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Corona-Tagebuch 126

25. Oktober 2020

Die seit 150 Jahren in New York veranstaltete Westminster-Hundeshow muss wegen Corona 2021 vom Madison Square Garden auf ein Anwesen nördlich von New York umziehen, wo es im Sommer dann größtenteils im Freien stattfinden kann. Der Siegerhund wird in den USA regelmäßig zum Star. Nicht zum Star wird leider das Vogelei, welches ich gestern im Wald gefunden habe, zum einen, weil es sich um kein Starenei sondern um ein Ringeltaubenei handelt, zum anderen, weil es, obwohl das Ei voll und unbeschädigt war, mir an Brutfähigkeiten mangelt. Tausende haben in London gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Aufgerufen dazu hatte unter anderem die Organisation ‚Save our Rights UK‘. Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in Warschau hat die Polizei mehr als 100 Demonstranten festgenommen. Die zweite Nacht in Folge ist es in Italien bei Protesten gegen die nächtlichen Corona-Ausgangssperren zu Krawallen gekommen. Rund 200 maskierte Demonstranten der neofaschistischen ‚Forza Nuova‘ attackierten Polizisten in Rom mit Leuchtraketen und Knallkörpern, zwei Polizisten wurden verletzt. Polen verschärft seine Maßnahmen. Nur noch 5 Personen dürfen sich maximal treffen, in den Schulen gibt es Präsenzunterricht bloß bis zur 3. Klasse, Kinder dürfen lediglich in Begleitung Erwachsener von 8 bis 16 Uhr das Haus verlassen. Ab Montag gilt in Berlin die Maskenpflicht für Schüler der Oberstufe und Berufsschüler auch im Unterricht. Österreichs Bundeskanzler Kurz hat seine Landsleute aufgefordert auf Familientreffen und Friedhofsbesuche zu Allerheiligen zu verzichten. Schweden geht wieder eigene Wege, ruft ältere Menschen dazu auf sich nicht mehr zu isolieren. Sämtliche Menschen sollten gleich viel Rücksicht nehmen und Vorsicht walten lassen. Das Robert-Koch-Institut hat einen Corona-Steckbrief heraus gegeben. Demnach leiden an Covid-19 Erkrankte zu 45% an Husten, 38% bekämen Fieber, Schnupfen hätten 20%, den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns beklagten 15%. Rekorde bei Neuinfektionen melden Lettland, 259, Litauen, 474, Österreich, 3.614, Italien, 19.644, Großbritannien, 23.012, Frankreich, 45.422 und die USA, 88.973. China verzeichnete gestern übrigens 15 Neuinfektionen, allesamt aus dem Ausland importiert. Über 200 Covid-19-Tote in Georgien, über 2.000 in Tschechien, über 30.000 in Kolumbien. Das nordrhein/westfälische Gesundheitsministerium mahnt zu Zurückhaltung bei Helloween: „In Corona-Zeiten das Grundstück anderer Personen zu betreten und ihnen – zuweilen ungefragt – eine Begegnung, bei der der Mindestabstand vermutlich nicht komplett eingehalten werden kann, aufzudrängen, erscheint wenig verantwortlich.“ Muss ich dieses Jahr wohl den schlecht gewordenen Süßkram im Restmüll entsorgen.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne Riedel, Heiko Werning, Falko Hennig, Spider, Jürgen Witte (zugeschaltet aus Steglitz mit seiner legendären Anneliese-Hülschrath-Gedächtniskolumne), Gott und mich, sowie den beliebten Superstargästen Esels Alptraum (antikapitalistisches Jodel-Duo)

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Corona-Tagebuch 125

24. Oktober 2020

Es gibt auch Gefahren ohne Viren-Bezug. Heute in der S-Bahn erlebt, eine Frau erhebt sich kurz von ihrem Klappsitz um zu gucken welche Station als nächstes auf dem elektronischen Laufband erscheint, hat aber nicht mit gerechnet, dass der Klappsitz seiner Bestimmung nachkommt und hochklappt. Beim erneuten Hinsetzversuch plumpst sie voll auf den Boden. Ist aber zum Glück nichts passiert, kein Beckenbodenbruch oder so was. Schöne Lesung gestern in der Zionskirche, obwohl es arg kalt da drin war und man sich sein Bier selber mitbringen musste. Wein dagegen gab es, voll ungerecht, aber okay, Kirche, Blut von Jesus? Wird sicher was damit zu tun haben. Hunderte Künstler haben in München für mehr finanzielle Hilfe in der Krise demonstriert. Bei einer Protestdemo gegen die Corona-Maßnahmen im australischen Melbourne kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, Tränengas wurde eingesetzt, 16 Menschen festgenommen. In Neapel kam es bei Protesten von Hunderten Demonstranten gegen die Corona-Maßnahmen zu Ausschreitungen. Steine und Rauchbomben wurden geworfen. Die süditalienische Region Kampanien verhängt einen Lockdown. Der Präsident der Region, Vincenzo de Luca: „Wir müssen alles schließen, ausgenommen die Unternehmen, die wichtige Güter produzieren und transportieren.“ Mehrere „beliebte“ Plätze in Rom wurden Freitag und Sonnabend von 9 Uhr bis Mitternacht wegen steigender Infektionszahlen gesperrt. In Sofia müssen Nachtclubs und Diskotheken für zwei Wochen schließen. Dänemark schließt seine Grenzen für Urlauber. Belgien schließt für vier Wochen alle Freizeitparks. In Luxemburg gilt ein Versammlungsverbot über 4 Personen und eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. In der Slowakei dürfen bis zum 1. November die Menschen ihre Wochnungen nur noch für den Weg zur Arbeit, für Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche verlassen. In Wales dürfen Supermärkte nur noch „essenzielle Waren“ verkaufen. Regale mit Wasserkochern und Mikrowellen, Textilien, Postkarten oder Geschirr müssen mit Plastefolien oder anderen Barrieren abgesperrt werden. Rekorde bei Neuinfektionen melden Lettland, 250, Litauen, 442, Österreich, 2.571, die Slowakei, 2.581, die Schweiz, 6.634, Polen, 13.632, Deutschland, 14.714, Belgien, 15.432, Tschechien, 15.852, Russland, 17.340, Italien, 19.143, Großbritannien, 21.242 und die USA, 83.757. Über 500 Covid-19-Tote in Jordanien, über 700 in Dänemark, über 7.000 in den Niederlanden, über 10.000 in Deutschland. Die niedersächsische Landesregierung bittet die Bevölkerung ein Kontakttagebuch zu führen. Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) zur Zeitschrift ‚Der Spiegel‘: „Ich fordere alle auf sich abends kurz hinzusetzen und sich Notizen darüber zu machen, wen sie im Laufe des Tages getroffen haben.“

Tipp für heute: Sämtliche Menschen, die man so trifft, fragen, wie sie eigentlich heißen.

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Corona-Tagebuch 214

23. Oktober 2020

Heute früh bei meiner Gymnastik mit den Fingerspitzen nicht mehr auf den Boden gekommen. Hat mit Corona aber nichts zu tun. Gestern Uli Hannemann getroffen, der am 30. Oktober in der TAZ-Kantine sein neues Buch ‚Oh nee, Boomer‘ vorstellt. 15 Menschen sind für die Premierenlesung zugelassen, inklusive Autor und Moderatorin und Techniker. Den Tisch, an dem wir saßen, mussten wir zweimal wechseln, weil erst der eine, später auch der andere, reserviert worden waren, für einen BMSR-Stammtisch, Quatsch, BDSM-Stammtisch, ein queer-feministischer. Man lud uns ein dabei zu sein, wir jedoch waren zu hochnäsig, wollten unser „eigenes Süppchen“ kochen. In Berlin ist gestern die Zahl der Neuinfizierten gesunken, juchhu! Von 971 auf 783. Ob das irgendeine Aussagekraft besitzt? Industriepräsident Dieter Kempf hat die Bundesregierung im Kampf gegen Corona aufgerufen „eine besonnene Herbststrategie mit einem klugen Mix aus passgenauen Maßnahmen von Bund und Ländern“ vorzulegen. Ja, schließe mich an und füge hinzu: die Strategie sollte für alle Wesen, auch Pflanzen, von Vorteil sein. Slowenien verschärft seine Maßnahmen. Ab morgen müssen die meisten Geschäfte, sämtliche Hotels, Kindergärten, Frisöre und Schönheitssalons schließen. Ebenfalls ab morgen gilt in Griechenland eine landesweite Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Räumen, in der Region Attika zusätzlich eine nächtliche Ausgangssperre. Diese gibt es mittlerweile in 54 französischen Departements, wo 46 Millionen, von insgesamt 67 Millionen Französinnen und Franzosen, leben. Portugal erlässt einen regionalen Lockdown in den Bezirken Felgueiras, Lousada und Pacos de Ferreira im Norden des Landes. Im ganzen Land dürfen die Menschen vom 30.10. bis 3.11. ihren Wohnbezirk nicht verlassen. Weltärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery erwartet einen Lockdown in Deutschland bei 20.000 täglichen Neuinfektionen und macht schon mal Lust auf das kommende Jahr: „Auch 2021 werden wir keinen Sommerurlaub wie früher haben.“ Kein Problem. Fand die Sommerurlaube früher sowieso immer scheiße, also in den Siebzigern. Rekorde an Neuinfektionen melden Dänemark, 760 Fälle am Tag, Portugal, 3.270 Fälle am Tag, die Niederlande, 9.271 Fälle am Tag, Italien, 16.079 Fälle am Tag und Frankreich, 41.622 Fälle am Tag. Die USA lassen das Medikament Remdisivir, welches von der WHO als nahezu wirkungslos eingestuft wird, zur Behandlung von Covid-Patienten zu. Über 800 Covid-19-Tote in Nepal, über 1.000 in Myanmar. Auf Usedom wurde das erste private Corona-Testzentrum gegründet. Eine Investition mit Zukunft? Der Test dort kostet 59 €. Na, zumindest nicht 59,99 €. Wann wohl der erste Werbespot im Fernsehen läuft?

Heute: Berlin, Zionskirche, 19 Uhr: Lesebühne ‚DEO – Des Esels Ohr‘ mit u.a. mich als Gast

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Corona-Tagebuch 213

22. Oktober 2020

Um den Kopf frei zu kriegen und natürlich meiner Sammelleidenschaft wegen, habe ich heute den Rhythmus geändert, bin früh raus aus den Federn und um 6 bereits in den Wald gefahren. Fünf Stunden querfeldein über Stock und Stein. Tut gut. Kann ich nur empfehlen. Das bisschen Arschmuskelkater ist zu verschmerzen. Und die Belohnung: ein Sack voll Maronen. Auf dem Hinweg fragte ein kleines Mädchen in der S-Bahn ihren Vater, warum die Fenster in dem alten Lokschuppen da draußen kaputt seien. Der Vater: „Nun, die wird der Wind eingedrückt haben oder jemand hat einen Stein in das Fenster geschmissen.“ Das Mädchen: „Oder ein Bandit hat das mit einem scharfen Nagel kaputt gepiekelt.“ Gepiekelt. Süß, oder? Grönland hat keinen aktiven Corona-Fall mehr. Alle 16 Infizierten sind genesen. Yippie! Davon sind wir leider weit entfernt. In Norwegen stellten Mediziner bei Superspreader-Events zwei mutierte Varianten von SARS-COV-2 fest, die zuvor schon in Australien und Europa bekannt waren. Nun prüft die norwegische Gesundheitsbehörde (FHI), ob sie besonders schnell übertragbar sind. Eine Variante verbreitete sich in einem Bus mit Senioren, 36 der 40 Fahrgäste steckten sich an, niemand von ihnen sei lebensbedrohlich erkrankt. In dem Forschungsprojekt werden die Infizierten ein halbes Jahr lang beobachtet. Rekorde an Neuinfektionen melden Litauen, 424 Fälle am Tag, die Slowakei, 2.202 Fälle am Tag, Österreich, 2.435 Fälle am Tag, Rumänien, 4.848 Fälle am Tag, die Schweiz, 5.596 Fälle am Tag, die Ukraine, 7.053 Fälle am Tag, die Niederlande, 8.764 Fälle am Tag, Deutschland, 11.287 Fälle am Tag, Polen, 12.107 Fälle am Tag, Tschechien, 14.968 Fälle am Tag, Italien, 15.199 Fälle am Tag und Spanien, 16.973 Fälle am Tag. In der vergangenen Woche gab es in Europa so viele Neuinfektionen wie noch nie, mehr als 927.000. Weltweit entfielen laut der WHO 38% aller Corona-Infektionen der Woche auf unseren Kontinent. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist an Corona erkrankt. Belgiens Außenministerin Sophie Wilmes wird wegen Covid-19 auf der Intensivstation behandelt. Der Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) Saeb Erekat ist im Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen worden. Jordanien verhängt eine Ausgangssperre für alle Freitage bis Ende des Jahres. Ab Freitag gibt es in Rom und der Region Lazio eine nächtliche Ausgangssperre. 12 Kommunen in Litauen wurden unter lokale Quarantäne gestellt. Tschechien verhängt einen Lockdown für das gesamte Land und, der absolute Hammer, RTL sagt das für Anfang 2021 geplante Dschungel-Camp ab. Dabei war es extra von Australien nach Wales verlegt worden. Nun steigen in Wales die Infektionszahlen. Hölle! Über 100 Covid-19-Tote in Trinidad und Tobago, über 200 in Malaysia und in Slowenien, über 300 in Bahrain, über 400 in Kroatien, über 4.000 in Polen, über 6.000 in Rumänien, über 25.000 in Russland, über 155.000 in Brasilien. In Dresden darf nun zwischen 23 und 5 Uhr kein Alkohol mehr ausgeschenkt oder verkauft werden. Frage mich, warum 5 Uhr und nicht wie in anderen Städten bis 6 Uhr? Will sich Dresden interessant machen? Ach und auf meiner Rückfahrt heute geschah noch etwas sehr, sehr Schönes. Eine junge Frau fing in der U-Bahn einen Mariechenkäfer und ließ ihn auf der Hochbahnstrecke zwischen Schönhauser Allee und Eberswalder Straße aus dem gekippten Fenster ins Freie fliegen. Die ganze U-Bahn jubelte, in Gebärdensprache natürlich, wegen der Aerosole.

Tipp für heute: Überall freuen sich Wesen über Hilfe.

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Corona-Tagebuch 212

21. Oktober 2020

Die Anzeichen für einen neuerlichen Lockdown verdichten sich. Meinen Optimismus stelle ich momentan nicht mehr allzu selbstbewusst zur Schau. Außerhalb Europas scheint sich die Situation zwar fast überall zu entspannen, nutzt uns in Berlin nur herzlich wenig, da sich die Stadt innerhalb Europas befindet, doch, doch. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Das Infektionsgeschehen ist diffus, ist nicht mehr Ausbrüchen eindeutig zuzuordnen, nur noch 8%.“ Draußen dürfen sich in Berlin jetzt lediglich 25 Menschen privat noch treffen, drinnen Angehörige eines Haushalts plus maximal 5 Personen. Ab und zu eine neue Regel, warum nicht? Die Maskenpflicht gilt jetzt auch auf Wochenmärkten, in „bestimmten“ Einkaufsstraßen und in Warteschlangen, in denen man keine 2 m Abstand halten kann. Stuttgart führt eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr ein. Der Ausschank von alkoholischen Getränken „To go“ ist dort im gesamten Stadtgebiet ganztägig nicht mehr erlaubt. Laut einer Umfrage der Kaufmännischen Krankenkasse ist der Konsum von Alkohol und Tabak während der Corona-Krise deutlich gestiegen. Von denjenigen, die bereits zuvor mehrmals in der Woche Alkohol zu sich nahmen, trinkt rund ein Viertel seit Beginn der Pandemie mehr, behauptet die KKH. Interessant. Und die anderen drei Viertel? Ich zumindest trinke seit Beginn der Pandemie deutlich weniger Alkohol. Aber mich fragt ja keiner. Ab morgen gilt in Bulgarien eine Maskenpflicht im Freien. In Portugal ist die Arbeitslosigkeit im September sprunghaft auf 410.000 gestiegen, das sind 36% mehr als vor einem Jahr. Großbritannien verzeichnet wegen der Pandemie eine Rekordverschuldung. Einen neuerlichen Lockdown gibt es in der spanischen Region Navarra, Restaurants und Hotels müssen schließen, Ein- und Ausreisen sind nur mit triftigem Grund gestattet. In den nächsten 15 Tagen bleibt der Jakobsweg also den Navarrinen und Navarranern vorbehalten, falls die Bock auf Wandern haben, zumindest. Rekorde an Neuinfektionen melden Bulgarien, 1.024 Fälle am Tag, die Ukraine, 6.719 Fälle am Tag, die Niederlande, 8.182 Fälle am Tag, Tschechien, 11.984 Fälle am Tag und Russland, 16.319 Fälle am Tag. Über 100 Covid-19-Tote verzeichnet Somalia, über 400 Jordanien, über 1.000 Bosnien/Herzegowina, über 3.000 Marokko, über 6.000 die Ukraine. In Hannover will das Künstler- und Satiriker-Netzwerk ‚Schuppen 68‘ aus Protest gegen sich anbahnende Hamsterkäufe an verschiedenen Orten der Stadt 68 Rollen Klopapier verbrennen. Netzwerk-Sprecher Klaus-Dieter Gleitze: „Das Aufklärungspotential dieser sozialen Intervention ist so groß, dass dadurch Millionen Hamsterkäufer zu Bewusstsein kommen und den Schwachsinn einstellen.“

Tipp für heute: Schwachsinn sofort einstellen! Oder ausstellen?

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Corona-Tagebuch 211

20. Oktober 2020

In letzter Zeit häufig zu hören oder zu lesen, besonders im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Formulierungen wie „Rückgang der Wirtschaftsleistung nicht so stark wie befürchtet“ oder „Bruttoinlandsprodukt sinkt langsamer als erwartet“. Die Intention ist klar, nur sollte man es mit solchen Mutmachern nicht übertreiben, finde ich. Denn hinter diesen Meldungen steckt natürlich trotzdem ‚Wirtschaftsleistung sinkt‘, ‚Bruttoinlandsprodukt niedriger‘ und wer wann was erwartet oder befürchtet hat, ist ja auch so eine Sache. Trump zum Beispiel hat gerade wieder behauptet: „Die Pandemie ist bald vorbei“, deswegen schreibt wohl hoffentlich keiner demnächst: ‚Pandemie dauert länger als erwartet‘. Die bayrische Landesregierung hat „eine Art Lockdown“ über das Berchtesgardener Land verhängt. Schulen und Kindergärten werden geschlossen, die eigene Wohnung darf nur noch „bei Vorliegen triftiger Gründe“ verlassen werden. Tschechien führt die Maskenpflicht im Freien ein, allerdings nur in bebauten Gegenden und lediglich dann, wenn ein Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. In Bukarest werden Kindergärten, Schulen, Universitäten, Kinos und Theater geschlossen, für alle über 5 Jahre gilt eine Maskenpflicht im Freien, Innengastronomie gibt es nur noch für Hotelgäste. Polen will im Warschauer Nationalstadion ein Covid-19-Lazarett mit etwa 500 Betten bauen. In Irland beginnt am Freitag ein zweiter Lockdown. Nicht wesentliche Geschäfte bleiben geschlossen, Essen darf nur noch zum Mitnehmen angeboten werden, Besuche aus anderen Haushalten sind in Innenräumen verboten. Unterschied zum ersten Lockdown im Frühjahr, Schulen und Baugewerbe dürfen weiter machen. Auch Wales startet einen zweiwöchigen Lockdown, ebenfalls ab Freitag. Mark Drakeford, Regierungschef des britischen Landesteils: „Jeder in Wales wird dazu verpflichtet sein, zu Hause zu bleiben.“ Ausgenommen sind nur Mitarbeiter „absolut notwendiger Einrichtungen“. Auch die meisten Geschäfte müssen schließen. Slowenien führt heute eine Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr ein. Die niedersächsische Stadt Delmenhorst erlässt eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr für gastronomische Einrichtungen. Welche gastronomischen Einrichtungen in Delmenhorst sonst wohl geöffnet haben, zwischen 23 und 6 Uhr? Ist Delmenhorst zufällig ein Magnet des Nachtlebens? Janz schön arrogant, ick weeß. Typisch Berlin, große Schnauze und nüscht dahinter. Wer übrigens mal einen schönen Liebesfilm sehen will, ‚Take this Waltz‘ von 2011, ein Meisterwerk aus Kanada. Rekord an Neuinfektionen meldet Großbritannien, 18.804 Fälle am Tag. In der Ukraine (113) und im Iran (337) starben gestern so viele Menschen an einem Tag durch oder mit Corona wie nie zuvor. Über 900 Covid-19-Tote verzeichnet Myanmar, über 1.000 Bulgarien, über 115.000 Indien, über 220.000 die USA. Indien und Südafrika melden, wie viele andere Staaten außerhalb Europas, sinkende Infektionszahlen. Südafrika setzte gestern Deutschland auf die Liste der Hochrisikoländer. Wer allerdings Immobilien in Südafrika besitzt, erhält als Deutscher eine Ausnahme-Einreisegenehmigung. Puh, zum Glück!

Tipp für heute: Sich überall auf der Welt mit Immobilien eindecken.

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Corona-Tagebuch 210

19. Oktober 2020

Kopfschmerzen. Vom Bier? Hoffentlich. Mit sich selbst im Dialog bleiben, rät Psychotherapeutin Dr. Mirriam Prieß auf web.de Menschen, die wegen Corona und Herbst und überhaupt Stimmungsschwankungen erleben. Freunde treffen, die Partnerschaft pflegen, Sport, zur Ruhe kommen und sich jeden Tag selbst etwas gönnen, seien ebenfalls gut. Ich gönne mir ja jeden Tag einen Keks, manchmal sogar zwei. Mehr als 2.000 Eishockey- und Fußballfans haben in Prag gegen die Corona-Einschränkungen im Sport protestiert, 500 waren genehmigt. Bei der Auflösung der Demo kam es zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Rauchbomben und Feuerwerkskörper wurden gezündet. In Dortmund demonstrierten 1.100 Querdenker friedlich gegen die Corona-Maßnahmen. In der Schweiz dürfen sich ab heute nur noch maximal 15 Menschen auf öffentlichen Plätzen versammeln. In Österreich gilt bei privaten Zusammenkünften in Räumen künftig eine Obergrenze von 6 Personen, im Freien sind 12 Personen erlaubt. Dies betrifft auch Yoga- und Tanzkurse, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und Vereinstreffen. Bei allen Kultur- und Sportveranstaltungen müssen Zuschauer jetzt Maske tragen. Weil Fitnessstudios in Polen geschlossen worden sind, erkundet das Atlantic Sport Studio in Krakow neue Wege. Auf Facebook schreiben sie: „Weil Fitnesskurse nicht erlaubt sind, bieten wir ab heute religiöse Versammlungen für Angehörige der Kirche des gesunden Körpers an.“ Was wohl der Papst dazu sagt? Götzenanbetung? Die Lombardei in Italien verhängt eine Sperrstunde ab 0 Uhr, ab 18 Uhr darf kein Alkohol mehr verkauft werden, Amateur-Sportveranstaltungen können nicht mehr stattfinden. Telefonisch krankschreiben lassen kann man sich seit heute wieder in Deutschland, zumindest bei Erkältungssymptomen. Rekorde an Neuinfektionen melden Italien, 11.705 Fälle am Tag und Großbritannien, 16.982 Fälle am Tag. Über 300 Covid-19-Tote in Bahrain, über 700 in Libyen und in Kuwait, über 900 in Österreich. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov zufolge will sich in den kommenden Wochen jeder zehnte deutsche Bundesbürger mit Klopapier versorgen. Oh nein! Überlege allerdings, wie viele Bundesbürger wohl vor einem Jahr daran dachten sich in den kommenden Wochen mit Klopapier einzudecken? Jeder Elfte?

Tipp für heute: Hefe war im Frühling doch auch der Renner, oder?

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Corona-Tagebuch 209

18. Oktober 2020

Geträumt, Kunst und Kultur wären verboten worden und ich verdiente meinen Unterhalt durch Spekulation an der Börse. Der Traum ging noch weiter, ich erwachte zwischendurch immer mal wieder, überlegte jedes Mal ihn aufzuschreiben, war mir aber absolut sicher, dass der Traum so intensiv war, dass ich ihn nicht vergessen könnte. Pustekuchen. Häufig wird jetzt mit dem imaginären Finger auf die Jugend gezeigt, die durch ihre Unvernunft dafür verantwortlich wäre, käme es zu einem neuerlichen Lockdown. Die sollten mal gefälligst auf ihre Partys verzichten, heißt es, die könnten doch bitte ein paar Monate (oder Jahre?) mal schön ihre Füße still halten. Mir kommt regelmäßig die Kotze hoch, wenn so Menschen mit „Lebenserfahrung“ erklären, sie seien früher nicht ständig um die Häuser gezogen, im Krieg oder, ja, die sind leider auch ganz vorne mit dabei, in der Wende-Zeit. Jugendliche haben ein Recht auf Rebellion, es ist ihre Zeit, die können sie nicht mal irgendwann nachholen. Und, im Unterschied zu anderen Gefahren, sind Jugendliche bei Covid-19 nur wenig betroffen, das heißt, sie würden älteren Generationen zuliebe zurück stecken und keiner weiß, wie lange das noch dauert. Wäre also angemessen, sie mal höflich zu bitten. Slowenien gibt wegen Überlastung die Kontaktverfolgung von Corona-Infizierten auf. Lettland führt eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum ein. Malta führt eine Maskenpflicht im Freien und eine Sperrstunde ab 23 Uhr ein. Die Slowakei will in den kommenden Wochen sämtliche Einwohner über 10 Jahre auf das Coronavirus testen lassen, dazu kaufte das Land 13 Millionen Antigentests. Melbourne lockert. Menschen dürfen sich wieder bis zu 25 km von zuhause entfernen, Golf und Tennis spielen ist gestattet, Bars, Geschäfte und Restaurants bleiben geschlossen. In Israel dürfen Kindergärten und Vorschulen öffnen, Naturparks und Strände besucht werden, Restaurants dürfen Mahlzeiten wieder zum Mitnehmen anbieten. Rekorde an Neuinfektionen melden Lettland, 188 Fälle am Tag, Malta, 204 Fälle am Tag, Österreich, 1.747 Fälle am Tag, die Niederlande, 8.114 Fälle am Tag, Polen, 9.622 Fälle am Tag, Italien, 10.925 Fälle am Tag, Großbritannien, 16.171 Fälle am Tag und Frankreich, 32.427 Fälle am Tag. Über 500 Covid-19-Tote in Griechenland, über 800 in Myanmar, über 30.000 im Iran. 100 Menschen sind am Sonnabend in Hamburg bei einer Querdenker-Demonstration gegen Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Mit 150 Menschen starben am Sonnabend in Großbritannien so viele wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie. Ich war Sonnabend einkaufen. Vor der Kaufhalle saß eine fröhliche, Bier trinkende Frau und rief allen Eintretenden zu: „Na, willste ooch Klopapier koofen, wa?“ Was ich kaufte, verrate ich allerdings nicht.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Spider, Jürgen Witte (mit seiner legendären Anneliese-Hülschrath-Gedächtniskolumne zugeschaltet aus Steglitz), Gott und Ahne, sowie den beiden weltbekannten Superstargästen Uli Hannemann (verlorener Sohn) und Ani-Malin (Stimmwunder und Frontfrau von ‚The Knorke‘). Anmeldung unter: reservierung-reformbuehne@web.de

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Corona-Tagebuch 208

17. Oktober 2020

In Frankreich wurde ein Lehrer, der zum Thema Toleranz Muhammed-Karikaturen im Unterricht gezeigt hatte, von einem Islamisten enthauptet. Ja, neben Corona gibt es noch andere Baustellen auf diesem Planeten. Reaktion auf diese abscheuliche Tat müsste eigentlich sein, das Thema verpflichtend in den Unterricht zu nehmen, nicht nur in Frankreich, sondern in allen Ländern, die sich von religiösen Dogmen befreit haben und in denen eine fanatische Minderheit versucht Angst und Schrecken im Namen ihres Glaubens zu verbreiten. In Berlin hat ein Gericht die Sperrstunde aufgehoben. Vorerst dürfen also Bars und Kneipen nach 23 Uhr wieder öffnen, in dieser Zeit allerdings keinen Alkohol ausschenken. Bin ja mal gespannt, wie gut diese Etablissements dann gefüllt sind. Auch die Beherbergungsverbote für Menschen aus deutschen Risikogebieten werden in vielen Bundesländern entweder von Gerichten gekippt, oder von den Ländern selbst aufgehoben. Hamburgs Berufsschüler und die Schüler an den Oberstufen müssen nach den Herbstferien im Unterricht Maske tragen. Zudem gilt jetzt in Hamburg eine Sperrstunde von 23 bis 5 Uhr. In dieser Zeit bleiben nicht nur gastronomische Einrichtungen geschlossen, sondern es darf auch außer Haus kein Alkohol verkauft werden. Belgien schließt sämtliche Cafes und Restaurants für mindestens 4 Wochen. Die süditalienische Region Kampanien schließt alle Schulen und Universitäten. Der für den 16. November geplante EU-Gipfel in Berlin, der sich mit der China-Politik beschäftigen sollte, ist wegen Corona abgesagt worden. Rekorde an Neuinfektionen melden Griechenland, 508 Fälle am Tag, Bulgarien, 914 Fälle am Tag, die Slowakei, 2.075 Fälle am Tag, die Ukraine, 6.410 Fälle am Tag, Deutschland, 7.830 Fälle am Tag, die Niederlande, 7.984 Fälle am Tag, Italien, 10.010 Fälle am Tag, Tschechien, 11.005 Fälle am Tag und Spanien, 15.186 Fälle am Tag. Thailand verzeichnet die ersten lokalen Neuinfektionen seit mehr als einem Monat. Über 300 Covid-19-Tote in Kongo/Kinshasa und in Jordanien, über 700 in Nepal. Klimaforscher haben im ersten Halbjahr 2020 einen „beispiellosen Rückgang der CO2-Emissionen“ festgestellt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid weltweit um 1.551 Millionen Tonnen. Ein stärkerer Rückgang als durch die Finanzkrise oder den 2. Weltkrieg bedingt.

Tipp für heute: Die raren Sonnenstrahlen nutzen, um an die frische Luft zu gehen.

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Corona-Tagebuch 207

16. Oktober 2020

Thomas Brussigs Roman ‚Das gibts in keinem Russenfilm‘ gelesen. Schöne Idee, die Wende hat es nie gegeben, die DDR imitierte das chinesische Modell, die Bürger arrangieren sich dank besserer Lebensverhältnisse mit politischer Unfreiheit. Lässt sich leicht lesen, das Buch, und, für jedes Meisterwerk ein Muss, ich werde erwähnt, einmal, auf Seite 232, als Mitglied der Lesebühne ‚Hirnhautverengung‘. Trotzdem scheint mir, als ob Thomas Brussig ab der Hälfte die Lust am Roman verloren hätte, trudelt irgendwie so aus. Okay, ich hab gut meckern, komme selber nicht voran mit meinem Schinken. Tag für Tag schiebe ich die Weiterarbeit auf. Immer gibt es Wichtigeres zu tun. Einen Weihnachtsbaum schlagen, aus ’ner Büroklammer und Eigenurin den Impfstoff gegen das Coronavirus basteln, Ferienprogramm organisieren, ja, ja. Und zwischendurch muss man schließlich auch mal ausruhen. Das Bundesumweltamt empfiehlt den Schulen in der kalten Jahreszeit während des Unterrichts alle 20 min mit weit geöffneten Fenstern für 3 bis 5 min die Räume zu lüften. Auch in den Pausen sollen die Fenster offen sein. Von Lüften mit nur einem Fenster oder mit gekippten Fenstern wird abgeraten. Für Klassenzimmer, in denen sich Fenster nicht öffnen lassen, seien „stationäre, in die Fensterbereiche eingebaute Zu- bzw. Abluftanlagen als baulich schnell realisierbare Option denkbar.“ „Schnell realisierbar“? Na, hier kennt sich ja jemand aus. Gut, aber „denkbar“ ist schließlich alles. Kuba öffnet sich für ausländische Besucher, internationale Flüge sind wieder zugelassen. Auch Israel lockert. Von Sonntag an können Einrichtungen ohne Publikumsverkehr ihre Arbeit wieder aufnehmen, Bürger dürfen sich weiter als 1 km von zuhause entfernen. Polen dagegen schließt in mehr als 150 Regionen, darunter Warschau, Schwimmbäder und Fitnesszentren, Hochzeitsfeiern werden verboten, Restaurants dürfen nur von 6 bis 21 Uhr öffnen, die Schulen gehen zum Fernunterricht über. Auch in Slowenien müssen Kinder ab der 6. Klasse künftig von zuhause aus lernen, zumindest in 7 von 12 Regionen, darunter Ljubljana. Der österreichische Ort Kuchl im Salzburger Land wird komplett unter Quarantäne gestellt. In Sri Lanka drohen Maskenverweigerern künftig Haftstrafen bis zu 6 Monaten. Tschechien ruft wegen der verschärften Lage alle sich im Ausland befindenden Ärzte auf, vorübergehend nach Hause zurück zu kehren. „Wir sind dankbar für jede helfende Hand“ sagte Gesundheitsminister Roman Prymula. Rekorde an Neuinfektionen melden Litauen, 255 Fälle am Tag, Deutschland, 7.334 Fälle am Tag, Belgien, 7.481 Fälle am Tag, Polen, 8.099 Fälle am Tag, Großbritannien, 19.724 Fälle am Tag und Frankreich, 30.621 Fälle am Tag. Robert Wieler, Präsident des Robert-Koch-Institutes (RKI) kann sich eine Abriegelung von Risikogebieten vorstellen, um das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland unter Kontrolle zu halten. Vor neun Monaten habe er eine solche Maßnahme noch für undenkbar gehalten, sagte Wieler dem Nachrichtensender Phoenix. Über 400 Covid-19-Tote verzeichnen die palästinensischen Gebiete, über 500 der Libanon, über 800 Kenia, über 25.000 Argentinien, über 85.000 Mexiko. Deutsche Sängerinnen und Sänger der leichteren Unterhaltungsmusik positionieren sich immer häufiger als querdenkende Ratgeberinnen zur aktuellen Lage. Nach dem christlichen Barden Xavier Naidoo und Bumsbomber-Schlagerstar Michael Wendler meldete sich nun auch via Instagramm Kinderlieder-Sängerin Nena zu Wort: „Ich habe meinen tiefen Glauben an Gott. Daher kommt mein Vertrauen ins Leben. Und ich habe meinen gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt. Und so ist es mir möglich, mich nicht hypnotisiert von Angst in die Dunkelheit ziehen zu lassen. Lasst uns ins Licht gehen und für die Liebe stehen, denn trotz allem Wahnsinn, den wir hier erleben, glaube ich und weiß, dass der positive Wandel nicht mehr aufzuhalten ist.“ Hallelujah!

Tipp für heute: Für die Liebe stehen. Oder sitzen. Liegen geht auch.

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