Widerstand light
17. Februar 2009
Wie ich heute früh im Radio hörte, will der ASTA der Freien Universität durchsetzen, dass auf dem Gelände derselbigen das Tragen der bei Neonazis beliebten Kleidermarke Thor Steinar verboten wird. Mal abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es an der Freien Universität ein massives Problem mit Neonazis gibt, was will denn dieser ASTA erreichen? Noch mehr Popularität für die Marke? Noch mehr Popularität für rechtsradikale Ideen? Ist der ASTA unterwandert? In meiner Kindheit durften wir im Osten nicht mit Plastetüten, die westliche Werbung präsentierten, zur Schule kommen. Es gab, glaube ich, weder davor noch danach je wieder eine Zeit in der die ALDI-Tüte ähnlich populär war.
Tipp für heute: Das neue Album von DZIUKs Küche „Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers“ hören.
4 Kommentare zu “Widerstand light”
01
Heuchlerv….n! „Wir Studenten haben eine weiße Weste und haben das wahre Problem erkannt und entsprechend gehandelt“ oda wat ? Schöne Aussicht,daß unsere späteren „Eliten“soo politisch korrekt sind.Man Scheiße,heute war soo ein reines Wetter!
02
zu Kindheit & Plastiktüten:
Der Direktor meiner Grundschule empfand diebische Freude darüber, in den Pausen an den Reihen der Kleiderhaken entlang zu schlendern & dort befindliche Plastiktüten abzuschneiden. Dummerweise (für ihn) hatte meine Familie dank westlicher Bekanntschaft i. V. m. dortiger Fehlproduktion derartiger Behältnisse einen unerschöpflichen Fundus derjenigen Tragetaschen vorzuweisen…
03
@ der Grit: Plastetüten. Das heißt Plaste. Plaste, Plaste, Plaste! Aber was heißt denn i.V.m.?
04
Ja, Du hast recht – erinnere mich wieder dunkel an die schöne Wortfolge ‚Plaste & Elaste aus Schkopau‘. Tschuldigung, gelobe Besserung.
i. V. m. = in Verbindung mit
Und falls Du Dich noch an Deine Begeisterung über den Schneefall während Deines letztjährigen Bremen-Aufenthaltes erinnerst – über das gestrige Gestöber wärst Du garantiert entzückt gewesen. Mindestens 2 EUR-große Flocken. Wirklich wahr.
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