiv, Engagement der Demonstrierenden trotz Hitz famos, während im vorderen Teil Redebeiträge verlesen wurden, skandierten sie im hinteren Teil alte und neue Parolen, die Musik aus dem Lautsprecherwagen mitreißend (zenk ju DJ Paul!), im Anschluss fetziges Konzert der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot, Teilnehmerzahl der kleinsten Massendemonstration der Welt: 75 (so bleibt Luft nach oben), die Polizei schätzte 300 bis 400, aber kennt man ja, die übertreiben immer maßlos. Ginge es nach unserer Demo, dürften wir am nächsten 2. Mai bereits ein Bedingungsloses Grundeinkommen haben, es gäbe keinen Zwang zur Lohnarbeit mehr und die Roboter wären unsere Freunde. Na ja, abwarten.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie dem phantastischen Superstargast Matthias Binner (Musik)

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Fächer basteln und mitnehmen (auch nicht verkehrt)

2. Mai 2026

Für alle, die nicht so gerne den Wetterbericht lesen/gucken, sich lieber überraschen lassen wollen, heute ist es sehr, sehr warm und die Sonne scheint. Ich weiß, ich verderbe es mir gerade mit all jenen, die sich lieber überraschen lassen wollen, doch es ist wirklich wichtig. Wenn ihr nachher zur Demo anlässlich des Internationalen Kampf- und Feiertages der Arbeitslosen geht, cremt euch bitte ein, am besten Gesicht und sämtliche Körperteile, die ihr unbedeckt beabsichtigt zu präsentieren. Schön eincremen. Mit Sonnenschutzcreme 50+. Bitte. Bitte, bitte, bitte! Und denkt daran euch was zu trinken mitzunehmen. Am besten Wasser. Aber es geht auch … nein, Wasser ist am besten. Und dann am besten einen Hut aufsetzen, einen luftigen Sommerhut aus Stroh. Und einen Feuerlöscher mitnehmen, falls der Hut Feuer fangen sollte. Na ja, ihr macht das schon. Ich vertraue euch.

Heute: Berlin, Schönhauser Allee/Ecke/Wörther Straße, 15 Uhr: Start zur machtvollen Massendemonstration anlässlich des Internationalen Kampf- und Feiertages der Arbeitslosen (im Anschluss ca. 16:30 Uhr Konzert der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot)

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Wir sind nicht alleine

1. Mai 2026

Es ist kaum zu glauben, sie sind tatsächlich gekommen, wieder genau zum selben Tag. 1. Mai und die Mauersegler sind da. Böse Zungen behaupten zwar, ich hätte die letzten Tage bloß nicht nach oben geschaut, Richtung Himmel, aber sollen sie behaupten was sie wollen, ich weiß, die Mauersegler kommen immer pünktlich, immer am 1. Mai, um den Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse zu unterstützen. Denn sie stehen an der Seite des Proletariats, die Mauersegler. Viel mehr sie fliegen an der Seite des Proletariats, sie können ja nicht stehen, also nicht besonders gut und gerne, weil ihre Füßchen zum Herumstehen schlecht geeignet sind. Anders als meine. Ich stehe ja gerne herum. Heute zum Beispiel. Auf einer Bühne am Mariannenplatz. Und wat macht ihr?

Heute: Berlin, Mariannenplatz, ab 14 Uhr: Spektakuläre Großkundgebung der Partei der extremen Mitte ‚Die Partei‘ mit simuliertem Bierzelt, zukunftsweisenden Reden sowie Musik von u.a. Riza Cörtlen, Martin Pohlmann, The Oldtime Party Girls und mich (circa 16 Uhr)

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Pfingsten hab ich vergessen

29. April 2026

Der Mai wird immer aktionistischer. Er beginnt bereits mit dem 1. Mai, wo wir alle ja nicht nur den Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse feiern, sondern an dem es auch eine Revolution gibt, höchstwahrscheinlich. Direkt darauf folgt der 2. Mai, der Internationale Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen. Wir treffen uns zur kleinsten Massendemonstration der Welt und durch unser ‚Gebet gegen die Arbeit‘ von Michael Stein vor den Schön-Schöner-Schönhauser Allee-Arcaden entsteht ein Morphisches Feld, welches dafür sorgt, dass schon wenig später das Bedingungslose Grundeinkommen eingeführt wird und alle Menschen glücklich sind (angefragt). Direkt darauf ist Sonntag. Wir spielen Federball. Am 14. Mai läuft dann ‚Metropolis‘ im Kino Babylon und eine gewisse Chrissi feiert Geburtstag. Am 18. Mai steht die Volksbühne Kopf, denn die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot begeht ihr 40-jähriges Bestehen im Großen Saal. Das Tanzen und das Denken werden sich vereinen. Am 21. Mai stürmen die Herren Sedlmeir und Ahne (Ahne bin icke) den Schokoladen, um die Zärtlichkeit unter die Völker zu bringen (Ein heiterer Abend nur für Du!). Am 22. Mai feiere ich Buchpremiere von ‚Stabil im Bus‘ in der Kunstfabrik Schlot (‚Stabil im Bus‘ ist ein Buch). Und, jetzt kommts, den gesamten Mai hindurch beteiligt sich die Stadt Cottbus/Chosebuz (liegt im Bezirk Cottbus) an der Aktion ‚Mähfreier Mai‘. Durch den Verzicht auf Mahd sollen wertvolle Lebensräume für Insekten erhalten bleiben. Machick mit. Wer noch?

Heute: Cottbus/Chosebuz, Gladhouse, 20:30 Uhr: Lesebühne Cottbus mit Matthias Heine, Andreas Vent-Schmidt, Daniel Ratthei und Gästen (u.a. mich)

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Umstritten

28. April 2026

Oh nein, genau zweimal habe ich jetzt ein so genanntes Hautkrebs-Screening von der Hautärztin meines Vertrauens vornehmen lassen, die beim ersten Mal etwas aus meiner Brusthaut schnitt und beim zweiten Mal meinte, ich solle diesen einen Fleck am rechten Bein beobachten, ob der sich verändere. Nun muss ich in den Nachrichten lesen, das kostenlose (für uns Kassenpatienten jedenfalls) Hautkrebs-Screening stehe vor dem Aus, weil es „umstritten“ sei. In etwa so „umstritten“ wie Karies-Behandlungen beim Zahnarzt? Hörtests bei der HNO-Ärztin? EKG’s? Darmspiegelungen? Tja, Gesundheit muss man sich eben leisten können, oder? Jene, die nicht zu den oberen (irgendwas einsetzen) gehören, können doch in Zukunft, so wie früher, zu Wallfahrtsorten pilgern, dort um ihr Heil bitten. Passt vielleicht besser zu unserer, äh, „sozialen Marktwirtschaft“.

Tipp für heute: Guckt euch mal den „Dokumentarfilm“ über ‚Marienerscheinungen‘ in der ARD (ja, wirklich, in der ARD!) an.

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Alternativ ein Stullenbrettchen vor die Stirn nageln?

26. April 2026

Es gibt sicher etliches was man in dieser Welt verbessern könnte. Eines aber liegt mir besonders am Herzen. Und zwar sollte es endlich wieder Straßenbahnen geben, in denen Holzteile verbaut sind. Jedes Mal wenn ich Straßenbahn fahre und die Uhr schlägt 13:13 Uhr oder 12:12 Uhr oder auch 16:16 Uhr, ähnliche Uhrzeiten, weiß ich nicht worauf ich klopfen soll, dreimal. Aus Mangel an erreichbaren Holzteilen tue ich dann meist, als würde ich mich am Kopf kratzen und klopfe dort, aber keine Ahnung, meine Tochter (sie befindet sich aktuell noch in Bolivien) hat gemeint, dies wäre eine Notlösung falls kein Klopfen auf Holz möglich sei, zumindest in meinem Fall. Ob das wissenschaftlich durchgeht, ich hab da so meine Zweifel. Dreimal auf Holz klopfen bringt bekanntlich Glück, wenn die Uhrzeit vor und hinter dem Doppelpunkt die gleichen Ziffern beinhaltet. Doch seitdem in Straßenbahnen Holzteile fehlen.., na, beurteilt es selbst, ihr müsst ja nur mal in die Nachrichten schauen.

Heute: Berlin, Kunstfabrik Schlot, 13 Uhr: Der Frühschoppen mit Susanne M. Riedel, Andreas Scheffler, Hinark Husen, Jürgen Witte, Horst Evers und mich als Gast

und danach

Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel (Gewinnerin der Tuttlinger Krähe, 2. Preis, gemeinsam mit Lukas Meister!), Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Falko Hennig (zurück aus Georgien), Frank Sorge, Gott und mich, sowie dem phantastischen Superstargast Lukas Meister (Gewinner der Tuttlinger Krähe, 2. Preis, gemeinsam mit Susanne M. Riedel!)

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So ein rundes Ding was rollt, könnte doch auch mal jemand erfinden

21. April 2026

„Wir möchten, dass Menschen sich in die Augen schauen und ein Thema sachorientiert miteinander erörtern.“ Das sagt Nina Siegers vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) zur anstehenden Premiere des Formats ‚Die 12 – rbb Bürgerrat‘. Menschen die sich in die Augen schauen und ein Thema sachorientiert miteinander erörtern, aha. Vollkommen neues Konzept. Geradezu revolutionär. Es soll um kontroverse Dinge gehen. Die Testsendung behandelte das Thema ‚Führerscheinprüfung ab 70‘. Die erste reguläre Sendung läuft zum Thema ‚ Gesetzliches Social-Media-Verbot für unter 14-jährige‘. Acht Sendungen soll es 2026 geben. Das „Böllerverbot zu Silvester“ stehe hoch im Kurs, heißt es. Die Auswahl der Teilnehmenden war eine „Heidenarbeit“. Eine Casting-Agentur suchte aus „weit über tausend“ Bewerbungen 200, die dann noch mal „gecheckt“ wurden, „ob es sie überhaupt gibt“, dann wurden 120 Bewerber zu einem Workshop eingeladen und 100 davon genommen, die „das Thema“ der Sendung „überhaupt interessiert“ und dann wurde nach Wohnort, Geschlecht, Alter und politischer Haltung gesiebt, damit ein „Mix“ vertreten sei. Davon erhoffen sie sich beim rbb, dass ein bisschen was „geht“. Live ist die Sendung allerdings nicht. Aus vier Stunden Diskussion werden 60 Minuten zusammengeschnitten. Laut Frau Siegers schauen sich „viele regionale Politiker aus der Region“ die Sendung an.

Tipp für heute: Heiße Eisen nur mit der Kneifzange anfassen.

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Ein ehrbarer Beruf

19. April 2026

Probleme lösen sich manchmal überraschend. Gestern fiel mir beim Kantinenlesen auf, dass der Hemdkragen des Moderators Dan Richter hinten nicht richtig heruntergeklappt war. Ich stand auf, ging zum Mikrophon, wo Herr Richter das Publikum gerade begrüßte und schaffte dort Abhilfe. Nach der Pause bot er mir dann eine Stelle als Garderobier bei ihm an und fragte wie meine Gehaltsvorstellungen seien. Ich sagte frech: 3.000 € im Monat und Dan willigte ein. Nun bin ich also Garderobier im Hause Richter und habe ab nächsten Monat keine Geldsorgen mehr. Das Leben ist schön.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Gott und mich, sowie den phantastischen Superstargästen Meikel Neid (Kumpel von Schippe) und Merle Weißbach (Musik von feinsten)

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Gute Freunde

18. April 2026

Der böse Möhrenmann hat mit Missverständnissen aufgeräumt, er würde sich für Jesus halten. Vor zwei Tagen postete er ein Bild, welches Jesus und ihn Seite an Seite zeigten, die Stirnen eng aneinandergeschmiegt. Er kann also gar nicht Jesus sein! Denn Jesus ist ja neben ihm! Sie sind nicht ein und dieselbe Person! Was für ein Glück! Nun können sämtliche Christinnen und Christen ihn wieder beruhigt anbeten, also jene zumindest, die es zuvor taten (soll es gegeben haben).

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Jacinta Nandi, Stephan Serin, Dan Richter, Heiko Werning und mich

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