Corona-Tagebuch 525

27. Dezember 2021

Schöne Reformbühne gestern, auch wenn unser Musikgast Ivo Smolak, wegen eingefrorener Leitungen in der Uckermark, nicht erscheinen konnte. Machten wir eben selber Musik, leichteste Übung. Heute morgen war ich dann im Rathaus Berlin-Mitte um die Wohnung meines Sohnes umzumelden. Ämtergang. Horror! Doch dann, Überraschung! Es klappte alles wie am Schnürchen. 10:48 Uhr war der Termin, 10:48 kam ich dran. Der Sachbearbeiter wirkte freundlich und kompetent, keine 5 Minuten später befand ich mich schon wieder auf dem Weg nach Hause. Ist es das wert aufgeschrieben zu werden? Ich finde: Unbedingt. Verschieben tut die deutsche Bundesregierung ihr Ziel bis zum 7. Januar eine Erstimpfungsquote der Bevölkerung von 80% zu erreichen, auf Ende Januar. Bisher beträgt sie 73,8%. Bei Protesten Hunderter Menschen im fränkischen Schweinfurth gegen Corona-Maßnahmen gab es mehrere Verletzte, darunter ein vierjähriges Kind, welches in eine Tränengaswolke geriet, als die Mutter mit ihm eine Polizeikette durchbrechen wollte. New Yorker Gesundheitsbehörden haben eine Zunahme von Krankenhauseinweisungen bei Kindern während der aktuellen Omikron-Welle festgestellt, „ein vierfacher Anstieg“. Den ersten Omikron-Todesfall, ein über-80-jähriger Mann mit Vorerkrankungen, meldet der australische Bundesstaat New South Wales. Australien meldet zudem einen neuen Rekord bei den Neuinfektionen, 9.884 Fälle am Tag. Wolfgang Preiser, Virologe an der südafrikanischen Universität Stellenbosch, glaubt den Höhepunkt der Omikron-Welle am Kap überschritten: „Wir sehen das Ganze jetzt sehr viel leichter und bewegen uns mit großen Schritten Richtung Endemie.“ Auch der Jenaer Infektiologe Mathias Pletz erkennt Licht am Ende des Tunnels. Zum kommenden Jahr 2022 meint er: „Die Wellen werden immer flacher werden, auch wenn neue Varianten kommen, weil einfach schon eine gewisse Grundimmunität da ist.“ Ach ja, wäre schön. Will endlich mal wieder über was anderes schreiben. Einen Roman, zum Beispiel, über ein Huhn. Oder ein Singspiel, über eine Ente. Eine Punkrock-Ente? Vielleicht.

Heute: Potsdam, Waschhaus, 20 Uhr: ’53 Jahre Vollmond‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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2 Kommentare zu “Corona-Tagebuch 525”

  1. 01

    Guten Abend,
    wollte nur schnell ein gesundes neues Jahr wünschen. Auf das dich viele Türen wieder öffnen und der Rubel rollt.
    Einen Huhn-Roman gibt’s schon. „Das Scharlachrote Kampfhuhn“ von Herrn Schneider. Vielleicht also eher was über Truthähne oder Gemsen?

    Maik am 2. Januar 2022 um 19:21
  2. 02

    Ick denk drüber nach. Dir und ooch alle andiren ein extrem besserit neuit Jahr!

    Ahne am 2. Januar 2022 um 22:38

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