Startseite
6. Oktober 2026
Wie tagesschau.de berichtet darf an lettischen Schulen seit diesem Schuljahr Russisch nicht mehr als Fremdsprache unterrichtet werden (was den Boom von Deutsch als gelehrter Fremdsprache beschleunigt). Das Land wolle sich so weiter von seiner sowjetischen Vergangenheit lösen und noch mehr Europa zuwenden, heißt es. Wie dieses Verbot auf ein Drittel der lettischen Bevölkerung wirken mag, die Russisch als Muttersprache haben, kann sich möglicherweise jede und jeder selbst vorstellen. Ach übrigens, mittlerweile vielleicht für viele hierzulande überraschend, aber die allerallermeisten russischen Oppositionellen sprechen und schreiben, tätä(!), ebenfalls russisch.
Tipp für heute: Kopf schütteln (vielleicht zu Metal-Musik).
Ahne |
Allgemein |
4. Oktober 2026
Gestern mit Mutti getroffen und die wollte reden. Über diesen Tag und wie man ihn damals empfunden hätte. Ich fragte: „Was für ein Tag?“ Doch schnell war klar, Feiertag, ‚Tag der deutschen Einheit‘ und ich hatte vergessen Butter zu kaufen, wo kriege ich denn jetzt Butter her, o je, o je! Na, halb so wild, dachte ich, gibt Regionen auf dieser Erde, da würden sie sich freuen, wenn sie im Alltag was hätten, wo sie Butter drauf schmieren könnten. Beim Treffen ging es dann unter anderem um die Hymne und die verpasste Chance als eines der wenigen Länder der Erde eine Nationalhymne zu installieren, die nicht nur eine schöne Melodie sondern auch einen guten, einen völkerverbindenden Text aufzuweisen hätte, die ‚Kinderhymne‘ von Brecht, „Anmut sparet nicht noch Mühe..“, die vor der Vereinigung beider deutschen Staaten zumindest im Osten zur Debatte stand, eine schöne Melodie hat, jedoch ebenfalls zur Melodie beider bisheriger Hymnen, sowohl der BRD wie auch der DDR hätte gesungen werden können. Na, gab keine Mehrheit, schade: „Und nicht über und nicht unter andern Völkern wolln wir sein“, verpasst, die Gelegenheit. Statt Butter gibt es heute Margarine, zumindest bei uns.
Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Frank Sorge, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den phantastischen Superstargästen Udo Tiffert (Lesebühne Cottbus) und Shakti und Matze (Lieder aus der Provinz)
Ahne |
Allgemein |
2. Oktober 2026
Irgendwelche Kosmonauten haben vor Kurzem von der Erde aus in Rekordzeit die Internationale Raumstation ISS erreicht, ich glaube das waren sieben Stunden und ein paar Zerquetschte. Keine acht Stunden! So lange wie man mit dem Zug von Berlin bis.., na gut, Vorhersagen sind eher Kaffeesatzleserei. Mal gucken, ob ich es in dieser Zeit nachher bis Fürstenwalde schaffe. Muss mich sputen, geht ja schon um 19 Uhr los. Wünscht mir Glück.
Heute: Fürstenwalde/Spree, Kulturfabrik Fürstenwalde, 19 Uhr: ‚Ist das noch Jazz? – Ahne liest, singt und trinkt (aktuelle Texte, mutige Schlager, Bier)
Ahne |
Allgemein |
1. Oktober 2026
„Gericht verbietet Schweinehaltung im 4. Stock.“ Demnächst werden sie uns das Atmen verbieten.
Tipp für heute: In den 5. Stock ziehen oder in den dritten.
Ahne |
Allgemein |
30. September 2026
Gerade schneit die Meldung herein, dass der Volkswagen-Konzern fast alle Tarifverträge kündigt. Das Konstrukt, welches dem Kapitalismus im Kampf mit dem konkurrierenden sozialistischen System einen wesentlichen Vorteil bescherte, nämlich die Möglichkeit gesellschaftlichen Aufstiegs (Reichtum) und eine gewisse soziale Sicherheit, oft auch ‚Soziale Marktwirtschaft‘ genannt, wird Stück um Stück demontiert. Der Kapitalismus braucht diesen Quatsch nicht mehr. Das konkurrierende System ist besiegt, jetzt kann der Ballast abgeworfen werden, der die Gewinne schmälert. Es sei denn, wir.., aber ich höre schon die Bedenkenträger: „ökonomisch denken“, „lange über unsere Verhältnisse gelebt“, „globaler Wettbewerb“, „geh doch nach Nordkorea“. Na denn. Ach so, gab es nicht mal diese.., äh, wie hießen sie noch gleich, Gewerkschaften?
Tipp für heute: Beten.
Ahne |
Allgemein |
27. September 2026
Vielen Dank all jenen, die gestern in Kremmen den kühlen Temperaturen trotzten und uns einen verdammt schönen Auftrittsabend beschert haben. Es tat so gut richtig abgefeiert zu werden. Die Standing-Ovations, die nicht enden wollenden Beifallsstürme, spitze Schreie der Bewunderung, viele Rosen, welche nach vorne flogen, der Mosh-Pit in der Showmitte, wie wir bei einer Spontan-Polonaise von starken Zuschauerinnen und -zuschauerhänden über die Köpfe der Massen hinweg getragen wurden. Fällt schwer jetzt wieder runter zu kommen, nicht von den Zuschauerinnen- und zuschauerhänden, emotional, nach dem grandiosen Erfolg. Fühle mich einsam, wie ein Huhn ohne Flügel, der Kopf hängt, ich schlurfe durch die Straßen. Zum Glück ist abends Reformbühne, da laden die Massen, wie Udo Lindenberg so schön sang, mir neue Power in die Batterie. Ich bereite mich geistig und moralisch schon mal darauf vor.
Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Falko Hennig, Frank Sorge, Gott und mich, sowie den phantastischen Superstargästen Max Rademann (Sax Royal) und Miss Lona Berry (Chansons)
Ahne |
Allgemein |
26. September 2026
Warum ich heute von weiß lackierten Fingernägeln geträumt habe, weiß ich nicht. Vielleicht sollte ich mir die Fingernägel weiß lackieren? Für den Auftritt in Kremmen? Seit gestern ist unsere neue Quartett-Single ‚Jazz‘ offiziell auf dem Markt und es sind bereits 5 davon verkauft worden, glaube ich. Wenn die Millionenschallmauer durchbrochen wird, gebe ich rechtzeitig Bescheid, dann können wir mit einem Gläschen alkoholfreier Sekt anstoßen. In den Charts sind wir ja schon, denke ich, denn heutzutage müssen gar nicht mehr so viele Tonträger verkauft werden um in die Charts zu kommen. Wenn du 5 verkaufst bist du praktisch schon auf Platz 3.656, vielleicht. Bei 100 schon auf Platz 100, nur für Platz 1, da müssen noch einige mehr über den Ladentisch gehen. Da konkurriert man dann ja mit Britney Spears (falls die noch lebt) und mit Jennifer Lopez (falls das nicht eine Schauspielerin ist). Na gut, wer nach Kremmen möchte, es fährt ein Zug nach Kremmen, von Hennigsdorf aus und bringt bitte eure Tanzlatschen mit, ‚Jazz‘ ist nämlich äußerst tanzbar.
Heute: Kremmen, Kultur & Beeren, 19 Uhr: ‚Unsere gemeinsame Show – Ein heiterer Abend nur für Du‘ Sedlmeir & Ahne lesen, singen und trinken sich um Kopf und Kragen (inklusive Präsentation der neuen Quartett-Single ‚Jazz‘) und Würstchen gibt es auch und Nudelsalat und Hühner laufen herum (wenn sie nicht der Fuchs gefressen hat)
Ahne |
Allgemein |
24. September 2026
Wie heißt ein Rätsel, das keines ist?
Heute: Berlin, Lettretage im Acud, 19 Uhr: ‚Das Traumschiff‘ Traumgeschichten mit Isobel Markus, Eva Strasser, Maik Gerecke und mich
Ahne |
Allgemein |
23. September 2026
Antisemiten
Die Linke, die Linken, die Linksgrünversifften, die Linke, die Linke, die Linken, die Ausländer, Emmanuel Macron, Kanada, die spanische Regierung, die Linke, Irland, Künstlerinnen und Künstler, die, die immer die ganzen Filmpreise vergeben, die Linken, Skandinavien, die Linke, die Homos, die Juden (jedenfalls die, die gegen die rechtsradikale israelische Regierungspolitik sind)
keine Antisemiten
die AfD, die CDU, die FDP, die US-amerikanische Regierung inklusive des bösen Möhrenmannes, Orban, Putin, Erdogan, Milei, die Rüstungsindustrie, Müller-Milch, Meloni, Marine Le Pen, die normalen Bürgerinnen und Bürger, die Freien Sachsen, der Arbeitgeberverband, Nigel Farrage, die rechtsradikale israelische Regierung und alle, die sie unterstützen
Tipp für heute: Die Listen bitte noch ergänzen.
Ahne |
Allgemein |
22. September 2026
Im allgemeinen Trubel, der Ergebnisse der beiden Landtagswahlen wegen, unterzugehen droht hierzulande ein Abkommen zwischen Dänemark und den USA welches heute am Rande einer UN-Versammlung in New York unterzeichnet werden soll. In diesem wird laut Presseberichten der USA die militärische Kontrolle über Grönland auf unbegrenzte Zeit zugesichert und „sensible Investitionen“, wie der böse Möhrenmann sich ausdrückt, müssen künftig von den USA genehmigt werden. Es wirkt also, die Erpressungsstrategie des bösen Möhrenmannes, zumindest beim „Bündnispartner“ Dänemark und seinen westeuropäischen „Freunden“. Einfach ankündigen ein Land zu annektieren, dann akzeptieren die Bedrohten sämtliche Forderungen, Hauptsache sie behalten ihre „Souveränität“. Deal?
Tipp für heute: Man muss nicht unbedingt „grüne Männchen“ einmarschieren lassen um zu herrschen.
Ahne |
Allgemein |