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Es war nicht alles schlecht

2. Oktober 2022

Auf der Rückfahrt vom gestrigen Auftritt in Storkow, danke nochmal an die Organisatoren und das spitzenmäßige Publikum, erzählte mir Peter, der mich bereits zum zweiten Mal hin und zurück fuhr, einige Witze. Zum Beispiel diesen hier, aus der DDR: ‚Der ABV (für Spätgeborene oder weiter westlich Sozialisierte, dabei handelt es sich um einen Abschnittsbevollmächtigten der Volkspolizei, ähnlich dem jetzigen Kontaktbereichsbeamten) sitzt mit seiner Frau am Abendbrottisch. Die Frau: „Unser Sohn soll jetzt auf die Hilfsschule kommen.“ Der ABV: „Warum nicht? Wenn er das Zeug dazu hat.“‚ Ich fand ’s witzig.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt (25+2 Feierlichkeiten) mit Heiko Werning, Falko Hennig, Frank Sorge, Gott und mich, sowie unseren Superstargästen Uli Hannemann (der verlorene Sohn ist zurück!), Tilman Birr (Welthits auf Hessisch) und Paul Bokowski (‚Alleine ist man weniger zusammen‘)

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Mit dem Fahrrad müsstet ihr demnächst los

1. Oktober 2022

Wer, so wie ich, noch immer seine Heizung nicht angestellt hat, frieren für den Sieg, also für den Sieg über die Heizkostennebenrechnung, der kann sich ja heute auf den Weg machen, nach Storkow. Dort werde ich nämlich einen (circa) sechsstündigen Auftritt absolvieren, in einem Gemeindehaus, welches muggelig warm ist, ohne das fossile Energieträger verbraucht worden sind. Allein durch Reibung, wurde mir gesagt. Ich hab das nicht ganz verstanden, ist aber auch egal, Hauptsache warm. Storkow, das liegt übrigens nicht in der Mark, also dieses Storkow. Es handelt sich um ein anderes Storkow, in der Nähe von Templin gelegen, bei Angela Merkel um die Ecke, die natürlich ebenfalls kommt. Also, man muss bei Templin erst links, dann noch mal rechts und dann geradeaus, glaube ich. Weiß es aber auch nicht genau. Na, ihr werdet es schon finden. Auf jeden Fall gibt es Bratwurst und für die Vegetarier Kartoffelsalat. Für Veganer gibt es Luft und Liebe (angefragt).

Heute: Storkow (bei Templin), Gemeindehaus Storkow, 20 Uhr: ’53 Jahre Achselzucken‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier. Support: Emilia (Songs)

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Einer muss es ja mal sagen

29. September 2022

Alles wird gut. Irgendwann.

Tipp für heute: Noch mal in der Ostsee baden.

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Krümelkackerei?

27. September 2022

Inflationär wird in den letzten Tagen im öffentlich rechtlichen Rundfunk und größeren Presseerzeugnissen das Wort „Scheinreferenden“ benutzt, wenn es um die Referenden in den von russischen Truppen besetzten Gebieten der Ostukraine geht. Gleichzeitig wird berichtet, dass dort Menschen teilweise mit vorgehaltener Waffe gezwungen werden, ihre Stimme abzugeben. Ich denke, eines von beiden geht nur. Entweder wird ein ‚Scheinreferendum‘ durchgeführt, also es wird so getan, als könnten Menschen darüber abstimmen. Oder aber die Menschen werden gezwungen an einem Referendum teilzunehmen, vollkommen unabhängig davon, ob diese Referenden rechtmäßig sind oder nicht. Dass es nicht hinnehmbar ist, wenn nach einem Überfall die Besatzungsmacht solche Referenden veranstaltet, dass die Ergebnisse solcher Referenden null und nichtig sein sollten, steht auf einem ganz anderen Blatt. Krümelkackerei? Vielleicht.

Tipp für heute: Das Ergebnis eines Referendums kann natürlich auch gefälscht werden.

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Alerta

26. September 2022

Jetzt ist es schon so weit gekommen, dass die ‚Brüder Italiens‘ von einer Frau geführt werden. Das sind nicht mehr meine Rechtsradikalen.

Tipp für heute: Mal was Anderes als Pasta essen.

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Ein spannender Tag

25. September 2022

Nach dem deutlichen Rechtsruck in Schweden, könnte es heute auch in Italien zu einer Regierungsbeteiligung der (ehemaligen?) Neofaschisten, oder wie sie der ARD-Weltspiegel nennt „postfaschistische Partei Fratelli d’Italia“, kommen. Es ist zu befürchten, dass sie dort stärkste Kraft werden. In Kuba darf die Bevölkerung darüber abstimmen, ob es künftig die gleichgeschlechtliche Ehe und eine Leihmutterschaft geben darf. Die regierende kommunistische Partei ist dafür, die katholische Kirche und die vom „Westen“ unterstützte demokratische Opposition wirbt für ein ‚Nein‘. Ganz Interessant.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt (25+2 Feierlichkeiten) mit Susanne Riedel, Heiko Werning, Falko Hennig, Spider, Frank Sorge, Gott und mich, sowie unserem Superstargast Wladimir Kaminer (Literatur)

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Der Frühling ist da!

24. September 2022

Zumindest war ich kurz davor dies zu glauben, als ich gestern in der Mollstraße (Wer oder was ist eigentlich „Moll“? Ah, ein Uhrmacher und Kommunist aus dem 19. Jahrhundert), auf dem Weg zum Dong-Xuan-Center, mit der Straßenbahn hielt und am Wegesrand eine blühende Kastalanie sah, die eigentlich Kastanie heißt, ich jedoch nenne sie lieber Kastalanie und denke, dieser bedeutend bessere Name wird sich irgendwann ganz von alleine durchsetzen. Falls es dann noch Kastalanien gibt, denn ein gutes Zeichen ist es nicht, wenn so eine Kastalanie Ende September blüht. ‚Notblüte‘ wird das genannt, glaube ich. Der Baum versucht kurz vor dem Abnippeln noch mal sich zu vermehren, Früchte auszubilden. Dürfte nicht ganz einfach werden. Aber ich drücke mal beide Daumen. Ganz feste.

Heute: Hasenfelde, Hasenfelder Dorfkirche, ab 16 Uhr: Hoffest zur Restaurierung der Hasenfelder Dorfkirchorgel mit vielen Überraschungen, darunter ein Konzert von FDGB O(b)strock und ein bisschen Quatsch von mich

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Sätze seltsamer Schönheit (139)

22. September 2022

„Gemeinsam ist ihnen eine künstlerische Unbedingtheit.“ Die Jury-Sprecherin Miriam Zeh zu den 6 Nominierten für die Shortlist des diesjährigen deutschen Buchpreises. Was auch immer „künstlerische Unbedingtheit“ sein soll, ich gönne sämtlichen 6 Nominierten den Preis.

Tipp für heute: Unbedingt Künstler werden. Künstlerin geht natürlich auch.

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Das kann doch kein Zufall sein

20. September 2022

Während sich laut ZDF „Milliarden Menschen weltweit“ im Fernsehen anguckten, wie eine Leiche im Sarg durch London gefahren wird, befand ich mich gestern im Wald und erlebte dort ein beeindruckendes Naturschauspiel. Blitz und Donner. Ein Gewitter. Mir war mulmig zumute. Hatte zuhause den Blitzableiter vergessen und in so einem Wald, wo versteckt man sich da am besten? Unter einem Baum? Und wenn der Blitz in den Baum schlägt? Auf der Lichtung? Da wirst du nachher selbst zum Ziel. Ich hockte mich am Rande des Waldes unter junge Bäume, fand sogar ein paar Maronen dort. Belohnung der Natur? Für meine Anwesenheit? Sah lustig aus, die braunen Kappen, die aus der weißen Umgebung lugten, denn ein heftiger Graupelschauer ging hernieder, bedeckte den Boden mit eisigen Körnern. Nach dem Gewitter lief ich hurtig Richtung Bahnhof, denn sein Glück, das soll man nicht herausfordern, hab ich von meiner Oma gelernt. Kluge Entscheidung. Nicht nur, weil das nächste Gewitter bereits heranzog, sondern am Bahndamm des Bahnsteigs belohnte mich ein riesiger Steinpilz für `s rasche Aufkreuzen. Er war groß wie ein Weißkohl. Ungefähr. Wie ein kleiner Weißkohl. Ein sehr kleiner Weißkohl. Wisst ihr eigentlich, dass mein W-LAN zuhause Weißkohl heißt?

Tipp für heute: Immer einen Blitzableiter mitnehmen.

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Fragen über Fragen

18. September 2022

Gestern in der Kaufhalle am Teutoburger Platz einen Mann beobachtet, der das Gitter von der Zigarettenbox, die sich kurz vor der Kasse befindet, hochschob und Unmengen an Zigarettenschachteln in seinen Korb verfrachtete. Er griff dabei mit beiden Händen zu. Es interessierte ihn auch nicht, von welcher Marke die Zigarettenschachteln waren. Er hielt erst inne, als sein Einkaufskorb voll war, stellte sich in die Schlange, kam aber noch mal zurück, um ein Häufchen Zigarettenschachteln oben draufzupacken. Ist dieser Mann wahnsinnig? Oder weiß dieser Mann mehr? Gibt es etwa eine neuere wissenschaftliche Studie, die belegt, dass Zigarettenkonsum gesund, vielleicht sogar das ultimative Mittel gegen Krebs ist, die aber weggeschlossen wurde, natürlich von der Pharmaindustrie,  in einen Safe, sämtliche Wissenschaftlerinnen bekamen einen Maulkorb verpasst? Nur dieser Mann erfuhr davon? Durch Telepatie? Oder viel simpler, werden nächste Woche die Preise für Zigarettenschachteln verhundertfacht und er vertickt seine Beute dann günstiger? Heimlich? Wird so reich? Ich wollte nach meinem Bezahlvorgang eigentlich warten, bis der Mann an der Reihe ist. Mich interessierte, wie viel er wohl würde blechen müssen, für seinen Einkaufskorb. Über 1.000 €? Würde er dann einfach mit den Schultern zucken? Auf das leere Portemonnaie verweisen? Leider wartete ich nicht. Das ärgert mich jetzt.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne Riedel, Falko Hennig, Spider, Frank Sorge, Gott und mich, sowie den 25+2 Supersonderspezialstargästen Bov Bjerg (Bestsellerautor) und Thilo Bock (‚Dichter als Goethe‘)

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