Herrlich
2. Dezember 2012
Herrlich ist es, wieder in Berlin zu sein, wunderbares Wetter, der Bus fährt einem vor der Nase weg und diese vielen Baustellen, da merkt man, dass sich was bewegt. Es geht voran. Ich glaube wir sind wirklich bald wieder Weltstadt. Ich glaube wir sind bald wieder größer als New York und bedeutender als Brasilia und schöner als Eisenhüttenstadt. In der Back-Factory holte ich mir Schrippen, heute früh, herrliche etwas verbrannte Eiweißkörnerdingsda und noch so ’ne Leichenfinger, wie sie eine gute Freundin von mir nennt. Als ich mit meinem Einkauf, sechs Baguettes, fast direkt aus Paris, noch dazu, aus dem Laden wollte, öffnete eine Kassiererin die Tür und ich bedankte mich bei ihr, woraufhin sie erwiderte: „Die habick nich für sie uffjehalten.“ Herrlich, endlich wieder zuhause!
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Uli Hannemann, Heiko Werning, Jürgen Witte, Jakob Hein und mich, sowie den herrlichen Gästen Lea Streisand und Deon
4 Kommentare zu “Herrlich”
01
Wiki erklärt mir, dass man Leichenfinger im Wald (Gemeine Stinkmorchel) oder in einer Molkerei/Käsetheke (Sauermilchkäse mit Blauschimmel aus Leipzig) findet – und vermutlich auch in der Leichenhalle & Co.,aber was sind denn Leichenfinger beim Bäcker? Noch nie gehört…
Wie kommt man eigentlich zu solchen Assoziationen?
02
Diejenige welchige meint damit sämtliche weißen Brötchen oder Schrippen. Ich glaube, sie nennt sie so, weil sie eine Abneigung gegen diese hat. Die sind ja auch „so ungesund“.
03
Jibt ja auch keine anständigen Schrippen mehr.
Beim Lesen dacht’ick so, Hach, Berlin, ick vamiss dir janich!
Der Mecklenburger an sich ist nämlich echt nett, da kann man sich dran gewöhnen.
04
„An sich“ sind sie doch überall nett, oder? Bloß manchmal eben…
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