Utopischer Kapitalismus
15. Juni 2014
Am Rosa-Luxemburg Platz, unten im U-Bahnhof, hängen ja so historische Ansichten, riesengroße Fotos welche die nähere Umgebung zeigen. Fotos aus den verschiedensten Zeitepochen. Auf einem der Fotos, schätze aus den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts sind eine Gruppe von Männern zu sehen, welche vor einem Haus in einer Straße des Scheunenviertels stehen und an der Wand dieses Hauses befindet sich eine kleine Reklametafel für Zigaretten. Und der Name der Zigarettenmarke lautet: ‚Problem‘. ‚Problem-Cigaretten‘. Krass, oder? Ob diesen Namen sich so ein Typ ausgedacht hat, der seiner Zeit weit voraus war? Der sich der Schädlichkeit bewusst war, aber nun gut, er hatte sie nun mal geerbt, die Zigarettenfabrik und von irgendwas muss man ja leben, aber wenn er schon verdient, seinen Lebensunterhalt, mit krankmachenden Suchtmitteln, dann will er wenigstens die Konsumenten darauf verweisen, dass sie ein Problem haben. ‚Problem-Cigaretten‘. Bis wann es sie wohl gegeben haben mag? Warum sie sich nicht durchsetzten?
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Uli Hannemann (frisch zurück aus Brasilien), Jakob Hein (frisch zurück aus dem Landkreis Ücker-Randow), Heiko Werning (bekannt aus Stern TV), Jürgen Witte (dem Einzigen von uns, dem die NSA-Gesichtserkennungssoftware keinen Schrecken einjagen kann) und mich (Loch im T-Shirt), sowie den erlesenen Superstargästen Marion von Zieglauer (Italien) und Wordzilla (Slam-Poetry)
Ein Kommentar zu “Utopischer Kapitalismus”
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Interessant: die wurden in der Greifswalder produziert, wo später Treffmodelle war und jetzt Soundcloud ist https://de.wikipedia.org/wiki/Mahala-Problem-Cigarettes
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