Die Rechtschreibung ist noch das geringste Problem

15. Januar 2013

In Frankreich haben Hunderttausende gegen die Pläne der Regierung demonstriert die Homosexuellen-Ehe zu ermöglichen sowie ein Adoptionsrecht für solche Paare zu schaffen. Sie trugen dabei Parolen wie ‚Vater, Mutter, Kind‘, ‚Ein Hoden hat keine Eizelle‘ und Ähnliches. Ich warte jetzt gespannt auf Protestaktionen zu anderen Themen, die sich diese erfolgreiche Strategie zum Vorbild nehmen. Beispielsweise einer Demonstration gegen Fahrräder, auf denen Parolen gerufen werden könnten wie: ‚Auto, Rollschuhe, Zug‘ oder ‚Eine Pedale hat keinen Motor‘ oder einer Demonstration gegen Hühnermastbetriebe unter dem Motto: ‚Pferdestall, Kuhweide, Streichelzoo‘. Man kann es natürlich auch so sehen, wie der gute Herr Floderlo (oder Frau Floderlo?) in einem Kommentar auf tageschau.de. Dort schrieb dieser (oder diese?) unter der Überschrift „Gut so weiterdemonstrieren“: „Das man Homosexualität überhaupt annerkennt ist Grundsätzlich die Größte Diskrimination gegen leute die Homosexuelle Praktiken haben den man wertet sie auf ihre Sexualität als darstellend für deren Persönlichkeit ab!“ Keine Ahnung, was er damit sagen will aber das erschließt sich ja aus den Parolen der französischen Homoehengegner auch nicht so recht. Auch ein von Homosexuellen adoptiertes Kind besitzt schließlich weiterhin eine leibliche Mutter und einen leiblichen Vater und dass es ansonsten so ist oder war, dass ein Kind immer bei seinen leiblichen Eltern aufwächst oder aufwuchs, das wird wohl auch der katholischste, muslimischste oder jüdisch-orthodoxeste Demonstrant kaum behaupten können.

Tipp für heute: Liebe geben.

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