Von einem, der die meisten auch lieber stehen lässt

27. August 2023

Kleiner Tipp an alle, die mit dem Pilzesuchen beginnen. Geht bitte gemeinsam mit Menschen los, denen ihr vertraut und die sich auskennen. Anhand von Apps oder Pilzbüchern das Sammeln anzufangen, birgt ein hohes Risiko. Wenn man sich unsicher ist, ob ein Pilz essbar oder giftig ist, diesen am besten stehen lassen oder unbedingt eine Pilzberatungsstelle aufsuchen. Und nichts darauf geben, was Medien so verbreiten. Der RBB hat gerade heute wieder auf seiner Internetseite unglaubliches „Wissen“ offenbart. Danach kann man einen Steinpilz anhand seines „bräunlichen“ Hutes erkennen und sein Stiel habe eine „recht helle Haut“ mit einer Netzzeichnung meist nur im „oberen Bereich“. Hoffe nicht, dass Unkundige nach solchen Hinweisen sich auf die Suche begeben. Witzig kann der RBB auch sein, zum Beispiel beim Wiesenchampignon. Diesen findet man laut der äußerst groben Pilzhilfe „meist eher auf den Feldern oder an Waldrändern“. Nicht etwa auf Wiesen, wie der Name uns suggerieren möchte?

Heute: Berlin, FIT-Tankstelle, 19 Uhr: Große-Open-Air-Abschiedssause der Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Falko Hennig, Spider, Frank Sorge, Gott und mich, sowie den Superstargästen Jakob Hein (Podcaster mit Doktortitel) sowie der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot (Tanzmusik) findet übrigens auch bei Regen statt, gibt nämlich eine Plane über den Köpfen, für alle aus Zucker, die ersten 50 zumindest

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2 Kommentare zu “Von einem, der die meisten auch lieber stehen lässt”

  1. 01

    Dieses Jahr isses eher mau im Wald. Nicht mal Knollenblätterpilze oder Kremplinge lassen sich blicken.
    Das führte dann zu Frustpilsen im Anschluss und Verklappung des Mülls, der durch die Abwesenheit der Hutlinge genügend Platz im Pilzkorb fand.

    Maik am 17. Oktober 2023 um 19:55
  2. 02

    Ach, ick hab letzte Woche ganz ordentlich gefunden. Hab mir bloß geärgert, dass ich bei den getrockneten Steinpilzen die Schwämme mit dran gelassen habe, wo Maden drin gewesen sein müssen, die konntick alle wegschmeißen. Ansonsten Maronen, Rotkappen, sehr gute Sandröhrlinge, Krause Glucke, Schirmpilze, Maronen. Jetzt aber dürfte es zu kalt sein. Bis auf spezielle Pilze, wie zum Beispiel Austernseitlinge. Aber Knollenblätterpilze hab ich wirklich draußen in Zühlsdorf jede Menge gesehen, neben Pantherpilzen, Täublingen und Fliegenpilzen.

    Ahne am 17. Oktober 2023 um 20:20

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