Was würde wohl Freud dazu sagen (55)
1. September 2023
Geträumt, ich wäre auf der Suche nach dem Ort, wo sich früher ein berühmter Tekkno-Klub befand. Ich laufe eine Straße entlang. Eine Freundin hat hier einen Laden, in dem man angesagte Klamotten kaufen kann. Der Laden läuft gut. Ich gehe hinein und frage die Freundin, ob sie wüsste, wo der Tekkno-Klub genau residierte. Sie weiß es, denn sie war früher oft dort. Wir geraten in Streit, weil ich behaupte, dort hätten schon damals nur Yuppies verkehrt. Sie verneint das, nennt irgendeinen Eintrittspreis, den ich viel zu hoch finde, sie jedoch völlig angemessen. Ich bin, das merke ich und es ärgert mich, dass ich das merke, neidisch. Sie kann unbeschwert über Geld reden. Sie hat es ja aber auch. Ich weiß jetzt die genaue Adresse, habe sie nach einigen Metern allerdings wieder vergessen. Ich sehe ein modern saniertes Gebäude auf einer Verkehrsinsel. Das muss es sein. Eine Wendeltreppe führt nach unten in den Keller. Hier hat sich inzwischen ein edles Restaurant etabliert. Oben, am Eingang zur Wendeltreppe, gibt es einen Schaukasten, in dem ich die Speise- und Getränkekarte vermute. Ich bin neugierig, was ein Essen oder ein Bier kostet. Im Schaukasten, dessen Scheiben sich öffnen lassen, befinden sich Modelle angebotener Speisen. Bei billigeren Gaststätten sind diese aus Plaste, hier jedoch wurden sie gekocht, mit Original-Zutaten. Vor mir steht ein Weiße-Bohnen-Gericht. Ich probiere heimlich. Es schmeckt fad. Aber, ist ja nur ein Schaugericht, denke ich, da muss es ja nicht schmecken, nur gut aussehen. Ich möchte das Gericht wieder in den Schaukasten zurück schieben, doch das geht nicht. Irgendwas klemmt. Scheiße! Ich gucke mich um. Keiner zu sehen. Also mache ich mich vom Acker. Vielleicht noch irgendwo ’ne Bockwurst essen?
Heute: Berlin-Hohenschönhausen, Wartenberger Kirchplatz/Falkenberger Chaussee, 18 Uhr: ‚Wie ich einmal lebte‘ Ahne liest eine Stunde aus seinem autobiographischen Roman und singt vielleicht ein Lied, innerhalb des Open-Air-Festivals ‚Zusammen Zimmern‘, im Anschluss wird u.a. der Film ‚Heikos Welt‘ gezeigt und es spielen live ‚Ostberlin Androgyn‘ (allit für umme!)
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