Nimm es nicht so schwer
16. Mai 2011
Einfach herrlich, wenn am Nebentisch eine schwer schwergewichtige Bürokauffrau ihrer Kollegin ihr Leid mit dem Abnehmen klagt, von Arztbesuchen erzählt und dass die ja gar keine Ahnung hätten, die Mediziner, dass das alles doch alles nichts bringe und man spätestens zwei Wochen später noch mehr Pfunde auf dem Leib trüge und dabei sticht sie, wie um ihre Ausführungen zu unterstreichen, in regelmäßigen Abständen mit der Gabel in diesen riesigen Berg aus frittiertem Entenfleisch, welcher vor ihr lacht, immer, immer wieder. Das vertrieb sogar meine schlechte Laune, die sich aus der Zeitungslektüre gespeist hatte: Grand Prix, FDP und der VFL Wolfsburg, das moderne Dreigespann der Apokalypse.
Tipp für heute: Sich schon mal Karten für Mittwoch besorgen: BFC Dynamo gegen Türkiyemspor.
5 Kommentare zu “Nimm es nicht so schwer”
01
Apokalypse & VFL Wolfsburg in einem Satz, der dann auch noch Sinn ergibt. Herrlich! So einen Start in den Tag lob ich mir…
02
Hat sie nur in den Entenberg reingestochen mit der Gabel, oder hat sie auch Entenbergteile mit der Gabel in den Mund befördert? Dann is‘ klar. Aber das wirdse ihrem Arzt ja nich sagen, mit den frittierten Enten. Höchstens mal ’n Salat mit fettarmen Schinkenstreifen aus Formfleisch, würklich!
03
Tja, oder sie hat just in diesem Moment wirklich aufgegeben. Wenn ich ehrlich bin, muss ich aber eingestehen, dass ich nicht so genau hingeguckt habe, ob sie die Gabel mit dem frittierten Entenfleisch wirklich immer in ihren Mund gestopft hat.
04
Generell haben beleibte Personen häufig Nahrungsmittel in Mundnähe, und dann sind sie plötzlich weg, die Nahrungsmittel.
05
Welternährungskrise.
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