Da kann man doch sowieso nichts mehr versauen

26. September 2011

Wieder Riesenskandal beim Mitteldeutschen Rundfunk. Nachdem man neulich Kaugummipapier auf dem Fußboden gefunden hatte, kam jetzt auch noch heraus, dass kurz vor der Wahl eines neuen Intendanten, der einzige Kandidat Bernd Hilder,  erst nach der Aufforderung durch die GEZ im Jahre 2005 seine Radio- und Fernsehgeräte anmeldete. Dessen nicht genug, kreuzte er bei der Frage, ob er Rundfunkgebühren zahle, im Anmeldebogen scheinbar:  ‚Ja‘ an und notierte handschriftlich dahinter: „leider“. Warte nun gespannt auf ähnliche Skandale, zum Beispiel: ‚Verteidigungsminister lehnte in seiner Jugend Kriegsspielzeug ab‘ oder: ‚Einziger Kandidat für die Nachfolge von Thomas Gottschalk bei ‚Wetten dass‘ fand Wetten mal doof.‘ Das Sommerloch scheint sich bis in den Herbst zu ziehen.

Tipp für heute: Sich vorstellen man wäre das Fernsehballett.

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Ein Kommentar zu “Da kann man doch sowieso nichts mehr versauen”

  1. 01

    Ich verstehe gar nicht, wieso Du das Verhalten von Herrn Hilder 2005 so verharmlost?!
    Steht so jemand noch auf dem Boden der FDGO?
    Kann so jemand einem der größten Gebührenverzocker vorstehen?
    Aber er ist ja zum Glück nicht gewählt worden, zum Glück – allerdings wohl aus anderen Gründen…

    Ein Leser am 27. September 2011 um 10:24

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