Man möchte es vielleicht einfach nicht wahrhaben
6. Mai 2014
Zwar wird eine ganze Menge aus der Ukraine berichtet, trotzdem habe ich den Eindruck als ob sich kaum jemand so richtig dafür interessiert, was dort vor sich geht. Nationalisten auf beiden Seiten haben längst die Führungsrolle übernommen und immer wird gefragt ob man nun für die eine oder andere Seite wäre. Dabei gab es durchaus mal eine Zeit, in der man sich nicht mehr vorstellen konnte, dass wieder Menschen in Europa hinter Nationalfahnen herrennen würden, um andere, die auch hinter Nationalfahnen herrennen, zu vertreiben, zu verletzen, zu töten. Dass Putin russisch-nationalistische Elemente in der Ukraine unterstützt verwundert mich nicht, dass aber deutsche Sozialdemokraten (unter anderem) ukrainisch-nationalistischen Kämpfern die Hände reichen und sie finanzieren, macht mich doch etwas baff. Da dachte ich eigentlich sie hätten wenigstens ein bisschen was aus der Geschichte (Weltkrieg I) gelernt.
Tipp für heute: Auch mit dem zweiten Auge sehen.
Ein Kommentar zu “Man möchte es vielleicht einfach nicht wahrhaben”
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The same procedure as every year. „Wir“ kaufen uns über IWF und Weltbank ein. Da kann ein guter Sozialdemokrat nicht gut nicht dabei sein. Jetzt heißt es Pfründe sichern.
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