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Anmachtipps von Frauen (1)

16. Februar 2020

„Man kriegt jede Frau rum, mit Rote-Bete-Risotto, aber fluffig! Schön mit schwarzem Johannisbeersaft und Rinderfleischbrühe (muss man ihr allerdings unterjubeln), ist der Wumms! Oben drüber Schnittlauch und Parmesanflocken.“ Susanne Schirdewahn

Heute: Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Roman Israel, Heiko Werning, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den äußerst fluffigen Superstargästen Daniela Böhle (Text) und Lüül (Musik)

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Neues ausprobieren

15. Februar 2020

Gestern war ich, nach einem sehr amüsanten Besuch der Scheinbar in Schöneberg, zum ersten Mal in meinem Leben (jedenfalls bewusst, wer weiß, was ich im volltrunkenen Zustand so alles..) in einer Cocktailbar gewesen. Ich dachte, warum nicht? Muss man mal gemacht haben. Oder, muss man vielleicht nicht, aber … Rhabarber. Na, jedenfalls studierte ich intensiv, zwischendurch stolperte einer der Kellner über meine ausgestreckten Beine, die Cocktailkarte, schwankte zwischen einem alkoholfreien Cocktail mit Minzeblättern und Tonic-Wasser und einem alkoholhaltigen Cocktail mit Rum, zerstoßenen Limetten und Erdbeersirup und bestellte schließlich ein Bier.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Susanne Schirdewahn, Meikel Neid, Ingo Klopfer, Dan Richter und mich

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Poesie zum Träumen (135)

11. Februar 2020

Lebensplanung

Im Weltraum kräht kein Hahn nach dir,
drum bleib ich hier

Heute: Berlin, Schokoladen, 20 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit Tube, Spider, Eva Mirasol, Uli Hannemann, Ivo Lotion und mich als Gast

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Es gibt immer eine Alternative

9. Februar 2020

Ironie kann auch etwas anderes bedeuten, als jemandem mit der Heugabel das Herz auszustechen.

Heute: Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Roman Israel, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den geradezu überirdisch guten Superstargästen Sarah Schmidt (vorlesende Frau mit Humor) und Frollein (vorsingende Frau mit Humor)

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Frommer Wunsch

8. Februar 2020

Vielleicht pustet ja der kommende Orkan die muffigen Ideen einer „bürgerlichen“ Mehrheit mithilfe der Faschisten in Thüringen und sonstewo hinfort. Es ist schließlich kein Naturgesetz, dass sich Geschichte als Farce wiederholen muss.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Jochen Schmidt, Stephan Serin, Bryn & Burak, Dan Richter und Kirsten Fuchs

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Hat die FDP eigentlich jemals ihre eigene Geschichte aufgearbeitet (und daraus gelernt)?

6. Februar 2020

Wie geeignet der gestern von den Faschisten mitgewählte neue Ministerpräsident Thüringens Kemmerich von der FDP für jenes Amt ist, kann man vielleicht erahnen, wenn man liest, dass er die Fraktionen von SPD, Grünen und CDU auffordert mit ihm zusammen zu arbeiten um eine stabile Regierungsmehrheit ohne AfD und Linkspartei zu ermöglichen. Es gibt im Thüringer Parlament insgesamt 90 Sitze. Die FDP hat 5, genau wie die Grünen, die SPD hat 8, die CDU 21 Sitze. Addiert man diese, kommt man, wie oft man auch nachrechnet, ob mit Köpfchen, Taschenrechner oder dem Rechenstab, auf 39. Differenz zu 90 macht also 51, nach Adam Riese jedenfalls. Aber vielleicht gelten ja auch jene Rechenregeln in Thüringen mittlerweile nicht mehr.

Heute: Berlin, Supamolly, 20 Uhr: Kopfstand mit u.a. Sahara B, Geigerzähler und mich als Gast

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Übrigens…

2. Februar 2020

Im Zug von Greifswald zurück in meine Heimatstadt sitzt hinter mir ein unangenehmer Mensch, der seiner Sitzplatznachbarin in einer Tour sterbenslangweilige Anekdoten aus seinem Leben erzählt, beginnend stets mit den Worten: „Ick bin ja Berliner. Ick sage ihnen, wat ick schon allet erlebt habe…“ Da ich selber ebenfalls Berliner bin, tröste ich mich mit dem Gedanken, dass er in Wirklichkeit vielleicht gar kein Berliner ist.

Heute: Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den liebenswerten Superstargästen Kurt Krömer (Brillenträger), Krazy (Köln) und Nils Heinrich (Brauseboys) (ausverkauft!)

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Nuhr der Nuhr

31. Januar 2020

Zur Entspannung gestern nach einer sehr schönen Lesung in der Stadtbibliothek Lichtenberg noch ein wenig Fernsehen geglotzt. Ja, ich kann jetzt wieder fernsehen, zwar nicht auf 0815-Wege, die DVBT-2-Verbindung ist verschwunden, aber über Mediathek gibt es Livestreams, mal sehen wann die gekappt werden. Na jedenfalls habe ich kurz bei Dieter Nuhr vorbei geschaut und muss schon sagen, der hat sich ganz schön verändert. Gut, ich bin sowieso kein Kabarett-Fan, aber was der anbot, das hatte ich so nicht in Erinnerung. Menschen, die einen Mietendeckel fordern, verglich er mit Leuten, die BSE hätten. Wenn es nämlich zu wenig bezahlbaren Wohnraum gäbe, läge es doch auf der Hand, dass einfach mehr gebaut werde, man es für Immobilienkonzerne also günstiger machen müsse zu bauen. Dies verstehe der rot-rot-grüne Senat aber nicht, weil er wahrscheinlich Rinderwahnsinn habe. Wo dies getan werde, in London, Paris, New York oder München, da, Herr Nuhr, sind die Mieten bekanntlich für jeden erschwinglich und man bekommt Wohnungen quasi hinterher geschmissen. Na, vielleicht kann Herr Nuhr auch gar nichts dafür. Viele Fernsehkabarettisten schreiben ihre Gags ja nicht selber (oh, habe ich etwa ein Geheimnis ausgeplaudert?), vielleicht gab es ja einen Wechsel und Herr Nuhr muss jetzt das Zeug eines anders begabten Witzeschmiedes vortragen oder, um es positiv auszudrücken, eines konservativen Witzeschmiedes. Könnte natürlich auch sein, Herr Nuhr hat sein Erspartes in Aktien von Immobilien-Konzernen angelegt, das aber wäre vielleicht auch wieder zu einfach. Obwohl, wer weiß?

Heute: Greifswald, Koeppen-Haus, 20 Uhr: ’51 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Poesie zum Träumen (134)

30. Januar 2020

Lebenshilfe

Satzzeichen
jede Menge Satzzeichen
und Großbuchstaben
viele, viele Großbuchstaben
mal kursiv, mal gerade
mal dick gedruckt, dann wieder normal
in Botschaften
wichtigen Botschaften
können dir helfen
diese
zu ignorieren

Heute: Berlin-Lichtenberg, Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, 19 Uhr: ’51 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) Neues und Altes und Bier

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Nicht nur Rechtsradikale frönen der Untergangseuphorie

26. Januar 2020

Weiter geht ’s. Nein, ich kann es nicht lassen. Heute muss ich einem Kommentare-Schreiber von tagesschau.de antworten und zwar in einem Offenen Brief. Er oder sie nennt sich planet earth. Ich werde ihre/seine Zitate kursiv schreiben. Planet earth äußert sich zum Corona-Virus. Seinen/ihren Post zitiere ich ungekürzt.
„Wenn man sich die Geschichte der Menschheit genauer betrachtet, wird einem schnell klar, dass solche Pandemien nur in Zeiten der Globalisierung möglich sind.“
Schon mal was von der Pest gehört?
„Ob wir diese Pandemie unbeschadet überstehen werden?“
Nein. In China sind bereits über 50 Menschen am Corona-Virus gestorben.
„Wenn ja, dann bleibt zu hoffen, dass unsere Spezies endlich aufhört, sich wie Krebs über den Planeten auszubreiten oder wir werden uns selber zerstören.“
Hä?! Was schlagen Sie vor? Die Tiefsee nicht zu besiedeln?
„Der Mensch als Krebsgeschwür.“
Das ist kein Satz.
„Unheilbar.“
Ihre Hoffnung scheint sich schnell zerschlagen zu haben.
„Wir und unsere Ausbreitung sind der Giftstachel für den Planeten.“
Kann es sein, dass Sie etwas verwechseln? Unterschätzen Sie mir diese Planeten nicht.
„Ich habe kein Mitleid mit unserer Spezies.“
Sondern?
Mein Mitempfinden gilt nur noch der Tier- und Pflanzenwelt.“
Zu welcher wer noch mal dazu gehört? Ach, Sie lesen das ja sowieso nicht.

Heute: Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den absolut integren Superstargästen Jens Balzer (Pop-Philosoph) und Johanna Zeul (Pop-Star)

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