Zustände
13. Februar 2009
Die ‚Berliner Zeitung‘ regt sich darüber auf, dass in dieser Stadt zu wenig Geld für die Sanierung der Straßen ausgegeben werde. Diese seien in einem bedauernswerten Zustand. Da frage ich mich doch: „Häh?!!! Lebe ich vielleicht woanders?!!!“ Falls der Zustand dieser Straßen bedauerlich ist, wie bedauerlich ist denn dann bitteschön der Zustand der Schulen, der Zustand der Kindergärten oder der geistig-moralische Zustand diverser, von der Autoindustrie bezahlter, Journalisten und Politiker? Ich finde, wenn wir weiterhin alles tun, damit diese Stinkescheesen uns das Leben zur Hölle machen, dann sollte es zukünftig auch erlaubt sein Heroin an Kinder zu verteilen (kurbelt die Wirtschaft an), Wälder abzubrennen (weil man dem Feuerschein so gerne zusieht) oder mit Maschinenpistolen in der Gegend rumzuballern (macht Spaß).
Heute: Essen, Kulturzentrum Grend, 20 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt gemeinsam mit Christian Bartel, Tobias Kunze, Matthias Reuter und dem Gastgeber Frank Klötgen
3 Kommentare zu “Zustände”
01
Tja,die’Berliner Zeitung’hat wohl heutzutage ihre meißten Leser in den Außenbezirken =(
02
Aufgeregt haben sich der ADAC und der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg. Und zwar auf einer Pressekonferenz (bei der ich auch anwesend war). Und weil eben ADAC und Bauindustrieverband selten in der Zeitung sind, wollte man mal wieder Aufmerksamkeit erregen. Zu den mahnenden Worten gab es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet in der Brasserie am Gendarmenmarkt. Und schon hatte man die Journaille im Sack.
03
Reg‘ ich mich nicht drüber auf, denn den bedauernswertesten Zustand hat schon lange die ‚Berliner Zeitung‘.
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