Der Frühling ist da

5. März 2011

Auch wenn es gerade trübe vom Himmel muckt und meine Tochter sich wünscht es möge schneien (aber gleichzeitig warm sein und der Schnee solle trotzdem nicht schmilzen, schreib das, Papa und schreib schmilzen, nicht schmelzen) trotz dessen ist listig Freund Lenzen durchs Spältchen unterm Türchen ins Realitätchen gewuchst und hat von unten Gnöt Griesegrimm (wie der Winter im Wendischen genannt wird) in die Ferse gesägt. Dieser sprung ach wehklagend hinuff und humpelt seit denne umps Beene ir aff (alt-märkisch). Mit anderen Worten, ich habe gestern in der Linienstraße zwischen den ganzen Kackhaufen ein einsam Schneeglöckchen blühen sehen und sneup, Hoffnung rührt mich nunne.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen

Allgemein | Kommentare

2 Kommentare zu “Der Frühling ist da”

  1. 01

    Esperanto-Prosa, die Brücken zwischen Epochen und Kulturen baut (und eben NICHT schlägt!).
    Ware Globalisierung können nur Materialisten.
    Wahre Globalisierung kann nur Ahne!

    Greets ausm Frühlingswald ;-)

    Matze am 5. März 2011 um 23:51
  2. 02

    @ Matze: Zänk ju.

    Griets beck from se Staubmoloch

    Ahne am 6. März 2011 um 11:05

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