Zum Glück kann man sich ja auch woanders informieren
2. Januar 2013
Drei Dinge konnte ich gestern in Erfahrung bringen. Zum einen wurde mir erzählt, dass Stalins Bevölkerungspolitik in den Kaukasusrepubliken damals zur Bildung einer intellektuellen Elite führte, welche die dortige Bevölkerung in eine stabilere und somit bessere Zukunft leitete, zumindest so lange, bis durch Breschnew, vor allem aber durch Gorbatschow wieder Banditentum und Anarchie Einzug hielten. Zum zweiten dürfe man in Russland alles sagen, Kritik sei überall möglich, ja, man könne sogar auf offener Straße ficken ohne dass man dafür zur Verantwortung gezogen würde, Pussy Riot zum Beispiel hätten dies in Moskau praktiziert bevor sie sich mit der orthodoxen Kirche anlegten und zum dritten sei es in Deutschland viel, viel schlimmer, hier nämlich würde man nicht nur eingesperrt, wenn man sich gegen zum Beispiel die allgegenwärtige Korruption wende, nein, man komme sogar in die Psychiatrie, die geschlossene, da wimmele es geradezu von Korruptionsgegnern. Tausende seien es! Und das werde totgeschwiegen. Davon nehme keiner Notiz. Nun ja, bis jetzt.
Tipp für heute: „Huch“ sagen.
2 Kommentare zu “Zum Glück kann man sich ja auch woanders informieren”
01
Für eine bestimmte Art von Informationen muss man einfach nur lange genug in einer beliebigen Kneipe sitzenbleiben und warten.
02
Manchmal bedarf es nicht einmal einer Kneipe.
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