Süße Jugend

8. Februar 2026

Lange nichts mehr ins weltweite Netz geschrieben. Gut so, alle haben mich vergessen. Aber jetzt, hör mir auf, ein Rückfall. Schönes Konzert gestern im Fürstenwalder Parkclub miterlebt, der übrigens nach wie vor Unterstützung gut gebrauchen kann, weil die da oben, beziehungsweise diverse bürgerlich-konservativen Kreise im Stadtparlament (falls das dort so heißt), meinen, die Jugendkultur für diese Hallodris, die können wir komplett streichen. Braucht doch niemand. Die Halbstarken sollen sich gefälligst an den Tischtennisplatten zusammenrotten (falls es die noch gibt), so wie früher, und ausbaldowern, welcher Oma sie als nächstes ihre Einkaufstasche klauen. War eben nicht alles schlecht. Na ja, schön gewesen jedenfalls, gestern. Die Ensembles ‚The Sandals‘ aus Polen und ‚Turbolover‘ aus Berlin spielten zum Tanz auf und etliche Berufsjugendliche ließen sich nicht lange bitten. ‚Mal wieder ’ne flotte Sohle auf ’s Parkett legen‘, mögen sie sich gedacht haben. Ja, Jugendliche haben eben ihre eigene Sprache. Eine Sprache, bei der viele Erwachsene nur mit dem Kopf schütteln können. Gelernt habe ich auch wieder ’ne Menge. Allerdings auch genauso schnell wieder vergessen.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Falko Hennig, Gott und mich, sowie der phantastischen Superstargästin Frau Fritz (Musik, Musik, Musik!)

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