And the winner is….mir schnurzpiepe egal

4. November 2008

Der heutige Geburtstag meines Sohnes (er wünscht sich das halbe Königreich) wird überschattet durch die Wahlen in einem größeren nordamerikanischen Land, wo sich zwei Kandidaten gegenüberstehen, die sich zwar durch die Hautfarbe, nicht aber durch ihre politischen Vorhaben unterscheiden. ‚Change‘ wollen beide. ‚Change‘ soll dadurch kommen in dem man dort in Washington mal kräftig aufräumt, alles ordentlich durchschüttelt und frischen Wind hineinbringt. Mit anderen Worten, es bleibt so wie es ist. Da ändern auch keine Schlagzeilen alias ‚Schicksalswahl‘, von diversen Provinzschreiberlingen in sogenannte ‚Nachrichtenmagazine‘  geschmuggelt, etwas dran. Wahrscheinlich werden einige Tränen fließen und einige Daumen in den Himmel gereckt, dann gehen die Kriege weiter, sterben Verurteilte durch den elektrischen Stuhl oder die Giftspritze und das Öl wird fließen und die Fahne wird wehen und im Kino werden die Superhelden Schurken jagen, ganz so wie man es bisher auch gewohnt war.

Tipp für heute: Aus Protest dick werden.

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17 Kommentare zu “And the winner is….mir schnurzpiepe egal”

  1. 01

    Ein kleiner Fehler nur: Es handelt sich um das kleinere nordamerikanische Land.

    uli am 4. November 2008 um 19:15
  2. 02

    @ Uli: Du hast Recht, dass es sich um das kleinere nordamerikanische Land handelt, aber auch ich habe, meiner Auffassung nach, Recht, wenn ich schreibe, dass es ein größeres nordamerikanisches Land ist. Es ist eben eins von zwei größeren nordamerikanischen Ländern.

    Ahne am 4. November 2008 um 20:31
  3. 03

    Laß das mal lieber mit dem dick werden,kriegste Gicht von !

    Alex am 4. November 2008 um 22:00
  4. 04

    Müsste es denn nicht, wo es zwei größere nordamerikanische Länder gibt, zwangsläufig auch mindestens ein kleineres nordamerikanisches Land geben, um den Titel „größere nordamerikanische Länder“ mit echtem Gehalt zu unterfüttern? (Fragen, die ich übrigens für weit interessanter und auch existenziell wichtiger halte als diese komische Wahl da.)

    uli am 5. November 2008 um 10:48
  5. 05

    @ Uli: Beispiel: Zwei größere Hunde liefen gestern an unserer Lieblingsimbissbude vorbei. Falsch? Richtig? Es muss doch bloß eine Vergleichsmöglichkeit existieren. Im Falle der nordamerikanischen Länder eben andere Länder (afrikanische, europäische), die in ihrer Mehrheit deutlich kleiner sind. Meiner Ansicht nach jedenfalls.

    Ahne am 5. November 2008 um 14:34
  6. 06

    mein sohn hatte auch gestern geburtstag. war ne dufte party. anstrengend schön.

    malle am 5. November 2008 um 14:41
  7. 07

    @ Malle: Hauptsache sie haben verhütet.

    Ahne am 5. November 2008 um 14:55
  8. 08

    Ich finde Hunde und Länder ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen. Sollte man nur unter äußersten Sicherheitsvorkehrungen tun.

    uli am 5. November 2008 um 14:56
  9. 09

    @ Uli: Welche Sicherheitsvorkehrungen triffst du denn, wenn du Äpfel und Birnen vergleichst?

    Ahne am 5. November 2008 um 15:14
  10. 10

    Ich schraube die Sicherung raus.

    uli am 5. November 2008 um 16:16
  11. 11

    @ Uli: Ist eine Sicherung nicht eigentlich dazu da mehr Sicherheit zu gewährleisten? Und grenzt mein ständiges Nachfragen nicht geradezu an Krümelkackerei?

    Ahne am 5. November 2008 um 19:23
  12. 12

    Nachfragen verhalten sich zu Krümelkackerei wie Hunde zu Birnen bzw. Äpfel zu Ländern (außer mittelgroßen nordamerikanischen). Und was ist das überhaupt für ein grottenlangsamer Chatroom hier?

    uli am 5. November 2008 um 21:36
  13. 13

    Die Realität?

    Ahne am 6. November 2008 um 00:32
  14. 14

    Giftspritzen wird es weiter geben. Schlimm.
    Fahnen werden weiter wehen. Doof, aber Dänemark ist da nicht besser.
    Öl wird nicht weiter fließen. Obama ist in all den Jahrzehnten der erste Präsident, der eine klare Kehrtwende in der Energiepolitik ankündigt. Er wird das permanente Säbelrasseln beenden, das in den USA in den letzten Jahren der Ersatz für Politik war.
    Ein Präsident, der zuhören kann und der in der Lage ist, Ideologen fernzuhalten. Ein Mann, der sich selbst in den haarigen Situationen nicht zu Negativ-Attacken hat hinreißen lassen und dem man bisher keine Zeichen von Eitelkeit anmerken konnte. Ein Mann, der stets das Verbindende sucht, statt das Trennende zu vertiefen. Ein Mann, der Großspenden von Konzernen abgelehnt hat.
    Ich habe nicht den Eindruck, dass das alles hinterfotzige Tricks sind.

    Dan Richter am 6. November 2008 um 11:45
  15. 15

    Man wird sehen. Ich bleibe da skeptisch, schließlich gibt es gewisse Interessen und die, die diese Interessen haben werden bestimmt nicht die Hände in den Schoß legen. Bisher habe ich von Obama jedenfalls nur Allgemeinplätze gehört.

    Ahne am 6. November 2008 um 13:15
  16. 16

    Wenn du nur Allgemeinplätze gehört hast, hast du wenig gehört. Obamas Website ist voll mit konkreten Anküdigungen. Beispiel gefällig. Politikwechsel beim Thema Behinderte: http://www.barackobama.com/pdf/DisabilityPlanFactSheet.pdf
    Natürlich ist er nicht der Messias. Aber das, was er schon jetzt geleistet hat, finde ich beachtlich.
    Natürlich werden die, die „gewisse Interessen“ haben, ihre Hände nicht in den Schoß legen, und es gibt noch Senat und Congress, in dem sich viele Abgeordnete als sehr aufgeschlossen für diese mit Geld gepolsterten „gewissen Interessen“ gezeigt haben. Obama gehört nicht zu ihnen, wie er im Senat bewiesen hat.

    Dan Richter am 6. November 2008 um 15:47
  17. 17

    @ Dan Richter: Da klicke ich hoffnungsvoll die Seite von Herrn Obama an, man lässt sich ja gerne mal in die positive Richtung überzeugen, und dann steht da alles in einer ganz anderen Sprache. Da ist es doch kein Wunder wenn die Deutschen ein solches Misstrauen gegenüber den US-Amerikanern hegen.

    Ahne am 6. November 2008 um 16:07

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