Das Leben ist kein geradliniger Strahl auf dem man geduldig entlangspaziert
1. Juni 2014
Beim Crossdresser- und Transgendertreffen gestern fiel mir eine Frau auf, welche früher mal ein Mann gewesen, oder vielleicht ist sie auch immer noch ein Mann und läuft bloß gerne herum wie eine Frau, jedenfalls fiel sie mir natürlich nicht deswegen auf, da wirkte eher ich auffällig in meiner Mainstream-Verkleidung, sondern sie trug ein tätowiertes L auf ihrem Oberarm spazieren und ich dachte, huch, dieses L sieht aber verdächtig aus, aber vielleicht kommt sie auch bloß aus Lichtenberg und ist Lokalpatriotin, vielleicht ja sogar Fan von L 47, war sie dann aber nicht, also Patriotin schon, mal gewesen, aber eher nicht lokal, sondern mehr national. Damals lief sie auch noch „männlich“ umher, war martialisch unterwegs und stand auf die Band Landser, deshalb auch die Tätowierung. Sie sagte, heute würde sie ihren alten Kameraden nicht mehr gar so gerne über den Weg laufen wollen, aber wäre schon geil gewesen, die Musik, damals.
Heute: Berlin-Wittenau, Faß’l Schänke, 17 Uhr: Fred & Bock, Lesebühne mit Thilo Bock, Frederic Valin und ihren Gästen Jan von Im Ich und mich
und danach
Berlin-Mitte, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Jakob Hein und mich, sowie den phänomenal guten Superstargästen Rico Repotente und Sarah Bosetti (und einer Kindertagsüberraschung!)
2 Kommentare zu “Das Leben ist kein geradliniger Strahl auf dem man geduldig entlangspaziert”
01
Von wegen früher und Lokalpatriot und so:
Über den 1. FC Neubrandenburg (o.ä.) mit seinem Trainer Jürgen Bogs ist quasi auch der BFC noch mit im Pokal. Tolle Wurst.
02
Na ja, wenn du so argumentierst, sind wahrscheinlich fast alle Mannschaften dieser Republik noch im Pokal vertreten. Und viele Außerrepublikanische ebenfalls. Sollte mal jemand ’ne Statistik zu machen.
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