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Gute Musik

16. Juni 2019

Einen überzeugenden Auftritt haben meiner Meinung nach die Jungs von ‚Imbiß‘ gestern hingelegt, die nach mir zum siebenundzwanzigjährigen Jubiläum des Potsdamer Waschhauses aufspielten. Richtig schöner Punkrock. Bass, Schlagzeug, Gitarre. Geradeaus. Ohne überflüssiges Gegniedel. Und vor der Bühne ein richtig schöner Mob aus Pogo tanzenden Jugendlichen. Ich wippte an der Seite, wie es sich für ältere Herren geziemt, ein wenig im Takte der Musik mit meinem Fuß und klatschte nach jedem Lied artig Beifall. An dieser Stelle möchte ich noch mal eine extra Portion Beifall spenden, für die junge Frau, welche inmitten der stiefelbewehrten Pogotänzerinnen barfuß herum hüpfte. Alle Achtung, alle Achtung! Tat mir fast beim Zugucken schon weh. Auf jeden Fall habe ich beschlossen mal wieder ein Punk-Lied zu schreiben. Braucht aber bestimmt noch ein paar Wochen. Heute gibt es erst mal die Pilot-Folge zu meiner neuen Superhelden-Serie zu erleben.

Heute: Berlin, Roter Salon in der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den unerschrockenen Supergaststars Paul Bokowski (Berlin) und Le-Thanh-ho (München)

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Sätze seltsamer Schönheit (133)

15. Juni 2019

„Klar ist es einseitig, aber auf der anderen Seite gut anzuschauen.“ (der Kommentator gestern beim Fußball-WM-Spiel der Frauen Argentinien gegen England)

Heute: Potsdam, Waschhaus, ab 18 Uhr: 27 Jahre Waschhaus, fette Geburtstagssause mit u.a. Marion Brasch, Milliarden, Imbiß, Disco und mich (ca. 20-20:30 Uhr) bei offener Luft

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Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, manche aber auch woanders

13. Juni 2019

Radprofi Chris Froome (GB) ist beim Naseputzen in Frankreich gegen eine Hauswand gekracht. Gute Besserung.

Tipp für heute: Immer beide Hände am Lenker lassen.

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Poesie zum Träumen (125)

10. Juni 2019

Genese

Unter einer Lampe

da sitz ich in der Pampe

und warte auf Erkenntnis

ma kucken

Heute: Berlin, SO36, 20 Uhr: Lesedüne mit Julius Fischer, Maik Martschinkowsky, Sebstian Lehmann, Marc-Uwe Kling und Boris the Beast, sowie mich als Gast (ausverkauft!)

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Zwei Wochen nur noch im Roten Salon, vor dem Umzug in die Sommerresidenz Baiz

9. Juni 2019

Ich freu mich wie Bolle heute meine beiden Freunde auf der Bühne wiedersehen zu können. Michael Sailer, die Schwabinger Krawallschachtel, der so selten nur aus seinem Heimatort mal hinaus kommt und der so unglaublich witzig ist, dass er normalerweise weltweit Erfolge feiern müsste. Für mich eine Wiedergeburt von Karl Valentin, auch optisch nähert er sich immer mehr dem großen, bayrischen Humoristen an. Ich hoffe Micha wird heute zumindest einen seiner irren Kneipendialoge vortragen. Und dann kommt ja auch noch Sedlmeir, mein musikalisches Idol. Er hat den Rock ’n Roll nach Berlin gebracht und singt bestimmt seinen Superhit ‚Senioren gegen Faschismus‘. Vielleicht schaffe ich es sogar bis heute abend noch die ersten Unterschriftenlisten vorzubereiten, für eine Umbenennung Berlins in Merkel. 2021 soll es ja soweit sein, denn von Kasachstan lernen heißt siegen lernen.

Heute: Berlin, Roter Salon in der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den extrem galanten Superstargästen Michael Sailer (Schwabinger Schaumschläger Show, München) und Sedlmeir (Sexsymbol, Berlin)

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Sätze seltsamer Schönheit (132)

8. Juni 2019

„Es gibt Zeiten, in denen gar nichts besser ist als irgendwas.“ (John Schlesinger)

Heute: Neustadt/Dosse, Papierfabrik Hohenofen, 20 Uhr: ’51 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Feminin und rechts

6. Juni 2019

Juchhu! Die Sozialdemokraten können doch noch gewinnen! Jedenfalls in Dänemark. Geschafft haben sie dies, wie könnte es anders sein, durch eine junge (nun ja, 41, aber immerhin), charismatische Frau, Mette Frederiksen, die der rechtsradikalen Dänischen Volkspartei deshalb das Wasser abgegraben hat, weil sie die Anhebung sozialer Leistungen für die eigene (ur-dänische) Bevölkerung verbindet mit einer stramm rechten Ausländerpolitik. Die Zahlen der Zuwanderer aus „nicht-westlichen“ Staaten, was auch immer damit gemeint sein soll, werde beschränkt, heißt es, rigoros solle abgeschoben werden, das krasseste aber, sie will eine Arbeitspflicht für anerkannte Flüchtlinge einführen. Möchte sie dazu etwa Lager errichten? Nach eingehender Betrachtung könnte man ihr Programm vielleicht als nationalsozialdemokratisch bezeichnen. Wechselseitig will sie regieren. Die sozialen Geschenke gemeinsam mit den linken Parteien durchsetzen, die rigide Ausländerpolitik mit den rechten. Ein Vorbild für die SPD? Thilo Sarrazin ist schließlich noch in der Partei.

Tipp für heute: Sich mal kurz schütteln.

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Konservativ bis ins Mark

3. Juni 2019

Laut ungewöhnlich gut informierten Kreisen hat der Mann mit den gelben Haaren bei einem Empfang im Buckingham-Palace die Queen als stinkende Hutzeloma bezeichnet, die einen miesen Job mache und nur halb so groß sei, wie seine Lieblingsprostituierte. Auch ansonsten verläuft Trumps Besuch in Großbritannien wohl planmäßig.

Tipp für heute: Es geht immer auch noch schlimmer.

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Drauf

2. Juni 2019

„Ich guck nich auf ’n Preis, ich kauf es eh nich, weil ich bin zu wenig reich“, Ostberlin Androgyn läuft gerade hoch und runter bei mir in der Stube. „Nix Money-Gang“, dazu lieg ich in Schlüpper und Unterhemd auffe Couch, geiles Leben. Muss allerdings heute mal raus, brauche Nachschub, deshalb geh ich abends wieder los auf Tour in den Roten Salon. Mal sehen, was es diesmal abzustauben gibt. Kleiner Tipp für Leute, die Hitze nich ab können, man muss im Kopf kühl bleiben, dann is alles kein Problem.

Heute: Berlin, Roter Salon in der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den unempfindlichen Superstargästen Moritz Hürtgen (TITANIC) und Danny Dziuk (Hits, Hits, Hits)

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Gemach, gemach

26. Mai 2019

Achtung! Heute ist „Schicksalswahl“, mal wieder. Jedenfalls bekommt man das recht häufig zu hören und zu lesen. Ich finde ja, man könnte das Ganze auch etwas tiefer hängen. Was titelt man denn, wenn es tatsächlich mal darum gehen sollte, dass ein vereinigtes Europa entsteht? Vielleicht sogar eines mit allen europäischen Ländern? Eines ohne Grenzen, mit einem von allen demokratisch gewählten Parlament? Ein Europa, in dem für alle die gleichen Rechte gelten, in dem versucht wird, die gleichen Lebensbedingungen herzustellen? Dauert noch, kann ich mir denken. Und sicher, so wie es jetzt ist, ist es immerhin besser als es jemals war, das ist ja auch schon mal was.

Heute: Berlin, Roter Salon in der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Heiko Werning, Gott, Jürgen Witte und mich, sowie den bärenstarken Superstargästen Paula Irmschler (TITANIC) und Ostberlin Androgyn (shiggy, prollig, sweet)

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