Der Müll boomt
9. März 2009
Während im Harz der Meister im Nacktrodeln ermittelt und in Russland die 25 jährige Jekaterina Bulgakowa zur ‚Miss Atom‘ gekürt wurde, widmete sich die Deutsche Bundesregierung am vergangenen Wochenende dem elementaren Kampf gegen die Weltwirtschaftskrise. Nachdem sie schon 900 Phantastilliarden in die Bankindustrie gesteckt und den Kauf neuer Schrottkisten mit Steuerbillionen gefördern hat, soll nun ab Sommer 2009 eine Abwrackprämie für Dinge gezahlt werden. Wer also irgendein altes Ding in die Mülltonne knüllt, in Säure auflöst oder in die Luft sprengt, der bekommt beim Kauf eines neuen Dings 70 € von der Bundesregierung dazugeschustert. Hoffentlich können kommende Generationen einmal lachen über dieses Wirtschaftssystem.
Tipp für heute: Nachdem man sich die neue Webseite unserer Arbeitsgruppe Initiativgruppe zur Vorbereitung des 5. Internationalen Kampf- und Feiertages der Arbeitslosen angeguckt hat, zur Buchpremiere von ‚Nicht der Süden‘ mit Kirsten Fuchs, Volker Strübing und Lt. Surf ins KdR (Berlin, Pappelallee 81) pilgern.
4 Kommentare zu “Der Müll boomt”
01
Wahrscheinlich ist es erst in der 500ten Generation nach uns erlaubt,über jenes Wirtschaftssystem zu lachen.
02
Na, erlaubt ist das Lachen über dieses Wirtschaftssystem ja heute auch. Die Frage ist doch lediglich, ob spätere Generationen darüber noch lachen können.
03
Wohl eher weniger.Wenn es die überaupt noch gibt.Tschuldigung,sehe heute nur schwarz,ist aber glücklicherweise kein Dauerzustand.
04
Nach Wrack, Wrack und Wrack kaufen geht nicht mehr.
Heißt dis Spiel heute dann mal, mh? Ja!
Wrack tauschen gegen …, mh, Neuwrack!
GerangelGerängeleieileieilei.
Mit ohne Klarheit..
Und was ist mit dem Nur-so?
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