Praktische Tipps ohne Kragen und Schlips

10. Februar 2013

Bekanntlich ist es in der Natur problemlos möglich die Himmelsrichtung zu bestimmen. Jeder von euch weiß, dass da wo das Moos an Baumstämmen üppig wuchert Westen ist, Gras auf offener Fläche (Lichtung) sich gen Osten neigt, die porösere Seite eines Felsen immer darauf verweist dass sie das Nordklima so zurichtete und die Südseite geringfügig wärmer ist, kann man durch Anschmiegen der Wange fühlen. Kaum jemand aber vermag ohne Hilfsmittel die Himmelsrichtung in Städten zu bestimmen, obwohl auch dies popeleinfach ist. Lediglich ein aufmerksamer Beobachter muss man sein, denn jede Himmelsrichtung besitzt natürlich auch ihre eigene Farbe. Quatsch, werden jetzt einige behaupten, aber die haben Unrecht, ist zwar keine kräftige Färbung, das ist klar, das wüsste dann ja jedes Kind, aber eine gewisse Tönung, wenn man genau hinschaut, ist nicht zu leugnen, Osten ist immer leicht rötlich, Westen schimmert so bläulich, der Süden besitzt einen eher gelblichen Teint und der Norden tendiert ins Grüne, was auch damit zu tun hat, dass gegenüber Süden, also Gelb, und nebenan Westen also Blau ist und Gelb und Blau ergeben nun mal zusammen, na? Genau. Grün. Das ist der Beweis. Deswegen ist Südosten auch immer minimal Orange gefärbt und in der Nacht muss man sich lediglich eine Sonnenbrille aufsetzen, dann sieht man das auch im Dunkeln.

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Uli Hannemann und mich sowie den urst fetzigen Geilomatgästen Markus Liske und Der Singende Tresen

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