Sag mir, wo die Amseln sind..

18. Januar 2026

Wo sind sie geblieben? Normalerweise sitzen Amseln jeden Winter vor unserem Haus auf den Stromkästen, in den Bäumen, auf dem Bürgersteig, weil sie die Beeren des Wilden Weines, der unser Haus berankt, bewachen. Sie ernähren sich im Winter davon. In den letzten Jahren wurden die Weinbeeren auch durch Schwärme von Staren angeflogen, die mit ihren Kothinterlassenschaften dann unsere Fensterscheiben violett verzierten. Dieses Jahr fehlen die Stare. Nur wenige sieht man an Bahnhöfen um Pommes oder Brotkrümel betteln, zum Beispiel am Alexanderplatz und am Hauptbahnhof. Nicht ungewöhnlich, wird es kälter, weichen Stare, die nicht in den Süden fliegen, gerne in den milderen Westen aus. Bei Amseln, früher ebenfalls Zugvögel, habe ich das Zeit meines Lebens noch nicht erlebt. Dürfen wir dieses Jahr noch mal auf einen wirklich kalten Winter hoffen?

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Gott und mich, sowie den beiden Superstargästen Clint Lukas (hat nichts studiert) und NyaGo (phantastische Sängerin aus Malawi)

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4 Kommentare zu “Sag mir, wo die Amseln sind..”

  1. Vogelfreundin am 18. Januar 2026 um 20:17
  2. 02

    Usutu-Virus-Nachwirkung?
    2024 gab es zahlreiche erkrankte und tote Amseln durch diese Infektion, las ich. Auch der Drosselbestand ist betroffen (gewesen?). Die Zahlen hatten sich zum Vorjahr wohl sogar verdoppelt.

    Selma's Su am 18. Januar 2026 um 20:32
  3. 03

    Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass ein Virus den Amseln massiv zusetzt und zu einem Amselsterben führt. Naja und die Zerstörung ihrer Lebensräume. (Klugscheissermodus aus)
    Bei uns ist allerdings auch ziemlich mau mit Amseln.

    Martin am 19. Januar 2026 um 10:15
  4. 04

    Ah, vielen Dank euch. Das wusste ich noch nicht.

    Ahne am 19. Januar 2026 um 11:05

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