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Deal?

22. September 2026

Im allgemeinen Trubel, der Ergebnisse der beiden Landtagswahlen wegen, unterzugehen droht hierzulande ein Abkommen zwischen Dänemark und den USA welches heute am Rande einer UN-Versammlung in New York unterzeichnet werden soll. In diesem wird laut Presseberichten der USA die militärische Kontrolle über Grönland auf unbegrenzte Zeit zugesichert und „sensible Investitionen“, wie der böse Möhrenmann sich ausdrückt, müssen künftig von den USA genehmigt werden. Es wirkt also, die Erpressungsstrategie des bösen Möhrenmannes, zumindest beim „Bündnispartner“ Dänemark und seinen westeuropäischen „Freunden“. Einfach ankündigen ein Land zu annektieren, dann akzeptieren die Bedrohten sämtliche Forderungen, Hauptsache sie behalten ihre „Souveränität“. Deal?

Tipp für heute: Man muss nicht unbedingt „grüne Männchen“ einmarschieren lassen um zu herrschen.

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Streuselschnecken ade

20. September 2026

Achtung! Für alle die das lesen und in Berlin wohnen, ich kandidiere jetzt doch nicht für das Amt des Regierenden Bürgermeisters, angeblich wäre die Frist für eine Bewerbung bereits abgelaufen, erklärte mir vorgestern eine freundliche Dame am Telefon. Keine Ahnung ob dies den Regeln entspricht, wenn ja frage ich mich, was das noch mit Demokratie zu tun hat. Ich meine.., egal, wollte euch lediglich die Suche nach meinem Namen auf dem Wahlzettel ersparen. Nicht, dass ihr vor lauter Sucherei nicht aus dem Knick kommt und eine aufgebrachte Menge, die draußen vor der Wahlkabine sehnsüchtig darauf wartet ihr Kreuzchen auf dem Stimmzettel hinterlassen zu können, euch an die Wäsche will. „Gewalt ist keine Lösung!“ rufe ich dieser aufgepeitschten Menge zu. Ach so, die wird es ja nicht geben, weil.., also hoffentlich. Zur Wahl stehe ich aber trotzdem, als Ausgehtipp, sogar zweimal. Interessiert?

Heute: Berlin, Kunstfabrik Schlot, 13 Uhr: Der Frühschoppen mit u.a. mich als Gast

und danach

Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den Superstargästen Daniela Böhle (Text) und Claudia Fink (Musik)

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Ich halte meine Wahlversprechen (als allereinzigster!)

18. September 2026

Wenn ihr mich am Sonntag zum Regierenden Bürgermeister von Berlin wählt bekommt jede und jeder eine Streuselschnecke umsonst, versprochen!

Tipp für heute: Mal erkundigen, bis wann so eine Kandidatur offiziell angemeldet werden muss.

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Erstes Ergebnis

14. September 2026

Da sage noch jemand, es lohne sich nicht, wir kleinen Leute könnten sowieso nichts ändern, die da oben machen doch was sie wollen. Ha, denkste! Keine Woche ist es her, dass ich damit begann eine Art Sofortprogramm bei den aktuell Regierenden einzufordern und was lese ich heute: „Die kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) will in Cottbus übergangsweise eine Hausarztpraxis eröffnen. Hintergrund ist die angespannte hausärztliche Versorgungslage in der Stadt und der Region.“ Na bitte. Erstmal nur ein Tropfen, doch: ‚Steter Tropfen höhlt den Stein‘. Passt nicht? Egal. Hauptsache die Lage bessert sich. So, nun noch vernünftige Nahverkehrsnetze, Ausbau von Eisenbahnverbindungen, das Bedingungslose Grundeinkommen, kostenlose medizinische Behandlung und, na, ich muss und will hier nicht alles wiederholen. Bei Bedarf vorherige Einträge studieren.

Tipp für heute: Einfach mal freuen.

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Poesie zum Träumen (162)

13. September 2026

Osten

Sitzte da,

inne Kneipe,

verabredet.

Keena kommt.

Denkste..,

nee, denkste nüscht.

Trinkst aus,

jehst wieda,

schöna Abend.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den Superstargästen Susanne Schirdewahn (Text) und Manfred Maurenbrecher (Musik)

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Auf das Wesentliche konzentrieren

12. September 2026

Bevor mich der Preis für Markus ‚Nochmal‘ Lanz aus der Bahn warf, waren wir  (also Dr. Jekyll und Mr. Hide) dabei, den aktuell Regierenden Ratschläge zu erteilen, was sie tun könnten, damit die Unzufriedenen ihr Heil nicht bei jenen suchen, die ihnen einen weitaus größeren Mist noch bescheren werden. Da würde ich heute wieder ansetzen, wenn ich darf, aber nur kurz, gleich muss ich für Mutti einkaufen, danach Spitzkohl kochen, dann meiner Freundin eine kleine Freude machen und mich danach auf den heutigen Auftritt vorbereiten, also, ich habe noch nie verstanden, warum es mehrerer gesetzlicher Krankenkassen bedarf. Eine für alle reicht doch, oder? Spart immense Kosten. Private Krankenversicherungen können darüber hinaus gerne für Leistungen in der Schönheitsbranche oder bei Geisterheilerinnen und -heilern abgeschlossen werden. Deal? Morgen eventuell mehr.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Spider, Manfred Maurenbrecher, Robert Rescue, Dan Richter und mich

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Was soll `s?

11. September 2026

Hi hi, schöne Veranstaltung gestern gewesen, in der Brotfabrik, in Weißensee. Ho ho, danach noch mit der Straßenbahn nach Hause gefahren. Okay, ha ha, eine Straßenbahn ist ausgefallen, die danach fuhr nur die Hälfte der Strecke, anschließend musste ich laufen, aber, he he, halb so wild. Warum ich die ganze Zeit über kichern muss? Freund und Kollege Markus Lanz, also Freund, hö hö, Kollege stimmt auch nicht, egal, der hat jedenfalls gestern einen Preis gewonnen, einen Fernsehpreis, zum zweiten Mal schon, finde ich witzig. Noch lustiger aber, tagesschau.de wertete eine Dankesrede von ihm als politische Botschaft als „Statement“, in der er sagte: „Fürchtet euch nicht! Das was jetzt gerade kaputtgeht, bauen wir irgendwann ganz lässig wieder auf.“ Oh man, endlich sagt `s mal jemand. Was soll die Panikmache? Urknall, Dschingis Khan, die Nazis haben wir überstanden, nach dem zweiten Weltkrieg alles lässig wieder aufgebaut. Jeden Preis der Welt hat er verdient, der Lanz, selbst wenn er ein fürchterlicher Fernsehmoderator ist. Einfach nur dafür, dass er das was geschieht einordnet, unfreiwillig oder nicht, oder um es mit den Fraggles auszudrücken: „Sing und schwing dein Bein, lass die Sorgen Sorgen sein.“

Tipp für heute: Mit Spucke Blasen machen.

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Ich halte Wort (fast)

10. September 2026

Vermutlich folgen morgen weitere Schritte, schrieb ich gestern. Meine Handlungsanweisung für aktuell Regierende beschränkt sich allerdings heute auf einen Punkt, nämlich dafür zu sorgen, dass niemand mehr wegen eines Zahnarzttermines in eine andere Stadt muss, zumindest wenn dieser oder diese Niemand selbst aus einer Stadt kommt, dort aber keine Praxis findet, die sie oder ihn behandeln würde. Kapiert? Gut. Umsetzen. Ach so, notwendige Behandlungen sollten für Patientinnen und Patienten kostenlos sein. Dass man das überhaupt erwähnen muss finde ich schon frech. Notwendige, ich schrieb notwendige! Medizinischer Schnickschnack wie Schönheitsoperationen, wenn jemand eine dritte Brustwarze ins Gesicht operiert haben möchte, dürfen ruhig was kosten. Eine Million, zum Beispiel, oder zwei Trilliarden. So, jetzt muss ich mich aber vorbereiten auf heute Abend, da will ich nämlich wie immer brillieren.

Heute: Berlin-Weißensee, Brotfabrik, 20 Uhr: ‚Lea Streisand trifft..‘ wenn ich richtig informiert bin mich, wir lesen Texte, unterhalten uns und vielleicht singt auch die eine oder der andere ein Lied

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Weitere Schritte

9. September 2026

So. Weitere Schritte hatte ich versprochen. Also was die da oben machen sollen, damit wir Menschen uns wieder ernst genommen fühlen. Nun, das Straßenbahnnetz.., ach so, hatte ich gestern bereits. Eisenbahnnetz ausbauen, selbstverständlich. Zur Zeit werden ja immer noch Strecken stillgelegt, das muss man sich mal vorstellen! Das ist so irre, kannste keinem erzählen. Wenn du glaubst, die dafür Verantwortlichen seien intelligente Zeitgenossinnen und -nossen, müsstest du ja annehmen, es gebe keinen Klimawandel, beziehungsweise der Klimawandel sei wunderbar für uns. Bananenanbau in Brandenburg bald möglich und so. Trockenbananen, die berühmten Trockenbananen! Hurra! Na ja. Dann, jedes Dorf braucht wieder einen Konsum. Wie ihr das hinkriegt, egal, aber macht ma. Zur Not würde ich so einen Konsum übernehmen, in einem Dorf. Müsstet ihr mir aber finanzieren, damit ich nicht mit Miesen rausgehe. Bedingungsloses Grundeinkommen wäre eine Möglichkeit, dann würden sicher sehr viele, die allermeisten würden doch einen Konsum aufmachen, in irgendeinem Dorf. Oder? Oder auch nicht, abwarten. Weitere Schritte folgen vermutlich morgen.

Tipp für heute: Ein Konsum ist ein kleiner Laden, im Westen nannte sich das Tante-Emma-Laden. Und bitte „Konnsumm“ aussprechen, nicht „Konnsuhm“.

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Ist da noch jemand?

8. September 2026

Gerade eine ganze Kekspackung hintereinander aufgefuttert. Das ist aber okee, weil mein Körper (Bauch) braucht das. Und wer weiß, wann ich noch mal eine Kekspackung in die Hand bekomme. Wenn die Faschisten jetzt bald regieren? Habe mich in den Weiten des Internets mal umgeschaut und finde die verbreitete Sprachlosigkeit angesichts des Wahlerfolges der AfD in Sachsen-Anhalt unter schreibenden Kolleginnen und Kollegen erstaunlich. Aber vielleicht bin ich auch abgehängt, vielleicht veröffentlichen sie längst woanders, in neuen Blasen zu denen ich keinen Zugang habe. Das kann sein. Bin da nicht so hinterher. Auf jeden Fall würde ich persönlich den jetzt Regierenden empfehlen als eine Art Sofortprogramm den Straßenbahntakt von Cottbus-City nach Neu-Schmellwitz mindestens mal zu verdoppeln, genauso wie die Straßenbahntaktung in andere fast abgehängte Außenbezirke sämtlicher Städte der Republik. Und wo es noch keine Straßenbahnnetze gibt, sollten schleunigst welche gebaut, wenigstens geplant werden. Das bitte dringend ankündigen! Des Weiteren Buslinien in alle Dörfer einrichten, so noch keine vorhanden und die Linien täglich(!) mindestens stündlich(!) befahren. Der öffentliche Nahverkehr muss unabhängig von seiner Wirtschaftlichkeit betrieben werden! Schließlich fragt bei Schulen, Justiz, Polizei und Armee auch niemand wie sich das rechnet. Ha ha, gibt bestimmt welche, aber auf die Dropse gehe ich hier mal nicht ein, muss nicht jeden Quatsch kommentieren. So. Für weitere Schritte bitte die Beiträge der kommenden Tage verfolgen.

Tipp für heute: Es ist natürlich auch möglich sich unter der Bettdecke zu verkriechen und dort zu weinen.

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