Ersatzbefriedigung

7. September 2013

Normalerweise würde ich jetzt, um 10:24 Uhr mitteleuropäischer Zeit, schon in einem Hostinec sitzen und hätte wahrscheinlich schon die dritte Portion houskovy Knedlik y gulaszy verputzt, jeweils heruntergespült mit einem Eimer pivo, dem guten tschechischen, durch welches man bekanntlich nicht betrunken sondern nur fröhlich wird. Stattdessen sitze ich vor meinem Rechner und onaniere hacke wütend auf die Buchstabentasten ein. Hier, einfach ein A, dort einfach ein B hin und da, ach was soll ’s, da kommt ein dickes B hin. Wie in dem bescheuerten Lied von Seed, was sich reimt, aber ich weiß schon wieder nicht ob nun die Berliner Band mit zwei oder drei e geschrieben wird, oder diese psychedelische Garagenkapelle. Egal. Guck ich nich nach. Ich fahre jetz in Gaten. Und pflanze da Tomaten. Dann gieße ich Tomaten. Dann ernte ich Tomaten. Dann deck ich die Tomaten zu. Dann is Winter.

Tipp für heute: An den Winter denken und die Tomaten gut zudecken.

Sonntag: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Uli Hannemann, Jürgen Witte, Falko Hennig, Heiko Werning, Jakob Hein und mich sowie den erlesenen Gaststars der Extraklasse Michael Bittner und Kbetch

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