Kölner Impressionen (1)
11. Oktober 2011
Bei der zeitlichen Überbrückung bis zu einem Auftritt im Kölner Klüngelpütz-Theater betrete ich unter anderem auch die Thalia-Buchhandlung am Neumarkt und stöber dort sämtliche Abteilungen durch. Unsagbar enttäuscht bin ich natürlich, dass es kein einziges Buch von mir dort zu geben scheint. Dabei gibt es so viele Bücher. Erfreuen tut mich allerdings, dass die Mitarbeiter gewissenhaft geschult worden sind. Sie behelligen einen so lange nicht, bis man vor der Abteilung ‚Lebenshilfe‘ steht. Erst dann kommt sie hurtig angespurtet, die junge Angestellte, und fragt: „Sie kommen zurecht?“ So muss es sein.
Tipp für heute: Mit offenem Mund Regentropfen einfangen.
6 Kommentare zu “Kölner Impressionen (1)”
01
Vielleicht waren/sind deine Bücher allesamt im Schaufenster? Ich musste mir vorgesten (von einem Schriftsteller) vorwerfen lassen, es wäre unverschämt, dass seine Werke nicht im Laden vorhanden wären. Nie! Und die Lesung nebenan, das haben wir auch nicht beworben. Hm, doch, Sportsfreund, hier deine Gedichte; Schaut doch im Fenster, da steht die Tetralogie als Paket. Hm, seit langem vergriffen? Dann siehst du, wie lange wir versuchen, die Schinken loszuwerden, nicht?
Voland & Quist-Bücher sind auch übrigens mal bei uns im Fenster. Und auf dem Tisch, und an der Kasse.
02
Vorbildlich!
03
Es wäre mir allerdings viel lieber, wenn sie mal (sagen wir: regelmässiger) „über dem Ladentisch“ gehen würden.
04
Wegen des Datives?
05
Das sicherlich auch, aber eher wegen des Geldes.
06
Und natürlich auch wegen des Gefühls, wieder etwas lesenwertes verkauft zu haben.
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