Jeder muss selbst sehen, wie er durch die Krise kommt
1. Juni 2009
In der Gormannstraße 17 hat ein pfiffiges Kerlchen ein Schüsselchen an einem Seil aus seinem Fenster im ersten Stock heruntergelassen, so dass das Schüsselchen jetzt, in etwa Augenhöhe, vor den vorbeieilenden Fußgängern baumelt. Drin liegt ein Zettelchen worauf steht: „Bitte legen sie ihre Schäze hier herein“. Mal abgesehen vom etwas schrägen Deutsch doch durchaus innovativ, der könnte noch was werden in dieser Gesellschaft. Neben zwei Bonbons, einem Knopf und einem benutzten Kondom einem unbenutzten Kondom lagen denn auch mehrere Münzen im Schüsselchen und wer weiß wie oft er das leert. Vielleicht ja, hat er da sogar eine Lücke im Gesetz entdeckt, ich jedenfalls könnte nicht sagen ob man das darf oder nicht.
Tipp für heute: Im ‚Zoologischen Garten‘ von Berlin den Bratwurststand, der freche 2,80 € für einen gerösteten Leichenpimmel verlangt, umkippen.
3 Kommentare zu “Jeder muss selbst sehen, wie er durch die Krise kommt”
01
Am Arkonaplatz, Ecke Swinemünder Straße, hat auch einer eine Büchse aus dem Fenster gehängt, wo, ich hab reingeguckt, schon ein paar Münzen und ein Bonbon drin waren.
02
Das schlägt ja Wellen. Ach, ich fang auch schon mal mit Basteln an.
03
Ich lauf dann rum und sammle ein, was in euren Dosen liegt.
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