Die Kritiken kommen ja normalerweise erst am Montag

16. Dezember 2012

Daumen drücken hat geholfen. Zumindest hab ich mich nicht verheddert und bin auch nicht stecken geblieben, okay am Anfang ist mir beim Bieröffnen auf der Bühne das eine Bier total übergeschäumt, weil ich kuhl sein wollte und die eine Bierflasche mit der anderen Bierflasche öffnen, dabei aber nicht bedachte, dass die Flaschen im Theater immer schon etwas vorgeöffnet sind, damit man es beim Öffnen leichter hat. Na ja, war ausgerechnet die Flasche gewesen, die dann ein Zuschauer der ersten Reihe in die Hand gedrückt bekam. Der hatte dann wohl ziemlich klebrige Pfoten. Tschuldigung. Das Stück wurde vom Premierenpublikum halbwegs wohlwollend aufgenommen, aber meine Rolle spaltete die Geschmäcker. Bonmot, jene Äußerung, die hernach auf der Premierenfeier eine ältere Dame mit über alle Maße strahlendem Gesicht mir gegenüber von sich gab: „Ja, sie…, sie waren mir wirklich sehr fremd.“

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Jakob Hein, Uli Hannemann, Falko Hennig und Heiko Werning sowie den äußerst interessanten Zaubergästen Gregor Mothes und Hans Rohe

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2 Kommentare zu “Die Kritiken kommen ja normalerweise erst am Montag”

  1. 01

    Eigentlich müsste ich nach Graz, das Stück interessiert mich. Auch mein Unbehagen an der Moderne steigert sich im Alter bis zur Bestürzung. Und meine Bestürzung über das Altern steigert sich zu einem modernen Unbehagen. Und …
    Viel Erfolg, Ahne!

    Rupprecht Mayer am 18. Dezember 2012 um 08:52
  2. 02

    Tja, ich würde dich ja gerne einladen, weiß aber nicht wie. Bis Februar sind alle Vorstellungen ausverkauft. Lebst du eigentlich noch in China?

    Ahne am 18. Dezember 2012 um 09:24

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