Mein Beitrag zu 150 Jahre Anarchie ist, dass ich Gänseblümchenstengel nach wie vor mit e statt mit ä schreibe, also beim Stengel natürlich

9. August 2012

Wie ich es gestern versprach, hier nun, wie es wirklich war. Die Menschen in Brandenburg sind wirklich sehr freundlich, jedenfalls haben wir nur Freundliche getroffen. Okay, es war auch mal der Ein oder Andere dabei, der auf seinem T-Shirt Sprüche wie „Klagt nicht, kämpft“ oder „Heulsusennazi“ trug, aber der wusste dann sicherlich nicht, wie das gemeint war, nehme ich mal an. Hatte es von der Arbeiterwohlfahrt oder aus dem Westen. Buschbohnen kann ich übrigens sehr empfehlen. Brandenburger Buschbohnen. Blaue Brandenburger Buschbohnen. Die gab es heute jedenfalls auf dem Markt am Zionskirchplatz. Allerdings meinte der Händler, das Blaue aus den Blauen Brandenburger Buschbohnen würde beim Kochvorgang weichen und dann wären sie wieder grün. Ich nahm Gelbe. Mit Bohnenkraut und Zwiebeln, schön gedünstet. Dazu Pellkartoffeln und Kräuterquark, schmeckt besser als Hummer, obwohl ich Hummer noch gar nicht gegessen habe, aber, kann ich mir nicht vorstellen, dass der besser schmeckt. Sehr zu empfehlen ebenfalls die Fontane-Therme in Neuruppin. Wird gerade gebaut drinnen, deshalb kostet es jetzt sehr viel weniger und leer ist es außerdem. Allerdings sollte man nicht mit Kindern hin, denn dann darf man fast alles nicht benutzen, weil Kinder ja bekanntlich überall hinkacken und kotzen. Wir haben in freier Wildbahn gesehen Hirsche (Damm), Eichhörnchen, Ringelnattern, Teichfrösche, einen verwirrt brütenden Zaunkönig, Leopardenschnecken, Störche, Mönchsgrasmücken und die wunderschöne Raupe des Wolfsmilchschwärmers. Suchen tun wir einen Rasenmäher. Wollten ja eigentlich einen mechanischen, wegen der Umwelt und dem Geld und der Geräuscharmut und weil wir Oberarmmuskeln wie Rummelsnuff kriegen möchten, aber dann las ich, dass die zwar Gras mähen aber keine Stengel von Gänseblümchen und da unser Rasen fast ausschließlich aus Gänseblümchenstengeln besteht…, na ja, wir überlegen weiter.

Tipp für heute: Das Dorfmuseum in Nassenheide besuchen.

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2 Kommentare zu “Mein Beitrag zu 150 Jahre Anarchie ist, dass ich Gänseblümchenstengel nach wie vor mit e statt mit ä schreibe, also beim Stengel natürlich”

  1. 01

    Hallo Ahne,
    schau mal in Dein Postfach!
    Gruß auge

    auge am 9. August 2012 um 19:38
  2. 02

    Hallo Auge,
    Habick jemacht und schon zweema mit Don Angelo Fiewa tefloniert. Kristallisiert sich wohl der 21. Septemba raus, binnick dabei und freu mir. Und für alle Anderen, nein, es geht nicht um die Erringung der Weltherrschaft. Obwohl, warum eigentlich nich?

    Ahne am 9. August 2012 um 20:20

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