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Was die Medien mal wieder verschweigen

5. November 2026

Ich habe mich geschnitten, beim Rasieren. Na gut, vielleicht kommt das erst morgen in den Nachrichten.

Heute: Potsdam, Waschhaus, 20 Uhr: ‚Ist das noch Jazz? – Ahne liest, singt und trinkt‘ (aktuelle Texte, mutige Schlager, Bier)

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4. November 2026

Ach, was ich ganz vergessen habe, wollte ich eigentlich neulich sagen, im Radio und dann auch bei der Reformbühne, aber habe ich immer vergessen. Äh…, Mist, jetzt habe ich es schon wieder vergessen. Nein, halt, noch nich umschalten auf VOX oder Knickknack, ich meine Tiktok, jetzt ist es mir nämlich wieder eingefallen. Ich befinde mich gerade mitten in einer Tournee und zwar, wie mir erst kürzlich aber noch vor dem Radio bewusst wurde, in einer Haus-Tournee. Haus? Ist das nicht was aus Tekkno? Nein. Das nennt sich House. Haus und House, wird genauso ausgesprochen aber unterschiedlich geschrieben. Gut, beziehungsweise nich gut. Doch gut! Was rede ich? Ich war bereits im Cottbuser Gladhouse.., hä!? Das wird ja doch wie House geschrieben? Egal. Ist auch schon lange her. Da müsst ihr nicht hingehen, da bin ich nich mehr. Aber morgen bin ich dafür im Waschhaus in Potsdam, da gibt es wohl noch Restkarten, übermorgen in Greifswald im Koeppen-Haus und nur eine Woche später, am Freitag, den 13., das ist übrigens kein Unglückstag, das ist Aberglaube, an dreizehnten Freitagen passiert ungefähr genauso viel oder wenig wie an zwölften Donnerstagen, das ist bewiesen worden, glaube ich, na, jedenfalls bin ich da im Schwabehaus in Dessau. So. Wisst ihr Bescheid.

Tipp für morgen: Hingehen.

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Denkwürdiges Datum

4. November 2026

Herzlichen Glückwunsch all jenen, die heute Geburtstag haben, vor allem wenn sie ein Kind von mir sein sollten (liesta sowieso nich, aba einen Versuch isses wert).

Tipp für heute: Vor dem Geburtstagskuchenessen mittels eines Metalldetektors sich davon überzeugen, dass keine Nadeln, Schrauben, Nägel, Ähnliches sich im Backwerk befinden.

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Auch unsere Nasen ähneln sich nicht unbedingt

3. November 2026

Bin von einem jüngeren Musiker, der es nicht verknusen konnte, dass vor seinem Auftritt in einem Text das Wort „Palästina-Fans“ verwendet wurde, er deshalb auf der Bühne die äußerst „israelkritische“ Parole „From the river to the sea..“ anstimmen musste um anschließend wutentbrannt und Türe knallend die Veranstaltung zu verlassen, nicht erkannt worden. Wieso ich das annehme? Nun, er beschuldigte im Anschluss in sozialen Medien zwei unterschiedliche Menschen ich zu sein, stülpte ihnen meinen Namen über. Da er dies mit gleich zwei Menschen tat, die kaum Ähnlichkeiten zueinander, im Übrigen auch nicht zu mir, aufweisen, kann ich nur vermuten, er denkt, bei der Veranstaltung hätten alle Menschen Ahne geheißen. Denkt er dies womöglich von allen Veranstaltungen, weltweit?  Und er ist der einzige, der.., na, vielleicht war er auch nur ein klein wenig durcheinander.

Tipp für heute: Eine Tür kann auch ruhig geschlossen werden.

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O je!

2. November 2026

Ein wenig gruselig soll dieses Helloween-Fest ja immer sein, dachte ich, aber so gruselig? Mal abgesehen davon, dass es sowieso schon ziemlich trüb ist und war (Wetter) und diverse Proteste da und dort in Tumulte mündeten, melden nun Nachrichtenagenturen aus mehreren Bundesländern Funde von Nadeln, Nägeln und Magneten in Süßigkeiten, die ahnungslose Jungmenschen am 31.10. an Haustüren erbettelten (Brauchtum) und vorhatten zu vernaschen. Sind womöglich evangelische Gläubige am Werk, die sich ärgern über die Vereinnahmung ihres Reformationstages? „Haltet ein“ möchte ich ihnen zurufen „so etwas hätte Jesus bestimmt nicht gewollt“. Also, keine Ahnung, aber könnte ich mir vorstellen.

Tipp für heute: Möhren knabbern.

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Vor Ort

1. November 2026

Als Beobachter etwaiger Proteste zum Aktionstag der Generation Z alias Helloween alias Reformationstag in der Neiße-Region fällt meine Bilanz folgendermaßen aus: circa 19 Uhr, 4 auffällig dunkel geschminkte Mädchen auf polnischer Seite (in Zgorzelec) dabei erwischt, wie sie in ein Geschäft für Schnäpse und Zigaretten eindringen (durch die unverschlossene Tür), um sich dort vor einem Alkoholika-Regal Produkte „anzuschauen“, gegen 23:30 Uhr, Elisabethstraße auf deutscher Seite (in Görlitz), laute Musik, weil eine Tür geöffnet wird, im Anschluss geräuschvolles Schließen selbiger (Musik wieder leiser), mehrere Menschen laufen die Straße Richtung polnische Grenze hinunter, Stimmen sind zu hören. Fazit: Hätte schlimmer kommen können.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Frank Sorge, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den phantastischen Superstargästen Gotti (Humor) und Bruno (Musike)

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Hauptsache leben

30. Oktober 2026

Zügellose Exzesse gab es gestern keine, bei der Radiopremiere von ‚Jazz‘ im Bikini-Haus, jedenfalls blieben sie meinen Sinnesorganen verborgen. Was aber woanders passierte, irgendwo in euren vier Wänden, in Kneipen mit Radioanschluss, in Fußgängerzonen, Fußballstadien, Regierungspalästen, weiß ich ja nicht. Kann ja sein, da wurde das ein oder andere Tanzbein geschwungen. Gefreut habe ich mich trotzdem. Als Teilzeit-Cottbuser begrüßten mich zwei Reformbühnen-Stammzuschauerhäschen im Radio Eins-Studio euphorisch mit: „Wir Cottbuser müssen doch zusammenhalten“. Und dann offenbarte die Interviewerin auch noch, dass sie ebenfalls aus Cottbus stammte. Na so was! Gibt es doch gar nicht! Ich bekam ein Bier spendiert und auf der U-Bahnfahrt zurück spielte ich Einkriege mit ein paar Kontrolleuren. Wer hier wen jagte verrate ich nicht. Ein paar Dinge möchten im Unklaren bleiben. Wart ihr eigentlich schon mal in Görlitz?

Heute: Görlitz, BASTA, 20 Uhr: Kantinenlesen Görlitz mit Claudia Fink, Udo Tiffert, Meikel Neid und mich

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Was zum Lachen

29. Oktober 2026

Heute im Süden Brandenburgs regional Nebelauflösung und nachfolgend heiter, in China fällt ein Sack Reis um (höchstwahrscheinlich) und in Berlin wird, schätzungsweise gegen 19:30 Uhr, die Radiopremiere des ultimativen Herbstsmashhits ‚Jazz‘ von der Quartettsingle ‚Jazz‘ von Sedlmeir & Ahne erfolgen. Danach dürfte nichts mehr so sein wie es vorher war. Ist es ja auch sonst nicht, weil sich ja alles verändert, immerzu, aber pssst! Das Ganze kannst du hören auf Radio Eins, ich werde live zugegen sein, im Bikini-Haus und zügellose Exzesse unter den Tanzenden beobachten (eingreifen ist nicht nötig, sind alle friedfertig dort und lieb). Außerdem werde ich mitteilen, dass ich am 5. November im Potsdamer Waschhaus lese, singe und trinke, als Auftakt meiner großen Haus-Tournee, am 6.11. im Koeppen-Haus in Greifswald, am 13.11. im Schwabehaus in Dessau und anschließend wieder zuhaus, hi hi. Das ist so lustig!

Tipp für heute: Ein Radio ist wie ein Fernseher nur ohne Bild.

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Atemloss in das Schloss

28. Oktober 2026

Ich habe auch einen Vorschlag, wer den Herrn Steinmeier im Amt des Bundespräsidenten ablösen könnte. Warum nicht Helene Fischer? Sie ist eine Frau, sie hat Migrationshintergrund (gab es bisher auch noch nicht, glaube ich, in dem Amt) und sie kann fast so gut singen wie Walter Scheel damals („Hoch auf dem gelben Wa-ha-gen“). Die Menschen würden sich freuen, denke ich, und es gäbe ein paar mehr freie Termine in den großen Mehrzweckhallen dieses Landes für andere Stars und Sternchen.

Heute: Cottbus, Gladhouse, 20:30 Uhr: Lesebühne Cottbus mit Udo Tiffert und Daniel Ratthei sowie den Gästen Anika Jäkel und mich

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Die Geheimnisse aus meiner Küche

24. Oktober 2026

Gibt es nicht. Ich stehe aber oft am Fenster und schaue den Blättern beim Buntwerden zu. Vielleicht gehe ich heute sogar mal raus? Nein, ganz sicher gehe ich heute raus. Daniela Böhle stellt heute nämlich ihr Fußballbuch vor. Ja, Frauen und Technik, damit kennen sie sich aus. Aber eben auch mit Fußball. Und mit Schreiben. Und mit Backen, es gibt nämlich auch selbstgebackenen Kuchen bei ihrer Buchpremiere von: ‚Birgit Prinz – Das Mädchen und die Siegerin‘, im Schlot, ab 15 Uhr. Aber da habt ihr bestimmt keine Zeit. Wetter ist ja auch nicht so. Wind. Zerwirbelt einem immer die Frisur. Und dann sieht man nachher wieder aus wie … ein Zerwirbelter oder eine Zerwirbelte. Na, muss ich den Kuchen eben alleine aufessen. Schadet mir nicht. Ich hab da die Figur für.

Heute (nach der Buchpremiere von Daniela Böhle): Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Isobel Markus, Manfred Maurenbrecher, Uli Hannemann, Dan Richter und mich

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