Traditionen pflegen

15. Dezember 2024

Es ist dritter Advent. Und was machen wir traditionell an jedem dritten Advent? Richtig, wir gehen zum Fußball. Anpfiff ist 13 Uhr im Sportforum Hohenschönhausen. Es spielt der Lieblingsverein der Herzen, der BFC Dynamo gegen den SV Babelsberg 03. Das Wetter soll schön werden, höchstens ein paar Schäfchenwolken trüben den strahlend blauen Himmel. In der Pause gibt es Bratwurst und für Vegetarier Brötchen (die Berlinerin sagt „Schrippe“). Apropos Berlinerin, der Eintritt zum Spiel kostet für Frauen 5 Euro weniger als für dieses andere Geschlecht mit dieser xy-Chromosomen-Kombination. Das liegt daran, dass sich der BFC Dynamo den Feminismus auf die Fahnen geschrieben hat, als einziger Verein weltweit (völlig übergeschnappte Vermutung, basierend auf keinerlei Recherche)! Und trotzdem, Männer müssen sich nicht fürchten. Sie werden nicht verkloppt. Zumindest nicht von Frauen.

Heute: Berlin-Hohenschönhausen, Kiezkantine ‚Suppe & Stulle‘, 16 Uhr: ‚Reinhard Lauck – Einer von uns‘ Ahne liest aus seinem Weltbestseller (angefragt), es moderiert der erwiesene Auskenner Frank Willmann

und danach

Berlin-Prenzlauer Berg, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Falko Hennig, Frank Sorge und der Superstargästin Novalux (verdammt gute Mucke!)

Allgemein | Kommentare

5 Kommentare zu “Traditionen pflegen”

  1. 01

    Mh, schön, nur der Preisnachlass könnte wiederum als eine ungleiche Behandlung wahrgenommen werden. Ich wünsche den Männern, dass sie von ihren Frauen oder einer Frau eine Schrippe zur Bratwurst spendiert bekommen.
    Gute Zeit dir.

    Selma's Su am 15. Dezember 2024 um 11:15
  2. 02

    Danke, Su. Hoffe, du bist gut aus Dresden zurückgekommen.

    Ahne am 16. Dezember 2024 um 07:48
  3. 03

    Jepp, mit guten Erinnerungen im Gepäck lassen sich Ziele leicht erreichen. Glückte dir der Speisewagengenuss?

    Selma's Su am 16. Dezember 2024 um 15:49
  4. 04

    Ja. Hab auch wirklich Houskovym Knedlik mit Lendenbraten und Preiselbeerkonfitüre gegessen und den Kellner gefragt, wie lange es den Speisewagen noch geben würde. Seine Antwort: „Minimal es gibt den Speisewagen noch halbes Jahr, minimal.“

    Ahne am 17. Dezember 2024 um 10:46
  5. 05

    Schön und schade.
    Im Nachtzug von Wien nach Bukarest saß ich einmal im Speisewagen. Da sollte man nur darauf achten, in Budapest nicht abgekoppelt zu werden, somit rechtzeitig ins Schlafabteil zurück zu kehren. Die gesamte Strecke ist übrigens auch ein Erlebnis!

    Selma's Su am 17. Dezember 2024 um 21:16

Kommentar schreiben

  •  
  •  
  •  

Verfolge neue Kommentare zu diesem Beitrag mit diesem Kommentar-Feed.

Kategorien