Jetzt machen sie auch noch Generalstreik, was das erst wieder kostet
15. Juni 2011
Griechenland steht vor der Pleite. Die Kreditwürdigkeit wurde auf Ramsch-Niveau gesenkt und jetzt sollen wir, ich betone: wir, man könnte wir natürlich auch dick schreiben, zum Beispiel so: wir, ha, es geht noch besser, mit Ausrufungszeichen: wir! dieses Griechenland also mit unserem, ich betone: unserem, UNSEREM!!! sauer verdienten Geld vor dem totalen Aus bewahren. Und das, lange bevor dieses Land angefangen hat seine Möglichkeiten auszuschöpfen. Gucken wir bitteschön mal auf die Sportvereine. Wie heißen denn deren Wirkungsstätten heutzutage? Na? Klingelts? Es gibt doch garantiert genügend international agierende Unternehmen die interessiert daran wären, sich, sagen wir mal, den Namen der Hauptstadt zu sichern. Man könnte Athen doch ganz bestimmt für eine siebenstellige Summe die nächsten 2, 3 Jahre in VW umbenennen. Thessaloniki könnte Sony heißen und für die bekanntesten Inseln ließe sich garantiert auch ein Namenssponsor finden. Die Akropolis könnte Samsung-Tempel heißen und erst die Speisen. Adidas-Gyros mit Esso-Zaziki und einem Glaserl BASF-Retsina, da freut man sich doch wie Bolle auf den Urlaub in …, ja, wer sagt denn, dass Griechenland für alle Zeit Griechenland oder von mir aus auch Hellas heißen muss? Burkina Faso nannte sich schließlich auch mal Obervolta. Warum soll Griechenland nicht in, äh, Facebook umbenannt werden dürfen? So lange die das bezahlen können? An eine Allianz-Arena haben sich die Meisten doch auch gewöhnt.
Tipp für heute: Den Familiennamen vermarkten.
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